Im März kümmere ich mich um meine Finanzen. Nein, es ist nichts aus dem Ruder gelaufen. Und ich will auch nicht plötzlich zur Spar-Expertin werden. Dennoch haben sich einige Finanzthemen angesammelt, die ich schon länger vor mir herschiebe.
Wenn du mich kennst, weißt du: Genau dafür sind meine Monats-Challenges da. Vorher schiebe ich Dinge bewusst weg, damit ich mich nicht verzettele – und dann bekommen sie für 30 Tage meine volle Aufmerksamkeit. Diesmal ist das Thema Geld dran.
Früher: Quicken, Kategorien und jede einzelne Ausgabe
Jahrelang habe ich meine Finanzen mit Quicken, einer Finanzsoftware gemanagt. Jede Ausgabe habe ich dort erfasst und kategorisiert. Ja, auch die kleinen Beträge. Dafür wurde ich manchmal belächelt. Warum ich mir so viel Aufwand mache, nur um den Überblick zu behalten.
Für mich war das zwar Aufwand, hat mir aber auch ein gutes Gefühl verschafft. Ich wollte genau wissen, wofür ich wieviel Geld ausgebe. Auch die grafischen Auswertungen haben mich interessiert. Ich mochte diese Mischung aus Struktur und Zahlen. Irgendwann habe ich damit aufgehört. Warum genau, kann ich gar nicht mehr sagen – es ist einfach eingeschlafen.
Vor Kurzem wollte ich wieder einsteigen und musste feststellen: Quicken gibt es schon seit einigen Jahren nicht mehr. Also habe ich recherchiert, mich für eine andere Finanzsoftware entschieden und sie installiert. Beim Einrichten bin ich allerdings nicht sofort weitergekommen. Nicht alle Konten ließen sich auf Anhieb verbinden. Bestimmt keine große Sache, aber es braucht eben Zeit, sich da einmal in Ruhe durchzuarbeiten.
Und genau diese Zeit nehme ich mir im März.
Wenn ich schon dabei bin …
Ich rechne damit, dass die Einrichtung der neuen Software ein paar Tage in Anspruch nimmt. Und wenn ich mich ohnehin mit meinen Finanzen beschäftige, dann kann ich auch gleich die anderen Punkte mitnehmen, die schon länger auf meiner inneren Liste stehen:
- meine Abos einmal bewusst durchgehen.
- meine Kontenstruktur überprüfen. Sind alle Geldflüsse optimal eingerichtet?
- meine Depots nicht nur oberflächlich checken
- justETF sauber einstellen
- Die Flexgold-App noch einmal genauer anschauen
- und alles andere, was sich im Laufe der Zeit angesammelt hat
Scannerleben ist teuer – zumindest manchmal
Ein Gedanke begleitet mich bei dieser Challenge besonders: Dass ein Scannerleben manchmal teuer ist. Nicht, weil ich wahllos Dinge abschließe oder Abos vergesse. Ich weiß sehr genau, welche Tools ich habe und warum ich sie habe. Wenn ich etwas nicht mehr brauche, kündige ich es auch.
Aber viele meiner Themen laufen zyklisch. Mal tauche ich intensiv in ein bestimmtes Thema ein, dann ruht es wieder. Und Monate später kommt es zurück. Das betrifft nicht nur Projekte oder Hobbys, sondern auch Tools und Mitgliedschaften.
Die spannende Frage ist also weniger: „Brauche ich dieses Abo?“
Sondern eher: „Wie gehe ich klug damit um, wenn ich es nur phasenweise nutze?“
Kann ich pausieren? Bleiben meine Daten erhalten? Welche Funktionen stehen mir im Pausenmodus noch zur Verfügung? Was lohnt sich – technisch und finanziell? All das ist vermutlich schnell herauszufinden. Aber es kostet eben Zeit und Fokus. Und beides investiere ich bewusst im März.
