Gerade habe ich mir meinen Jahresrückblick vom letzten Jahr durchgelesen. Und eigentlich könnte ich jetzt sagen: Hier ist er, lies ihn dir durch, 2025 war genau so. Abgesehen von den Bildern, den Urlauben natürlich, aber die zentralen Themen sind geblieben. Ist das jetzt gut? Ist das schlecht? Als Optimistin sage ich jetzt einfach mal: Es ist gut. Ich bin konstant und weiß, was ich will. Und beim genaueren Hinsehen hat sich natürlich etwas verändert. Sehr viel sogar. Es hat sich weiterentwickelt. Genau das kannst du jetzt in meinem Jahresrückblick 2025 lesen.
Meine Themen und Highlights in 2025
Wie schon im Vorjahr habe ich einen großen Teil meiner Freizeit hinter dem Laptop verbracht. Und ich mag es immer noch! Meine Kollegen höre ich immer sagen, dass sie nach Feierabend keinen Bildschirm mehr sehen können und nicht auf die Idee kommen würden, noch einmal einen Laptop anzuschalten. Bei mir ist das anders. Für mich wäre „Laptopentzug“ eine empfindliche Strafe …
Was hatte ich mir für 2025 vorgenommen und wie ist es gelaufen?
Krasse Ergebnis-Ziele hatte ich mir für dieses Jahr nicht gesetzt. Das, was ich mir vornehme, sind eher Prozessziele – und auch die sind eher als Wünsche formuliert. Oder als Leitplanken? Klar gibt es im Hintergrund ein großes Ziel, ein „Warum“, das ich anpeile. Aber welche Schritte erforderlich sind, um dieses Ziel zu erreichen, das passe ich regelmäßig an. Mindestens quartalsweise. Dazu setze mir für jedes Quartal einen Rahmen, meine To-Want-Liste:
Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2025
Meine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2025
Meine To-Want-Liste für das 3. Quartal 2025
Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2025
Meine To-Want-Listen sind für jedes Quartal so umfangreich, dass es realistisch kaum möglich ist, jeden Punkt abzuhaken. Aber es sind ja auch Wünsche, keine To-dos. Doch dadurch, dass sie auf einer Liste stehen, sind sie präsenter, als würden sie nicht dort stehen. Am Ende jeden Quartals ist es schon manchmal etwas … naja … schade, dass so viel offen geblieben ist. Aber es gibt dann ja auch noch eine nächste To-Want-Liste – und irgendwann ist die Sache dann doch mal erledigt.
Einige dieser hartnäckigen „To-do-Wünsche“ habe ich übrigens nur dadurch abhaken können, weil ich sie zu einer persönlichen Challenge gemacht habe.
Und das ist konkret aus meinen „Leitplanken“ für 2025 geworden:
#1 – Ich wollte weiter an meiner Positionierung arbeiten und mindestens ein höherpreisiges Angebot entwickeln. ➡️ Heute sage ich: Mit meiner Positionierung bin ich zufrieden und die höherpreisigen Angebote gibt es inzwischen.
#2 – Ich wollte das Tagebuch meiner Großmutter weiter transkribieren. ➡️ Damit bin ich dank meiner Herzensprojekt-Challenge im Juni weitergekommen.
#3 – Ich wollte ein Buch schreiben. ➡️ Damit bin ich leider nur wenig vorangekommen.
#4 – Ich wollte mehr lesen und wieder in eine Leseroutine finden. 1 Buch im Monat? ➡️ Das war die Idee … Stand heute: Ein Buch im Monat, davon bin ich immer noch meilenweit entfernt. Aber ich habe wenigstens wieder gelesen, sogar Romane, nicht nur Sachbücher.
#5 – Ich wollte deutlich früher ins Bett gehen, dann lesen und früh schlafen. So wollte ich gleichzeitig meine durchschnittliche Schlafzeit steigern, sagen wir mal um 30 Minuten täglich. ➡️ Das ist mir gelungen, ebenfalls durch eine Challenge – meine Bedtime-Challenge im Oktober.
#6 – Ich wollte eine Evergreen-Content-Kollektion entwickeln, also Content, der sinnvoll aufeinander aufbaut und am Ende zu einem Angebot führt. ➡️ Das habe ich immer noch nicht erreicht, jedenfalls längst nicht in dem Umfang, der mir vorschwebt.
#7 – Ich wollte auf Instagram und Pinterest noch regelmäßiger, konsequenter und relevanter posten. ➡️ Nachdem ich Mitte 2025 für mehrere Monate komplett „abgetaucht“ war, habe ich inzwischen wieder dank Judith Peters‚ „Double your Blog“ eine ganz gute Routine gefunden. Mehr und besser geht immer, aber ich glaube, ich bin auf einem ganz guten Weg.
Mein Jahresmotto 2025 lautete: Bereit für neue Angebote
Und ja, es gibt erste Angebote. Aber nicht in dem Umfang, den ich mir zu Jahresbeginn vorgestellt hatte. Woran lag es? Schwer zu sagen. Ich glaube, ich bin einfach nicht „vor die Welle gekommen“. Und genau das wird mein Motto für 2026 sein.
Mein Challenge-Lifestyle
Das, was im Jahr 2024 begonnen hatte, hat sich 2025 stabilisiert. Auch in diesem Jahr habe ich mir für jeden Monat eine Challenge gesetzt, bei der ich mich täglich mit einem Thema befasst habe, das mir zu diesem Zeitpunkt wichtig war. Das waren meine Challenges 2025:
Januar – 30-Tage-Aufräum-Challenge: Meine besten Ideen + Erfahrungsbericht
Februar – Technik-Challenge: Täglich mehr Spaß an deinen digitalen Tools
März – Design-Challenge: 30 Tage, um dein Auge für gutes Design zu schärfen
April – 30-Tage-Food-Challenge: Bewusster essen & mühelos geniale Ernährungs-Routinen entwickeln
Mai – Die 30-Tage-Ordnungs-Challenge für Scanner, die endlich Struktur ohne Langeweile wollen
Juni – Eine Herzensprojekt-Challenge: Mein Juni-Experiment mit den Tagebüchern meiner Großmutter
Juli – Brain first, Bot second – meine Rätsel-Challenge mit Logik und Kopfarbeit
August – Wort für Wort – meine 30-Tage-Schreib-Challenge im August
September – Meine SEO-Challenge im September: Mit Freude sichtbar bleiben
Oktober – Bedtime-Challenge: Warum ich 30 Tage lang früher ins Bett gehe
November – Routinen-Comeback-Challenge: Wenn gute Routinen nerven, weil du rausgefallen bist
Dezember – Erste-Male-Challenge: Mein Dezember voller neuer Entdeckungen
Im 2026 geht es übrigens weiter mit den Challenges – ich habe schon einiges in Planung. Im Januar gibt es wieder eine Aufräum-Challenge, im Februar möchte ich endlich meinen Notfallordner zusammenstellen. Und wahrscheinlich wird es im März um digitale Ordnung gehen.
