Oktober 2026 ist der Monat meiner persönlichen Instagram-Challenge. Und das hat einen Grund. Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Instagram. Ehrlich gesagt mag ich Social-Media-Plattformen nicht besonders. Meine Profile gibt es schon sehr lange, aber richtig ernst genommen habe ich sie nie. Aber es ist auch nicht so, dass ich beschlossen hätte, mich dem bewusst zu entziehen.
Ich poste immer mal etwas, natürlich mit Bezug zu meinem Blog. Viel Herzblut steckt nicht drin, eine Strategie auch nicht. Es ist ein ständiges Auf und Ab. Und ich weiß, dass es vielen genauso geht.
Mein vorletzter Post ist schon mehrere Monate her. Bis dahin hatte ich eine Zeitlang regelmäßig Zitat-Postings veröffentlicht – ein Format, das mir ganz gut gefallen hatte. Irgendwann war ich trotzdem “raus”.
Dann vor einigen Tagen habe ich wieder Anlauf genommen und ein Karussell veröffentlicht. Das Format mag ich. Das nächste? Lässt noch auf sich warten.
Ich weiß, einfach mal so zwischendurch in 10 Minuten ein bisschen Instagram zu machen, das funktioniert so nicht für mich. Jedenfalls nicht jetzt, wo ich gerade komplett “raus” bin. Deshalb widme ich den Oktober ganz Instagram. 30 Tage lang will ich herausfinden, ob ich nicht vielleicht doch meinen persönlichen Instagram-Weg finde. Einen, den ich gern weiterverfolge.
Das Wichtigste in Kürze:
Thema: Instagram-Challenge im Oktober 2026
Ziel: Herausfinden, ob und wie ich Instagram dauerhaft weiterführe
Vorgehen: Jeden Tag etwas für Instagram tun, mal 10 Minuten, mal zwei Stunden. Erst recherchieren, dann ausprobieren.
Für wen: Für alle, die Instagram halbherzig nebenher laufen lassen und sich fragen, ob sich das überhaupt lohnt
Tipp vorab: Wie mein letzter großer Instagram-Anlauf lief, liest du in meiner Reels-Challenge aus dem November 2024.
Warum eine Instagram-Challenge und warum jetzt?
Ich setze lieber auf Strategien, die lange wirken. Suchmaschinenoptimierung zum Beispiel, und seit einiger Zeit auch wieder Pinterest. Ein Blogartikel wird noch nach Jahren gefunden. Ein Pin auch.
Bei Instagram sieht die Rechnung anders aus. Ein mühsam erstellter Post wirkt vielleicht zwei, drei Tage. Das ist jedenfalls das, was ich bisher darüber weiß. Und da denke ich immer: Dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Aber Moment mal. Vielleicht liege ich da auch falsch. Was wäre, wenn Instagram für mich doch funktioniert, wenn ich es endlich mal ernst nehme?
Denn bei Pinterest ging es mir anfangs ganz ähnlich. Auch da bin ich seit Jahren aktiv, aber unregelmäßig. Erst in meiner Pinterest-Challenge im Juni diesen Jahres habe ich mich wirklich damit beschäftigt. Inzwischen habe ich meinen Weg gefunden, und der kostet mich gar nicht so viel Aufwand.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Mein Account wächst. Ich bekomme regelmäßig Anmeldungen für meinen Newsletter, die wirklich über Pinterest kommen. Und in meinen Blogzugriffen sehe ich, wie sich das Verhältnis zwischen Pinterest und Google verschiebt.
Was, wenn das auch über Instagram möglich wäre, wenn ich mir endlich mal etwas Zeit dafür nehme? Eine Strategie entwickle, in die ich mich einmal gründlich reindenke und die danach nebenbei läuft. Das klappt nicht zwischendurch. Dafür brauche ich einen Monat. Mindestens.
