Fun-Facts-Challenge im Mai: 31 Blogs besuchen und endlich das tun, was seit Jahren auf meiner To-Want-Liste steht

26. April 2026
Fun Facts Challenge

Im Mai starte ich meine Fun-Facts-Challenge: Ich will in 31 Tagen 31 Fun-Facts-Artikel anderer Blogger:innen lesen, einen Kommentar hinterlassen und hier auf dem Blog kurz festhalten, was mich besonders zum Schmunzeln gebracht hat. Was will ich damit erreichen?

In meinem Jahresrückblick 2025 steht es schwarz auf weiß: Das regelmäßige Besuchen und Kommentieren anderer Blogs klappt leider noch nicht so richtig, obwohl es auf jeder meiner To-Want-Listen steht. Auf jeder. Seit mehr als einem Jahr.

Das ist natürlich kein Drama. Dafür heißt es ja To-Want-Liste und nicht To-Do-Liste. Aber irgendwann fragt man sich schon, ob ein Wunsch, der von Quartal zu Quartal mitgeschleppt wird, vielleicht eine andere Strategie braucht. Eine, bei der er nicht einfach wieder nach hinten rutscht.

Meine Antwort: eine Challenge natürlich, was sonst? Außerdem: Nach zwei eher “schweren” Challenges – Finanz-Challenge im März und Claude-Cowork-Challenge im April – brauche ich jetzt mal etwas “Leichtes”. Etwas, das Spaß macht und schnell geht, damit im Mai genug Raum bleibt für die Punkte auf meiner To-Want-Liste für das 2. Quartal 2026.

Das Wichtigste zur Fun-Facts-Challenge in Kürze:

Thema: Fun-Facts-Challenge im Mai 2026
Ziel: 31 Blogs kommentieren und das Blogbesuchen als Wochenroutine (1x pro Woche) dauerhaft verankern
Vorgehen: Täglich einen Fun-Facts-Artikel lesen, kommentieren, hier im Tagebuch mit Link und Fundstück dokumentieren
Für wen: Interessant für alle, die den Kontakt zur Blogcommunity wieder auffrischen wollen
Tipp vorab: Ich habe natürlich auch einen Fun-Facts-Artikel: 👉 85 Fun Facts über mich

Warum ausgerechnet Fun Facts – und warum jetzt?

Fun-Facts-Artikel sind, wenn man so will, das geselligste Format der deutschen Blogosphäre. Für so einen Artikel ist kein Fachwissen notwendig, er braucht keine langen Einleitungen, keine Argumentation. Nur echte, manchmal überraschende, oft witzige Details über den Menschen hinter dem Blog.

Das Format hat sich verbreitet, weil Judith Peters von Sympatexter es in die deutsche Blogosphäre getragen hat. Ich habe damals meinen eigenen Fun-Facts-Artikel geschrieben und festgestellt: Kaum ein anderes Format lädt so unmittelbar zum Kommentieren ein. Man liest, erkennt sich wieder, entdeckt etwas Unerwartetes und hat plötzlich das Bedürfnis, etwas dazu zu sagen.

Genau das ist der Grund, warum sich dieses Format so gut für meine Challenge eignet. Es ist leicht. Es macht Spaß. Und es gibt mir bei jedem Artikel einen echten Anknüpfungspunkt für einen Kommentar, der sich nicht aufgesetzt anfühlt.

Was am Ende des Monats stehen soll

Das Ziel ist überschaubar und trotzdem nicht ganz trivial:

  • 31 Fun-Facts-Artikel gelesen und kommentiert
  • 31 Tagebucheinträge hier auf dem Blog mit Link und Fundstück
  • Eine neue Wochenroutine: mindestens einmal pro Woche einen anderen Blog besuchen, auch nach dem Mai

Der letzte Punkt ist der eigentlich wichtige. Der Mai ist der Kickstart. Die Routine danach ist das, was bleiben soll.

