Wort fĂŒr Wort – meine 30-Tage-Schreib-Challenge im August

26. Juli 2025
Schreib-Challenge

Schreiben ist nicht mein Problem. Ich weiß wie es geht. Aber in der letzten Zeit fĂ€llt es öfter mal hinten runter. Und ich merke, dass sich da eine Spirale aufbaut: Ich schreibe weniger, weil ich momentan seltener als Texterin arbeite. Und weil ich weniger schreibe, wird das Schreiben mĂŒhsamer.

Im August will ich das Ă€ndern – mit einer einfachen Schreib-Challenge: Jeden Tag ein Text, ganz egal welcher. Mal ein Blogartikel fĂŒr die TCS-Blogdekade, mal ein StĂŒck Buch, mal der eine Brief, der schon viel zu lange wartet.

Ich will mir keinen festen Plan machen. Es gibt auch kein starres Zeitfenster. Nur ein Ziel: Ich möchte, dass das Schreiben wieder selbstverstĂ€ndlicher fĂŒr mich wird.

Die Inhalte dieses Blogartikels:
Wie lÀuft meine Schreib-Challenge?

Warum tÀgliches Schreiben leichter ist, als man denkt

Vielleicht denkst du: „30 Tage schreiben? DafĂŒr hab ich keine Zeit.“

Aber Schreiben muss nicht groß, perfekt oder lang sein. Es darf leicht sein. Schnell. Unfertig.

Und genau das machen viele nicht – sie warten auf den perfekten Moment. Den brauchst du nicht.

Hier sind ein paar Ideen, wie du sofort loslegen kannst:

  • Schreib drauflos – ohne Plan. Freewriting heißt: Schreiben ohne Pause, ohne Korrektur, fĂŒnf oder zehn Minuten. Einfach aufschreiben, was gerade da ist – auch wenn’s nur „Ich weiß nicht, was ich schreiben soll“ ist. Und schon bist du “drin” im Schreiben – und hast schon einiges an Text produziert. Irgendwas davon kannst du garantiert spĂ€ter verwenden.
  • Ein Satz reicht. Du musst kein Kapitel schreiben. Manchmal reicht ein Satz. Oder eine Überschrift. Oder eine halbe Idee. Hauptsache: geschrieben.
  • Setz dir ein Zeitfenster. Nicht ewig, sondern kurz. Probiere doch mal die Pomodoro-Technik aus: 25 Minuten schreiben, dann Pause. DafĂŒr brauchst du keine App – ein KĂŒchentimer reicht. Oder eine der vielen Pomodoro-Apps, zum Beispiel den Pomodoro-Smart-Timer.
  • Mach’s sichtbar. Strichliste, HĂ€kchen im Kalender, Sticker – egal was. Hauptsache: Du siehst, dass du geschrieben hast. Das motiviert mehr, als du denkst.
  • Mach es dir leicht. Schreib da, wo du sowieso bist: in der Notiz-App, auf dem Zettel, im Buch am KĂŒchentisch, in einer E-Mail an dich selbst. Je niedriger die Schwelle, desto eher setzt du dich hin.
  • Don’t break the chain. Mach dir eine Reihe: Jeden Tag schreiben = ein X im Kalender. Nach ein paar Tagen willst du die Kette nicht mehr reißen lassen. Kein Druck – nur ein stilles Spiel mit dir selbst.
  • Keine Ahnung, worĂŒber du schreiben sollst? Da habe ich einen Tipp fĂŒr dich. Ich habe kĂŒrzlich das Buch “The Big Book of Challenges”* entdeckt. Dort findest du auf Seite 214 richtig gute Themen-Inspirationen fĂŒr 30 Schreibtage. Zu einigen der Themen werde ich sicher auch etwas schreiben.
  • Setz dir ein Schreibziel. Zum Beispiel: 250 Wörter am Tag. Oder eine halbe Seite. Oder ein Pomodoro. Kleine, messbare Ziele machen das Schreiben greifbar – und Erfolg sichtbar.
  • Mach einen Deal mit dir selbst. „Ich schreib jeden Tag – egal was, egal wie viel.“ Das reicht. Vielleicht schreibst du’s dir auf. Vielleicht sagst du’s laut. Hauptsache, du weißt: Das ist mein Plan.

Und was passt zu deinem Scannertyp?

Vielleicht weißt du schon, welcher Scannertyp du bist – wenn nicht, kannst du hier ein Quiz machen und es herausfinden.

Bereit fĂŒr deine nĂ€chste Challenge?

Mach den Quiz und finde heraus, welche Challenge am besten zu deiner Persönlichkeit passt:

Je nach Typ kann Schreiben ganz unterschiedlich funktionieren. Hier ein paar Impulse fĂŒr deine ganz persönliche Herangehensweise:

🧠 Wissbegierige:
TĂ€glich ein kleiner Recherche-Snack, eine Notiz zu etwas Neuem, das du gelernt hast. Oder: FĂŒhre ein Mini-Lerntagebuch.

🎹 Kreative Denker*innen:
Spiel mit Formen: Freewriting, Listen, Briefe an dich selbst, Collagen aus Worten. Schreib, wie du denkst – wild und ungebremst.

⚙ Innovator*innen:
Teste Tools wie Notion, Scrivener oder Sprachaufnahmen mit Transkription. Schreib digital – aber clever und strukturiert.

đŸ”„ Energiegeladene:
Setz auf Schreibsprints – 10 Minuten mit Timer, los geht’s. Oder: Kombiniere Schreiben mit Bewegung – z. B. Denk-Spaziergang plus Sprachnotiz.

Warum aber nun eine Schreib-Challenge?

Mein Kopf ist stĂ€ndig voller Textideen. Was mir oft fehlt, ist die Zeit zum Schreiben. Jedenfalls dann, wenn ich es möchte. Und wenn sich dann endlich die Gelegenheit bietet, kann ich meine Gedanken oft nicht mehr abrufen. Das möchte ich trainieren. Ich möchte ĂŒben, jederzeit schnell ins Schreiben zu kommen, sobald sich eine Gelegenheit bietet.

Ich glaube, es gibt sowas wie einen „Schreibmuskel“. Wird er nicht regelmĂ€ĂŸig gefordert und trainiert, verkĂŒmmert er. Und dann macht die Sache weniger Spaß.

Es ist genau wie beim Sport. Jede Sportart macht erst richtig Freude, wenn man ein wenig Übung hat – wenn die BewegungsablĂ€ufe sitzen und die Muskeln sich an die zunĂ€chst ungewohnte Belastung gewöhnt haben.