Was ich schon ausprobiert habe
Ganz neu ist das Thema für mich nicht. Im September 2024 hatte ich meine Digital-Visibility-Challenge. Da habe ich mich mit mehreren Plattformen gleichzeitig beschäftigt. Im November 2024 folgte meine Reels-Challenge. Jeden Tag ein Reel, 30 Tage lang.
Im Januar 2025 habe ich dann noch bei der Reels-Challenge von Tim Gelhausen mitgemacht. Wieder täglich ein Reel. Und danach? Kein einziges mehr. Ein klassischer Gummiband-Effekt.
Bei keinem dieser Anläufe bin ich bei einer Strategie gelandet, die ich gern durchhalte. Eine, mit der ich zufrieden bin und die mir nicht das Gefühl gibt, meine Zeit zu verschwenden. Das ist jetzt schon eine ganze Weile her. Und Instagram hat sich seitdem sicher verändert.
Hinzu kommt: Seitdem Google uns Bloggern immer weniger Besucher bringt, seitdem die KI vieles übernimmt, kann es ja auch nicht schaden, andere Wege zu gehen.

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Was am Ende des Monats stehen soll
Ich habe kein festes Ergebnis im Kopf, eher eine Frage, die beantwortet sein soll:
- Ich weiß, ob ich Instagram weiterverfolge und wie.
- Ich habe mich an allen 30 Tagen mit Instagram beschäftigt.
- Idealerweise veröffentliche ich jeden Tag ein Content-Piece. Das ist ein Wunsch, keine Pflicht.
- Meine ManyChat-Automation ist wieder eingerichtet und bringt mir neue Newsletterabonnenten.
Idealerweise habe ich am Ende eine schriftliche Strategie. Wenn nicht – mein Tagebuch hier im Artikel hält die einzelnen Schritte sowieso fest.
Wie ich im Oktober konkret vorgehen will
Einen festen Wochenplan habe ich nicht. Was ich an den einzelnen Tagen mache, ergibt sich im Prozess. Manchmal werden es nur zehn Minuten sein, manchmal zwei Stunden. Die grobe Richtung sieht so aus:
Am Anfang: sichten und schauen
Welche Instagram-Kurse habe ich noch? Was davon ist aktuell? Wie läuft Instagram im Herbst 2026? Wie sehen Accounts heute aus, welcher Content funktioniert, wie machen es andere?
Danach: ausprobieren
Formate testen, die sich für mich richtig anfühlen. Karussells auf jeden Fall. Meine Social Toons aus dem September teilen und neue erstellen. Und meinen ManyChat-Account wieder reaktivieren.
Zum Schluss: entscheiden
Was hat sich gelohnt? Was fühlt sich nach verschwendeter Zeit an? Was bleibt?
Ein Tag, an dem ich ManyChat einrichte und nichts poste, zählt genauso wie ein Tag mit neuem Beitrag. Hauptsache, ich mache jeden Tag etwas für meine Instagram-Strategie.
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Was diese Challenge NICHT ist
- Kein Wettlauf um Reichweite. Follower-Zahlen sind mir diesen Monat ziemlich egal.
- Kein Posting-Zwang. Ein Post pro Tag wäre schön. Ein Tag ohne Post ist aber kein verlorener Tag.
- Keine Anleitung. Ich bin keine Instagram-Expertin. Ich probiere aus und erzähle, was passiert.
- Kein Versprechen für danach. Vielleicht poste ich im November täglich weiter. Vielleicht entscheide ich mich bewusst dagegen. Beides ist ein Ergebnis.
Cheat-Days und Flexibilität
Ich gönne mir einen Cheat-Day pro Woche. Wahrscheinlich brauche ich ihn gar nicht. Das war bisher bei fast jeder Challenge so. Aber er ist mein Sicherheitsnetz, und allein dass es da ist, macht die Sache leichter.
Was bleibt am Ende auf jeden Fall? Eine neue Erfahrung, möglichst eine Entscheidung. Selbst wenn ich nach 30 Tagen feststelle, dass Instagram nichts für mich ist, weiß ich es dann wirklich. Dann investiere ich meine Zeit mit gutem Gewissen woanders.