Wie ich im Mai konkret vorgehe

Das Schöne an diesem Challenge-Format ist, dass es keine große Planung braucht. Mein Ablauf für jeden Tag:

  • Fun-Facts-Artikel einer Bloggerin finden (dazu gleich mehr)
  • Artikel lesen
  • Kommentar hinterlassen
  • Kurzen Eintrag ins Tagebuch hier auf dem Blog schreiben: welcher Blog, Link zum Artikel, und das eine Detail, das mich besonders angesprochen hat

Das war’s. Ich denke, das ist schnell gemacht.

Wo ich die Artikel finde

Das ist die Frage, die sich vielleicht als erstes stellt. Die Antwort ist einfacher als gedacht.

Judith Peters hat auf ihrem Blog damals dazu eingeladen, den eigenen Fun-Facts-Artikel unter ihrem Artikel zu verlinken. Diese Fun-Facts-Liste ist eine echte Fundgrube: Aktuell haben 575 Bloggerinnen ihren eigenen Fun-Facts-Artikel verlinkt! Meinen eigenen Fun-Facts-Artikel findest du dort auch, aber ich verlinke ihn dir auch hier:

👉 85 Fun Facts über mich

Ich freue mich natürlich auch über Kommentare. Und ich kann mir vorstellen, meine Fun Facts in diesem Monat noch um einige Punkte zu ergänzen.

Was diese Challenge NICHT ist

Damit keine falschen Erwartungen entstehen:

  • Das ist kein Networking mit strategischem Hintergedanken
  • Ich kommentiere nicht, um Gegenbesuche zu provozieren, auch wenn ich mich darüber natürlich freue 😊
  • Die Kommentare müssen nicht lang sein. Ein, zwei Sätze reichen
  • Ich bewerte keine Blogs und vergebe keine Punkte
  • Es geht mir nicht darum, möglichst bekannte Blogs zu besuchen

Mir ist einfach nur wichtig, wieder öfter in der echten Blogcommunity unterwegs zu sein und ein paar “alte Bekannte” wieder zu treffen, die ich in letzter Zeit aus den Augen verloren habe.

Challenge-Realismus: Cheat-Days & Flexibilität

Ich plane drei Cheat-Days ein, an denen ich pausieren darf. Die kann ich spontan einsetzen, wann immer der Tag es nicht anders hergibt.

Was nicht Sinn der Sache ist: dass ich einen verpassten Tag nachhole und zwei Artikel an einem Tag abarbeite. Es geht mir ja gerade darum, jeden Tag andere Blogs zu besuchen und will das Kommentieren nicht zur Pflichtübung machen.

Und was, wenn nicht alle 31 Tage klappen? Dann gilt: Ich habe andere Blogs besucht, echte Kommentare hinterlassen und zumindest den Anfang einer neuen Wochenroutine gemacht. Das ist mehr als nichts, und mehr als in jedem der letzten Quartale.

Wie das Tagebuch aufgebaut ist

Ab dem 1. Mai dokumentiere ich hier täglich einen kurzen Eintrag. Ich halte fest:

  • Welchen Blog ich besucht habe (mit Link zum Artikel)
  • Das eine Detail aus den Fun Facts, das mich besonders angesprochen hat

Es soll kurz bleiben. So, dass es jeden Tag machbar ist. Und kurz genug, dass du beim Durchscrollen vielleicht den einen oder anderen Blog entdeckst, den du auch besuchen willst.

Mein Fun-Facts-Tagebuch im Mai 2026

Hier findest du meine täglichen Fun-Facts-Besuche. Was ich erfahren habe und was mich überrascht hat.

Wenn du selbst einen Fun-Facts-Artikel hast oder gerade schreibst: Hinterlasse gern den Link in den Kommentaren. Vielleicht lande ich im Mai bei dir.

Tag 1 – 1. Mai 2026: Monika Köhler von ausmistenundmehr.de

Monika ist Aufräumcoach aus Lörrach. Wie kennen uns schon eine Weile, leider nur virtuell. Wir sind uns beide sicher, dass wir uns auch im realen Leben sehr gut verstehen würden. Wir lesen jeweils die Newsletter der anderen und finden dort oft wirklich spannende Sachen. So sehr, dass wir in unseren eigenen Newslettern darüber berichten. Und wir schreiben uns gelegentlich.

