Ich habe eine Frage an dich: Wie gehst du eigentlich mit Social Media um? Bist du regelmäßig am Promoten deines Business? Und wenn ja, macht es dir Spaß? Fühlst du, dass es dir wirklich etwas bringt? Oder bist du eher wie ich – jemand, die sich in den sozialen Medien nur sporadisch tummelt und das Gefühl hat, ihre Zeit nicht optimal zu nutzen, wenn sie sich dort aufhält?
Für mich persönlich ist Social Media bisher eher ein „nice to have“ als ein „must do“. Es ist kurzlebig und fühlt sich für mich oft wie Zeitverschwendung an. Ich merke, dass ich viel zu lange brauche, um etwas Kreatives zusammenzustellen, und das Ergebnis ist oft auch nicht so, wie ich es mir vorstelle.
Aber ich gebe zu, dass ich manchmal ein wenig neidisch auf andere schaue – besonders dann, wenn sie in den sozialen Medien richtig kreative Dinge machen. Dann denke ich: „Das würde ich auch gern können!“ Aber statt es einfach mal auszuprobieren, lasse ich es meistens sein, weil mir die Zeit fehlt, mich richtig damit auseinanderzusetzen.
Jetzt wird’s Zeit, das zu ändern!
Ich bin seit über 20 Jahren als Texterin tätig, und davon 17 Jahre im Onlinebusiness. Ich weiß genau, wie wertvoll Longform-Content ist – Blogartikel und Newsletter sind für mich die Königsdisziplin. Diese Formate sind nachhaltig, sie wirken über Jahre hinweg. Aber auch ich komme nicht umhin, zu bemerken, wie wichtig Sichtbarkeit auf Plattformen wie Instagram, LinkedIn und Pinterest geworden ist. Und genau das möchte ich in meiner nächsten Challenge ausprobieren.
Bereit für deine nächste Challenge?
Mach den Quiz und finde heraus, welche Challenge am besten zu deiner Persönlichkeit passt:
Warum eine Digital-Visibility-Challenge?
Bisher habe ich Instagram, LinkedIn und Pinterest in meinem Tagesablauf wie Sandkörnchen behandelt – sie haben nur die Lücken gefüllt, die nach meinen „großen Steinen“ und „Kieselsteinen“ übrig waren. Du kennst doch die Geschichte mit dem Professor und den großen Steinen? Es ist eine meiner Lieblingsgeschichten, wenn es darum geht, Prioritäten zu setzen. Falls nicht, kannst du sie hier nachlesen:
Selbstcoaching: 3 Metaphern, die mein Leben geprägt haben
Für den September möchte ich diese Tools jedoch probeweise auf Kieselstein-Status hochstufen. Das bedeutet, ihnen mehr Bedeutung in meinem Alltag zu geben und zu schauen, wie sie sich auf mein Business auswirken.
Was habe ich vor?
Ganz ehrlich? Ich habe noch keinen genauen Plan. Aber das ist auch okay, denn mein Ziel ist es, mich täglich mit diesen Tools zu beschäftigen und herauszufinden, ob sie wirklich etwas für mich sind. Ich will herausfinden, ob mir das Spaß macht, ob ich Fortschritte sehe und ob es einen Mehrwert für mich und mein Business bringt.
Was könnte am Ende herauskommen?
Ich erwarte nicht, dass ich nach einem Monat plötzlich ein Social-Media-Guru bin. Aber vielleicht entdecke ich ja etwas, das mir Spaß macht, wie zum Beispiel:
- Storys mit einem bestimmten Inhalt und coolen Stickern erstellen.
- Reels, die wirklich etwas bewirken.
- Jeden Morgen 15 Minuten LinkedIn nutzen und es lieben.
- Oder sogar die perfekte Pinterest-Strategie finden.
Was auch immer dabei herauskommt, ich freue mich darauf, diese Reise mit dir zu teilen und jeden Tag im Blog zu dokumentieren, was ich gelernt habe und wie es mir ergangen ist. Vielleicht kannst du ja etwas für dich mitnehmen oder hast sogar Lust, mitzuziehen und deine eigene Challenge zu starten.
