Ich staune gerade selbst, was im Mai alles drin war. Ohne Monatsrückblick hätte ich ihn vermutlich als “leer” abgespeichert, dabei war er voll mit kleinen Veränderungen, mutigen Experimenten und Momenten, die sich erst im Nachhinein als wichtig entpuppen. Hier kommt mein Mai. Gesammelt, sortiert und mit offenem Mund betrachtet.
#1 – Endlich wieder andere Blogs besuchen: Meine Fun-Facts-Challenge
Das regelmäßige Besuchen und Kommentieren anderer Blogs klappt leider noch nicht so richtig, obwohl es auf jeder meiner To-Want-Listen steht. Auf jeder. Seit mehr als einem Jahr.
Schnell stand mein Entschluss: Nach zwei eher schweren Monatsthemen – Finanz-Challenge im März und Claude-Cowork-Challenge im April – kommt jetzt etwas “Leichtes”. Ich wollte in 30 Tagen 30 Fun-Facts-Artikel anderer Blogger:innen lesen, einen Kommentar hinterlassen und hier auf dem Blog kurz festhalten, was mich besonders zum Schmunzeln gebracht hat.
30 Tage und 30 Fun-Facts-Artikel später frage ich mich: Wie war das für mich?
Zunächst einmal: So „schnell nebenbei“ wie gedacht war es natürlich nicht, da gab es schon unkompliziertere Challenges. Aber Spaß hat es gemacht.
Meine Notion-Datenbank der Blogs, die ich immer mal wieder besuchen möchte, ist in den letzten Tagen kräftig gewachsen, aber auch bei einigen Bekannten habe ich endlich mal wieder reingeschaut.
Schade finde ich, dass so viele der unter Judiths Fun-Facts-Artikel verlinkten Blogs nicht mehr existieren. So ein Artikel entsteht ja nicht aus einer fixen Laune heraus, sondern er setzt einen exisitierenden Blog voraus, den es nun offenbar nicht mehr gibt.
Was mit aufgefallen ist: Durch alle Fun-Facts-Artikel zeiht sich der tiefe Wunsch nach Weiterbildung und Weiterentwicklung. Nur wenige Artikel haben das nicht ausdrücklich thematisiert, was ja nicht heißen muss, dass es nicht trotzdem so ist. Auch in meinem eigenen Fun-Facts-Artikel steht nichts davon, dabei bin ich sowas von Weiterbildungsjunkie …
Werde ich jetzt wieder regelmäßiger andere Blogs besuchen? Ich hoffe es. Andererseits weiß ich auch, dass es nicht mal schnell gemacht ist … lassen wir uns also überraschen!