Deshalb beginnt meine Fun-Fact-Reise auch bei Monika. Ihre Fun Facts kannte ich bisher noch nicht:

Und – wie erwartet – überrascht mich einiges. Zum Beispiel hat Monika sich mal beide Handgelenke gleichzeitig gebrochen. Das stelle ich mir nicht nur schmerzhaft vor. Wie das wohl passiert sein mag? Wie übersteht man so eine Zeit, in der man seine Hände nicht benutzen kann? Ich stelle mir gerade vor, wie diese 6 Wochen mit so einem Handicap bei mir wohl verlaufen wären … (so lange dauert es doch, oder?)
Wie gut, dass Brüche wieder heilen, ich hoffe, dass alles komplikationslos verlaufen ist.

Tag 2 – 2. Mai 2026: Marianna Sajaz, Bewusstseinscoach

Auch Marianna Sajaz kenne ich schon länger aus meiner Blog-Community. Wir sind uns schon zweimal persönlich begegnet und sie hat mich sogar dazu gebracht, jetzt im Mai neben dieser noch eine weitere Challenge anzugehen: täglich ein Video von mir selbst aufnehmen …

Aber auf Mariannas Fun-Fact-Seite war ich bisher noch nie. Ich wusste zwar schon einiges von ihr, dennoch hätte ich nie erwartet, so viele Gemeinsamkeiten zu entdecken. Zum Beispiel, dass wir beide früher Modedesignerin werden wollten. Oder, dass wir beide Resteverwertungsjunkies sind …

Was ich unbedingt noch von Marianna lernen möchte: Sie setzt sich mit essbaren Wildkräutern auseinander. Also das, was wir eigentlich als Unkraut kennen, was aber essbar ist. „Einfach so“ traue ich mich da nicht ran. Aber wer weiß, was Marianna dazu noch aus dem Hut zaubert …

Hier sind die Fun Facts von Marianna Sajaz:

Tag 3 – 3. Mai 2026: Iris van Bebber, Yoga- und Meditationslehrerin

Bis vor einigen Monaten gehörte der regelmäßige Besuch bei Iris zu einem liebgewonnenen Ritual. Wann hat das aufgehört, und überhaupt, warum? Niemand ist so unterhaltsam wie Iris. Obwohl sie der Meinung ist, sie könne keine Witze erzählen. Und – was ich nicht für möglich gehalten hätte, ihre Fun Facts kannte ich noch nicht. Man möchte sich wegschmeißen vor Lachen …

Iris möchte übrigens mit der Transsibirischen Eisenbahn bis nach Peking fahren, wenn auch nicht jetzt. Genau darüber haben wir gestern auch gesprochen. Wie spannend das doch wäre. Nur eben nicht jetzt …

Tag 4 – 4. Mai 2026: Edith Gould, Romanautorin

Von Edith weiß ich, dass sie Romanautorin ist. Ihr 2024 erschienener Debüt-Roman heißt „Karpfen im Fischteich“ und sie bezeichnet sich selbst als schreibsüchtig. Nun bin ich neugierig, was ich durch ihre Fun Facts noch so über sie erfahre.

Zum Beispiel: Sie ist in der 4.Klasse absichtlich sitzen geblieben, um zu ihrer (heute noch) besten Freundin in dieselbe Klasse zu kommen. Verrückt, oder?

Während ich Ediths Fun Facts lese, stelle ich sie mir schreibend in einer ländlichen Schweizer Bergidylle vor. So ganz anders als mein Leben an der Ostseeküste.

Und sie mag Postkarten – das erinnert mich daran, dass in meinem Warnemünde-Kalender gerade die April-Postkarte freigeworden ist und verschickt werden will.

Tag 5 – 5. Mai 2026: Tanja Hug, Sidebusiness-Mentorin

So ein richtiges System habe ich noch nicht entwickelt. Wonach richtet es sich, welchen Blog ich besuche? Sollte ich vielleicht würfeln? Heute ließ ich meinen Blick über die mehr als 500 Fun-Facts-Artikel schweifen und blieb bei Tanja Hug hängen. Sie ist Sidebusiness-Mentorin und ich lese ihren Newsletter. Doch was steht in ihren Fun Facts? Ich bin sicher, ich kenne sie nicht.