So ist mein Challenge-Tagebuch aufgebaut
Ab dem 1. Oktober dokumentiere ich hier täglich, was ich für Instagram gemacht habe. Mal ist es ein veröffentlichter Post, mal eine Erkenntnis aus einem alten Kurs, mal eine Beobachtung auf einem fremden Account. Kurz, ehrlich, mitten aus dem Prozess.
Wie ist das bei dir mit Instagram? Postest du regelmäßig, sporadisch oder gar nicht? Schreib es mir gern in die Kommentare. Und wenn du Lust hast, mach einfach mit und nimm dir im Oktober deine eigene Plattform vor.
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Das Tagebuch meiner Instagram-Challenge im Oktober 2026
Tag 1 – 1. Oktober: Hab ich tatsächlich das richtige Thema gewählt?
Das war also Tag 1. Ich habe mir erstmal einen Überblick verschafft, also mir überlegt: Welche Ressourcen habe ich aktuell, also Kurse, Vorlagen? Welche Insta-Coaches kenne ich und schaue mal, was die so machen? Die müssen ja wissen, was funktioniert …
Nachdem ich das eine Weile gemacht habe, ist mir die Lust an Instagram gleich wieder vergangen. Ich kann noch nicht mal sagen, warum. Ich habe schon ernsthaft überlegt, ob ich mein Thema für diesen Monat kurzerhand doch noch wechseln sollte. Ich könnte also sagen, ich hatte meine für Tag 30 erwartete Erkenntnis schon an Tag 1. Aber ganz so einfach will ich es mir nicht machen. Morgen mag das ja wieder anders aussehen.
Tag 2 – 2. Oktober: Ich bin selbst überrascht …
Mein gestriges Genervtsein gegenüber Instagram muss ich mit ins Bett genommen haben, jedenfalls bin ich heute früh mit dem Gedanken aufgewacht: Mist, ich will das nicht …
Und klar, mich zwingt niemand dazu. Ich kann einfach aufhören und … dann ist es auch okay. Aber ganz so einfach wollte ich mir das doch nicht machen. Jedenfalls nicht an Tag 2. Wenigstens heute der Sache noch eine Chance geben …
Ich habe mich gefragt, was mich gestern so sehr gestört hat. Meine Gedanken dazu:
- Es ist nicht grundsätzlich neu, aber ich bin schon so lange raus, dass der Anfang erst mal wieder schwer ist. Wie ging das alles nur? Was hat sich alles verändert? Das wusste ich natürlich vorher, trotzdem war der Gedanke an die Einarbeitung nicht besonders ermutigend.
- Bei meiner Recherche bin ich auf all diese Hooks gestoßen, die mich irgendwie nerven. In jedem meiner früheren Instagram-Kurs habe ich diese ganzen Hooks-Formeln eingetrichtert bekommen, also „Hör auf, XYZ zu machen“ oder „POV: xyz …“ Wahrscheinlich funktionieren sie nach wie vor unfassbar gut, aber ich kann sie einfach nicht mehr hören oder lesen. Und das muss ich jetzt auch machen??? Echt jetzt?
Ich glaube, das waren die beiden entscheidenden Punkte. Punkt 1, damit kann ich leben. Ich weiß ja, dass ich da erst mal durch muss. Viel schlimmer war 2. Ich mag einfach nicht so coachy rüberkommen, nur sah ich gestern nichts anderes in meinem Feed.
Heute früh habe ich mir dann überlegt, dass der Algorithmus mir ja nur das anzeigt, was seiner „Meinung“ nach interessant für mich ist. Aber das ist ja nur ein Ausschnitt des großen Instagram-Universums, und dann noch selbst gewählt. Aber es gibt ja auch Accounts, die andere Inhalte posten.