Wie haben sich meine 2024-er Themen entwickelt?
Lass uns noch einmal kurz auf meine Themen aus 2024 schauen. Was ist daraus geworden? Wie haben sie sich gegenüber dem Vorjahr entwickelt?
Meine Familie und das Crescendo-Mindset
Mein letzter Jahresrückblick begann mit der Geschichte meiner Großeltern, speziell meines Großvaters Heinrich Engel. Mit 60 hatte er seine zweite Karriere als Kunstmaler gestartet. Damit ist er bekannt geworden, nicht für seine Dekorationsmalerfirma, die er ja die meiste Zeit seines Berufslebens geführt hat.
Dieses Crescendo-Mindset, die Überzeugung, dass noch etwas großartiges kommt, ist das, was auch mich antreibt. Es liegt vielleicht in der Familie.
Ich schrieb aber auch darüber, dass ich gern mit den Tagebüchern meiner Großmutter weiterkommen würde, die ich seit Jahren abschreibe, sobald ich ihre altdeutsche Handschrift entziffert habe.
Im Rahmen meiner Herzensprojekt-Challenge, so habe ich dieses Projekt genannt, habe ich täglich einige Seiten übersetzt und bin nun beim Jahr 1931. Es fehlen zwar immer noch mehr als 50 Jahre ihres Lebens, aber der Fortschritt zählt hier für mich.
Ich weiß aber auch, was ich mir für das Jahr 2026 vornehme. Es wird eine Fortsetzung meiner Herzensprojekt-Challenge geben, wobei mir der Name nicht mehr richtig gefällt. Klingt etwas kitschig, auch wenn mir klar ist, was ich damit ausdrücken wollte.
Mein zweites Berufsleben … wann?
Wann genau möchte ich in meine „zweite Karriere“ „herübergleiten“? Seit mehreren Jahren bin ich angestellt und zugleich selbstständig, und ich frage mich immer mal, wann genau ich nur noch selbstständig sein möchte. Geplant ist der 1. Januar 2028, denn dann endet meine erste Karriere ohnehin. Eigentlich könnte ich ja jetzt schon … aber will ich das wirklich?
Inzwischen glaube ich, meine Motivation zu verstehen. Schon jetzt gibt es dazu einiges in meinem Blog zu lesen, weitere Artikel sind in Arbeit:
Sidepreneur statt Vollzeit-Selbstständigkeit – mein Weg als Scannerpersönlichkeit
Warum ich meine Leistungen als Texterin nicht mehr anbiete
Zurück zum Papier?
Ein wenig überrascht war ich, schon in meinem letzten Jahresrückblick 2024 über „zurück zum Papier“ zu lesen. Ich hätte schwören können, dass sich dieser Wunsch erst 2025 entwickelt hätte. Also doch schon 2024?
Tatsächlich ist es so, dass ich lange davon überzeugt war, Papier würde nach und nach aus unserem Leben verschwinden und das wollte ich auch für mich. Ich hatte lange eine Idealvorstellung von einer perfekten digitalen Ordnung, einem Ort, an dem alle Informationen miteinander vernetzt und schnell auffindbar sind – dann, wenn sie benötigt werden.
Ich will ja nicht ausschließen, dass es das gibt, aber … auch für mich?
Seit einigen Jahren nutze ich Notion als mein „zweites Gehirn“ und wollte dort „alles“ finden. So ganz glücklich bin ich mit meinem Notion-Workspace momentan nicht, aber so ein zweites Gehirn ist eben auch nichts statisches. Ich weiß, da ist noch einiges umzubauen, und das geht mit dem flexiblen Notion ja sehr gut.
Aber ich habe mich von der Vision verabschiedet, dass ich alles an einem Ort finde. Jedenfalls im Moment. Hier kannst du lesen, warum:
Ordnungssystem für Scanner: Warum „verstreut“ manchmal besser ist als perfekt
Nachdem ich meinen Widerstand gegen Papier und Analoges aufgeben hatte, habe ich wieder einen analogen Planer genutzt. Das hat mich kürzlich dazu motiviert, selbst ein Ausfüllbuch zu konzipieren. Mein erstes Produkt ist ein Radsport-Jahrbuch,* das auf Amazon erhältlich ist. Dazu weiter unten mehr.
Und wer weiß, ob ich nicht sogar zu meinem guten alten Bullet Journal zurückkehre? Wer weiß …
Planer, Notizbuch oder Bullet-Journal – zurück von digital zu analog?
Meine Community entwickelt sich
2024 habe ich viel über das Community-Thema geschrieben. Ich hatte es schon lange vor, und plötzlich begann ein regelrechter Hype um Communitys, besonders auf Skool. Meine eigene Community, der HappySteps Club, startete am 25.12.2024. Heute ein Jahr später, bin ich happy und zufrieden mit dem, was sich da entwickelt hat.
Ich wollte einen Ort für einen zwanglosen Austausch schaffen, und ich freue mich sehr, dass sich hier Scanner-Frauen zusammengefunden haben, die Lust haben, immer mal reinzuschauen und sich einzubringen. Einige sind bereits seit Anfang 2025 dabei, das finde ich super.