Ich staune immer wieder, in wie vielen Punkten der Fun-Facts-Artikel ich mich wiedererkenne. Bei Tanja ging es wieder gut los. Ich dachte nur: Kenne ich auch … genau so … alles klar … yess!

Was ich zum Glück noch nicht erlebt habe, ist eine Flucht im Liebeskummerschmerz nach Down Under mit Mitte 20. Und dann zu merken, dass man den Liebeskummer dort auch nicht los wird. Ich meine, wenn man schon so cool weit reist, dann doch bitte nicht mit so einem Gepäck, oder?


Nun will ich endlich mal den Zufall bemühen. Ich habe meinen Mann gebeten, mir eine Zahl zwischen 1 und 577 zu nennen (so viele Fun Facts Artikel sind unter Judiths Artikel verlinkt).

Er: 317. Leider ist genau diese Zahl nicht besetzt. Wahrscheinlich die einzige Lücke …

Der nächste Versuch ist erfolgreich: 285. Der Zufall führt mich also zu Jaconette Mirck.

Tag 6 – 6. Mai 2026: Jaconette Mirck, Insekten-Akademie

Während ich bei den bisherigen Fun-Fact-Artikeln erstaunlich viele Gemeinsamkeiten entdeckt hatte, ist es hier anders. Jaconettes Leben ist so wenig „normal“, dass ich nur noch staunen kann. Ich sage nur: Piranha-Fischen in Brasilien, eine Tarantel auf der Hand halten, Mehlwürmer als Haustiere und Basis für Burger …

Interessant fand ich auch die Herkunft von Jaconettes Namen: Ihre Eltern haben einfach ihre eigenen Vornamen – Jacob und Annette – miteinander verschmolzen. Eine tolle Idee, finde ich!

Tag 7 – 7. Mai 2026: Pia Hübinger, Diplompädagogin

Pia hat gestern meinen Monatsrückblick kommentiert, da muss ich mir doch heute gleich mal ihre Fun Facts anschauen. Und gleich zwei witzige Entdeckungen gemacht – mindestens. Aber lies selbst:

Mit etwa 9 Jahren wollten sie und ihre Freundin sich unbedingt ein Bein brechen, um mit Krücken laufen zu dürfen und den Gips von allen Mitschüler*innen unterschreiben und bemalen zu lassen. Sie sind einen Nachmittag lang immer wagemutiger von einem Baum im Garten der Freundin gesprungen. Das Ergebnis: Die Freundin hat sich den Arm gebrochen. Verrückt oder? Aber warte …

In der Grundschulzeit hatte sie sehr häufig schlimme Lachanfälle. Manchmal fiel sie vom Stuhl und konnte kaum aufstehen, weil ihr vor lauter Lachen die Kraft dafür fehlte. Sogar später als Dozentin an der Uni musste sie einmal so lachen, dass sie nicht weitersprechen konnte und kurz den Raum verlassen musste.

Tag 8 – 8. Mai 2026: Yvonne Gundacker – Sängerin, Vocal Coach und Autorin

Meine heutige Auswahl habe ich im „Blindflug“ getroffen: Augen zu, über die Seite mit den mehr als 500 Fun-Facts-Links gescrollt und irgendwann geklickt. Gelandet bin ich auf dieser Seite:

Yvonne hatte in der Schule eine 3 in Musik, hat dann aber dennoch Gesang studiert. Sag niemals nie …

Zu Halloween trägt sie zu Hause immer mal ein Scream-Kostüm. Genau, das aus dem Film. Stelle mir gerade die Gesichter der „Süßes oder Saures“-Sammler vor.

Tag 9 – 9. Mai: Angelika Klein, Reisebloggerin

Meine heutige Auswahl habe ich per Zufallsgenerator getroffen. Ein ganz einfaches Tool ohne Login, gefunden über die Google-Suche, schickt mich über die Nr. 80 auf die Seite von Riki Wunderer. Leider gibt es die Fun-Facts-Seite nicht mehr. Damit muss ich wohl immer rechnen, gerade wenn die Zahl so klein ist. Also: neuer Versuch.

