Mit unserem Jahresmotto gieĂen wir in einen einzigen Satz, was wir in diesem Jahr erreichen, schaffen oder wie wir uns fĂŒhlen möchten. Mein Jahresmotto 2024 lautet: âEinfach weiter â und besser!â Was bedeutet dieses Motto fĂŒr mich? Warum gerade dieses Jahresmotto fĂŒr das Jahr 2024? Darum geht es in diesem Blogbeitrag.
Warum habe ich fĂŒr 2024 gerade dieses Motto gewĂ€hlt?
Auch in diesem Jahr hat mich ein Motto âgefundenâ, und es bezieht sich nicht nur auf mein Onlineprojekt, sondern auf jeden meiner Lebensbereiche.
Seit Anfang Dezember habe ich mich intensiv mit meinem Jahr 2023 befasst. Zum einen natĂŒrlich durch meine Teilnahme an der JahresrĂŒckblog-Challenge von Judith Peters, aber ich war schon immer eine JahresrĂŒckschauhalterin und Jahresneuplanerin und wĂ€re dieser Tradition auch ohne Challenge gefolgt. Nur â in dieser Form macht es mehr SpaĂ!
In der Phase des RĂŒckblicks und der Jahresvorschau suche ich immer auch nach Dingen, die ich anders machen will. Dabei ist mir wieder einmal klar geworden, dass ich mit allem, was zu meinem Leben gehört, insgesamt zufrieden bin. Es gibt einfach nichts, was ich nun endlich mal grundlegend Ă€ndern will. Okay, so ein paar kleine Dinge vielleicht, irgendwas ist ja immer đ âŠ
Aber weder will ich jetzt endlich 10 kg abnehmen (höchstens die 2-3 Winter- und Weihnachtskilos, aber die verschwinden auch von alleine âŠ), noch auf einmal sportlich werden (vielleicht die Trainingsfrequenz Ă€ndern oder etwas Neues ausprobieren). Es gibt auch keine (weitere) groĂe Entscheidung hinsichtlich meiner Beziehung und auch nicht zu meinem weiteren Berufsleben.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich keinen Ă€uĂeren Anlass benötige, um Dinge in meinem Leben zu verĂ€ndern, bei denen ich VerĂ€nderungsbedarf sehe. Und so warte ich auch nicht auf diesen âNun-kremple-ich-alles um-Kickstartâ zum Jahreswechsel.
Welche Auswirkungen wird mein Motto auf mein Jahr 2024 haben?
Ist also alles gut? Naja, ganz so ist es auch nicht. Ich möchte so weitermachen wie bisher, nur besser. Ich möchte mich weiterentwickeln. Ich möchte weiter bloggen, aber meine BlogbeitrĂ€ge verbessern. Ich möchte meinen Newsletter weiterhin verschicken, aber regelmĂ€Ăiger. Bessere Inhalte schreiben. Bessere Headlines schreiben. Mehr Leser fĂŒr meinen Newsletter gewinnen. Design und Funktionen meiner Website optimieren. Produktiver sein. Meine Ideen besser kanalisieren.
All das verkörpert mein Jahresmotto fĂŒr mich. Alles ohne Druck, nur mit Freude und SpaĂ an der Sache.
Mein Jahresmotto fĂŒr das Jahr 2023 lautete: Wer sĂ€t, wird auch ernten. Das bezog sich vor allem auf mein Onlineprojekt, also diesen Blog. Es ging darum, dass ich in allererster Linie Weichen stellen wollte um Dinge in Gang zu setzen, die ich spĂ€ter ausbauen kann.
RĂŒckblickend kann ich sagen: Nahezu alles, was ich in diesem Motto-2023-Artikel angekĂŒndigt hatte, ist auch so geschehen. Ich habe viele BlogbeitrĂ€ge geschrieben, die inzwischen auch immer besser gefunden werden und habe einen Newsletter aufgebaut. DafĂŒr musste ich mir auf vielen Gebieten zunĂ€chst einmal das nötige Know-How aneignen, von dem ich jetzt profitiere.
So, all das ist erst mal da. Seeding is done. Nun will ich es ausbauen. Verbessern. Und diesmal noch besser darauf achten, dass keiner meiner Lebensbereiche zu kurz kommt.
Worum geht es bei meinem âund besserâ konkret?
Bei meinen Verbesserungsprojekten 2024 geht es vor allem darum, meine Ressourcen klĂŒger und effizienter einzusetzen und gleichzeitig bessere Ergebnisse erzielen.
Unter anderem möchte ich:
- Meine âFlaschenhĂ€lseâ erkennen und beseitigen (wo stockt es?)
- Meine Routinen verbessern.
- Meine Arbeitsumgebung optimieren.
- Weitere KI-Tools kennenlernen und einsetzen.
- Tools, die ich ohnehin einsetze, noch smarter nutzen.