Eine Finanz-Challenge ohne großes Ziel
Ich habe mit dieser Challenge kein spektakuläres Ziel. Ich will keine radikalen Veränderungen, keine komplett neue Finanzstrategie, keine großen Einsparungen um jeden Preis. Ich möchte einfach alles einmal gesammelt durchgehen, ohne „Das mache ich später“ …
Am 1. März starte ich mit der Finanzsoftware. Ich schaue mir an, wo ich zuletzt hängen geblieben bin, und mache mir einen Plan für die Einrichtung. Und von dort aus arbeite ich mich Schritt für Schritt durch meine Themen.
Tägliche Updates – so läuft meine Finanz-Challenge
Ab dem 1. März dokumentiere ich hier täglich, wie meine Finanz-Challenge läuft. Was ich einrichte, was ich überprüfe, wo ich hängenbleibe und was ich vielleicht auch wieder anders mache als gedacht. Vielleicht magst du mitlesen, vielleicht bist du selbst auch gerade an einem Finanzthema dran. Dann nimm dir gern mit, was für dich passt.
Dieser Blogartikel ist an Tag 6 der Blogdekade im Februar 2026 entstanden.
Tag 1 – 1. März 2026: Rentenlücke geklärt
Gestern kam per Post meine detaillierte Rentenauskunft, die ich seit einiger Zeit in jedem zweiten Jahr erhalte. Ich kann – Stand heute – etwa 2.400 Euro Rente erwarten. Meine Tochter war entsetzt, dass es so wenig ist, dabei ist mir bewusst, dass meine Rentenerwartung weit oberhalb der Durchschnittsrente liegt.
In dieser Rentenauskunft sind alle bei der Rentenkasse gespeicherten Werte aufgelistet, so dass ich die Möglichkeit habe, eventuelle Lücken rechtzeitig zu klären. Und es gibt eine Lücke, bei der ich nicht ganz sicher bin, woher sie kommt. Denn während meiner Vollzeit-Selbstständigkeit zwischen 2006 und 2011 war ich als Texterin bei der Künstlersozialkasse (KSK) kranken- und rentenversichert.
Warum fehlt mir dann der Zeitraum zwischen 01.01.2010 und 06.02.2011? Das habe ich heute geklärt.
Ich habe in meinen alten Unterlagen Schriftverkehr mit der KSK gefunden. Anfang 2010 änderte ich den Schwerpunkt meiner Selbstständigkeit dahingehend, dass ich nicht mehr schwerpunktmäßig künstlerisch-publizistisch als Texterin für Verlage arbeitete, sondern – ebenfalls als Texterin – in der Immobilienvermarktung. Das hatte ich der KSK angezeigt und um eine Neubewertung gebeten, in deren Folge meine Tätigkeit nicht mehr als künstlerisch-publizistisch anerkannt wurde und ich nicht mehr über die KSK versichert war.
Ich weiß selbst, dass dieses ganze Aktion keine gute Idee war. Sie hat meiner bis dahin okay funktionierenden Selbstständigkeit buchstäblich den Boden unter den Füßen weggezogen. Dass sie mich auch noch Versicherungszeiten in der Rentenversicherung gekostet hat, war mir gar nicht mehr so präsent, kommt also auch noch hinzu. In meinem Blogartikel Selbstständig als Scannerpersönlichkeit: Warum es bei mir nicht funktioniert hat habe ich über diese Zeit geschrieben.
Anfang Februar 2011 machte ich einen harten Schnitt und entschied mich, meine Selbstständigkeit zunächst nebenberuflich weiterzuführen. Spoiler: Bei „nebenberuflich“ blieb es auch … und seitdem zahle ich wieder in die Deutschen Rentenversicherung ein.
Nun ist also klar: Diese Lücke in meiner Rentenhistorie gibt es tatsächlich, und es gibt auch nichts mehr nachträglich zu bereinigen.
Tag 2 – 2. März 2026: Start mit der Finanzsoftware
Ab heute ist die Finanzsoftware dran. Was habe ich mir da nur vorgenommen …
Ich musste erst einmal wieder herausfinden, was für eine Software ich mir ausgesucht hatte. Mitte Januar hatte ich sie ausgewählt und begonnen, einzurichten. Schnell war klar, dass ich einige Zeit benötigen werde, das Programm für mich richtig zum Laufen zu bringen und ließ es erst mal sein. Heute habe ich also zum ersten Mal wieder reingeschaut.
