Was ist eine Self-Challenge?

Strandgut im Seesand

Challenge ist der englische Begriff für „Herausforderung“. Im Internet boomen Challenges seit einigen Jahren. Dabei geht es vor allem darum, andere User herauszufordern, sich miteinander zu vergleichen oder sich gegenseitig anzuspornen.

Im Gegensatz dazu ist an einer Self-Challenge in der Regel nur eine einzige Person beteiligt, die sich selbst herausfordert, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder eine Gewohnheit zu ändern.

Wenn du an deinem Leben etwas ändern willst und dir das Ziel bisher zu groß erschien, kann eine Self-Challenge genau die richtige Methode sein, um endlich anzufangen und deinem Ziel näherzukommen.

Was kann ich mit einer Self-Challenge erreichen?

Mit einer Self-Challenge kannst du in kleinen, überschaubaren und leistbaren Schritten an einem Ziel arbeiten, das dir sonst zu groß erscheinen würde. Du möchtest deine Ernährung verbessern, endlich mit Sport beginnen oder eine Sprache lernen? Vielleicht haderst du mit deiner aktuellen beruflichen Situation, möchtest ein Sparziel erreichen, deine Allgemeinbildung verbessern oder deinen Haushalt optimieren? Nahezu jedem persönlichen Ziel kannst du mit Hilfe einer Self-Challenge einen großen Schritt näherkommen.

Welche Formen der Self-Challenge gibt es?

Deine Self-Challenge kann im Verborgenen stattfinden, wenn du dein Vorhaben nicht mit deinen Mitmenschen teilen möchtest. Diese Variante ist weniger verbindlich, da du dich „nur“ dir selbst gegenüber zum Durchhalten verpflichtest.

Ebenso ist es möglich, dass du dein persönliches Umfeld oder deine Internet-Community über dein Vorhaben informierst. Damit gehst du eine zusätzliche Verpflichtung ein, da du vor deinen Mitmenschen gut dastehen möchtest und wahrscheinlich nicht so schnell aufgibst.

Wenn du die Erfolgschancen deiner Self-Challenge verbessern möchtest, kannst du auch an einer begleiteten Self-Challenge teilnehmen und dich durch einen Coach oder einen Internetdienst zusätzlich motivieren lassen.

Wie läuft eine Self-Challenge ab?

Wie eine Self-Challenge genau aufgebaut ist, richtet sich danach, was du genau erreichen möchtest. Folgende Self-Challenges sind möglich:

1. Die zeitlich begrenzte Self-Challenge mit Enddatum, beispielsweise eine 30-Tage-Challenge. Der 30-Tages-Zeitraum wird oft gewählt, weil angenommen wird, dass dieser Zeitraum geeignet ist, um eine neue Gewohnheit dauerhaft zu etablieren.

Beispiel: 30 Tage lang bewusst auf Schokolade verzichten. Danach schmeckt die Schokolade umso besser – oder du stellst fest, dass du sie kaum vermisst hast und reduzierst das Naschen.

2. Die zeitlich begrenzte Self-Challenge ohne Enddatum, beispielsweise die tägliche 15-Minuten-Challenge. Der Gedanke dahinter: Ein festes Zeitfenster von 15 Minuten am Tag kann Jeder in seinen Tagesablauf integrieren.

Beispiel: Jeden Tag 15 Minuten aufräumen.

3. Die Self-Challenge ohne Enddatum hat das Ziel, eine neue Gewohnheit für immer fest zu etablieren oder eine bisherige Gewohnheit dauerhaft auszuschließen. Dafür wird die Self-Challenge so lange wie möglich durchgehalten – idealerweise für immer.

Beispiel: Das Rauchen aufgeben.

Welche Vorteile hat eine Self-Challenge für mich?

Mit einer Self-Challenge kannst du deinen „inneren Schweinehund“ überwinden und jeden Tag aufs Neue deine Komfortzone verlassen, ohne jedes Mal neu darüber nachzudenken. So kannst du jeden Tag einen kleinen Schritt zur Verbesserung deines Lebens unternehmen – auf spielerische Weise und ohne viel Zeit dafür zu investieren. Gerade wenn es um Themen geht, die dich schon länger belasten und die du schon lange vor dir herschiebst, kann der Start einer passenden Self-Challenge ein richtiger „Befreiungsschlag“ sein.

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