Zum Beispiel folge ich schon sehr lange einem ganz fantastischen Foto-Account aus Rostock. https://www.instagram.com/stories/dlc_fotografie
Und gestern habe ich den Account von Inge Schuster entdeckt, 784.000 Follower, wunderbare KI-generierte Reels ohne jeden Hook: https://www.instagram.com/inge.schuster
Nicht dass ich mich mir diesen beiden Accounts vergleichen würde, nein, so vermessen bin ich nicht. Aber mir wurde wieder bewusst, dass Instagram ja eigentlich nicht vorrangig für die Business-Nutzung gemacht wurde sondern um Bilder zu teilen.
Also ich mich dann noch daran erinnerte, dass mich meine eigenen Regeln zu nichts zwingen, und dass ich auch einfach weiter Marktforschung betreiben könnte, war ich wieder mit meiner Challenge versöhnt.
Am Ende habe ich doch noch einiges auf die Beine gestellt:
- Mit Claude Code habe ich aus einem meiner Social Toons ein Video gemacht, das ich ganz gut finde. Jedenfalls so gut, dass ich es einfach mal hochgeladen habe. Und zwar als Test-Reel. Das mache ich gerade zum ersten Mal und bin gespannt, was ich daraus lerne.
- Meinen Manychat-Account wieder aktiviert. Du weißt, das ist diese Software, die anspringt, wenn man aufgefordert wird: Kommentiere mit … und ich schicke dir … Allerdings habe ich noch keine Automation eingestellt, das ist dann meine Aufgabe für morgen.
- Mit der Meta.ai experimentiere ich schon seit einigen Tagen. Für Fragen, die unmittelbar mit Instagram und Facebook zu tun hat, ist das glaube ich eine gute Adresse. Heute habe ich einige Accounts recherchiert, die sich mit ähnlichen Themen befassen wie ich. Sehr aufschlussreich.
- Ich habe mir einen Skill gebaut, der meinen Blog nach geeigneten Themen durchsucht und mir Vorschläge für die Umsetzung in Instagram-Content liefert. Nur so, falls ich doch mal Lust bekommen sollte …
Du siehst, heute habe ich erstaunlich viel gemacht, gemessen an meiner gestrigen Abneigung. Ich bin selbst überrascht und zugleich gespannt, wie es in den nächsten Tagen weitergeht.
Tag 3 – 3. Oktober: Test-Reel Nr. 2 ging schon viel schneller
Mein zweites Test-Reel ging schon sehr viel schneller – die Abläufe sitzen inzwischen wieder. Nur die Manychat-Automation fehlt noch. Aber notfalls kann ich den versprochenen Link auch manuell verschicken, falls vorher ein Kommentar kommen sollte.
Seit einigen Tagen schickt mir übrigens Meta.ai, die KI von Instagram/Facebook, jeden Morgen 3 auf mich abgestimmte Content-Ideen, die momentan auf Instagram funktionieren. Bisher habe ich noch nichts davon umgesetzt, dennoch finde ich viele Inspirationen zum Weiterdenken. Meine Kennenlernphase mit Meta.ai hatte schon vor einigen Wochen begonnen und nach einigen Anfangsschwierigkeiten gefällt es mir immer besser.
Tag 4 – 4. Oktober: Karussell-Post und Meta Business Suite
Heute an Tag 4 habe ich ein Karussell veröffentlicht. Nicht das übliche Muster mit Foto und Text drauf, das werde ich demnächst wohl auch machen, ist wohl ein Pflichtformat. Für heute habe ich meinen erfolgreichsten Pinterest-Pin genommen und den Inhalt auf mehrere Slides aufgeteilt. Am erfolgreichsten übrigens in Bezug auf die Impressionen, die Klickrate ist bei einem anderen Pin noch höher. Das wird dann noch mal ein anderes Karussell.