Diesmal lande ich bei Nr. 445, also einem neueren Artikel. Wer ist es? Yeah, eine Reisebloggerin, Angelika Klein:

https://angiestravelroutes.com/fun-facts-ueber-mich/

Oh nein, schon Fan Fact Nr. 1 ist krass: Als Kind wollte sie Tarzan heiraten (oh ja, daran erinnere ich mich noch sehr gut). Zur Vorbereitung strickte sie mit einer Strickliesel eine Liane (tatsächlich ein relativ dünner etwa 12 m langer Wollwurm), mit dem sie sich aus dem dritten Stock – wo sie wohnten – vom Fensterbrett abseilen wollte. Ihr Vater kam in letzter Sekunde ins Kinderzimmer und rettete sie vor dem Absprung. Was für ein Schreck muss das für die Eltern gewesen sein … 🫣

Leider gibt es unter dem Artikel keine Kommentarfunktion. Ich habe so viele Punkte entdeckt, zu denen ich gern etwas geschrieben hätte. Wir scheinen exakt der gleichen Generation anzugehören, da findet man ja jede Menge spannende Anknüpfungspunkte.

Zum Beispiel schreibt sie, dass sie mit 12 einen Judo-Kurs gemacht hat und ihr Leben lang nicht verlernt hat, wie man sich beim Fallen richtig abrollt. Ich habe in dem Alter auch Judo trainiert und habe auch den Verdacht, dass ich die „Fallschule“ noch drauf habe. Aber ich habe es schon lange nicht mehr ausprobiert.

Bis vor kurzem bin ich einmal wöchentlich an einem Dojo, einer Judomatte, vorbeigekommen und hoffte immer mal auf einen Moment, an dem dort gerade niemand trainierte, damit ich es mal probieren kann. Nur, da wurde gefühlt rund um die Uhr trainiert. Keine Chance für mich und meinen Falltest …

Tag 10 – 10. Mai 2026: Martina Lörracher-Leeb, die „Insta-Tante“

Die Auswahl per Zufallsgenerator gefällt mir – deshalb gleich heute noch einmal. Und diesmal lande ich auf der Nr. 501 und damit bei einem Namen, mit dem ich sofort Instagram verbinde. Martina bin ich im letzten April auf dem TCS-Treffen in Stuttgart persönlich begegnet, aber was erfahre ich heute sonst noch über sie, außer dass sie sich mit Instagram beschäftigt?

Schon wieder eine Kampfsportlerin. Diesmal nicht Judo, sondern Karate. Und zwar als Familiending (einschließlich Töchterchen). Finde ich super, wenn das so passt. So lässt sich der Sport gleich viel besser ins gemeinsame Leben integrieren. Außerdem tanzt Martina – neben Salsa auch Tänze, deren Namen ich noch nie gehört habe. Auch das scheint sie mit ihrem Mann gemeinsam zu machen – jedenfalls schreibt sie von ihren geliebten pinkfarbenen Tanzschuhen, in denen sie ihren Mann kennengelernt hat.

Tag 11 – 11. Mai 2926: Katharina Haupt, Pferdemomente

Heute hat mich der Zufallsgenerator zu Nr. 146 und damit auf einen Pferdeblog geführt. Das weckt Erinnerungen bei mir. An die vielen Wochenenden, die wir auf Turnieren verbracht haben. Und an die Jahre, in denen ich meine Tochter 2-mal wöchentlich zum Reiterhof gebracht und wieder abgeholt habe. Keine Ahnung, ob ich mir heute noch trauen würde, mit einem Pferdehänger quer durchs Land zu fahren. Aber damals …

Okay, aber heute geht es ja nicht um mich. Mal schauen, was ich bei Katharina Haupt erfahre. Hier sind ihre Fun Facts.

