Oktober 2026 ist der Monat meiner persönlichen Instagram-Challenge. Und das hat einen Grund. Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Instagram. Ehrlich gesagt mag ich Social-Media-Plattformen nicht besonders. Meine Profile gibt es schon sehr lange, aber richtig ernst genommen habe ich sie nie. Aber es ist auch nicht so, dass ich beschlossen hätte, mich dem bewusst zu entziehen.
Ich poste immer mal etwas, natürlich mit Bezug zu meinem Blog. Viel Herzblut steckt nicht drin, eine Strategie auch nicht. Es ist ein ständiges Auf und Ab. Und ich weiß, dass es vielen genauso geht.
Mein vorletzter Post ist schon mehrere Monate her. Bis dahin hatte ich eine Zeitlang regelmäßig Zitat-Postings veröffentlicht – ein Format, das mir ganz gut gefallen hatte. Irgendwann war ich trotzdem “raus”.
Dann vor einigen Tagen habe ich wieder Anlauf genommen und ein Karussell veröffentlicht. Das Format mag ich. Das nächste? Lässt noch auf sich warten.
Ich weiß, einfach mal so zwischendurch in 10 Minuten ein bisschen Instagram zu machen, das funktioniert so nicht für mich. Jedenfalls nicht jetzt, wo ich gerade komplett “raus” bin. Deshalb widme ich den Oktober ganz Instagram. 30 Tage lang will ich herausfinden, ob ich nicht vielleicht doch meinen persönlichen Instagram-Weg finde. Einen, den ich gern weiterverfolge.
Das Wichtigste in Kürze:
Thema: Instagram-Challenge im Oktober 2026
Ziel: Herausfinden, ob und wie ich Instagram dauerhaft weiterführe
Vorgehen: Jeden Tag etwas für Instagram tun, mal 10 Minuten, mal zwei Stunden. Erst recherchieren, dann ausprobieren.
Für wen: Für alle, die Instagram halbherzig nebenher laufen lassen und sich fragen, ob sich das überhaupt lohnt
Tipp vorab: Wie mein letzter großer Instagram-Anlauf lief, liest du in meiner Reels-Challenge aus dem November 2024.
Warum eine Instagram-Challenge und warum jetzt?
Ich setze lieber auf Strategien, die lange wirken. Suchmaschinenoptimierung zum Beispiel, und seit einiger Zeit auch wieder Pinterest. Ein Blogartikel wird noch nach Jahren gefunden. Ein Pin auch.
Bei Instagram sieht die Rechnung anders aus. Ein mühsam erstellter Post wirkt vielleicht zwei, drei Tage. Das ist jedenfalls das, was ich bisher darüber weiß. Und da denke ich immer: Dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Aber Moment mal. Vielleicht liege ich da auch falsch. Was wäre, wenn Instagram für mich doch funktioniert, wenn ich es endlich mal ernst nehme?
Denn bei Pinterest ging es mir anfangs ganz ähnlich. Auch da bin ich seit Jahren aktiv, aber unregelmäßig. Erst in meiner Pinterest-Challenge im Juni diesen Jahres habe ich mich wirklich damit beschäftigt. Inzwischen habe ich meinen Weg gefunden, und der kostet mich gar nicht so viel Aufwand.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Mein Account wächst. Ich bekomme regelmäßig Anmeldungen für meinen Newsletter, die wirklich über Pinterest kommen. Und in meinen Blogzugriffen sehe ich, wie sich das Verhältnis zwischen Pinterest und Google verschiebt.
Was, wenn das auch über Instagram möglich wäre, wenn ich mir endlich mal etwas Zeit dafür nehme? Eine Strategie entwickle, in die ich mich einmal gründlich reindenke und die danach nebenbei läuft. Das klappt nicht zwischendurch. Dafür brauche ich einen Monat.
Was ich schon ausprobiert habe
Ganz neu ist das Thema für mich nicht. Im September 2024 hatte ich meine Digital-Visibility-Challenge. Da habe ich mich mit mehreren Plattformen gleichzeitig beschäftigt. Im November 2024 folgte meine Reels-Challenge. Jeden Tag ein Reel, 30 Tage lang.
Im Januar 2025 habe ich dann noch bei der Reels-Challenge von Tim Gelhausen mitgemacht. Wieder täglich ein Reel. Und danach? Kein einziges mehr. Ein klassischer Gummiband-Effekt.
Bei keinem dieser Anläufe bin ich bei einer Strategie gelandet, die ich gern durchhalte. Eine, mit der ich zufrieden bin und die mir nicht das Gefühl gibt, meine Zeit zu verschwenden. Das ist jetzt schon eine ganze Weile her. Und Instagram hat sich seitdem sicher verändert.
Hinzu kommt: Seitdem Google uns Bloggern immer weniger Besucher bringt, seitdem die KI vieles übernimmt, kann es ja auch nicht schaden, andere Wege zu gehen.