Nun bin ich gespannt. Funktioniert das Format auch Instagram auch? Oder dürfen es nur die Formate sein, die überall gelehrt werden? Darf man sich auch davon unterscheiden? Oder werden diese Formate eben gerade deshalb gelehrt, weil sie so erfolgreich sind? Ich darf experimentieren.
Zum Veröffentlichen habe ich heute übrigens die Meta Business Suite gewählt. Ich glaube, mit diesem Teil der Suite habe ich mich noch nie so lange beschäftigt wie heute. Für das Durchklicken des Menüs und das Erforschen benachbarter Funktionen habe ich mir noch nie die Zeit genommen.
Tag 5 – 5. Oktober: Karussellpost-Steckbrief entdeckt
Vor einiger Zeit hatte ich mir einen Kurs von Claudia Göbel gekauft, die Karussellpost-Revolution. Den habe ich mir jetzt mal wieder angesehen und Vorlagen für Karussellposts entdeckt.
Tag 6 – 6. Oktober: Ein Karussellpost mit 20 Bildern
Ich muss zugeben, wirklich motiviert bin ich nach wie vor nicht. Ich werde den Eindruck nicht los, dass man, damit Instagram irgendwelche Wirkung für mich (und jeden anderen) erzielt, ist wesentlich mehr Engagement möglich, als ich zu leisten bereit bin. Aber gut, dieser Monat ist ein Experiment. Und es geht hier nicht um Erfolg, sondern um Formate, die für mich funktionieren könnten. Mit denen ich mir ein etwas intensiveres Engagement vorstellen könnte.
Heute habe ich mal einen Karussellpost mit 20 Bildern eingestellt. Nicht, weil es mir dabei auf möglichst viele Bilder ankam, aber ich hatte eine Bildgeschichte die zufällig aus 20 Bildern besteht. Das geht nur über das Smartphone und ist – wie ich finde – eine elende Fummelarbeit.
Tag 7 – 7. Oktober: Mein Karussell – einmal neu bitte!
Mein gestriges Video hatte ich versehentlich im quadratischen Format hochgeladen, darauf hatte mich am Morgen meine Tochter aufmerksam gemacht. Da ich ohnehin schon sehr mit meiner Insta-Motivation kämpfe, reichte das schon, um mir die Laune zu verderben. Wenigstens habe ich das verunglückte Karussell noch kurzerhand archiviert. Am Abend dann musste ich erst mal herausfinden, wo ich das Format einstelle – jetzt weiß ich es.
Und dann konnte ich mich doch noch dazu durchringen, das Karussell noch einmal hochzuladen.
Dann habe ich mir wieder die Kurse von Canva Claudia angesehen – einen über Karussell-Posts und einen zur Canva-KI. Ich glaube, da hab ich noch so einiges zu lernen!
Tag 8 – 8. Oktober: Drei Karussells und drei Reels
Heute habe ich mal wieder etwas mehr Zeit investiert. Ich habe ein Karussell in drei Varianten gebaut und diese drei Karussells jeweils in Reels umgewandelt und in der Business Suite vorgeplant. Merke gerade, dass ich keine Musik hinterlegt habe, das kann ich hoffentlich noch nachholen.
Ich bekomme ja täglich drei Tipps von der Meta.ai dazu, was gerade auf Instagram gut läuft. Ich habe nachgefragt, ob einfache Posts auch noch eine Chance haben … der Meta.ai nach überhaupt nicht. Karussells und Reels, mehr nicht. Macht wohl auch tatsächlich niemand mehr, ich sehe jedenfalls kaum noch welche. Gut zu wissen, dann kann ich mir das ja gleich sparen.
Tag 9 – 9. Oktober: Skripte für die nächste Serie stehen
Und wieder ist mit ein Pin mit einem falschen Format durchgerutscht, wird mir gesagt. In meinem Feed sehe ich das nicht, da sind sie richtig. Was kann gemeint sein?
Die Skripte für meine nächste Karussell-Reel-Serie ist fertig, müssen morgen nur noch umgesetzt werden.