Zwar hatte ich noch etwas „Rahmen“ drumherum geplant: Leaderboard, weitere Kurse … das darf gern 2026 passieren. Ideen habe ich genug.
Wenn du Lust hast, gemeinsam mit mir und anderen Scannerpersönlichkeiten an deinen Zielen zu arbeiten, kannst du dich hier zu meinem Minikurs „Diesmal bleibe ich dran“ und zugleich zum HappySteps-Club anmelden:
Deine Challenge hältst du sowieso nicht durch? Das kannst du ändern!
In meinem Mini-Kurs „Diesmal bleibe ich dran!“ lernst du 7 Erfolgsfaktoren kennen, mit denen du in Zukunft jede Challenge meisterst!
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Routinen zurückholen klappt … oft
Manche Routinen verschwinden einfach, wenn man nicht aufpasst – egal wie schön, nützlich oder wichtig sie sind. Genau das war mir passiert und ich wollte sie mir zurückholen. Ist es mir gelungen? Teilweise. Im November war meine Routinen-Comeback-Challenge, in der ich einiges aufgearbeitet habe.
Andere Routinen, wie zum Beispiel das regelmäßige Besuchen anderer Blogs, habe ich leider noch nicht wiedergefunden, obwohl es auf jeder meiner To-want-Listen steht. Ein guter Plan für 2026, oder?
Spaß am Sport? Ja, aber anders
Ich hatte mir gewünscht (und gehofft), wieder mehr Spaß am Sport zu finden. Ist das passiert? Ja und nein.
Ich kenne ja die Mechanismen. Wenn ich regelmäßig und viel trainiere, habe ich auch Spaß daran. Falle ich raus, wird es mühsamer und macht weniger Spaß. Drei feste Sporttermine pro Woche, jeweils eine Stunde Training, wären optimal für mich.
Das muss man allerdings auch in seinem Alltag unterbringen. Ich finde Sport aus mehreren Gründen so wichtig, dass ich den Zeitaufwand dafür niemals zur Disposition stellen würde. Dennoch … die Zeit fehlt dann an anderer Stelle. Übrigens, wenn das auch für dich ein Thema ist:
Keine Zeit für Sport? Diese 8 Tricks helfen Scanner-Persönlichkeiten wirklich
Ich habe das mit den drei festen, regelmäßigen Sporteinheiten im letzten Jahr nicht hinbekommen. Mit der Folge, dass mir mein sehr herausforderndes Montagabend-Training im Sportverein auch nicht wirklich Spaß gemacht hat. Ich war zwar regelmäßig dabei, aber es war eine Quälerei. Ich war einfach zu untrainiert.
Dafür habe ich Anfang des Jahres das Schwimmen für mich entdeckt.

Seitdem gehe ich jeden Mittwoch früh für eine Stunde vor dem Büro in die Schwimmhalle und das macht mir wirklich Spaß. Nebeneffekt: Ich komme jedes Mal auf gute Ideen. Der Mittwochmorgen hat sich inzwischen zu meiner „Kreativstunde“ entwickelt.
Dennoch – zweimal Sport pro Woche reicht mir nicht.
Für das Jahr 2026 habe ich gleich zwei Sport-Neuerungen geplant.
#1 – Gerätetraining mit EGYM: Ich habe schon seit einiger Zeit überlegt, dass ich gern Gerätetraining im Fitnessstudio machen würde. Allerdings war ich in letzter Zeit nirgends Mitglied, wo das möglich wäre.
Kurz vor Weihnachten habe ich erstmals von EGYM gehört. Das ist sind Fitnessgeräte, die sich automatisch auf die Werte des Benutzers einstellen. Kurz entschlossen habe ich mich in einem Fitnessstudio angemeldet, das EGYM anbietet. Mein erstes Training habe ich schon absolviert und bin gerade total begeistert. Wann genau ich das allerdings in meinem Alltag verankere, ist noch nicht ganz safe. Wahrscheinlich wird auch das am besten auch morgens vor dem Büro funktionieren – dienstags oder donnerstags.
#2 – Kilometerziel auf dem Rad – das ist die zweite Neuerung. Hannes hat schon seit Jahren 5.000 Kilometer als Jahresziel, aber er sammelt auch nahezu jeden Tag Kilometer. Bei mir dürften 2.000 Kilometer ein ambitioniertes, aber dennoch realistisches Ziel sein. Meine Kilometer werde ich analog tracken, und zwar in einem speziell dafür (von mir) designten Buch:

Wie kam es zu diesem Buch? Wie gesagt, Hannes setzt sich jedes Jahr ein Kilometerziel und trackt seinen Fortschritt an unserem analogen Wandkalender. Das brachte mich auf die Idee, zu seinem Geburtstag ein spezielles Ausfüllbuch für ihn zu gestalten. Dort kann er nicht nur seine gefahrenen Kilometer eintragen, mit Vorjahreswerten vergleichen und Statistiken erstellen, sondern auch seine bzw. unsere Rad-Events planen. Und noch viele andere Dinge eintragen, die man als Radsportler eben so erfassen möchte.
Als ich dann das Geschenk für Hannes in der Hand hielt, bekam ich Lust, mir auch selbst ein Kilometerziel zu setzen. Ich werde aber nicht nur Outdoor-Kilometer erfassen sondern auch die auf unserem Spinningrad. Gleich im neuen Jahr geht’s los mit dem Kilometerzählen.
Falls dich solche Ziele auch motivieren, hol dir doch auch mein Radsport-Jahrbuch* auf Amazon:
Ein Ausfüllbuch für alle, die ihre Rad-Kilometer tracken möchten.
Ich nutze dieses Buch selbst, um meine Jahreskilometer zu dokumentieren und es motiviert mich total, dranzubleiben. Ideal für alle, die visuell Fortschritte sehen wollen.