Nach einer Trainingspause kann es auch etwas dauern, bis man wieder drin ist. Der Körper findet zwar relativ schnell zu seiner bisherigen Form zurĂŒck, aber man muss meist eine Phase ĂŒberwinden, in der der Sport mĂŒhsamer ist als gewohnt.

So stelle ich es mir auch mit dem Schreiben vor. Ich kann es ja, und hoffe hier – wie beim Sport – auf den Memory-Effekt, bei dem sich der Körper daran erinnert, was er mal konnte und schnell wieder zu seiner alten Form zurĂŒckkehrt.

Es ist nicht einmal so, dass ich NICHT regelmĂ€ĂŸig schreibe. Denn: Ich schreibe tĂ€glich. Nur eben nicht – oder zu wenig – an den Projekten, die ich voranbringen möchte.

Ich bin sicher: Die Schreib-Challenge wird mich weiterbringen. Dadurch, dass ich mich einen Monat lang auf das Thema Schreiben fokussiere, werde ich neue Erkenntnisse gewinnen, Routinen neu entdecken und Workflows etablieren, von denen ich langfristig profitieren werde. Ich bin schon gespannt auf alles, was ich erleben werde.

Meine bisherigen Challenges haben es mir gezeigt: Irgendwas bleibt immer – mal mehr, mal weniger 


Du hast zehn Ideen und keine wird fertig? Das kannst du Àndern.

In meinem Buch „Nicht jetzt heißt nicht nie“ zeige ich dir, wie du dich fĂŒr einen Monat auf ein einziges Vorhaben konzentrierst, ohne die anderen aufzugeben. Danach entscheidest du neu.

Schau es dir an:

Buchcover „Nicht jetzt heißt nicht nie"

Woran ich konkret arbeiten will

In meiner Schreib-Challenge möchte ich gleich mehrere Schreib-Projekte oder Schreib-Baustellen angehen:

  1. Noch mehr Bloggen

Ich habe jede Menge Ideen fĂŒr Blogartikel, einige davon sind schon halb fertig. In The Content Society – kurz: TCS – gibt es im August die Blog-Dekade, also 10 Blogartikel in 10 Tagen. Da mache ich mit!

  1. Erinnerungen fĂŒr meine Tochter

Meine Tochter hat mir vor vielen Jahren ein AusfĂŒllbuch geschenkt mit dem Titel: „Mama, erzĂ€hl mal 
“

Warum ich es bis heute nicht ausgefĂŒllt habe? Unter anderem, weil ich per Hand darin schreiben mĂŒsste. Handschrift – wenn meine Tochter das lesen können soll, ist das eine riesige Herausforderung fĂŒr mich (
 ist hier die nĂ€chste Challenge-Idee geboren?)

Ich hatte bereits damals eine Datei mit den Fragen aus dem Buch angelegt, die ich nach und nach beantworten wollte. Genau. Wollte 


  1. Ein lange ĂŒberfĂ€lliger Brief

Als Jugendliche hatte ich eine Brieffreundin, mit der ich regelmĂ€ĂŸig ellenlange Briefe austauschte. Irgendwann wurde ich schreibfauler, wĂ€hrend von ihr immer noch Karten oder Briefe kamen – stets ohne Absender, obwohl ich wusste, dass sie umgezogen war. Vor einem Jahr recherchierte ich lange, um sie zu finden – vergeblich. Schließlich schrieb ich an ihre alte Adresse in der Hoffnung, dass jemand ihr den Brief weiterleitet. Das klappte tatsĂ€chlich! Sie antwortete – und ich bin ihr bis heute eine Antwort schuldig. Da sie keinen Computer hat und vollkommen analog lebt, ist ein Brief die einzige Möglichkeit


  1. Mein Buchprojekt

Ja, auch ich habe ein Buchprojekt. Und ich hoffe, damit voranzukommen.

  1. Schreib-Hacks und Schreib-Techniken

In meiner Schreib-Challenge möchte ich auch den einen oder anderen Schreib-Hack neu entdecken oder wiederentdecken. Ich bin sicher, dass ich die eine oder andere Routine im Laufe der Jahre verloren habe. Vielleicht gefallen mir heute auch Hacks, mit denen ich in meiner Ausbildung zur Werbetexterin nichts anfangen konnte oder wollte. Und natĂŒrlich lerne ich auch gern von so klasse Schreib-Coaches wie Yvonne Kraus.

Solche Mini-Erkenntnisse sammeln sich bei mir mit jeder Challenge. Wenn du selbst experimentierfreudig bist: Mein kostenloses Workbook Challenge dich glĂŒcklich liefert dir ĂŒber 100 Ideen fĂŒr deine nĂ€chste Selbst-Challenge und eine Anleitung, wie du sie wirklich durchziehst: Jetzt kostenlos herunterladen.

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Diese Ressourcen möchte ich nutzen

Ich habe mir schon einige Ressourcen zurechtgelegt, die Liste wird sicherlich noch lÀnger:

Lach ruhig. Ich weiß selbst, dass das eigentlich Stoff fĂŒr eine 365-Tage-Challenge wĂ€re 


So sieht meine persönliche Schreib-Challenge aus

Ich habe lange ĂŒberlegt, wie ich diese Challenge umsetzen will. Erst bei der konkreten Planung wurde mir bewusst, wie voll mein August bereits ist. Ich war kurz davor, die Challenge zu verschieben und stattdessen etwas „Schnelles“ im August zu machen.

Aber irgendwie will ich das Thema nicht lÀnger aufschieben. Es ist jetzt dran. Punkt.

Wie also gelingt mir das regelmĂ€ĂŸige Schreiben mit mehrtĂ€gigem Besuch im Haus, Hansesail-Events und einigen Wochenenden, an denen ich nicht zu Hause bin?

Meine Lösung: Ich verbinde die Challenge mit der Pomodoro-Technik. Mit dieser vielgelobten Methode konnte ich mich bisher nicht richtig anfreunden. Aber habe ich ihr wirklich eine ernsthafte Chance gegeben? Das wird sich im August Àndern.

Die Pomodoro-Technik funktioniert so: Man schreibt 25 Minuten konzentriert und macht dann eine 5-Minuten-Pause. Das ist ein Pomodoro, das man beliebig oft wiederholen kann.

Ich werde dazu entweder meinen KĂŒchenwecker nutzen oder eine Pomodoro-App wie den Pomodoro-Smart-Timer.