Tag 10 – 10. Oktober: Neue Karussells und neue Trend-Infos
Die Karussells für die nächste Serie sind fertig, und nebenbei überschüttet mich die Meta.ai mit Instagram-Trends, die angeblich super performen sollen. Mal sehen, was ich davon ausprobiere …
Tag 11 – 11. Oktober: Karussells produziert. Zweite Slide mit Hook.
Heute die gestern konzipierten Karussells überarbeitet und eingestellt. Morgen daraus Reels machen, oder?
Diesmal habe ich eine zweite Titel-Slide vorangestellt. Mache ich morgen Reels aus meinen Karussells? Langsam verliere ich den Überblick …
Tag 12 – 12. Oktober: Doch wieder Karussells
Nun sind es doch wieder Karussells geworden, ging heute am schnellsten. Morgen Reels?
Tag 13 – 13. Oktober: Wieder ein Karussell …
Zu einem schnellen Karussell konnte ich mich noch motivieren, mehr war nicht drin. Oder … ein Podcast von Katharina Lewald, bei dem es um Instagram geht.
Tag 14 – 14. Oktober: Mir fehlt Struktur!
Ich weiß selbst, dass ich gerade ziemlich unstrukturiert an die Sache herangehe. Ich kann mich auch kaum erinnern, eine Challenge schon mal mit so wenig Begeisterung angegangen bin. Okay, Karussells finde ich schon okay, das kann ich schon mal machen. Warum nicht? Aber von dem, was ich da bisher so veröffentlicht habe, bin ich selbst nicht so richtig begeistert.
Ich glaube, mir fehlt einfach Struktur. Die Schubladen im Kopf, die ich je nach Situation öffne. Das ist mir heute klar geworden, und ich habe zumindest den Anfang gemacht, indem ich mir den Karussellkurs von Claudia Göbel noch einmal angeschaut habe. Ihr Karussellpost-Steckbrief hilft mir hoffentlich, in den nächsten Tagen etwas mehr Struktur in meinen Insta-Content zu bringen.
Tag 15 – 15. Oktober: Immer noch keine Freude in Sicht.
Auch heute habe ich mich wieder lustlos durch meine Aufgaben gequält. Statt mit dem Kurs von gestern weiterzumachen, habe ich wieder ein paar Karussell-Entwürfe zusammengeklickt. Nun ist schon Halbzeit, und ich habe das Gefühl, noch komplett am Anfang zu stehen.
Morgen beginnt eine Automatisierungs-Challenge, zu der ich mich angemeldet habe. Vielleicht hilft’s ja?
Tag 16 – 16. Oktober: Start von Annes Manychat-Challenge und die Safe Zonen
Die Automation-Challenge hat heute begonnen. Es geht heute um CTAs, also den Call to Action. Veranstalterin der Challenge ist die Manychat-Expertin Anne von @thesociaholic. Ich habe mir auch den VIP-Pass geholt, damit ich auf die Inhalte länger Zugriff habe als nur für 5 Tage. Klar, warum auch nicht – ich bin ohnehin nicht der Meinung, dass ich alles im Internet kostenlos konsumieren muss. Und hier ist der Preis mehr als fair!
Ich geh davon aus, dass mich die nächsten Tage motivieren werden, Manychat wieder zu reaktivieren. Das hätte ich auch allein machen können, aber in den letzten Tagen habe ich das einfach vor mir hergeschoben. Vielleicht auch, weil ich ja wusste, dass ich mich zu der Challenge angemeldet hatte. Ich lass mich einfach überraschen – von mir selbst und von der Challenge. 😊
Mit dem Karussell-Kurs habe ich auch weitergemacht. Heute habe ich das Thema Safe Zone wieder aufgefrischt. Eigentlich wusste ich es ja … und dennoch habe ich nicht konsequent genug darauf geachtet, wirklich nur in den „sicheren“ Zonen meiner Design Texte unterzubringen. Beim Titelbild kann das sehr ins Auge gehen.