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Schöne und besondere Momente des Jahres 2025
Erst beim Scrollen durch meine Smartphone-Galerie wurde mir bewusst, was ich 2025 alles erlebt habe. Hier sind einige Highlights:
Reisen & Abenteuer
Bangkok zum Geburtstag (März) – Manahakhon Skywalk in 300m Höhe, mit Hannes, Katharina, Felix und Katharinas Schwiegermama Mia als Reiseleiterin
Rundflug über Rügen (Juni) – damit haben wir unser Hochzeitsgeschenk von 2023 endlich eingelöst. Kreidefelsen, Stralsund, Zingst von oben
Unser Urlaub am Gardasee – jetzt kann ich Leute verstehen, die immer am selben Ort Urlaub machen.
Haffkrug-Wochenende mit Katharina (August) – „Eines der schönsten Wochenenden in diesem Sommer“
Lüneburg mit Conny und Marianne (Juni) – mit Klosterführung und so schön, dass nächstes unser nächstes Mädelstreffen wieder in Lüneburg sein wird
Freundinnen-Wochenende in Swinemünde (Dezember) – mit Abstecher nach Koserow auf Useom
Wochenend-Trip nach Misdroy an der polnischen Ostseeküste (Dezember) – Hannes‘ nachgeholte Geburtstagsreise.
Kulturelle Highlights
AC/DC im Berliner Olympiastadion (Juni) – nach 2001 Hamburg wieder live, „wenn 70-jährige zwei Stunden am Stück über die Bühne toben“
Musical „Go West“ (Juni) – Zeitreise in die 1990er Jahre in einer ehemaligen Industriehalle der Neptunwerft
Ostrock-Party Kühlungsborn (September) – nostalgische Neuentdeckung von DDR-Musik mit City, Karat, Karussell
Strandkorbkino Kühlungsborn (September) – Tolle Location – wunderbarer Film: Die Farben der Zeit von Cédric Klapisch – ein französischer Film über Zeitreisen zwischen 2024 und der Belle Époque 1895 in Paris.
Podcast-Event „Mord auf Ex“ in Hamburg (März) – mit Hannes und Katharina, mein Weihnachtsgeschenk
„Kunst offen“ bei Sebastian Stave in Warnemünde (Juni) – und ich habe gleich zwei Kalender für 2026 – einen davon mit Warnemünde-Stadtrallye – und ein neues Bild erstanden
Hanse Sail in Rostock (August) – das alljährliche Segler-Event. Diesmal konnten wir die Großsegler noch von unserem Boot aus bewundern. Weiter unten erzähle ich, warum wir im nächsten Jahr am Ufer bleiben müssen.
Wacken Open Air (Juli) – und im Matsch versunken
Buchlaunchparty von Annett Liskewitsch (November) – Annett hat in diesem Jahr ihr Buch „Business läuft“* geschrieben – WOW! Ich war zu ihrer Buchlaunchparty eingeladen, konnte allerdings erst später dazukommen, den offiziellen Teil hatte ich leider verpasst.
* Dieser Link ist ein sogenannter Affiliatelink. Falls du das Produkt über diesen Link kennenlernst und irgendwann ebenso überzeugt sein solltest wie ich, erhalte ich eine kleine Provision. Dein Preis ändert sich dadurch nicht.
Sportliche Events
Die Cyclassics in Hamburg (September) – das war jetzt das 20. Mal, oder erst das 19.?
Der Ostseeweg auf Rügen (September) – 33-Kilometer-Wanderung rund um Rügen bei herrlichem Wetter
Erste Male & Neue Erfahrungen
Golf-Schnupperkurs (Juni, Pfingsten) – so begeistert, dass wir jetzt einen Platzreifekurs für 2026 geplant haben
„Winterolympiade“ als Team-Event (Januar) – eigentlich als Weihnachtsfeier gedacht, nur der Dezember war schon zu dicht

Podcast-Gastauftritt bei Anett Liskewisch (April) – GEHspräch bei Wind, mit Hundegebell und hupenden Autos

Familie & Freunde
Winter-Ausflug an die neue Seebrücke in Prerow (Januar)
Angela’s 70. Geburtstag (Juni) – eine Begegnung mit mehreren meiner Rolemodels
Luises Einschulung in Hamburg (September)
Tag des offenen Denkmals (September) – Hinweis auf Familienwurzeln entdeckt
Familientreffen in Potsdam (Mai) – jährliches Event mit meinen Brüdern und unseren Partnern, und jedes Mal an einem neuen Ort
Treffen mit meiner Jugendfreundin Kerstin aus Berlin (Juni)
Geburtstag meiner Cousine Jakobine in Berlin (Oktober)
Besondere Begegnungen
Stuttgart Live / TCS-Event (April) – Barcamp mit 30 Sessions von Bloggerinnen
Mein Fazit 2025
Worauf bin ich 2025 stolz?
Meinen Newsletter habe ich jede Woche des Jahres verschickt. So wie schon 2024. Das fällt mir leicht. Magst du mehr von mir lesen? Auf meiner Newsletter-Anmeldeseite mit Archiv kannst du sehen, was dich erwartet. Hier kannst du dich anmelden >>>
Zu viele Ideen, zu wenig Zeit?
Hol dir meine besten Ideen, Mini-Challenges und ehrlichen Einblicke in ein Leben als Scanner-Sidepreneurin – direkt in dein Postfach.

In meiner Community habe ich jeden Sonntag früh um 8:00 Uhr einen Check-in Post veröffentlicht. Und meine aktiven Community-mates checken ein. Das finde ich super – und es ist wirklich nicht selbstverständlich! Wenn du auch dabei sein möchtest: Hier geht’s zur Anmeldung >>>
Die beste Entscheidung, die ich 2025 getroffen habe
Meine Teilnahme an Judith Peters‘ Onlinekurs „Double your Blog“ würde ich rückblickend als die beste Entscheidung meines Jahres bezeichnen. Einfach, weil der Kurs super leicht umsetzbar war und genau zur richtigen Zeit für mich kam. Und – ich habe einen für mich passenden Workflow für „schamloses Teilen“ gefunden und die Ergebnisse sind deutlich spürbar.