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#2 – Weil ich Videos nicht mag: Meine Video-Challenge
Zu Videos habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Weder ziehe ich Videos Text vor (wie ja angeblich “alle”) noch nehme ich gern Videos auf, schon gar nicht von mir. Und wenn man etwas selten macht, wird man darin auch nicht besser. Und so habe ich mich bisher immer erfolgreich darum gedrückt. Drum herum gemogelt könnte man es auch nennen …
Als Marianna Sajaz zu einer Video-Challenge in ihrer Community aufrief war für mich klar: Da mache ich jetzt mit! Und das, obwohl mein eigentliches Challenge-Thema ja schon stand. Also gab es im Mai erstmals eine Doppel-Challenge bei mir.
Video-Challenge im Mai: 30 Tage Selbstversuch, obwohl ich Videos eher meide
Ich habe also täglich ein Video von mir aufgenommen, nur für mich. Nur wenige der Videos habe ich geteilt, und wenn, auch nur auf ausdrückliche Aufforderung. Aber es ging mir ja auch nicht um Videos als Content. Mir ging es darum, mich daran zu gewöhnen.
Am Ende war ich fast etwas traurig, dass die Challenge vorbei war.
Denn in den 30 Tagen hat sich doch einiges getan. Anfang des Monats waren eigene Video noch eine riesige Hürde für mich, inzwischen bin ich wesentlich entspannter. Einige meiner Videos habe ich auch in einer Community gezeigt. Dass ich das nur gelegentlich gemacht habe, hat einfach damit zu tun, weil das eine konkrete Community-Aufgabe war. Bei den meisten meiner eigenen Videos stand ja nicht der Inhalt im Vordergrund sondern das „daran gewöhnen wollen“. Und das ist mir ganz gut gelungen, so empfinde ich das aktuell.
Zudem habe ich mich mit verschiedenen Videoprogrammen befasst, das war noch ein kleiner Zusatzeffekt.
Ich bin ganz froh, dass in der Course Creator Community* die Video-Challenge weitergeht, das motiviert mich noch zusätzlich, weiterzumachen.
#3 – Mein Buch ist da: Erste Male, die bleiben
In meinem letzten Adventskalender ging es darum, Dinge zum ersten Mal zu machen oder zu erleben. Oft reicht es schon, den Blick dafür zu schärfen und sich bewusst zu machen, wenn man etwas zum ersten Mal macht. Ich sammle solche “Ersten Male” schon länger und glaube, dass es mein Zeitempfinden beeinflusst. Jedes erste Mal unterbricht den Autopiloten der sonst dafür sorgt, dass die Zeit gnadenlos an uns vorbeirauscht und viel zu schnell vergeht.
Der Adventskalender brachte mich auf die Idee, daraus ein Buch zu machen. Mit mehr als 100 Erste-Male-Ideen, Inspirationen und Raum zum Erste-Male-sammeln.
Es hat so viel länger gedauert und war viel anspruchsvoller als erhofft, aber nun ist mein Buch auf Amazon erhältlich. Endlich.
Erste Male, die bleiben
Für Menschen mit vielen Ideen und vollem Kalender, die gerne analog festhalten, was nicht im Gewohnten untergehen soll.

#4 – Meine Dateien KI-tauglich organisiert
Meine KI-Praxis-Challenge im April hat mich ziemlich gestresst, muss ich zugeben. So richtig bewusst wurde es mir erst in diesem Monat, so dass ich mich gefragt habe, woran das liegt. Schnell war mir klar: KI kostet mich Zeit, obwohl ich mir das Gegenteil davon erhoffe. Vor allem, weil meine Dateien nicht so organisiert sind, dass die KI gut damit arbeiten kann.
Als mir das klar war, begann ich, meine Dateien komplett umzustrukturieren. Nun teste ich mein neues System, schleife es immer wieder fein und sehe nach und nach Land in Sicht.
#5 – Endlich mein persönliches Schreibtool
Wenn ich mir überlege, was meine bisherigen Buchprojekte ausgebremst oder sogar zum Scheitern gebracht haben, weiß ich: Die Übersicht über meine Dateien, Ideen, Gedanken zu behalten. Irgendwann fühlte ich mich regelrecht erschlagen und warf das Projekt entnervt in die Ecke, jedenfalls symbolisch.
Nun habe ich mir mein eigenes Schreibtool gebaut. Mit KI. Und nun krame ich nach und nach meine versandeten Projekte wieder hervor und gebe ihnen noch mal eine Chance.
Meine schönsten Erlebnisse im Mai




Über diese Themen habe ich gebloggt
Video-Challenge im Mai: 30 Tage Selbstversuch, obwohl ich Videos eher meide
Der schönste Weg, Zeit und Geld zu sparen: Etwas zum ersten Mal machen
Pinterest-Challenge: Im Juni mache ich meinen Blog sichtbarer
Worauf ich mich im Juni freue
- Ich werde Oma – in diesem Monat aber wirklich!
- Unser Urlaub in Danzig
- Dank meiner Pinterest-Challenge ein Pinterest-Workflow, der effizient und effektiv zugleich ist
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Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.






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