Tag 17 – 17. Oktober: Mein neues Instagram-Notion-Dashboard
Ich habe mir (mal wieder) ein Notion-Dashboard gebaut, in dem ich meine Ideen und Strategien sammle, die unweigerlich entstehen, wenn ich mich mit dem Thema täglich befasse, auch wenn es hier vielleicht nicht so aussieht. Ich schaue gerade täglich auf Insta vorbei und überlege mir, was mir gefällt und was nicht, was ich mal ausprobieren möchte, und das halte ich dort fest.
In der Manychat-Challenge gibt es gerade noch nicht viel Neues für mich, und Zugang zum VIP-Bereich bekomme ich leider nur am Desktop.
Tag 18 – 18. Oktober: Weiter in Richtung System
Spaß macht es mir, sobald es daran geht, Systeme zu bauen. Und das habe ich heute gemacht. Vielleicht denkst du jetzt: Soll sie doch erst mal Content produzieren, der funktioniert …
Wäre ein berechtigter Einwand, und genau das habe ich heute auch schon gedacht. Aber … was bringt es, wenn ich hier wild Karussells und Reels produziere und am Monatsende bin ich froh, dass es endlich vorbei ist? Deshalb ist mir der andere Weg wichtiger. Zu wissen, wie es für mich funktionieren kann, und das geht nur mit System.
Reels zum Testen habe ich trotzdem produziert, aber noch nicht veröffentlicht. Das mache ich morgen, wenn in der Automations-Challenge die erste Automation gebaut wird. Vielleicht zeigt Anne etwas, das ich noch nicht wusste.
Tag 19 – 19. Oktober: Insta-Dashboard und Manychat-Alternative
Langsam könnte ich auch mal wieder Content erstellen, aber heute stand noch mal das drumherum im Vordergrund. Zum Einen hat die Idee für mein Instagram-Dashboard weiter Gestalt angenommen. Claude kann da so einiges …
Und ManyChat. Ich habe eine Anleitung für eine selbstgebaute Alternative bekommen und hätte am liebsten gleich angefangen zu basteln. Aber das muss wahrscheinlich bis zum Wochenende warten, wenn ich mich nicht unnötig verzetteln will. Immerhin ist mein geplantes Low Content Buch inzwischen zu einem Mid-Content-Buch geworden, und ich habe nur noch wenig Zeit bis zur Veröffentlichungs-Deadline.
Tag 20 – 20. Oktober: Mein Instagram-Agent ist da
Heute habe ich mir einen KI-Agenten für meine zukünftige Instagram-Routine gebaut. Der Unterschied zum normalen Chat: Ein Assistent beantwortet Fragen, ein Agent arbeitet eine Aufgabe in mehreren Schritten selbst ab. So etwas wollte ich für meinen Instagram-Content haben.
An Tag 2 hatte ich mir schon einen Skill gebaut, der meinen Blog nach Themen durchsucht. Heute kam der nächste Schritt: mein 1-1-100-Agent. Das steht für ein Problem, eine Lösung und 100 Arten, darüber zu sprechen. Der Agent nimmt sich etwas vor, das ich schon habe, einen Blogartikel, einen Newsletter, einen Social Toon oder ein Freebie. Daraus macht er mir erst mal ein Menü. Darin stehen Fragen, die meine Leserinnen zu dem Thema haben könnten, mit den Antworten aus meinem eigenen Material, dazu verschiedene Blickwinkel und passende Hooks.
Ja, Hooks. Du erinnerst dich an Tag 2? Die Formeln dürfen drin sein, aber man soll sie nicht sofort erkennen. Zu jedem Hook steht dabei, welche Formel dahintersteckt. Wenn er mir zu konstruiert klingt, setze ich ihn natürlich nicht ein. Aber was mein Agent mir bisher geliefert hat, gefällt mir schon mal gut.