Was ich im Jahr 2025 zum ersten Mal gemacht habe
Die Frage: Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht? – ein beliebter Kalenderspruch – beschäftigt mich immer wieder. Schon 2024 habe ich einige Dinge erfasst. Ich weiß noch genau, wie ich damals dachte: Es war garantiert viel mehr, warum schreibe ich das nicht einfach auf? Im Februar ich einen Blogartikel dazu geschrieben und aus den Suchergebnissen weiß ich, dass das Thema auch andere interessiert:
48 „Erste Male“, die dein Leben aufregender machen
Klar, braucht es keine besondere Form, um Erste-Male-Momente aufzuschreiben. Ein einfaches Notizbuch oder eine Datei oder Notion-Seite ist völlig ausreichend. Dennoch war damals die Idee geboren: Ich möchte ein Buch mit einer ganz bestimmten Struktur, speziell für solche ersten Male.
Dieses Buch gab es jedoch nicht, und meine „ersten Male“ des Jahres 2025 passierten, ohne dass ich sie mir notierte. Gelegentlich blitzte die Idee wieder auf – auch, als ich mir die Frage stellte: Welches Thema soll mein diesjähriger Adventskalender „Challenge dich glücklich!“ haben?
Dann stand es fest – es sollte um das Sammeln von „ersten Malen“ gehen. Ich habe natürlich selbst bei meiner eigenen Adventskalender-Erste-Male-Challenge mitgemacht und fand mehr als 60 kleine oder größere Begebenheiten, die für mich im Dezember zum ersten Mal passiert sind.
In diesem Blogartikel habe ich meine Erste-Male-Challenge im Dezember dokumentiert: Erste-Male-Challenge: Mein Dezember voller neuer Entdeckungen
Allerdings: Von Januar bis November habe ich leider kein erste Male erfasst. Vermutlich ist da ähnlich viel passiert, nur dass ich es nicht festgehalten habe. Aber einiges fällt mir nachträglich doch noch ein.
Beispielsweise war ich zum ersten Mal …
- in Bangkok
- in Lüneburg
- am Gardasee
- in Potsdam
- zu Gast in einem Podcast
- in einem Strandkorbkino
- in der Arena in Verona – bei einer Aufführung der Oper „AIDA“
… bin erstmals:
- mit einer Chessna geflogen
- beim Wacken Open Air im Schlamm versunken
… und habe zum ersten Mal:
- meinen Geburtstag in mehr als 300 m Höhe erlebt (in Bangkok)
- die Familie meines Schwiegersohns besucht (ebenfalls in Bangkok)
- ein Buch auf Amazon KDP veröffentlicht
- erfahren, dass ich Oma werde (nicht wie bisher Patchwork-Oma)
- etwas auf dem Flohmarkt verkauft
- Golf gespielt
- ein Escape Room Rätsel gelöst
- ein Zentangle gestaltet (danke, liebe Claudia von Klarplatz Coaching)
- mit einer Tauchglocke an den Grund der Ostsee getaucht
- die Seebrücken in Prerow und Koserow kennengelernt
- mich mit der Pomodoro-Technik angefreundet
- meine ehemalige Kollegin Tanja in Großhansdorf besucht
- eine Meal-Prep-Routine gefunden, die ich für mich langfristig funktioniert, mehr dazu in meinem Blogartikel über meine 30-Tage-Food-Challenge: Bewusster essen & mühelos geniale Ernährungs-Routinen entwickeln
Und – zum ersten Mal stand mein Name auf der Besetzungsliste der SOKO Wismar. Schon komisch, den eigenen Namen in Verbindung mit einem Mord zu hören …

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Jeder Check beim Arzt macht mich demütig. Bisher konnte ich aus jeder Untersuchung erleichtert rausgehen – ich weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.
Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?
Wie immer war die Zeit knapp. Viel zu knapp.
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Kuchen am Donnerstag: Eine wahrscheinlich mehr als 20-jährige Tradition ist Geschichte. So lange gab es im Kollegenkreis die Kuchenrunde, bei der reihum am „langen Donnerstag“ Kuchen für alle mitgebracht wurde. Nach und nach wurden wir aber immer weniger, bis wir nur noch zu dritt waren. Und nun haben wir die Kuchenrunde aufgelöst.
Unser Boot: Wir haben Ende des Jahres unser Boot verkauft. Das Boot war ja eher Hannes „Baby“, aber ich glaube, ich blicke jetzt wehmütiger auf die Zeit mit Boot zurück als er. Kein Wunder: Ich habe mich zwar an den Kosten beteiligt, aber die gesamte Arbeit rund um das Boot hat er erledigt. Und wenn das Boot dann fahrbereit war, hatte ich viel zu wenig Zeit, es mit ihm gemeinsam zu genießen. Das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen war am Ende einfach zu unbefriedigend, besonders für ihn.
Zugegeben, es wird mit der Zeit auch etwas langweilig, die Warnow hoch- und runterzufahren. Links ging es von unserer Marina aus in Richtung Rostock, rechts erreicht man nach einer Stunde Warnemünde und dann die Ostsee. Irgendwann hat man das alles zig-mal auch aus dieser Perspektive gesehen, und für längere Touren ist weder das Boot geeignet noch gibt unser Zeitbudget das her. Eigentlich war unser Plan, wenn es jetzt nicht zum Verkauf kommen würde, das Boot in der nächsten Saison auf den Darss nach Dierhagen zu verlegen. Darauf hatte ich mich schon gefreut, aber nun ist es doch noch anders gekommen.
Es war gar nicht so einfach, einen Käufer zu finden. Es gab zwar immer mal wieder Interessenten, aber irgendwann konnte Hannes schon an der Fragestellung erkennen, wie viel ernsthaftes Kaufinteresse dahintersteckte. Bis es dann doch diesen einen Käufer gab, mit dem er sich sehr schnell einig wurde.
Es wird also keine abenteuerlichen Überführungsfahrten bei ungemütlichem Wetter mehr geben. Kein Gedrängel an der engen Slipstelle. Schön und irgendwie schade zugleich. Hier sind die letzten Bilder.
Was ist 2025 richtig gut gelaufen?
Das Bloggen läuft. Die Ideen für Blogartikel wollen mir einfach nicht ausgehen.