Mein Ziel ist also: 30 Tage lang mindestens ein Pomodoro tĂ€glich – und zwar zu einem der Projekte, mit denen ich bisher nicht so richtig vorankomme.

Insgesamt also 30 im Monat – gerne natĂŒrlich mehr. Und wie bei meiner Herzensprojekt-Challenge im Juni darf ich vor- oder nacharbeiten.

Die Challenge gilt als erfĂŒllt, wenn ich 30 Pomodoros geschafft habe – 30 mal je 25 Minuten konzentriertes, ununterbrochenes Schreiben an Themen und Projekten, die ich sonst nicht angegangen wĂ€re.

Wobei ich natĂŒrlich hoffe, dass ich sehr viel mehr schaffe.

An Tagen, in denen ich keine Zeit und Gelegenheit fĂŒr das Pomodoro habe, will ich natĂŒrlich trotzdem schreiben. Und wenn es nur ein Satz ist, eine Überschrift, ein Gedanke 


Ich merke gerade, dass ich mir gar nicht besonders viel fĂŒr den August vorgenommen habe. Das Schreib-Pensum schon, aber das wird natĂŒrlich niemals in 30 Pomodoro-Sitzungen zu schaffen sein. 30 Pomodoros sind schon echt wenig.

Aber hey, irgendein Maß muss ich ansetzen und die Pomodoro-Technik ist schon Challenge genug fĂŒr mich. Lass uns einfach mal schauen, was sich in diesem Monat daraus entwickelt.

Was ich mir von meiner Schreib-Challenge verspreche

Ich möchte wieder gern Schreiben. Wieder reinkommen. Routinen festigen. Projekte voranbringen. Mir die bisherige Freude am Schreiben zurĂŒckholen.

Aber das ist nicht alles.

Ich möchte auch wesentlich effizienter werden. Denn das Schreiben besteht ja – zumindest bei mir – aus zwei Phasen.

Phase 1 als das freie, intuitive Schreiben, in der erst mal die Ideen fließen, sich entwickeln.

In Phase 2 – also beim GlĂ€tten, KĂŒrzen oder Strukturieren – lasse ich mir gelegentlich von der KI helfen. Aber immer nur auf Basis dessen, was ich selbst zuerst geschrieben habe.

GrundsĂ€tzlich kann die KI in beiden Phasen unterstĂŒtzen. Die Betonung liegt dabei eindeutig bei “UnterstĂŒtzen”!

Ich glaube, das Prinzip Brain first, Bots second aus meiner RĂ€tsel-Challenge gilt im Schreibprozess natĂŒrlich ebenso wie bei allen Denkprozessen.

In meinem Blogartikel Schreiben war mein Zuhause. Plötzlich stand ich draußen. habe ich darĂŒber schon mal geschrieben, wie die KI das Schreiben verĂ€ndert hat.

Wie ich mich motiviere

Ich werde weiter unten in diesem Beitrag wieder jeden Tag dokumentieren, wie ich mit meiner Schreib-Challenge vorangekommen bin.

Erinnerst du dich an Don’t break the Chain? Das ist mein wichtigster Motivator! Hier habe ich einen Blogartikel dazu geschrieben:

Wie du mit „Don’t break the chain“ deine Challenges durchziehst

Machst du mit?

Wenn du Lust hast, selbst (wieder) ins Schreiben zu kommen: Probier’s einfach aus. Ein paar Minuten am Tag reichen schon.

Und falls du dir dabei etwas RĂŒckenwind wĂŒnschst: In meinem Onlinekurs Diesmal bleibe ich dran bekommst du fĂŒr 0 Euro nicht nur Tipps fĂŒr deinen Einstieg, sondern auch Zugang zur Community – fĂŒr ein bisschen Accountability und Austausch unterwegs.

🌀Zu viele Ideen, keine Klarheit, wohin es gehen soll? Wie Mini-Challenges dir helfen, endlich loszulegen, erfĂ€hrst du in meinem Guide zu Mini-Challenges fĂŒr Scannerpersönlichkeiten.

Wie lÀuft meine Schreib-Challenge?

Hier berichte ich tÀglich, wie ich meine Schreib-Challenge umsetze, was gut lÀuft und was nicht. Ich teile meine Gedanken, Mindfucks, Erfolgserlebnisse und Learnings. Schau einfach immer mal vorbei, wenn dich das interessiert.

Tag 1 – 1. August 2025: Yeah – der Brief ist endlich fertig!

Ich bin gerade auf dem Wacken Open Air – und zum GlĂŒck wohnen wir im Hotel, nicht im Zelt auf dem FestivalgelĂ€nde. Gestern sind wir – relativ uninformiert ĂŒber das Schlammdrama – am Nachmittag auf dem Holy Ground aufgeschlagen. Immer noch das schöne Wetter von unserem Gardasee-Urlaub im Sinn – und Ă€hnlich sommerlich ist auch meine Klamottenauswahl, nur eben im Wacken-Style.

Wie froh bin ich, dass ich mich noch im letzten Moment fĂŒr Gummistiefel entschieden habe. Wenig spĂ€ter versinken sie zur HĂ€lfte im Schlamm 
 đŸ€˜

WĂ€hrend es draußen wieder regnet, nutze ich die Zeit fĂŒr meine Schreib-Challenge. Zwei Pomodoro-Einheiten – und der lange aufgeschobene Brief an meine alte Brieffreundin war fertig. Zu Hause nur noch ausdrucken, eintĂŒten, Code, Briefkasten – fertig. Sie ist total analog, hat keinen PC, auch deshalb habe ich den Brief wohl auch so lange schleifen lassen.

Der Pomodoro-Rhythmus ist schon sehr ungewohnt fĂŒr mich. Wie auch schon bei meinen frĂŒheren Versuchen mit der Pomodoro-Technik stört mich die Unterbrechung nach 25 Minuten extrem. Und die 5 Minuten Pause finde ich auch nervig. Eigentlich bin ich voll im Flow und möchte weitermachen. Was mache ich in dieser Zeit? Echt, das muss ich wirklich ĂŒben. Aber das habe ich mir fĂŒr diesen Monat ja vorgenommen. Und vielleicht entdecke ich ja fĂŒr mich auch das Pomodoro-Geheimnis.