Also, ab dem 1. September geht’s los. Ich bin gespannt, was dieser Monat bringen wird!
So habe ich die Digital-Visibility-Challenge täglich umgesetzt
Tag #1 am 1. September: Überblick verschafft und Insta-Power!
Heute habe ich mir einen ersten Plan gemacht. Ich habe meine Festplatte gesichtet und jede Menge Freebies und Kurse gefunden. Daraus haben sich für die nächsten Tage einige erste Aufgabe ergeben.
Okay, dann habe ich noch zwei Karussell-Postings mit Teaser zu meinen beiden neuen Blogartikeln veröffentlicht sowie zwei Stories mit Links zu Beiträgen zu meiner Blogparade. Aber das hätte ich irgendwann wahrscheinlich auch ohne Challenge gemacht, wenn auch vermutlich mit mehr Unwillen und nicht so zeitnah. Und – es geht wesentlich kreativer! Dennoch bin ich froh, dass ich diese Dinge nicht wie sonst auf unbestimmte Zeit verschoben habe, wie sonst oft.
Tag #2 am 2. September: Tag 1 der Pinterest-Challenge von Luisa
Ich bin in einer Scool-Gruppe, in der es um Pinterest geht. Heute beginnt in der Community eine 30-Tage-Challenge. Ich merke, ich bin völlig raus aus Pinterest, aber wenigstens habe ich heute einen Pin gepinnt. Einen einzigen …
Auf Instagram war ich aktiver, da ich in den letzten Tagen mehrere Beiträge und Storys gepostet habe, ging mir das zeitnahe Teilen meiner Blogartikel auch heute super schnell von der Hand. So viel kann ich jetzt schon sagen: Mit mehr Routine geht es schneller – und gleich beginnt es, Spaß zu machen. So geht es mir gerade – ein ganz klein wenig – mit Instagram.
Tag #3 am 3. September: Eine Story mit 10 Seiten
Ich weiß, es ist banal. Wahrscheinlich bin ich die einzige weit und breit, die das noch nie gemacht hat: Eine Instagram-Story, bestehend aus 10 Seiten mit den ersten Abschnitten eines Blogartikels, mit Links zum Blogartikel und Erwähnungs-Stickern. Darf ich das hier schreiben oder mache ich mich lächerlich? Naja, jedenfalls war es super einfach und langsam komme ich auf den Geschmack.
Ich weiß es zwar, aber staune trotzdem immer wieder über die Bestätigung: Was man öfter macht, beginnt Spaß zu machen. Wie beim Sport. 😉
Ein heutiges Insta-Learning: Ich wollte einen angehefteten Beitrag abdocken. Am Desktop ist es mir nicht gelungen. In der Smartphone-App fand ich es sofort.
Bei Pinterest habe ich mein Konto mit Instagram verknüpft. Von dieser Funktion habe ich noch nie vorher gehört! Danach soll jetzt alles, was ich auf Instagram poste, auch auf Pinterest veröffentlicht werden. Sogar 90 Tage rückwirkend. Da bin ich gespannt …
Im Rahmen der Pinterest-Challenge habe ich einen weiteren Pinterest-Pin erstellt und diesmal direkt über Canva an Pinterest geschickt. Das war einfacher als den Pin herunterzuladen und direkt einzustellen. Wieso hatte ich Canva bisher nicht mit Pinterest verbunden? Auch nicht, als ich noch richtig viel gepinnt hatte?
Tag #4 – 4. September: Story, Pin und Canva-Vorlagen
Heute habe ich wieder eine Insta-Story mit mehreren Seiten erstellt, diesmal eine Zusammenfassung meiner Blogparade über Lieblings-Newsletter. ich hatte gestern schon die Bilder dafür erstellt und musste sie heute nur noch in die Instagram-App laden, Sticker hinzufügen und die Story veröffentlichen. Ging super schnell.