Mein 2025 in Zahlen
Instagram-Follower – 491
Facebook-Fans – 259
Webseiten-Besucher in 2025 (Aktive Nutzer) – 12.278
Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel – 76
Höhe meiner Domain Authority – 15 (war auch schon mal höher …)
Anzahl meiner Schritte – 2.403.152
Anzahl meiner täglichen Schritte im Durchschnitt – 6.846

Diese großen Projekte gehe ich 2026 an
Ich schreibe (immer noch) ein Buch. So richtig weiß ich noch nicht, wie ich das noch in meinem Leben unterbringen soll, aber ich bin immer noch fest entschlossen. Was ist nur mit mir los …
So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten
Mein aktuelles Projekt ist mein HappySteps-Club. Darauf konzentriere ich mich und dort kannst du momentan noch für 0 Euro mit mir interagieren.
Deine Challenge hältst du sowieso nicht durch? Das kannst du ändern!
In meinem Mini-Kurs „Diesmal bleibe ich dran!“ lernst du 7 Erfolgsfaktoren kennen, mit denen du in Zukunft jede Challenge meisterst!
Melde dich gleich an:

Außerdem besteht die Möglichkeit, 1:1 mit mir zusammenzuarbeiten, mehr Informationen findest du unter den Menüpunkten Projektlotse und HappySteps Deep Dive.
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
Mein zentrales Thema wird bleiben: Wie setze ich mein begrenztes Zeitbudget so effizient wie möglich ein? Ich weiß, das beschäftigt uns alle, und jeder von uns hat darauf eine andere Antwort und andere Lösungsansätze, abhängig von unserer aktuellen Situation und davon, was wir erreichen wollen. Für mich bedeutet es:
Meine Pläne (schnell) umsetzen
Ich habe eine riesige Datenbank (naja, umfangreich) mit Ideen für Projekte und Produkte. Ob cool oder nicht cool – ich werde es erst wissen, wenn ich es ausprobiert habe. Wie lange manche Produktideen dort schon schmoren, willst du nicht wissen.
Genau darauf möchte ich mich konzentrieren. Jetzt aber wirklich!
Ich frage mich natürlich, warum das so schleppend vorangeht. Meine Erklärung: Die wenige Zeit, die mir zur Verfügung steht, nutze ich fürs Bloggen. Das fällt mir leicht, macht mir Spaß und ich habe seit Jahrzehnten in meiner DNA verinnerlicht, dass Longform-Content eine Investition in die Zukunft ist und Zeit braucht, zu wirken. Nur – jetzt habe ich Longform-Content, ich weiß selbst, dass Zeit für Angebote ist.
Content strategisch für Sichtbarkeit einsetzen
Im Jahr 2025 habe ich zwar viel gebloggt, aber ich habe kaum dafür gesorgt, dass jemand meine Blogbeiträge liest. Will sagen, auf Social Media war ich fast überhaupt nicht aktiv. Zu Jahresbeginn habe ich noch regelmäßig Reels erstellt, aber plötzlich war Schluss damit. Ich denke, das lag daran, dass ich keine sinnvolle Strategie hatte und deshalb das Veröffentlichen von Reels als Zeitverschwendung empfand.
Ich glaube, es hat auch damit zu tun, dass ich gerne blogge. Eigentlich ist mir egal, ob es jemand liest. Ich meine, natürlich freue ich mich, wenn meine Artikel gelesen werden, aber ich würde sie auch schreiben, wenn sie niemand lesen würde. Es ist nicht vorrangig mein Ziel, nur strategisch Content zu erstellen, der möglichst gut performt. Klar ist es super, wenn das passiert, aber das ist nicht meine erste Motivation dahinter.
Dennoch war mir klar, dass es auf Dauer keine gute Idee ist, Social Media komplett zu ignorieren. Dass ich viel Potenzial verschenkte. Aber es gelang mir einfach nicht, das zu „drehen“. Ich produzierte weiter Blogartikel und war auf Social Media irgendwann überhaupt nicht mehr aktiv. Auch auf Pinterest passierte irgendwann nichts mehr.
Das änderte sich erst im 4. Quartal mit Judith Peters Onlinekurs „Double your Blog“ – eine meiner besten Entscheidungen des Jahres. Endlich hatte ich wieder Lust auf Social Media – nicht zuletzt, weil ich eine Content-Strategie adaptierte, die für mich machbar und dauerhaft umsetzbar ist.
Es ist ein Anfang, mehr geht immer. Momentan bin ich dabei, eine Routine zu entwickeln die dauerhaft für mich funktioniert.
Meine Ressourcen besser nutzen
Überhaupt möchte ich noch viel mehr das nutzen, was schon da ist. Vorhandenen Content für Sichtbarkeit einsetzen, ist ja nur ein Aspekt. Auch für Produkte aller Art kann ich auf so viele „verborgene Schätze“ zurückgreifen. Es ist alles da, ich muss es nur erkennen, hervorholen, aktualisieren und aufpolieren.
Ich denke dabei an frühere Auftragsarbeiten, aber auch nicht umgesetzte Konzepte, Ideen, Entwürfe und meine jahrelang gepflegten Swipe Files. Aber auch – ganz wichtig – Bücher. Oder Onlinekurse … aber das ist wieder ein anderes Thema.
Kurse noch selektiver auswählen
Ich muss zugeben, was Weiterbildungen betrifft, bin ich ein „Konsumopfer“. Klar, mir haben viele Kurse richtig viel gebracht. Was wäre ich ohne sie? Aber nun ist es auch gut. Ich habe alles, was ich benötige. Auch wenn es immer wieder neu, fancy, noch besser, mit krassen KI-Features zu sein scheint – ich weiß, sie sind Gift für meinen Fokus und mein Zeitbudget.
Ich bin übrigens bekennender Fan von kleinen Selbstlernkursen. Und ja, ich arbeite sie durch, und zwar genau dann, wenn das Thema gerade aktuell ist. Und ja, das kann manchmal etwas dauern. Aber auch da muss ich mich bremsen, ich glaube, ich bin momentan ganz gut versorgt.