Ich bin vor die TĂŒr gegangen und habe mir die PfĂŒtzen angesehen, die gerade wieder neu entstehen und fĂŒr neuen Schlamm auf dem Festival-GelĂ€nde sorgen. đŸ«Ł

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 2

Tag 2 – 2. August 2025: Mama, erzĂ€hl mal

Ein weiteres Schreibprojekt ist das AusfĂŒllbuch „Mama erzĂ€hl mal“, * das meine Tochter mir vor vielen Jahren geschenkt hat. Das Buch enthĂ€lt Fragen und Antwortfelder zum AusfĂŒllen per Hand. Handschriftlich 
 da bin ich leider raus. Damals hatte ich eine Datei angelegt, in die ich die Fragen aus dem Buch ĂŒbernehme und direkt beantworte. Inzwischen weiß ich: Die Datei hatte ich im Jahr 2020 zum letzten mal geĂ€ndert.

Eigentlich ist das gleich das nĂ€chste Herzensprojekt, und dass ich damit unbedingt jetzt weitermachen möchte, hat natĂŒrlich auch mit meiner Herzensprojekt-Challenge im Juni zu tun. Da war mir ja noch einmal so richtig bewusst geworden, wie wertvoll und wie wichtig es ist, seine Erinnerungen fĂŒr seine Kinder und Enkelkinder festzuhalten. Irgendwann kommt der Moment, an dem sie sich dafĂŒr interessieren. Oft erst dann, wenn es zum Nachfragen oder ErzĂ€hlen zu spĂ€t ist.

In den letzten Tagen hatte ich mich schon mal auf den aktuellen Stand gebracht. Gelesen, was ich vor 5 Jahren schon mal zu den Fragen geschrieben hatte. Und – ich glaube, so hĂ€tte ich es heute auch gemacht.

Ich muss aber feststellen, dass ich zu den Fragen, die ich damals ausgelassen hatte, auch heute keine schnellen Antworten habe. Und ich weiß nicht, ob mir beispielsweise zu meiner Grundschulzeit ĂŒberhaupt noch etwas einfĂ€llt. Na, mal sehen. Mein kreativer Autopilot ist nun gebrieft.

Insgesamt habe ich zwei Pomodoros lang an meiner Erinnerungsdatei geschrieben. Ganz nebenbei eine tolle Möglichkeit, ganz locker und flockig ins Schreiben zu kommen. Wer hĂ€tte nichts an seine Lieben weiterzugeben? Einfach loslegen 


Mit den komischen Pomodoro-Pausen habe ich heute auch wieder gekĂ€mpft 
 ob ich mich daran noch gewöhne?

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 2

Tag 3 – 3. August 2025: Wird mein AusfĂŒllbuch jetzt ein Art Journal?

Heute ging es nach dem schlammigen Wacken-Event wieder nach Hause, und ich durfte wieder Beifahrerin sein. Danke, Hannes. WĂ€hrenddessen blĂ€tterte ich in meinem „Mama, erzĂ€hl mal“-Buch, und mir wurde bewusst: Das wird ein grĂ¶ĂŸeres Projekt, als ich dachte. Gerade die Fragen in der zweiten HĂ€lfte des Buches hatte ich mir noch gar nicht genau angesehen.

Beim BlĂ€ttern entdeckte ich auch den Amazon-Lieferschein. Nun weiß ich es wieder: Katharina hatte mir das Buch im Jahr 2012 zum Muttertag geschenkt. Sie schrieb mir zwar, ich solle mir keinen Stress machen mit dem AusfĂŒllen, es hĂ€tte Zeit bis irgendwann, wenn ich mal Lust und Zeit habe. Naja, das habe ich wohl etwas zu wörtlich genommen. Aber nun ist es ja dran.

Ich habe auch ĂŒberlegt, wie ich mit der „PrĂ€sentation“ meiner Erinnerungen umgehe. Das Buch ist ja nicht unbedingt ein Workbook, sondern ist ein schön gestaltetes Buch, das auch schön, ansprechend ergĂ€nzt sein sollte. Irgendwie habe ich doch Lust bekommen, das Buch auch „schön“ auszufĂŒllen. Was mich daran hindert, ist nicht nur meine völlig „verlernte“ Handschrift, sondern auch, dass ja die LĂ€nge des Inhalts vorgegeben ist.

Gestern habe ich in einem Video von Schrittemacherin Anett Liskewitsch ein wunderschön gestaltetes Art-Journal gesehen und Lust bekommen, sowas auch mal zu machen. Vielleicht kann ich beides miteinander verbinden?

Heute habe ich mich zu folgendem Vorgehen entschieden:

Ich schreibe weiter in meinem Word-Dokument. Das kann ruhig richtig lang werden. Und wenn es soweit ist, werde ich die Datei meiner Tochter zur VerfĂŒgung stellen. Wie, weiß ich noch nicht.

FĂŒr das Buch werde ich meine Notizen zu jeder Frage zusammenfassen. Parallel dazu gibt es ja noch die Vertiefung in der Datei. Vielleicht klebe ich auch zu jeder Frage oder jedem Kapitel einen QR-Code ins Buch?

Damit ich das Buch per Hand ausfĂŒllen kann, arbeite ich an meiner Handschrift. Vielleicht mache ich einen Kalligrafie-Kurs? Eine Kalligrafie-Challenge? Das sind jedenfalls jetzt meine Ideen.

Zu Hause angekommen, machte ich mich ans Schreiben. Ich bin begeistert von meinem aktuellen Thema. Denn es lĂ€uft so richtig gut. Mit dem Pomodoro-Timer habe ich auch heute wieder gehadert, aber ich habe es ja so gewollt. Und halte mich an die Unterbrechung. Ob ich mich daran gewöhne? Oder die Pause irgendwann gut finde? Ich lasse mich ĂŒberraschen.

Jedenfalls habe ich gleich noch ein weiteres Pomodoro angehĂ€ngt. Was mir alles eingefallen ist – ich bin total happy!

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 2

Tag 4 – 4. August 2025: Heute mal gebloggt – zĂ€hlt das?

Heute habe ich an einem Blogartikel geschrieben – zwei Pomodoros lang. Das Thema lautet: Was will ich bewirken? Über das Thema habe ich schon vor zwei Jahren geschrieben, damals war dieser Blogartikel entstanden:

Was will ich als Sidepreneurin, Bloggerin und Mutter bewirken?

Nun will ich darĂŒber schreiben, was ich mit meinem Challenge-Lifestyle bewirken will.

