Mein Jahresmotto 2024: Einfach weiter – und besser!

7. Januar 2024
Astrid Engel Jahresmotto 2024

Mit unserem Jahresmotto gießen wir in einen einzigen Satz, was wir in diesem Jahr erreichen, schaffen oder wie wir uns fühlen möchten. Mein Jahresmotto 2024 lautet: „Einfach weiter – und besser!“ Was bedeutet dieses Motto für mich? Warum gerade dieses Jahresmotto für das Jahr 2024? Darum geht es in diesem Blogbeitrag.

Warum habe ich für 2024 gerade dieses Motto gewählt?

Auch in diesem Jahr hat mich ein Motto “gefunden”, und es bezieht sich nicht nur auf mein Onlineprojekt, sondern auf jeden meiner Lebensbereiche.

Seit Anfang Dezember habe ich mich intensiv mit meinem Jahr 2023 befasst. Zum einen natürlich durch meine Teilnahme an der Jahresrückblog-Challenge von Judith Peters, aber ich war schon immer eine Jahresrückschauhalterin und Jahresneuplanerin und wäre dieser Tradition auch ohne Challenge gefolgt. Nur – in dieser Form macht es mehr Spaß!

In der Phase des Rückblicks und der Jahresvorschau suche ich immer auch nach Dingen, die ich anders machen will. Dabei ist mir wieder einmal klar geworden, dass ich mit allem, was zu meinem Leben gehört, insgesamt zufrieden bin. Es gibt einfach nichts, was ich nun endlich mal grundlegend ändern will. Okay, so ein paar kleine Dinge vielleicht, irgendwas ist ja immer 🙂 …

Aber weder will ich jetzt endlich 10 kg abnehmen (höchstens die 2-3 Winter- und Weihnachtskilos, aber die verschwinden auch von alleine …), noch auf einmal sportlich werden (vielleicht die Trainingsfrequenz ändern oder etwas Neues ausprobieren). Es gibt auch keine (weitere) große Entscheidung hinsichtlich meiner Beziehung und auch nicht zu meinem weiteren Berufsleben.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich keinen äußeren Anlass benötige, um Dinge in meinem Leben zu verändern, bei denen ich Veränderungsbedarf sehe. Und so warte ich auch nicht auf diesen “Nun-kremple-ich-alles um-Kickstart” zum Jahreswechsel.

Welche Auswirkungen wird mein Motto auf mein Jahr 2024 haben?

Ist also alles gut? Naja, ganz so ist es auch nicht. Ich möchte so weitermachen wie bisher, nur besser. Ich möchte mich weiterentwickeln. Ich möchte weiter bloggen, aber meine Blogbeiträge verbessern. Ich möchte meinen Newsletter weiterhin verschicken, aber regelmäßiger. Bessere Inhalte schreiben. Bessere Headlines schreiben. Mehr Leser für meinen Newsletter gewinnen. Design und Funktionen meiner Website optimieren. Produktiver sein. Meine Ideen besser kanalisieren.

All das verkörpert mein Jahresmotto für mich. Alles ohne Druck, nur mit Freude und Spaß an der Sache.

Mein Jahresmotto für das Jahr 2023 lautete: Wer sät, wird auch ernten. Das bezog sich vor allem auf mein Onlineprojekt, also diesen Blog. Es ging darum, dass ich in allererster Linie Weichen stellen wollte um Dinge in Gang zu setzen, die ich später ausbauen kann.

Rückblickend kann ich sagen: Nahezu alles, was ich in diesem Motto-2023-Artikel angekündigt hatte, ist auch so geschehen. Ich habe viele Blogbeiträge geschrieben, die inzwischen auch immer besser gefunden werden und habe einen Newsletter aufgebaut. Dafür musste ich mir auf vielen Gebieten zunächst einmal das nötige Know-How aneignen, von dem ich jetzt profitiere.

So, all das ist erst mal da. Seeding is done. Nun will ich es ausbauen. Verbessern. Und diesmal noch besser darauf achten, dass keiner meiner Lebensbereiche zu kurz kommt.

Worum geht es bei meinem „und besser“ konkret?

Bei meinen Verbesserungsprojekten 2024 geht es vor allem darum, meine Ressourcen klüger und effizienter einzusetzen und gleichzeitig bessere Ergebnisse erzielen.