Schade, auch bei Katharina kann man nicht kommentieren. Dabei hätte ich ihr schon bei Nr. 3 gern gesagt: so bin ich auch … nämlich eine „unverbesserliche“ Optimistin. Katharina findet auch in jeder noch so misslichen Situation noch etwas Positives. Sehr praktisch, wie ich finde. Musste ich aber auch erst lernen.

Auch der nächste Punkt könnte von mir sein: Ihr größter Wert ist Selbstbestimmung. Sie glaubt daran, dass wir immer etwas verändern können, ein kleiner Schritt in die gewünschte Richtung ist immer möglich! Finde ich auch!

Ihre Arbeit im Reitstall bezeichnet sie als „Kinderarbeit“. War es bei meiner Tochter (sie heißt auch Katharina) wohl auch, aber ich glaube, das war in jeder Hinsicht positiv für sie. Eine tolle Erfahrung fürs Leben.

Und Katharina ist auch Bauingenieurin, so wie ich. Und in der DDR geboren, so wie ich.

Jetzt höre ich aber auf mit den Gemeinsamkeiten, aber ich könnte noch soooo viele Punkte aufzählen. Zum Beispiel den Surfschein … aber Schluss jetzt!

Katharina schreibt auch über eine  Reitwanderung durch die Rocky Mountains. Sie wollte am Ende des ersten Tages völlig verzweifelt wieder nach Hause fahren: es gab abertausende Mücken, die sich sogar in der Sonne auf Reiter und Pferde gestürzt haben! Sowas hört man nicht so oft. Viele Reisen hören sich so toll, so romantisch an, aber Mücken? Die können einem den Spaß doch gründlich verderben. Zum Glück konnte sie sich später mit Mückenspray retten, aber angenehm ist anders, finde ich.

Tag 12 – 12. Mai 2026: Kerstin Salvador, Lektorin

Der Zufallsgenerator schickt mich heute zur Nr. 457. Kerstin Salvador kenne ich aus der TCS, Judiths Blog-Community. Ich weiß, dass sie Lektorin ist. Was erfahre ich heute noch über sie?

Kerstin hat 100 Fun Facts zusammengetragen und beim Lesen habe ich gemerkt, wie viele Gemeinsamkeiten wir haben. Ohne mitgezählt zu haben, würde ich sagen: Mehr als die Hälfte hätte auch von mir kommen können.

Mein Highlight: Einmal hat Kerstin gedankenverloren auf den Rhein gestarrt und hatte plötzlich das Gefühl, dass er in die andere Richtung fließt. Erschrocken hat sie sich überlegt, welche Auswirkungen das haben würde und einen Lachkrampf bekommen, weil sie sich vorstellte, dass sie das durch ihr Starren ausgelöst hätte. Alle schauten sie böse an. Ziemlich schräg, oder?

Tag 13 – 13. Mai 2026: Chris Collet, Sales Coach

Heute bin ich bei Chris Collet. Ich mag es kaum sagen, aber ich weiß nicht, wie das passiert ist. Mein Zufallsgenerator hat mir die 308 ausgeworfen und während ich die suchte, dachte ich noch: Oh, Chris ist auch dabei. Wie schön. Aber sie hat ja nicht die 308 …

Und dann klickte ich die 308 an, der Link schien nicht richtig zu funktionieren, und plötzlich war ich bei Chris. Einfach so. Keine Ahnung wie das passiert ist. Ich schwöre, ihren Link habe ich nicht angeklickt. Aber nun bin ich da.

https://www.chriscollet.com/post/fun-facts-ueber-mich

Chris hat genau wie ich bei der Boom Boom Blog Challenge von Judith Peters mitgemacht. Seitdem begegnen wir uns regelmäßig in der Blogosphäre. Aktuell treffen wir uns täglich in Marianna Sajaz‘ Video-Community auf Skool.

Chris Fun Facts finde ich fast so witzig wie die von Iris an Tag 3. Allein schon die Beschreibung ihrer Reiterfahrungen, um die es gleich in mehreren ihrer Facts geht.

Reiten „lernte“ sie nämlich auf dem Land, indem man sie auf den Rücken eines Ponies setzte und die Gruppe auf der nächsten Wiese einfach losgaloppierte. Deshalb bestand ihre wesentliche Kompetenz darin, sich auf dem Ross festzuklemmen wie ein Playmobil-Männchen. Diese Fähigkeit half ihr später dabei, sich auf einem rückwärts laufenden Pferd zu halten.