Ich frage mich jetzt natĂŒrlich: ZĂ€hlt das ĂŒberhaupt fĂŒr meine Schreib-Challenge? Den Blogartikel hĂ€tte ja auch ohne Schreib-Challenge geschrieben.

Andererseits habe ich ja in Pomodoros geschrieben – und das ist ganz klar der Challenge zugeordnet. Das kommt davon, wenn man die Regeln nicht exakt definiert.

Also, ich wĂŒrde sagen, es zĂ€hlt, oder?

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 2

Tag 5 – 5. August 2025: Was will ich bewirken?

Ich habe meinen Blogartikel veröffentlicht. Dabei 
 ist er noch nicht fertig. Ich muss da noch mal ran. Was hat mich dabei nur geritten, ihn jetzt schon zu veröffentlichen? Hier ist er:

Was ich mit meinem Challenge-Lifestyle bewirken will – und warum er gerade fĂŒr Scanner funktioniert

Heute habe ich endlich mal wieder beim TCS-Co-Blogging teilgenommen und auch dort mit Pomodoro-Einheiten gearbeitet. Diesmal bin ich ganz gut damit zurechtgekommen. Insgesamt waren es 5 Pomodoros nur beim Co-Blogging.

Ich könnte mich jetzt natĂŒrlich wieder fragen: Gebloggt hĂ€tte ich trotzdem, „zĂ€hlt“ das jetzt fĂŒr meine Challenge? Aber ich werde mir darĂŒber keine Gedanken mehr machen. Jedes Pomodoro zĂ€hlt. Ich könnte die Challenge ja auch in „Pomodoro-Challenge“ umbenennen, ne?

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 5

Tag 6 – 6. August 2025: Endlich mal wieder am Buch

Es sollte nur ein schnelles Pomodoro werden, und dann habe ich doch noch eins drangehĂ€ngt. Heute war mal wieder mein Buch dran – ein tolles GefĂŒhl! Wenn das Eis erstmal gebrochen ist 


âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 2

Tag 7 – 7. August 2025: Zum GlĂŒck habe ich vorgearbeitet

Das war mal einer der Tage, in denen nicht mal ein Zeitfenster fĂŒr ein einziges Pomodoro war. Ein sehr langer Arbeitstag im BĂŒro, danach sofort zur Grillparty mit gemeinsamen Hanse-Sail-Schiffegucken bei lieben Freunden. Und erst nach Mitternacht zurĂŒck. Aber ich habe mir fĂŒr solche Tage einen kleinen Pomodoro-Puffer erarbeitet. Trotzdem frage ich mich: HĂ€tte ich nicht doch morgens vorm BĂŒro noch was einschieben können?

Tag 8 – 8. August 2025: Weiter geht’s mit dem Buch

Ganze 3 Pomodoros waren heute drin, und zwar am Buch. ZĂ€h und schleppend zwar momentan, aber so ist das eben wenn man rausgefallen ist. Aber ich habe gemerkt, dass einige gute Ideen kamen, je mehr ich mich wieder drauf einlassen konnte. Irgendwann verrate ich auch noch mehr ĂŒber den Inhalt.

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 3

Heute im Stadthafen. In Rostock ist gerade die Hanse Sail – und da muss ich einfach dabei sein.

Tag 9 – 9. August 2025: Wie war mein erster Kuss? – und andere neugierige Fragen

Heute hatte ich wieder Lust auf das AusfĂŒllbuch „Mama erzĂ€hl mal“. Aktuell bin ich bei neugierigen Fragen rund ums Verliebtsein. Ich dachte, sowas wĂŒrde man nie vergessen. Okay, ich weiß noch, wer es war. Aber wie wir uns kennengelernt haben? Keine Ahnung. Vielleicht fĂ€llt es mir noch ein, wenn ich etwas darĂŒber nachdenke. Weißt du noch, wo und wie du deine erste „Flamme“ kennengelernt hast?

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 3

Tag 10 – 10. August 2025: Schreibfreude und Pomodoro-Frust

Mit dem Schreiben am Buch lief es heute gut wie nie, dafĂŒr nicht mit den Pomodoros. Erst hatte ich einfach losgelegt, ohne den Pomodoro-Timer anzustellen. Dann habe ich ihn angestellt, aber das Ende verpasst. Und so ging es weiter. Insgesamt 4 ungefĂ€hre Pomodoro-Einheiten waren es, aber von einem strukturierten Prozess war ich weit entfernt.

Aber vielleicht ist das auch nicht weiter schlimm. Vielleicht hilft die Pomodoro-Technik mir dann, wenn ich nicht ins Schreiben komme. Oder, wenn ich ein Zeitfenster habe und es bestmöglich nutzen möchte.

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 4

Tag 11 – 11. August 2025: Schon wieder den Pomodoro-Timer vergessen 


Schon wieder den Pomodoro-Timer vergessen đŸ«Ł

Die ersten beiden habe ich noch korrekt durchgezogen, mit Timer und Pause. Und dann habe ich einfach an meinem Buch weitergeschrieben, ohne Timer 


âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 2

SpĂ€ter habe ich weitergeschrieben, mindestens eine Stunde. Und wieder ohne Pomodoro-Timer. Das zĂ€hlt dann wohl nicht 😉 Aber eigentlich ist es auch egal. Hauptsache, ich komme voran.

Tag 12 – 12. August 2025: Hilfreiche Struktur

Auch heute habe ich an meinem Buch geschrieben – diesmal lief es auch wieder besser mit dem Pomodoro-Timer. Heute habe ich diese Struktur als hilfreich empfunden. Ganz nebenbei habe ich ja auch noch einen Blogartikel veröffentlicht – nur dass das 12-von-12-Format ja nicht wirklich viel mit Schreiben zu tun hat.

12 von 12 im August 2025: Sommer in M-V

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 2

Tag 13 – 13. August 2025: Don’t break the chain!

Zu einem Pomodoro konnte ich mich heute durchringen. Don’t break the chain! Mein Buch war dran.

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 1

Tag 14 – 14. August 2025: Das alte Dilemma mit den Projekten

Völlig unspektakulĂ€r. Ich habe zwei Pomodoros an meinem Buch weitergeschrieben. Eigentlich mehr, aber ich zĂ€hle jetzt mal nur die Zeit, in der tatsĂ€chlich der Timer mitlaufen ist. Dann habe ich auch einen Blogartikel in Arbeit. Ich konnte mich nur schwer entscheiden, woran ich gerade arbeiten will. Beides ist gerade gleich wichtig. Und bei beiden Projekten hatte ich das GefĂŒhl, ich MUSS daran JETZT weitermachen, sonst wird es zu einer weiteren Projektleiche auf meiner Festplatte. Wobei, zu einer Projektleiche wird es ja erst dann, wenn sicher ist, dass es nicht mehr umgesetzt wird. Und bei meinen halbfertigen Projekten ist ja noch alles drin 


âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 2

Tag 15 – 15. August 2025: Heute nicht? Von wegen 


Am Nachmittag dachte ich noch: Das wird heute wohl nichts.