Unter anderem möchte ich:

  • Meine “Flaschenhälse” erkennen und beseitigen (wo stockt es?)
  • Meine Routinen verbessern.
  • Meine Arbeitsumgebung optimieren.
  • Weitere KI-Tools kennenlernen und einsetzen.
  • Tools, die ich ohnehin einsetze, noch smarter nutzen.
  • Noch regelmäßiger bloggen.
  • Bessere Blogartikel schreiben.
  • Meinen Newsletter häufiger verschicken.
  • Bessere Keywords finden, Stichwort SEO
  • Checklisten und Vorlagen anlegen.
  • Shortcuts konsequenter nutzen.

Das sind meine ersten Ideen, bei denen ich Verbesserungspotenzial sehe. Im Laufe des Jahres werde ich diese Liste wahrscheinlich immer wieder anpassen und verändern.

Wie will ich mein Jahresmotto 2024 konkret umsetzen?

Wie will ich mein Jahresmotto 2024 mit Leben füllen? Was genau will ich unternehmen, welche Konsequenzen hat es auf meine Handlungen in diesem Jahr? Das sind meine Eckpfeiler:

#1 Mein kreativer Autopilot

Den ersten Schritt habe ich bereits unternommen, indem ich mir dieses Motto gesetzt habe und diesen Blogartikel schreibe. Mein Jahresmotto 2024 ist schon dadurch fest in meinem Unterbewusstsein verankert und wird in diesem Jahr mein „Leitstern“ sein.

Judith Peters nennt das ihren „kreativen Autopiloten“ – und dass der genauso funktioniert, wie sie in ihrem Blogartikel Kreativität auf Autopilot – die hocheffiziente Kreativitätstechnik, um Ideen zu produzieren beschreibt, kann ich hundertprozentig bestätigen. Ich selbst habe diese Kreativitätstechnik bereits als Teenager für mich eher zufällig entdeckt und setze sie seitdem bewusst ein. Unser Unterbewusstsein funktioniert hervorragend!

Lange empfand ich es als schwierig, meine Geistesblitze, die mir mein kreativer Autopilot schickt, sofort festzuhalten. Und auch heute entwischen mir immer noch Gedanken, die es wert gewesen wären, weiterverfolgt zu werden. Eine Lösung, die mir inzwischen sehr oft hilft, habe ich übrigens in meinem Blogbeitrag Blitzschnell transkribieren mit KI: Ideen festhalten, die nicht verloren gehen dürfen genauer beschrieben.

Was tun, wenn ich gerade auch nicht an mein Handy komme, zum Beispiel beim Autofahren? Dann hilft mir nur noch eine einprägsame Eselsbrücke, mit der ich die Zeit bis zum nächsten Griff zum Handy überbrücken kann. Offenbar kennt auch Judith diese Situation, denn sie empfiehlt in ihrem Blogartikel noch weitere super Merktechniken für quälende Zeiten ohne Stift und Handy.

#2 Meine Planungsroutine

Ich habe eine Planungsroutine, die ich seit dem Frühjahr 2023 konsequent umsetze und die mir auch im Jahr 2024 helfen wird, meine Ziele zu verfolgen und schrittweise umzusetzen. Ich nehme mir wöchentlich, monatlich und quartalsweise Zeit für ein Review in meinem Notion-Workspace und überlege bei der Gelegenheit, ob und an welcher Stelle ich feinjustieren und vielleicht Prioritäten neu setzen möchte.

Das kommt meiner Persönlichkeit als „Wellenscannerin“ entgegen, denn so stelle ich sicher, dass nichts hinten herunterfällt, was momentan nicht im Vordergrund steht.

Ich überlege also jede Woche, jeden Monat und auch quartalsweise, worauf in mich im bevorstehenden Zeitraum konzentrieren will. Bisher funktioniert das sehr gut. Diese Routine ist flexibel genug für mich und sorgt dafür, dass ich alle meine Pläne schrittweise voranbringe.

#3 Meine To-Want-Liste

Ein weiterer Baustein meines Planungsprozesses ist die To-Want-Liste, die ich – oh Wunder 🙂 – bei Judith Peters kennengelernt habe. Irgendwann im letzten Herbst hieß es: „Lasst uns unsere To-Want-Liste verbloggen“. Anstatt einer To-Do-Liste und anstatt oder ergänzend zu einer Bucketliste. Hier ist die To-Want-Liste, die dabei entstanden ist:

Ganz ehrlich, die To-Want-Liste ist super! Ich kann einfach alles dort reinpacken, was ich schaffen, erledigen und vor allem erleben möchte. Sie beinhaltet keine Verpflichtung, erinnert uns aber dennoch immer wieder ganz sanft und diskret an die Dinge, die dort stehen. Vor allem, wenn wir uns zur Regel machen, immer mal wieder reinzuschauen und abzuhaken, was erledigt ist.