- Noch regelmĂ€Ăiger bloggen.
- Bessere Blogartikel schreiben.
- Meinen Newsletter hÀufiger verschicken.
- Bessere Keywords finden, Stichwort SEO
- Checklisten und Vorlagen anlegen.
- Shortcuts konsequenter nutzen.
Das sind meine ersten Ideen, bei denen ich Verbesserungspotenzial sehe. Im Laufe des Jahres werde ich diese Liste wahrscheinlich immer wieder anpassen und verÀndern.
Wie will ich mein Jahresmotto 2024 konkret umsetzen?
Wie will ich mein Jahresmotto 2024 mit Leben fĂŒllen? Was genau will ich unternehmen, welche Konsequenzen hat es auf meine Handlungen in diesem Jahr? Das sind meine Eckpfeiler:
#1 Mein kreativer Autopilot
Den ersten Schritt habe ich bereits unternommen, indem ich mir dieses Motto gesetzt habe und diesen Blogartikel schreibe. Mein Jahresmotto 2024 ist schon dadurch fest in meinem Unterbewusstsein verankert und wird in diesem Jahr mein âLeitsternâ sein.
Judith Peters nennt das ihren âkreativen Autopilotenâ â und dass der genauso funktioniert, wie sie in ihrem Blogartikel KreativitĂ€t auf Autopilot â die hocheffiziente KreativitĂ€tstechnik, um Ideen zu produzieren beschreibt, kann ich hundertprozentig bestĂ€tigen. Ich selbst habe diese KreativitĂ€tstechnik bereits als Teenager fĂŒr mich eher zufĂ€llig entdeckt und setze sie seitdem bewusst ein. Unser Unterbewusstsein funktioniert hervorragend!
Lange empfand ich es als schwierig, meine Geistesblitze, die mir mein kreativer Autopilot schickt, sofort festzuhalten. Und auch heute entwischen mir immer noch Gedanken, die es wert gewesen wĂ€ren, weiterverfolgt zu werden. Eine Lösung, die mir inzwischen sehr oft hilft, habe ich ĂŒbrigens in meinem Blogbeitrag Blitzschnell transkribieren mit KI: Ideen festhalten, die nicht verloren gehen dĂŒrfen genauer beschrieben.
Was tun, wenn ich gerade auch nicht an mein Handy komme, zum Beispiel beim Autofahren? Dann hilft mir nur noch eine einprĂ€gsame EselsbrĂŒcke, mit der ich die Zeit bis zum nĂ€chsten Griff zum Handy ĂŒberbrĂŒcken kann. Offenbar kennt auch Judith diese Situation, denn sie empfiehlt in ihrem Blogartikel noch weitere super Merktechniken fĂŒr quĂ€lende Zeiten ohne Stift und Handy.
#2 Meine Planungsroutine
Ich habe eine Planungsroutine, die ich seit dem FrĂŒhjahr 2023 konsequent umsetze und die mir auch im Jahr 2024 helfen wird, meine Ziele zu verfolgen und schrittweise umzusetzen. Ich nehme mir wöchentlich, monatlich und quartalsweise Zeit fĂŒr ein Review in meinem Notion-Workspace und ĂŒberlege bei der Gelegenheit, ob und an welcher Stelle ich feinjustieren und vielleicht PrioritĂ€ten neu setzen möchte.
Das kommt meiner Persönlichkeit als âWellenscannerinâ entgegen, denn so stelle ich sicher, dass nichts hinten herunterfĂ€llt, was momentan nicht im Vordergrund steht.
Ich ĂŒberlege also jede Woche, jeden Monat und auch quartalsweise, worauf in mich im bevorstehenden Zeitraum konzentrieren will. Bisher funktioniert das sehr gut. Diese Routine ist flexibel genug fĂŒr mich und sorgt dafĂŒr, dass ich alle meine PlĂ€ne schrittweise voranbringe.
#3 Meine To-Want-Liste
Ein weiterer Baustein meines Planungsprozesses ist die To-Want-Liste, die ich â oh Wunder đ â bei Judith Peters kennengelernt habe. Irgendwann im letzten Herbst hieĂ es: âLasst uns unsere To-Want-Liste verbloggenâ. Anstatt einer To-Do-Liste und anstatt oder ergĂ€nzend zu einer Bucketliste. Hier ist die To-Want-Liste, die dabei entstanden ist:
Ganz ehrlich, die To-Want-Liste ist super! Ich kann einfach alles dort reinpacken, was ich schaffen, erledigen und vor allem erleben möchte. Sie beinhaltet keine Verpflichtung, erinnert uns aber dennoch immer wieder ganz sanft und diskret an die Dinge, die dort stehen. Vor allem, wenn wir uns zur Regel machen, immer mal wieder reinzuschauen und abzuhaken, was erledigt ist.