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Was am Ende des Monats stehen soll
Ich habe kein festes Ergebnis im Kopf, eher eine Frage, die beantwortet sein soll:
- Ich weiß, ob ich Instagram weiterverfolge und wie.
- Ich habe mich an allen 30 Tagen mit Instagram beschäftigt.
- Idealerweise veröffentliche ich jeden Tag ein Content-Piece. Das ist ein Wunsch, keine Pflicht.
- Meine ManyChat-Automation ist wieder eingerichtet und bringt mir neue Newsletterabonnenten.
Idealerweise habe ich am Ende eine schriftliche Strategie. Wenn nicht – mein Tagebuch hier im Artikel hält die einzelnen Schritte sowieso fest.
Wie ich im Oktober konkret vorgehen will
Einen festen Wochenplan habe ich nicht. Was ich an den einzelnen Tagen mache, ergibt sich im Prozess. Manchmal werden es nur zehn Minuten sein, manchmal zwei Stunden. Die grobe Richtung sieht so aus:
Am Anfang: sichten und schauen
Welche Instagram-Kurse habe ich noch? Was davon ist aktuell? Wie läuft Instagram im Herbst 2026? Wie sehen Accounts heute aus, welcher Content funktioniert, wie machen es andere?
Danach: ausprobieren
Formate testen, die sich für mich richtig anfühlen. Karussells auf jeden Fall. Meine Social Toons aus dem September teilen und neue erstellen. Und meinen ManyChat-Account wieder reaktivieren.
Zum Schluss: entscheiden
Was hat sich gelohnt? Was fühlt sich nach verschwendeter Zeit an? Was bleibt?
Ein Tag, an dem ich ManyChat einrichte und nichts poste, zählt genauso wie ein Tag mit neuem Beitrag. Hauptsache, ich mache jeden Tag etwas für meine Instagram-Strategie.
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Was diese Challenge NICHT ist
- Kein Wettlauf um Reichweite. Follower-Zahlen sind mir diesen Monat ziemlich egal.
- Kein Posting-Zwang. Ein Post pro Tag wäre schön. Ein Tag ohne Post ist aber kein verlorener Tag.
- Keine Anleitung. Ich bin keine Instagram-Expertin. Ich probiere aus und erzähle, was passiert.
- Kein Versprechen für danach. Vielleicht poste ich im November täglich weiter. Vielleicht entscheide ich mich bewusst dagegen. Beides ist ein Ergebnis.
Cheat-Days und Flexibilität
Ich gönne mir einen Cheat-Day pro Woche. Wahrscheinlich brauche ich ihn gar nicht. Das war bisher bei fast jeder Challenge so. Aber er ist mein Sicherheitsnetz, und allein dass es da ist, macht die Sache leichter.
Was bleibt am Ende auf jeden Fall? Eine neue Erfahrung, möglichst eine Entscheidung. Selbst wenn ich nach 30 Tagen feststelle, dass Instagram nichts für mich ist, weiß ich es dann wirklich. Dann investiere ich meine Zeit mit gutem Gewissen woanders.
So ist mein Challenge-Tagebuch aufgebaut
Ab dem 1. Oktober dokumentiere ich hier täglich, was ich für Instagram gemacht habe. Mal ist es ein veröffentlichter Post, mal eine Erkenntnis aus einem alten Kurs, mal eine Beobachtung auf einem fremden Account. Kurz, ehrlich, mitten aus dem Prozess.
Wie ist das bei dir mit Instagram? Postest du regelmäßig, sporadisch oder gar nicht? Schreib es mir gern in die Kommentare. Und wenn du Lust hast, mach einfach mit und nimm dir im Oktober deine eigene Plattform vor.
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Meine nächste Challenge finden
Das Tagebuch meiner Instagram-Challenge im Oktober 2026
Tag 1 – 1. Oktober: Start meiner Instagram-Challenge
Folgt ab dem 1. Oktober.

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Mein Fazit am Ende des Monats
[Platzhalter, wird Ende Oktober befüllt. Mögliche Leitfragen:]
- Mache ich mit Instagram weiter, und wenn ja, wie?
- Welche Formate haben sich richtig angefühlt, welche nach verschwendeter Zeit?
- Was ist aus ManyChat geworden?
- Was bleibt dauerhaft, auch wenn ich nicht weitermache?

Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.






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