Überhaupt habe ich gemerkt, dass ich viel motivierter bin, wenn ich die Bilder für Instagram gleich mit dem Beitragsbild für den Blogartikel erstelle. Wenn ich schon dabei bin …
Dann habe ich heute mal meine eigenen Post-Vorlagen gesichtet und mir Vorlagen für Pinterest-Pin und Storys vorbereitet. Auch das senkt die Hürden, zu pinnen, zu posten oder eine Story zu veröffentlichen.
Ach ja, ein Pin war auch noch drin. Okay, für diese Challenge mag es ja gehen, aber sonst finde ich einen einzigen Pin wirklich sehr uneffektiv.
Tag #5 – 5. September: Instagram-Name und Pinterest-Planer
Ich habe mir heute mal einen Pinterest-Planer genauer angesehen, den ich mir vor einigen Tagen gekauft habe. Noch habe ich nicht damit gearbeitet, aber jetzt geht’s los damit.
Außerdem frage ich gerade, ob in meinen Instagram-Namen nordlichter888 nicht doch ändern kann. Ich hatte ihn vor fast 20 Jahren, als ich mein Profil aufgesetzt hatte, gewählt weil mein Name schon besetzt war. Dann lag mein Profil sehr lange brach, bis ich mich vor 2 Jahren wieder darauf besann. Oder sollte ich vielleicht doch mit einem neuen Profil starten? Oder kann ich einen zweiten Namen ergänzen, der auf das gleiche Profil leitet?
Ich habe auch noch 3 Pins gepinnt, langsam komme bekomme ich wieder etwas mehr Routine. Den Planer habe ich allerdings noch nicht genutzt, da fehlt mir noch der passende Workflow.
Dann habe ich noch eine Instagram-Story veröffentlicht und als Highlight festgepinnt. Allerdings hatte ich das Highlight anfangs vergessen und das Procedere wiederholt. Jetzt ist die Story doppelt zu sehen, aber morgen ist ja schon wieder alles vorbei. Insgesamt habe ich aber noch keinen richtigen Workflow. Daran darf ich noch arbeiten.
Tag #6 – 6. September: Mein erstes Instagram-Reel
Sehr lange habe ich mich darum gedrückt. Heute habe ich nun mein allererstes Reel erstellt und veröffentlicht. Vermutlich als die Allerletzte auf dieser Welt. Ich weiß, dass es nicht perfekt ist und wenn ich die fancy Reels von anderen sehe, möchte ich mich am liebsten verstecken.
Sollte ich dann nicht einfach sagen: „Ich finde Reels blöd und mache es deshalb nicht … “ um mir die Peinlichkeit eines dilettantischen Reels zu ersparen? Dran gedacht hatte ich kurz 🫣, aber ich weiß auch, dass niemand so kritisch auf mein Reel schauen wird wie ich selbst.
Es hat elendig lange gedauert, aber ich weiß, dass es beim nächsten Mal viel schneller gehen wird. Aber … ich weiß auch: Das nächste Reel wird nicht nur schneller gehen, sondern auch viel besser sein. Deshalb halte ich es aus.
Und ja, es hat mir auch Spaß gemacht, weil ich es für mich heute kein Zeitfresser war sondern ich mir ganz bewusst die Zeit dafür nehmen wollte.
Und ich habe bei Pinterest gepinnt. Aber das mit dem systematischen Vorplanen, das läuft noch nicht gut.
Tag #7 – 7. September: Wochenende in Hamburg
Heute sind wir nach Hamburg gefahren, weil wir morgen bei der Bemer Cyclassics, einem Jedermann-Radrennen, mitfahren. Für mich ist es schon die 18. Teilnahme. Deshalb habe ich mir heute nicht so viel Zeit für meine Digital-Visibility-Challenge genommen. Aber zwei Pinterest-Pins waren drin.
Tag #8 – 8. September: Story vom Radrennen und Notion-Board
Heute mussten zwei Storys vom Radrennen reichen – eine vor und eine nach dem Rennen.
Außerdem habe ich ein Notion-Board mit Reels-Ideen angelegt, in dem ich meine Vorlagen und Ideen sammle.
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