Den ersten Testlauf habe ich mit diesem Artikel hier gemacht. Elf Blickwinkel hat der Agent gefunden, drei davon habe ich ausgesucht: ein Karussell über meinen holprigen Tag 1, ein Reel über das quadratische Video von Tag 7 und ein Karussell zur Frage, ob ein Tag ohne Post zählt. Alles liegt jetzt fertig in Notion, die übrigen Ideen als Vorrat für später.
Dann Manychat. Das ist inzwischen teurer geworden, als ich es in Erinnerung hatte. Zufällig wurde gestern in meiner Community „Code your ideas“ * eine Anleitung geteilt, wie man sich mit Claude Code und Lovable eine eigene Alternative baut. Hatte ich gestern ja schon angedeutet. Klingt verlockend, hat aber einen Haken. Meta muss so eine App erst prüfen und will dafür eine Verifizierung meines Business sehen. Mal sehen, ob Meta meine Unterlagen als Freiberuflerin reichen.
Mein Plan: Ich richte Manychat erst mal wieder für ein bis drei Monate ein und baue die eigene Lösung nebenher in Ruhe. Die Verifizierung bei Meta kann ich ja schon vorher starten, dann läuft die Wartezeit schon während ich weiter an meinem Buch arbeite.
Also auch heute mehr Systembau als Content. Aber diesmal ist etwas dabei herausgekommen, das mir ab jetzt Ideen aus meinem eigenen Content zieht, aus denen ich nur noch auswählen muss. Morgen geht es mit Manychat und den ersten Posts weiter, die mein neuer Agent konzipiert hat, kuratiert von mir. Ich bin selbst gespannt.
Tag 21 – 21. Oktober: Manychat läuft wieder
Heute war meine Todo-Liste wieder mal länger als mein Zeitbudget. Wenigstens habe ich Manychat wieder aktiviert und eine Automation eingerichtet. Ich muss da dringend aufräumen, aber das war heute nicht drin. Auch nicht die Posts, die ich eigentlich schon vorbereitet hatte. Okay, morgen …
Tag 22 – 22. Oktober: Welches ist mein Format?
Was für ein Zufall! Gerade heute flattert mir ein Newsletter von Judith Peters ins Postfach. Ich weiß, dass Judith mit Instagram hadert. Sie hat mal Phasen, in denen sie täglich dort etwas postet, dann ist wieder wochenlang Pause. Oder sogar monatelang. So wie bei mir. In ihrem Newsletter verweist sie auf ihren aktuellen Blogartikel, in dem sie darüber schreibt, dass ein festes Format die Content-Erstellung leichter macht. Klar, das leuchtet ein. Ich suche in diesem Monat ja auch nach so einem Format, auch wenn ich das hier in diesem Blogartikel nicht Format genannt habe. Eigentlich meine ich auch nicht nur ein Format, aber ein Format ist eine Voraussetzung für eine Struktur, die ich durchhalten kann.
Wenn du mal in Judiths Blogartikel reinschauen möchtest: Warum du bei Instagram ein eigenes Format brauchst (und wie du es entwickelst)
Nun frage ich mich natürlich: Welches ist mein Format? Oder welches wird mein Format? Ich habe schon so eine Ahnung …

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* Dieser Link ist ein sogenannter Affiliatelink. Falls du das Produkt über diesen Link kennenlernst und irgendwann ebenso überzeugt sein solltest wie ich, erhalte ich eine kleine Provision. Dein Preis ändert sich dadurch nicht.
Mein Fazit am Ende des Monats
[Platzhalter, wird Ende Oktober befüllt. Mögliche Leitfragen:]
- Mache ich mit Instagram weiter, und wenn ja, wie?
- Welche Formate haben sich richtig angefühlt, welche nach verschwendeter Zeit?
- Was ist aus ManyChat geworden?
- Was bleibt dauerhaft, auch wenn ich nicht weitermache?

Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.






Da folge ich dir doch gleich mal dort …