Tag 14 – 14. Mai 2026: Heike Eberle, Bauunternehmerin

Ich liebe ja so kleine Spielereien mit Überraschungseffekt. Also sowas wie diesen Zufallsgenerator. Heute schickt er mich zu Nr. 331 und ich bin wieder sehr gespannt, was mich erwartet. Und die Überraschung könnte nicht größer sein. Hinter Link Nr. 331 verbirgt sich nämlich Heike Eberle, die ich noch aus der Zeit meines ersten Blogs kenne.

Damals ging es bei auf meinem Blog um Immobilienmarketing, passend zu meiner damaligen Selbstständigkeit. Heike ist ja wie ich „vom Bau“, und in diesem Kontext hatten wir in dieser Phase regen Kontakt, es könnte etwa 2007 gewesen sein. Sind wir beide eigentlich „Blogger-Urgesteine“? Wenn ich daran denke, wie man sich damals quälen musste, um Blog, E-Mail-Marketing etc. aufzusetzen … das ist heute so viel leichter. Aber lass uns mal auf Heikes Fun Facts schauen:

Das erste, was mir auffällt: Auch Heike bezeichnet sich als Fortbildungsjunkieline. Willkommen im Club. Genau das eint uns Fun-Fact-Schreiberinnen.

Also wir uns kennenlernten, war Heike noch keine Firmenchefin. Sie schreibt auch, dass die Firmenübernahme fast gescheitet wäre, wenn sie an den Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug“ weiter geglaubt hätte. Zum Glück konnte sie den dann doch über Bord werfen. Am Telefon wird oft gefragt: Ist der Chef auch da? Ihre trockene Antwort: Die Chefin spricht. Verstummung am anderen Telefonhörer. Schade, kommentieren kann ich bei Heike nicht.

Tag 15 – 15. Mai 2026: Claudia Jahn – Konzept, Grafik, Text

Heute brauchte ich gleich drei Anläufe, bis der Zufallsgenerator mir eine Nummer auswirft, die mich tatsächlich zu einer Fun-Facts-Seite führt. Schade, dass es so viele der verlinkten Blogs nicht mehr gibt. Erfolg hatte ich bei Nr. 279. Dort finde ich die Fun Facts-Seite von Claudia Jahn, DDR-Kind wie ich und ebenso wie ich froh über die Erfahrung, in zwei unterschiedlichen Systemen gelebt zu haben.

Auch Claudia bildet sich sehr gern weiter. Wundert mich nun wirklich nicht …

Sie kann auch viele tolle handwerklich Sachen. Mein Highlight: Claudia hat in ihrem Leben schon zwei Messer geschmiedet. Eins in Schweden in der Lehrwerkstatt der Axtmanufaktur Gränsfors und eins bei den Moorschmieden.

Tag 16 – 16. Mai 2026: Angelika Wirth, Kosmetikerin & Ernährungsberaterin

Nr. 488, das ist Angelika Wirth. Ich muss dir nicht sagen, dass sie Fort- und Weiterbildungen liebt – am liebsten online – weil das so bequem ist. Sie liebt die neuen und modernen Medien und lernt gern neue Techniken kennen. Aber nicht nur das … sie liebt auch Handtaschen.

Witzig fand ich, was Angelika über ihre Handtaschenleidenschaft berichtet. Sie meint, sie könne nicht genug Handtaschen haben und findet auch immer welche. Sogar bei einer Fahrradtour im hintersten Bergdorf auf der Insel Kos, was auf wenig Verständnis bei ihrem Guide geführt hat. Stelle mir gerade eine Reisegruppe vor, und alle warten vor dem Geschäft auf Angelika …

Tag 17 – 17. Mai 2026: Gabriela Buchfink, Trainerin und Coach

Heute führt mich der Zufallsgenerator auf den Blog von Gabriela Buchfink.

