Im Mai starte ich meine Fun-Facts-Challenge: Ich will in 31 Tagen 31 Fun-Facts-Artikel anderer Blogger:innen lesen, einen Kommentar hinterlassen und hier auf dem Blog kurz festhalten, was mich besonders zum Schmunzeln gebracht hat. Was will ich damit erreichen?
In meinem Jahresrückblick 2025 steht es schwarz auf weiß: Das regelmäßige Besuchen und Kommentieren anderer Blogs klappt leider noch nicht so richtig, obwohl es auf jeder meiner To-Want-Listen steht. Auf jeder. Seit mehr als einem Jahr.
Das ist natürlich kein Drama. Dafür heißt es ja To-Want-Liste und nicht To-Do-Liste. Aber irgendwann fragt man sich schon, ob ein Wunsch, der von Quartal zu Quartal mitgeschleppt wird, vielleicht eine andere Strategie braucht. Eine, bei der er nicht einfach wieder nach hinten rutscht.
Meine Antwort: eine Challenge natürlich, was sonst? Außerdem: Nach zwei eher “schweren” Challenges – Finanz-Challenge im März und Claude-Cowork-Challenge im April – brauche ich jetzt mal etwas “Leichtes”. Etwas, das Spaß macht und schnell geht, damit im Mai genug Raum bleibt für die Punkte auf meiner To-Want-Liste für das 2. Quartal 2026.
Das Wichtigste zur Fun-Facts-Challenge in Kürze:
Thema: Fun-Facts-Challenge im Mai 2026
Ziel: 31 Blogs kommentieren und das Blogbesuchen als Wochenroutine (1x pro Woche) dauerhaft verankern
Vorgehen: Täglich einen Fun-Facts-Artikel lesen, kommentieren, hier im Tagebuch mit Link und Fundstück dokumentieren
Für wen: Interessant für alle, die den Kontakt zur Blogcommunity wieder auffrischen wollen
Tipp vorab: Ich habe natürlich auch einen Fun-Facts-Artikel: 👉 85 Fun Facts über mich
Warum ausgerechnet Fun Facts – und warum jetzt?
Fun-Facts-Artikel sind, wenn man so will, das geselligste Format der deutschen Blogosphäre. Für so einen Artikel ist kein Fachwissen notwendig, er braucht keine langen Einleitungen, keine Argumentation. Nur echte, manchmal überraschende, oft witzige Details über den Menschen hinter dem Blog.
Das Format hat sich verbreitet, weil Judith Peters von Sympatexter es in die deutsche Blogosphäre getragen hat. Ich habe damals meinen eigenen Fun-Facts-Artikel geschrieben und festgestellt: Kaum ein anderes Format lädt so unmittelbar zum Kommentieren ein. Man liest, erkennt sich wieder, entdeckt etwas Unerwartetes und hat plötzlich das Bedürfnis, etwas dazu zu sagen.
Genau das ist der Grund, warum sich dieses Format so gut für meine Challenge eignet. Es ist leicht. Es macht Spaß. Und es gibt mir bei jedem Artikel einen echten Anknüpfungspunkt für einen Kommentar, der sich nicht aufgesetzt anfühlt.
Was am Ende des Monats stehen soll
Das Ziel ist überschaubar und trotzdem nicht ganz trivial:
- 31 Fun-Facts-Artikel gelesen und kommentiert
- 31 Tagebucheinträge hier auf dem Blog mit Link und Fundstück
- Eine neue Wochenroutine: mindestens einmal pro Woche einen anderen Blog besuchen, auch nach dem Mai
Der letzte Punkt ist der eigentlich wichtige. Der Mai ist der Kickstart. Die Routine danach ist das, was bleiben soll.
Wie ich im Mai konkret vorgehe
Das Schöne an diesem Challenge-Format ist, dass es keine große Planung braucht. Mein Ablauf für jeden Tag:
- Fun-Facts-Artikel einer Bloggerin finden (dazu gleich mehr)
- Artikel lesen
- Kommentar hinterlassen
- Kurzen Eintrag ins Tagebuch hier auf dem Blog schreiben: welcher Blog, Link zum Artikel, und das eine Detail, das mich besonders angesprochen hat
Das war’s. Ich denke, das ist schnell gemacht.
Wo ich die Artikel finde
Das ist die Frage, die sich vielleicht als erstes stellt. Die Antwort ist einfacher als gedacht.
Judith Peters hat auf ihrem Blog damals dazu eingeladen, den eigenen Fun-Facts-Artikel unter ihrem Artikel zu verlinken. Diese Fun-Facts-Liste ist eine echte Fundgrube: Aktuell haben 575 Bloggerinnen ihren eigenen Fun-Facts-Artikel verlinkt! Meinen eigenen Fun-Facts-Artikel findest du dort auch, aber ich verlinke ihn dir auch hier:
Ich freue mich natürlich auch über Kommentare. Und ich kann mir vorstellen, meine Fun Facts in diesem Monat noch um einige Punkte zu ergänzen.
Was diese Challenge NICHT ist
Damit keine falschen Erwartungen entstehen:
- Das ist kein Networking mit strategischem Hintergedanken
- Ich kommentiere nicht, um Gegenbesuche zu provozieren, auch wenn ich mich darüber natürlich freue 😊
- Die Kommentare müssen nicht lang sein. Ein, zwei Sätze reichen
- Ich bewerte keine Blogs und vergebe keine Punkte
- Es geht mir nicht darum, möglichst bekannte Blogs zu besuchen
Mir ist einfach nur wichtig, wieder öfter in der echten Blogcommunity unterwegs zu sein und ein paar “alte Bekannte” wieder zu treffen, die ich in letzter Zeit aus den Augen verloren habe.
Challenge-Realismus: Cheat-Days & Flexibilität
Ich plane drei Cheat-Days ein, an denen ich pausieren darf. Die kann ich spontan einsetzen, wann immer der Tag es nicht anders hergibt.
Was nicht Sinn der Sache ist: dass ich einen verpassten Tag nachhole und zwei Artikel an einem Tag abarbeite. Es geht mir ja gerade darum, jeden Tag andere Blogs zu besuchen und will das Kommentieren nicht zur Pflichtübung machen.
Und was, wenn nicht alle 31 Tage klappen? Dann gilt: Ich habe andere Blogs besucht, echte Kommentare hinterlassen und zumindest den Anfang einer neuen Wochenroutine gemacht. Das ist mehr als nichts, und mehr als in jedem der letzten Quartale.
Wie das Tagebuch aufgebaut ist
Ab dem 1. Mai dokumentiere ich hier täglich einen kurzen Eintrag. Ich halte fest:
- Welchen Blog ich besucht habe (mit Link zum Artikel)
- Das eine Detail aus den Fun Facts, das mich besonders angesprochen hat
Es soll kurz bleiben. So, dass es jeden Tag machbar ist. Und kurz genug, dass du beim Durchscrollen vielleicht den einen oder anderen Blog entdeckst, den du auch besuchen willst.
Wenn du selbst einen Fun-Facts-Artikel hast oder gerade schreibst: Hinterlasse gern den Link in den Kommentaren. Vielleicht lande ich im Mai bei dir.
Mein Fun-Facts-Tagebuch im Mai 2026
Folgt ab dem 1. Mai.
Fazit
Folgt nach dem 31. Mai.

Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.





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