Vor allem sorgt die To-Want-Liste auch dafür, dass wir uns nicht nur auf das Abarbeiten unserer To-Dos und die damit verbundenen Erfolgserlebnisse konzentrieren sondern auch auf unsere Wünsche, die sonst im Alltag eher untergehen.

Auch für das erste Quartal 2024 habe ich schon eine To-Want-Liste veröffentlicht. Hier ist sie:

#4 Self-Challenges

Klar, werde ich mich auch 2024 wieder challengen. Gar nicht so sehr deshalb, weil ich “nun endlich” Thema xyz angehen möchte, sondern weil ich einfach Spaß an diesen kleinen Herausforderungen habe und die täglichen kleinen Fortschritte genieße.

Ich sammle gerade wieder Ideen für diverse kleine Self-Challenges, denen ich mich in diesem Jahr stellen möchte. Es geht dabei um kleine Veränderungen, die in mein Motto einzahlen und mir helfen, meine Ziele noch besser zu erreichen.

Ich muss mich richtig bremsen, um nicht alle meine Ideen für kleine, tägliche Challenges jetzt gleich zu starten. Am liebsten würde ich sofort mit allen anfangen 🙂

Aber nein, die einzige 30-Tage-Challenge, die ich gerade “offiziell” verfolge, beinhaltet, im Monat Januar keine Süßigkeiten zu essen. Damit habe ich mich einer Challenge meiner Kolleginnen angeschlossen, die für mich aber nicht besonders herausfordernd ist weil ich ohnehin nicht viel nasche.

Aber vielleicht wird es im nächsten Monaten spannender. Ich habe auch schon daran gedacht, meine 30-tägigen Self-Challenges in einem Blogbeitrag zu begleiten. Mal sehen, ob ich das so umsetze.

Obwohl … bei mir läuft doch noch eine weitere Self-Challenge. Ich habe mir nämlich einen Abreißkalender „Gehirnjogging 2024“ gekauft und gleich bei der 1. Januar-Aufgabe gemerkt, dass ich es bitter nötig habe 🙁

Dass ich nicht besonders gut im Kopfrechnen bin, weiß ich selbst, deshalb ja der Abreißkalender. Aber dass ich für eine Kettenaufgabe, die in 30 Sekunden zu lösen ist, mehr als 2 Minuten benötige, ist schon krass. Die nächsten Aufgaben sind mir aber besser gelungen – wie beruhigend …

Die gemeine Rechenaufgabe hebe ich mir auf und versuche es am Jahresende noch einmal. Dann bin ich hoffentlich schneller.

Woran werde ich am Ende des Jahres erkennen, dass mein Motto Realität geworden ist?

Ich weiß, Ziele sollen “smart” sein. Das heißt, sie sollen vor allem messbar sein. Ich müsste mir also für jedes meiner Ziele ein konkretes Ergebnis vornehmen und rückwärts die erforderlichen Schritte zur Umsetzung planen damit ich am Ende auch weiß, dass ich erfolgreich war.

Nicht, dass ich das nicht immer wieder guten Willens probiert habe. Aber das ist eine Methode, die für mich und wahrscheinlich auch für andere Scannerpersönlichkeiten nicht so gut funktioniert. Schon bei der Zielsetzung nicht. Ich habe mich dadurch jahrelang unter Druck setzen lassen weil ich das Gefühl hatte, ich würde es “falsch” machen. Bin ich dadurch erfolglos? Nach meinen Maßstäben nicht.

Ich bin zwar immer vorangekommen und habe viele meiner Ziele erreicht, aber eben nicht unter den Prämissen einer “smarten” Zielsetzung. Viel besser funktioniert es für mich, ein grobes Ziel anzuvisieren und den Weg dorthin immer wieder neu zu justieren. Kleine Zwischenziele festzulegen, entweder monatlich oder quartalsweise. Diese können dann auch gern konkret messbar sein, aber das entscheide ich so, wie es für mich passt.

Nicht anders wird es sich mit meinem Jahresmotto verhalten. Ich selbst kann am Jahresende am besten einschätzen, ob, wo und in welchem Maße ich mich in den oben genannten Bereichen verbessert habe. Darauf freue ich mich jetzt schon!

Über mich

Astrid Engel

Hey, ich bin Astrid. Auf meinem Blog dreht sich alles um Struktur, Planung, Zeitmanagement und Organisation für Scannerpersönlichkeiten, Multitalente, Multipotentialite und kreative Chaoten. Nenne uns, wie du willst – für mich sind wir einfach „Scanner“.

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