Vor allem sorgt die To-Want-Liste auch dafĂŒr, dass wir uns nicht nur auf das Abarbeiten unserer To-Dos und die damit verbundenen Erfolgserlebnisse konzentrieren sondern auch auf unsere WĂŒnsche, die sonst im Alltag eher untergehen.
Auch fĂŒr das erste Quartal 2024 habe ich schon eine To-Want-Liste veröffentlicht. Hier ist sie:
#4 Self-Challenges
Klar, werde ich mich auch 2024 wieder challengen. Gar nicht so sehr deshalb, weil ich ânun endlichâ Thema xyz angehen möchte, sondern weil ich einfach SpaĂ an diesen kleinen Herausforderungen habe und die tĂ€glichen kleinen Fortschritte genieĂe.
Ich sammle gerade wieder Ideen fĂŒr diverse kleine Self-Challenges, denen ich mich in diesem Jahr stellen möchte. Es geht dabei um kleine VerĂ€nderungen, die in mein Motto einzahlen und mir helfen, meine Ziele noch besser zu erreichen.
Ich muss mich richtig bremsen, um nicht alle meine Ideen fĂŒr kleine, tĂ€gliche Challenges jetzt gleich zu starten. Am liebsten wĂŒrde ich sofort mit allen anfangen đ
Aber nein, die einzige 30-Tage-Challenge, die ich gerade âoffiziellâ verfolge, beinhaltet, im Monat Januar keine SĂŒĂigkeiten zu essen. Damit habe ich mich einer Challenge meiner Kolleginnen angeschlossen, die fĂŒr mich aber nicht besonders herausfordernd ist weil ich ohnehin nicht viel nasche.
Aber vielleicht wird es im nÀchsten Monaten spannender. Ich habe auch schon daran gedacht, meine 30-tÀgigen Self-Challenges in einem Blogbeitrag zu begleiten. Mal sehen, ob ich das so umsetze.
Obwohl ⊠bei mir lĂ€uft doch noch eine weitere Self-Challenge. Ich habe mir nĂ€mlich einen AbreiĂkalender âGehirnjogging 2024â gekauft und gleich bei der 1. Januar-Aufgabe gemerkt, dass ich es bitter nötig habe đ
Dass ich nicht besonders gut im Kopfrechnen bin, weiĂ ich selbst, deshalb ja der AbreiĂkalender. Aber dass ich fĂŒr eine Kettenaufgabe, die in 30 Sekunden zu lösen ist, mehr als 2 Minuten benötige, ist schon krass. Die nĂ€chsten Aufgaben sind mir aber besser gelungen â wie beruhigend âŠ
Die gemeine Rechenaufgabe hebe ich mir auf und versuche es am Jahresende noch einmal. Dann bin ich hoffentlich schneller.
Woran werde ich am Ende des Jahres erkennen, dass mein Motto RealitÀt geworden ist?
Ich weiĂ, Ziele sollen âsmartâ sein. Das heiĂt, sie sollen vor allem messbar sein. Ich mĂŒsste mir also fĂŒr jedes meiner Ziele ein konkretes Ergebnis vornehmen und rĂŒckwĂ€rts die erforderlichen Schritte zur Umsetzung planen damit ich am Ende auch weiĂ, dass ich erfolgreich war.
Nicht, dass ich das nicht immer wieder guten Willens probiert habe. Aber das ist eine Methode, die fĂŒr mich und wahrscheinlich auch fĂŒr andere Scannerpersönlichkeiten nicht so gut funktioniert. Schon bei der Zielsetzung nicht. Ich habe mich dadurch jahrelang unter Druck setzen lassen weil ich das GefĂŒhl hatte, ich wĂŒrde es âfalschâ machen. Bin ich dadurch erfolglos? Nach meinen MaĂstĂ€ben nicht.
Ich bin zwar immer vorangekommen und habe viele meiner Ziele erreicht, aber eben nicht unter den PrĂ€missen einer âsmartenâ Zielsetzung. Viel besser funktioniert es fĂŒr mich, ein grobes Ziel anzuvisieren und den Weg dorthin immer wieder neu zu justieren. Kleine Zwischenziele festzulegen, entweder monatlich oder quartalsweise. Diese können dann auch gern konkret messbar sein, aber das entscheide ich so, wie es fĂŒr mich passt.
Nicht anders wird es sich mit meinem Jahresmotto verhalten. Ich selbst kann am Jahresende am besten einschĂ€tzen, ob, wo und in welchem MaĂe ich mich in den oben genannten Bereichen verbessert habe. Darauf freue ich mich jetzt schon!

Ăber mich. Ich bin Astrid â Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit fĂŒr alle. Deshalb schreibe ich fĂŒr Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den SpaĂ am Ausprobieren zu verlieren. Mehr ĂŒber mich erfĂ€hrst du hier.






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