KI noch besser nutzen
ChatGPT nutze ich, seit das Tool öffentlich verfügbar ist, also seit Ende 2022. Ich verwende inzwischen verschiedene KI-Tools und kann mir mein Leben nicht mehr ohne vorstellen. Trotzdem fühle ich mich immer noch als Anfängerin. So schnelllebig ist die Entwicklung rund um die künstliche Intelligenz.
Auch im Jahr 2025 habe ich viel mit verschiedenen KI-Tools experimentiert. Manchmal sehr erfolgreich, aber oft habe ich die KI auch als enormen Zeitfresser empfunden. Besonders wenn ich versucht habe, mit KI zu schreiben. Mir ist schon klar, wie ich die KI auf meine Schreibstimme trainiere, dennoch finde ich das Ergebnis gruselig, sorry. Jeder KI-Text erfordert unglaublich viel Nachbearbeitungszeit, bis ich einigermaßen zufrieden bin.
Inzwischen habe ich meinen Weg gefunden, wie ich die KI für meine Texte anzapfen kann, ohne sie direkt schreiben zu lassen.
Momentan experimentiere ich mit der Notion-KI. Noch vor wenigen Monaten hatte mich die Copilot-Funktion begeistert, mit der eigene Dateien durchsucht werden können. Meine Tochter, die bei Microsoft arbeitet, hat mir davon erzählt. Ich habe zwar selbst ein Microsoft 365-Abo, konnte mich aber noch nicht zu einem Upgrade entschließen, das auch diese Funktion einschließt.
Und nun gibt es die Notion-Ki, die genau das auch kann: Den gesamten Workspace durchsuchen und sogar Aufgaben in Notion ausführen. Perfekt wäre es natürlich, wenn mein Notion-Assistent auch auf meine in OneNote gespeicherten Dateien zugreifen könnte. Mit Google Drive lässt sich Notion koppeln, mit OnoNote leider nicht. Vermutlich, weil ich ja auch ein Copilot-Abo abschließen könnte.
Tools besser beherrschen
Ich nehme mir viel zu wenig Zeit, die Tools, die ich nutze, richtig kennenzulernen. Erst klicke ich ein wenig herum, probiere aus, was mich gerade interessiert und wenn ich einigermaßen damit umgehen kann, bin ich zufrieden. Naja, zufrieden nicht, aber ich nehme mir nur selten die Zeit, tiefer einzusteigen. Dabei wäre genau das eine Möglichkeit, meine „Säge zu schärfen“, eine meiner Lieblings-Metaphern.
Das mit dem Tool-Deep-Dive gelingt mir höchstens im Rahmen einer Technik-Challenge. Da befasse ich mich mit den Tools intensiver, so wie im Februar 2025:
Technik-Challenge: Täglich mehr Spaß an deinen digitalen Tools
Ich bin sicher, so eine Technik-Challenge wird es auch 2026 wieder geben. Aber 30 Tage werden mir nicht reichen. Hier sind Tools, bei denen ich mich verbessern möchte, indem ich entweder weitere Funktionen kennenlerne oder bessere Workflows entwickle:
- Canva (Design-Software)
- Copilot (KI-Tool von Microsoft)
- Gamma (Präsentationssoftware mit KI)
- Google Analytics (Tool zur Analyse der Webiste-Performance)
- Ideogram (KI-Tool zur Bildgenerierung)
- WordPress (Blog-Software)
- Publer (Tool zum Planen und Teilen von Social-Media-Beiträgen)
- Prezi (Video-Software)
- OBS (Video-Software)
- Pin Generator (Tool zum Erstellen, Planen und Teilen von Pinterest-Pins)
- Missinglettr (Tool zum Planen und Teilen von Social-Media-Beiträgen)
- Ubersuggest (SEO-Tool)
Mein erster Impuls war: Das sind genau 12 Tools, da drängt sich doch gerade auf, monatliche Schwerpunkte zu setzen, oder? Allerdings erscheint es mir aktuell sinnvoller, bei der alltägliche Nutzung dieser Tools ganz bewusst ein gewisses „Technik-Challenge-Mindset“ zu etablieren. Damit meine ich:
- Probleme nicht einfach „wegdrücken“ sondern zeitnah lösen.
- Links und rechts schauen, was die Software noch alles kann.
- Die Hilfe nicht nur nutzen, wenn ich irgendwo nicht weiterkomme sondern auch zwischendurch – auf jeden Fall, wenn es Updates gibt.
- Prozesse und Workflows regelmäßig dokumentieren.
Während ich das hier schreibe, erinnere ich mich an meine frühere – damals noch nicht öffentliche – Technik-Challenge. Am 7. Oktober 2023 hatte ich begonnen, täglich einen kleinen Technik-Hack zu erkunden und in einer Notion-Datenbank zu erfassen. Die Einträge enden am 30. April 2024. Ich hatte mir auch Wiedervorlagemechanismen eingebaut und frage mich jetzt, warum ich aufgehört hatte, die Datenbank zu nutzen?
Diese Datenbank wird also wieder reaktiviert und verbessert – inzwischen kann ich mit Notion auch besser umgehen als 2023 – und regelmäßig weiter „gefüttert“.
Mehr und besser fotografieren
Ich vergesse leider viel zu oft zu fotografieren. Auch wenn ich auf meinem Smartphone sehr, sehr viele Fotos habe – viele schöne Begebenheiten habe ich eben doch nicht festgehalten. Ich denke einfach nicht daran. Das 12 von 12 Format mag ich auch deshalb so gern, weil ich wenigstens an diesem Tag darauf achte.
Aber es geht mir nicht nur darum, überhaupt zu fotografieren sondern auch um möglichst gute Fotos. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, meine Foto-Challenge vom Juli 2024 zu wiederholen. Was ich dabei gelernt habe, wende ich bis heute an – aber ich weiß natürlich, dass da noch sehr viel mehr möglich ist.
Diese Abenteuer werde ich 2026 erleben
Ich wandere den Frühlings-Ostseeweg, 50 Kilometer am Stück
Ein Freundinnen-Wochenend-Trip nach Lüneburg
Im Mai werde ich Oma. Sooo aufregend …
Eine Woche Danzig, diesmal mit Hannes.