Ich konnte immer mal einen Satz oder einen Gedanken in mein Manuskript schreiben. Aber Zeit und Ruhe fĂŒr ein ganzes Pomodoro hatte ich nicht.

Abend waren wir bei Freunden zum Grillen, und anschließend konnte ich mich noch mal an mein Buch setzen. Das Ergebnis:

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 2

Tag 16 – 16. August 2025: Hamburg – im Hotel

Ich bin in Hamburg. Morgen fahre ich wieder bei den Cyclassics mit – inzwischen wohl zum 20. Mal. Mein Tag war komplett durchgetaktet. Mehr als ein Pomodoro im Hotel war heute leider nicht drin.

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 1

Tag 17 – 17. August 2025: 1 Pomodoro vor dem Radrennen

Den Morgen konnte ich heute noch fĂŒr eine kurze Schreibeinheit nutzen – ich hoffe, heute Abend zu Hause kommen noch einige dazu.

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 1

Tag 18 – 18. August 2025: Morgendliches Pomodoro – warum nicht immer?

Da mein heutiger Tag sehr voll ist – ich habe nach der Arbeit noch drei lĂ€ngere Termine und werde erst spĂ€t am Abend wieder zu Hause sein – habe ich morgens noch eine Schreib-Einheit geschafft.

Am liebsten wĂŒrde ich das tĂ€glich etablieren. Dazu mĂŒsste ich dann aber endlich mal frĂŒher ins Bett gehen.

Und – es hat den Nachteil, dass ich nicht einfach so lange weiterschreiben kann wie ich will.

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 1

Wenige Minuten spÀter stehe ich im Frauenstartblock 


Tag 19 – 19. August 2025: Blogdekade – diesmal ohne mich?

Übermorgen beginnt die Blogdekade bei der TCS – und ich werde diesmal wohl keine 10 Blogartikel schreiben. Der Grund: Wir bekommen ab morgen fĂŒr eine Woche Besuch, lange geplant. Den Termin der Blogdekade kannte ich da noch nicht. Seit einer Weile weiß ich: Sie ĂŒberschneidet sich mit meinem Besuch. Ich werde mir zwar das eine oder andere Zeitfenster zum Schreiben freischaufeln, aber fĂŒr Blogartikel wird das nicht reichen.

Schade, dass sich das so ergeben hat. Ich hĂ€tte gern mitgemacht. Damit ich in den nĂ€chsten Tagen ĂŒberhaupt den einen oder anderen Blogartikel veröffentlichen kann, habe ich heute schon mal einige EntwĂŒrfe eingestellt. Die letzten Schritte bis zur Veröffentlichung mĂŒsste ich doch schaffen!

Heute also: Geschrieben ja, Pomodoro nein. Aber die Blogartikel fĂŒr die Blogdekade hatte ich ja ohnehin als Teil der Challenge eingeplant.

Tag 20 – 20. August 2025: Weiter mit „Mama, erzĂ€hl mal“

Und doch habe ich heute meine Zeitfenster fĂŒrs Schreiben gefunden! Ich habe wieder ein wenig vorgearbeitet fĂŒr die Blogdekade und weiter an dem Erinnerungs-AusfĂŒllbuch geschrieben.

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 3

Tag 21 – 21. August 2025: Blogdekade Tag 1

Ich habe meinen 1. Blogartikel fĂŒr die Blogdekade veröffentlich. Hat ewig gedauert und meine gesamte Morgenroutine durcheinandergeschmissen, obwohl der Artikel schon angelegt war:

Der Reiz des Neuen vs. die Kraft der Rituale – was passt zu dir?

Tag 22 – 22. August 2025: Blogdekade Tag 2

Auch heute habe ich wieder einen Artikel finalisiert und veröffentlicht. Zum GlĂŒck habe ich einiges vorbereitet und zum GlĂŒck bin ich einigermaßen schmerzfrei, was das Veröffentlichen angeht. Bei beiden Artikeln – dem von gestern und dem heutigen – muss ich in einer ruhigen Minute noch etwas nacharbeiten. Aber – so sind die Regeln. Heute muss 


Der beste Zeitpunkt ist jetzt – aber was wĂ€re gewesen, wenn 
?

Tag 23 – 23. August 2025: Blogdekade Tag 3

Noch liege ich gut im Rennen 😊 Blogdekaden-Artikel Nr. 3 ist erschienen. Hat wieder mal lĂ€nger gedauert als erwartet.

Schrankleichen ade! Mit dem Cost per wear klĂŒger einkaufen

Dann gab es noch ein unerwartetes Zeitfenster – und so habe ich gleich den Blogdekaden-Artikel fĂŒr morgen geschrieben und die Veröffentlichung vorgeplant. Mit Pomodoro-Timer:

Warum Motivation dich immer wieder im Stich lĂ€sst – und wie du stattdessen Momentum aufbaust

In den letzten Tagen habe ich den Timer nicht genutzt, weil ich nur kĂŒrzere Zeitfenster zur VerfĂŒgung hatte. Heute fand ich es toll! Ich lasse mich inzwischen ganz gern darauf ein. Mal sehen, wie es weitergeht!

SpĂ€ter habe ich noch weitergemacht, allerdings ohne Pomodoro-Timer. Dabei ist der Blogbeitrag fĂŒr Tag 5 entstanden – und praktischerweise habe ich die Veröffentlichung gleich schon mal vorgeplant:

Meine SEO-Challenge im September: Mit Freude sichtbar bleiben

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 3

Genau solche kleinen Experimente sind fĂŒr mich der Kern jeder guten Challenge. Falls du selbst Lust auf eine eigene kleine Challenge bekommen hast: Mein kostenloses Workbook Challenge dich glĂŒcklich gibt dir ĂŒber 100 Ideen und eine Anleitung, wie du sie wirklich durchziehst: Jetzt kostenlos herunterladen.