Gestern ging es um Handtaschen, heute um Schuhe. Gabriela hat nämlich mehr als 100 Paar Schuhe WENIGER als ihr Mann. Ja, du hast richtig gelesen. Beide trennen 100 Paar Schuhe, das finde ich ohnehin schon bemerkenswert, egal wer von beiden mehr hat. Gabriela schreibt auch, dass ihr Mann für sie Sneaker kauft. Schade, dass sie nicht mehr verrät. Sammelt ihr Mann Sneaker? Oder hat er einfach ein Schuhgeschäft?

https://www.heartbase-connection.de/fun-facts-ueber-mich

Tag 18 – 18. Mai 2026: Mangala Stefanie Klein, Yoga und Naturheilkunde

Mit Nr. 528 bin ich heute mal auf einem neueren Fun-Fact-Artikel. Dass Mangala gern lernt, muss ich ja nicht extra erwähnen, oder? Es ist ein eigener Fun-Fact-Punkt, was sie auch damit beweist, dass sie in den letzten 20 Jahren mindestens Ausbildungen zur Yogalehrerin, als Heilpraktikerin, als Meditationslehrerin, schamanisches Heilen und eine Klangmassagenausbildung absolviert hat. Mindestens …

Und sie hat Durchhaltevermögen: Ihre Ballettlehrerin hat sie „Steiftierchen“ genannt, trotzdem ist sie mehr als 15 Jahre zum Ballettunterricht gegangen.

Fazit

Folgt nach dem 31. Mai.

Über mich

Astrid Engel

Hey, ich bin Astrid. Auf meinem Blog dreht sich alles um Struktur, Planung, Zeitmanagement und Organisation für Scannerpersönlichkeiten, Multitalente, Multipotentialite und kreative Chaoten. Nenne uns, wie du willst – für mich sind wir einfach „Scanner“.

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4 Kommentare

  1. Marianna Sajaz

    Danke fürs Lesen und Kommentieren, liebe Astrid!

    Echt spannend, dass wir so viele Gemeinsamkeiten haben.

    Es stimmt auch, dass die Menschen im ehemaligen Ostblock gezwungenermaßen kreativ waren;).

    Improvisation ist mein zweiter Vorname und etwas, was dieses menschenverachtende sozialistische System trotzdem so lange am Leben hielt. Das ist mir erst viele Jahrzehnte später klargeworden. Aber manchmal denke ich, dass die heutige Jugend von unseren damals erworbenen Skills wirklich profitieren könnte, wie z.B. Resteverwertung;)

    Antworten
    • Astrid Engel

      Stimmt, liebe Marianna. Das, was wir uns damals mehr oder weniger freiwillig angeeignet haben, ist Kreativität pur. Mir macht das aber auch Spaß, erst recht deshalb, weil es heute auch anders gehen würde. Ein bisschen davon würde ich mir für unsere jüngeren Generationen auch wünschen.

      Liebe Grüße,
      Astrid

      Antworten
  2. Angelika Klein

    Liebe Astrid,

    ich freue mich sehr, dass du meinen Fun-Facts-Artikel entdeckt und herausgefunden hast, dass wir zur gleichen Generation gehören . Wenns stimmt, dann bist du auch „Boomer“ 😅. Sehr dankbar bin ich für deinen Hinweis, dass es keine Kommentarfunktion gibt. Das war nicht beabsichtigt – den Fehler habe ich inzwischen identifiziert und behoben. Hatte mich schon gewundert, dass ich seit einiger Zeit keine Kommentare mehr bekomme – das ändert sich dann hoffentlich demnächst. Eine tolle Idee, dir eigene Challenges zu setzen und sie zu dokumentieren. Ich werde mal ein bisschen bei dir stöbern …

    Liebe Grüße
    Angelika

    Antworten
    • Astrid Engel

      Liebe Angelika,
      klar, ich bin auch „Boomer“ 😄
      Und freut mich sehr, dass man bei dir jetzt kommentieren kann – das hole ich natürlich noch nach. Dachte, es wäre Absicht gewesen …
      Danke, dass du gleich bei mir vorbeigeschaut hast.
      Liebe Grüße
      Astrid

      Antworten

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