Zur Evolution-Ride nach Nürnberg, also 8 Stunden Indoor-Cycling
Auf Kreuzfahrt bis nach Südafrika
Außerdem werde ich 2.000 Rad-Kilometer fahren – indoor und outdoor
7 große Ziele für 2026
- Ziel 1: Ich werde weiter digitale Angebote entwickeln.
- Ziel 2: Ich werde das Tagebuch meiner Großmutter weiter transkribieren.
- Ziel 3: Ich schreibe ein Buch.
- Ziel 4: Ich möchte mehr lesen und wieder in eine Leseroutine finden. 1 Buch im Monat, jetzt wirklich?
- Ziel 5: Ich möchte eine Evergreen-Content-Kollektion entwickeln, also Content, der sinnvoll aufeinander aufbaut.
- Ziel 6: Ich will sichtbarer werden und regelmäßiger, konsequenter und relevanter posten – bei vertretbarem Zeitaufwand.
- Ziel 7: Ich möchte wieder mehr mit anderen Blogger:innen interagieren. In meiner TCS-Blog-Community und durch regelmäßiges Besuchen anderer Blogs.
Mein Motto für 2026
Mein Motto für 2026 heißt: Vor die Welle kommen
Zu viele Ideen, zu wenig Zeit?
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Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.




Liebe Astrid,
vielen Dank für diesen vielseitigen Jahresrückblick. Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Strukturiertheit- sehr beeindruckend. Ja, die Reels und Social Media – ich habe jetzt eine Strategie (glaube ich), aber noch kaum Impact (aber viel mehr Arbeit als vorher). Ich denke, ich werde Double Your Blog mitmachen – ich hoffe, dass es das nächstes Jahr geben wird. Viel Erfolg weiterhin bei Deiner parallelen Selbständigkeit- das ist fordernd.
Ein erfolgreiches und gesundes 2026 für Dich!
Herzliche Grüße
Imke
Liebe Imke,
stimmt, Social Media fühlt sich oft genau so an: mehr Aufwand, wenig spürbarer Effekt. Deine Beobachtung ist sehr nachvollziehbar. Double your Blog ist garantiert eine gute Idee, kann ich nur empfehlen. Und das mit der parallelen Selbstständigkeit: Ja, fordernd trifft es ziemlich gut.
Ein erfolgreiches und gesundes 2026 wünsche ich dir ebenfalls!
Liebe Grüße
Astrid
Hey liebe Astrid,
deinen Optimismus finde ich super. Ist doch eine schöne Erkenntnis, dass Themen bleiben. Und trotzdem – oder gerade deswegen? – denke ich bei deinem Blog direkt an Vielseitigkeit & die Challenges.
Mit dem Thema Pläne (schneller) umsetzen, fühle ich sehr mit. Bei mir liegen zwar weniger Produktideen, aber sooo viele Textideen. Die ich auch noch nicht als Datenbank bezeichnen würde. Falls du Mal Lust hast dazu einen Einblick auf deinem Blog zu geben, wäre ich darauf auch sehr neugierig. 🙂
Viel Spaß & Erfolg für deine Wunschziele in diesem Jahr.
LG Ella
Hey liebe Ella,
es sind tatsächlich Datenbanken, die Bestandteil meines „zweiten Gehirns“ in Notion sind. Dort habe ich mir zu verschiedenen Themen Datenbanken angelegt – für Produktideen, aber auch eine Content-Datenbank, in der ich Ideen für Blogartikel, Newsletter oder Social-Media-Content speichere. Das ist wirklich praktisch und möchte ich nicht mehr missen.
Einen Blogartikel dazu hatte ich in meinem Rückblick verlinkt https://astridengel.de/wissen-organisieren-notion/, aber ich schreibe dazu gern noch mehr. Danke für deine Anregung.
Liebe Grüße
Astrid
Hallo,
danke fürs Teilen deines Rückblickes! Besonders die Passage über das „Wann-Selbstständig-machen?“ hat sehr in mir räsoniert. Das war auch bei mir dieses Jahr großes Thema (Spoiler: Habs mit einer Kündigung des Angestelltenjobs gelöst :D).
Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir gemeinsam etwas machen könnten, um dich bei deinem Sichtbarkeitsziel zu unterstützen. Grade das Challenge-Konzept würde gut zu meiner Zielgruppe passen.
Vielleicht eine kleine Anti-Aufschiebe-Challenge, die wir gemeinsam begleiten?
Liebe Grüße,
Mara
Liebe Mara,
danke dir für deinen Kommentar und fürs Teilen deiner Erfahrung. Das Thema „wann selbstständig?“ trifft bei vielen einen Nerv, wie man merkt. Glückwunsch zu deiner Entscheidung, das ist ein großer Schritt.
Dein Gedanke zum Challenge-Konzept passt sehr gut zu meiner Beobachtung, dass kleine, klar begrenzte Formate beim Dranbleiben helfen. Ich experimentiere sehr gern damit.
Danke dir sehr fürs Mitdenken und den Impuls. Ich schau mich gleich mal auf deinem Blog um.
Liebe Grüße,
Astrid
Vielen, vielen Dank dafür, dass du mir so eine Inspiration und so ein Vorbild bist. Auch ich staune immer, wie es sein kann, dass so wenig in meinen Tag passt. Und deinen Monats-Challenges zu folgen war sehr spannend.
Und ich freue mich schon, das auch 2026 tun zu können! Alles Gute beim Gelingen deiner Pläne!
Liebe Grüße
Angela
Liebe Angela,
echt jetzt, Inspiration und Vorbild? WOW – vielen vielen Dank – auch für die lieben Wünsche für 2026!
Ich ahne übrigens, dass das „wenig“ relativ ist. Mein Mann sagt: Egal, was du geschafft hast, es rutscht immer etwas nach. Du hast IMMER zu wenig Zeit. Und ich glaube, er hat recht 🫣
Auch dir wünsche ich alles Gute für 2026.
Liebe Grüße
Astrid