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Tag 24 – 24. August 2025: Blogdekade Tag 4

In meinem EntwĂŒrfe-Ordner habe ich einen seit Monaten halbfertigen Artikel entdeckt, den ich heute finalisiert habe. Damit ist der 6. Artikel der Blogdekade fertig und schon mal fĂŒr den 26. August vorgeplant:

Scannerpersönlichkeit? Mit persönlichen Regeln wird dein Alltag leichter

Dadurch habe ich mir etwas Vorlauf verschafft, aber den brauche ich auch. Die gesamte letzte Augustwoche wird mir nur wenige Zeitfenster zum Schreiben lassen. Aber – es geht ja gerade darum, es trotzdem irgendwie hinzubekommen. Auch fĂŒr die letzten vier Blogartikel habe ich bereits EntwĂŒrfe angelegt – noch bin ich also im Rennen.

Schön wĂ€re es natĂŒrlich, wenn ich auch noch an meinem Buch und an „Mama, erzĂ€hl mal“ arbeiten könnte.

Tag 25 – 25. August 2025: Blogdekade Tag 5

Gleich am Morgen habe ich einen weiteren Artikel aus meinen EntwĂŒrfen hervorgeholt, ein Listicle. Weit bin ich mit dem Überarbeiten allerdings nicht gekommen. Frage mich gerade, ob es so eine gute Idee ist, mir gerade jetzt so ein episches Listicle vorzunehmen?

Am Abend habe ich weitergearbeitet. Und – ich habe den Artikel finalisiert und die Veröffentlichung geplant. Über diesen Link kannst du ihn am Tag 7 der Blogdekade lesen:

50 Ideen, um GlaubenssĂ€tze aufzulösen – mein persönlicher Werkzeugkoffer

Tag 26 – 26. August 2025: Blogdekade Tag 6-10

Gleich zwei Artikel sind heute in meinem „Geplant-Ordner“ gelandet, denn heute habe ich die Blogdekaden-Artikel fĂŒr die Tage 8, 9 und 10 finalisiert:

Social Media PflichtgefĂŒhl oder echte Freude? Meine Erfahrungen

Die Wahrheit ĂŒber Lazy Productivity – warum Scanner damit oft scheitern

Mein Fazit nach Jahren mit YourCloset: Ordnung, Statistik & RealitÀt

Damit habe ich die 10 Blogdekaden-Artikel geschafft, die ich mir vorgenommen habe. Und wer weiß, es gibt schon einen Entwurf fĂŒr einen weiteren 


Jetzt freue ich mich aber wieder darauf, an meinen anderen beiden Projekten weiterzuschreiben: Mein Buch, von dem ich immer noch nicht verraten habe, worum es geht und das AusfĂŒllbuch „Mama, erzĂ€hl mal“.

Den Pomodoro-Timer habe ich in den letzten Tagen gar nicht genutzt – ich glaube, ich habe ihn einfach vergessen. 😊 Nur, schaffe ich dann ĂŒberhaupt meine Challenge, wenn ich „einfach so“ schreibe, aber ohne Pomodoro? Habe ich meine 30 Pomodoros eigentlich schon geschafft?

Tag 27 – 27. August 2025: Vor dem Neuanfang mit dem Buch

Heute habe ich mein Buchprojekt wieder vorgeholt, auch mit Pomodoro-Timer, aber es lief irgendwie nicht. Das kenne ich ja schon. Wenn ich erst mal ein paar Tage raus bin, fÀllt es mir schwer, wieder reinzufinden. Die Gedanken, die sonst stÀndig um mein Projekt kreisen, auch wenn ich etwas andere mache, sind abgerissen.

Tag 28 – 28. August 2025: ZurĂŒck zum Erinnerungsbuch

Angefangen habe ich heute mit dem Buchprojekt, aber so richtig komme ich gerade nicht voran. Aber ich wusste ja, was mir leicht von der Hand gehen wĂŒrde: Meine Antworten im „Mama, erzĂ€hl mal“-Buch.

Ich habe inzwischen mehr als 80 Fragen aus dem AusfĂŒllbuch in meine Datei geschrieben und beantworte sie nach und nach. Und es gibt noch viele weitere. Über viele Fragen muss ich lĂ€nger nachdenken, auf einige habe ich ĂŒberhaupt keine Antworten. Bei anderen fließt es nur so aus mir heraus. Und – wieder mit Pomodoro!

Es geht eigentlich gar nicht mehr so sehr um Erinnerungen. Das waren nur die ersten Kapitel rund um Kindheit, Schulzeit, das Erwachsenwerden. SpÀter werden die Fragen teilweise richtig philosophisch. Finde ich toll!

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 2

Tag 29 – 29. August 2025: Erinnern? Schwierig 


Heute habe ich gleich frĂŒh ein Pomodoro absolviert, wieder an meinem Erinnerungsbuch. Einige der Fragen gehen ganz schön ans Eingemachte. Und an so vieles kann ich mich nicht mehr erinnern. Wollte ich immer Kinder? Wann wusste ich, dass ich bereit dafĂŒr bin? Wie hat Papa reagiert, als er es erfuhr?

Eigentlich mĂŒsste man das doch wissen 


Aber vielleicht hole ich es wieder vor, indem ich beginne, darĂŒber nachzudenken.

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 1

Tag 30 – 30. August 2025: Mama erzĂ€hlt – auch heute!

Gerade bin ich mit meiner Tochter auf einem Kurztrip. Morgens liegen wir mir unseren Laptops im Bett. Sie will mir zeigen, wie ich Copilot besser nutzen kann – sie arbeitet schließlich bei Microsoft 😊 Und dabei sieht sie, dass ich an „Mama, erzĂ€hl mal“ schreibe. Und freut sich. Und ich freue mich, dass sie sich freut đŸ„°đŸ„°đŸ„°

Die Copilot-Funktion, bei der die Microsoft-KI auf die eigenen Dateien zugreift, ist wirklich sehr cool! Aber mehr als ein Pomodoro war dann doch nicht drin.

âžĄïž Anzahl heutiger Pomodoros: 1

Gemeinsam in Scharbeutz – fĂŒr sie schreibe ich „Mama erzĂ€hl mal“

Fazit: So ist meine Schreib-Challenge gelaufen

Wie du siehst – ich habe jeden Tag etwas fĂŒr meine Schreib-Challenge gemacht. Check!

Und wenn ich mich nicht verzÀhlt habe, habe ich 47 Pomodoros geschafft. Check!

An der Blogdekade der TCS habe ich auch teilgenommen und sogar alle 10 Artikel veröffentlich. Check!

Den lange ĂŒberfĂ€lligen Brief habe ich auch geschrieben – und sogar schon eine Antwort erhalten. Check!

Mit dem AusfĂŒllen des Erinnerungsbuchs „Mama erzĂ€hl mal“ bin ich auch sehr gut vorangekommen. Check!

Also – erfolgreich, oder?

Aber habe ich auch alles andere erreicht, was ich mir von der Challenge versprochen habe?

Was gut gelaufen ist

Noch mehr Bloggen

Ich habe das GefĂŒhl, dass ich schneller geworden bin. Ich wollte meinen Schreibmuskel trainieren, ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, die 10 Blogartikel wĂ€hrend der TCS Blogdekade zu schreiben. Und das, obwohl ich eigentlich keine Zeit hatte, immerhin hatten wir wĂ€hrend der gesamten Zeit Besuch. Aber irgendwie ist es mir gelungen, jedes noch so kleine Zeitfenster zum Schreiben zu nutzen – das hĂ€tte ich nicht zu hoffen gewagt.

Nach anfÀnglichem Fremdeln konnte ich mich auch mit der Pomodoro-Technik anfreunden. Ich habe sie nicht jeden Tag eingesetzt, aber eben doch ziemlich oft. Und sie hat mir immer besser gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, auch weiterhin in Pomodoros zu arbeiten.

Erinnerungen fĂŒr meine Tochter

Was wirklich gut funktioniert hat, war das Schreiben an „Mama erzĂ€hl mal“. Zur Auffrischung: 😉 Das AusfĂŒllbuch „Mama erzĂ€hl mal“ hatte meine Tochter mir vor vielen Jahren geschenkt. Es enthĂ€lt mehr als 100 Fragen, die Kinder ihrer Mutter stellen können. Es ist eine Anregung, seine eigenen Erinnerungen aufzuschreiben und sie auf diese Weise fĂŒr seine Kinder und Enkelkinder zu bewahren. Aber natĂŒrlich auch, um ĂŒber verschiedene Dinge miteinander ins GesprĂ€ch zu kommen.

Da ich nicht gern per Hand direkt ins Buch schreiben wollte, habe ich die Fragen in eine Datei ĂŒbertragen und beantworte sie direkt im Dokument. Ich bin noch lange nicht fertig, aber ich bin im letzten Monat sehr gut vorangekommen. Vor allem: Es macht wirklich großen Spaß. Und es ist nicht nur „irgendein Schreiben“ sondern garantiert wertvoll fĂŒr die Kinder. Auch wenn sie sich jetzt vielleicht noch nicht dafĂŒr interessieren sollten.

Das ist ein Tipp, den ich unbedingt weitergeben möchte: Wenn du nicht so recht ins Schreiben kommst und nicht weißt, wie du anfangen sollst, schreib einfach Dinge aus deiner Kindheit, Jugend, aus deinem Leben auf. Wenn dir Anregungen fehlen, hol dir das Buch „Mama erzĂ€hl mal“.

Das will ich in Zukunft auch weiterhin machen. Ich habe schließlich noch so einige Fragen vor mir.

Was nicht so gut gelaufen ist

Mein Buch

Mit meinem Buchprojekt bin ich eher nicht vorangekommen. Irgendwie Ă€rgert mich das. Es lief irgendwie nicht, und ich frage mich, was mir das sagt. Oder ob mir das ĂŒberhaupt etwas sagt, ich will hier nicht nach Ausreden suchen.

Schreib-Hacks und Schreib-Techniken

Auch da war ich nicht erfolgreich. Ich habe weder einen Blick in meine Schreibratgeber geworfen, noch in meinen Copywriting-Kurs. Der ist zwar schon 20 Jahre alt, aber die Inhalte sind sowas von evergreen 


Auch im Schreibclub von Yvonne Kraus war ich im letzten Monat nicht ein einziges Mal.

Wie geht es weiter?

Ich hoffe, es gelingt mir, den Schwung aus meiner Schreib-Challenge in den September hinĂŒberzuretten. Mein Schreibmuskel soll schließlich nicht so schnell wieder erlahmen.

Die Pomodoro-Technik möchte ich auch weiterhin nutzen. Ich glaube, das ist ein echter Win.

Das Erinnerungsbuch fĂŒr meine Tochter möchte ich bis Weihnachten fertigstellen. Ich hatte mir ja schon einige Gedanken gemacht, wie ich es aufbereiten kann. Das, was ich mir jetzt ĂŒberlegt habe, wĂŒrde sogar ermöglichen, dass ich spĂ€ter noch mal etwas ergĂ€nze.

Und – ich werde den Brief meiner Brieffreundin bald beantworten – auf jeden Fall noch in diesem Jahr.

Eins weiß ich jetzt schon: Es wird nicht meine letzte Schreib-Challenge gewesen sein. NĂ€chstes Jahr wieder! SpĂ€testens dann bekommen auch meine Schreibratgeber eine neue Chance. Bist du wieder dabei!

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In meinem Buch „Nicht jetzt heißt nicht nie“ zeige ich dir, wie du dich fĂŒr einen Monat auf ein einziges Vorhaben konzentrierst, ohne die anderen aufzugeben. Danach entscheidest du neu.

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Über mich

Astrid Engel

Hey, ich bin Astrid. Auf meinem Blog dreht sich alles um Struktur, Planung, Zeitmanagement und Organisation fĂŒr Scannerpersönlichkeiten, Multitalente, Multipotentialite und kreative Chaoten. Nenne uns, wie du willst – fĂŒr mich sind wir einfach „Scanner“.

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Mehr davon? Dann lies hier weiter:

2 Kommentare

  1. Eva

    Liebe Astrid, deine Schreibchallenge gefĂ€llt mir sehr – und ich will mitmachen. Ich steige zwar erst heute ein, weil ich in den ersten beiden Augusttagen unterwegs war und den Blogbeitrag erst heute gelesen habe. Aber der Monat ist ja noch jung – und besser spĂ€t als nie.
    Vielen Dank und LG eva

    Antworten
    • Astrid

      Liebe Eva,
      hach, das freut mich – weißt du schon, wie du es machen willst? Hast du Schreibprojekte, auf die Du Lust hast und die du voranbringen möchtest? Ich freu mich, von deinen PlĂ€nen zu lesen, sehr gern auch in der Community.
      Liebe GrĂŒĂŸe
      Astrid

      Antworten

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