Star Money Deluxe 15 heißt das Programm. Im Januar hatte ich schon alle Konten angelegt und den Online-Zugang hergestellt. Bei zwei Konten war mir das leider nicht gelungen. Heute habe ich es bei einem Konto erneut versucht – leider erfolglos. Da auf dem Konto nur wenige Buchungen stattfinden, könnte ich mich auch damit abfinden, das Konto offline zu führen. Aber vielleicht finde ich doch noch eine Lösung.
Bei einem anderen Konto – einem Online-Konto – habe ich alle Buchungen seit Anfang 2025 kategorisiert. Weiter zurück will ich erst mal nicht gehen. Ich nehme an, dass ich auch eine Möglichkeit finden werde, Buchungen automatisch Kategorien zuzuweisen. Aktuell schaue ich mir alles lieber genau an, um die vorgegebenen Kategorien kennenzulernen und mit zu überlegen, welche Kategorien ich mir zusätzlich anlegen kann.
Tag 3 – 3. März 2026: Video-Tutorials zu Star Money
Nun hat die Grippewelle mich wohl doch noch erwischt. Das einzige, wozu ich heute in der Lage war: Ich habe mir einige Youtube-Videos zu meinem neuen Finanzprogramm angesehen. Die hatte ich mir gestern schon rausgesucht, aber da wollte ich mir keine Zeit dafür nehmen. Heute hatte ich sie … und sie haben mir einen ganz guten Überblick verschafft. Wenigstens das …
Tag 4 – 4. März 2026: Weiter geht’s mit den Kategorien
Zum Glück erhole ich mich wieder, ich habe also wieder an meinem Programm getüftelt. Umsätze aktualisiert, weiter Buchungen kategorisiert, neue Kategorien angelegt. Das Zuweisen der Kategorien ist mühsam. Aus einem der Videos, die ich mir gestern angesehen habe, weiß ich, dass das Programm „lernt“. Teilweise habe ich das schon an entsprechenden Abfragen gemerkt. Allerdings suche ich immer noch nach einer Funktion, mit der ich das selbst auslösen kann.
Auch wenn es momentan ziemlich viel Kleinarbeit ist, alles erst einmal einzurichten: Ich frage mich, wie ich es so lange ohne Finanzsoftware ausgehalten habe. Wenn erst mal alles läuft, ist das schon alles sehr praktisch.
Tag 5 – 5. März 2026: Paypal verbinden – klappt leider nicht
Heute habe ich versucht, mein Paypal-Konto zu verbinden. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich nach unendlichen Versuchen und im Dialog mit Chat GPT heruasgefunden habe, warum es nicht funktioniert. Mein Paypal-Konto ist kein Geschäftskonto. Und also ich mein Konto in ein Geschäftskonto umwandeln wollte, musste ich mich entscheiden: Mein bisheriges Konto in ein Geschäftskonto umwandeln oder ein separates Geschäftskonto eröffnen? Da ich mir das noch genauer überlegen will, habe ich die Sache erst mal abgebrochen. Aber – ich bin schon mal ein Stück weitergekommen.
Tag 6 – 6. März 2026: Weiteres Konto verknüpft – dank ChatGPT
Ich habe begonnen, mein Haupt-Girokonto zu kategorisieren. So nach und nach finde ich heraus, wie ich das automatisieren kann. Zum Beispiel habe ich schon mehrere Regeln eingerichtet, das funktioniert gut.
Und – es ist mir gelungen, ein weiteres Konto zu verknüpfen. Das lag an einer wirklich blöden Sache, die ich niemals herausgefunden hätte, wenn mir ChatGPT nicht einen Tipp gegeben hätte. Man muss nämlich an seine Kontonummer eine 3-stellige Benutzerkennung anhängen, „meist 001“ (und mit genau der hat es bei mir auch funktioniert). Verrückt, oder? Was haben wir nur gemacht, bevor uns die KI solche Tipps geben konnte?
Tag 7 – 7. März 2026: Cheat Day
Dieses Wochenende gehört meiner Tochter, nicht den Finanzen. Wir verbringen ein gemeinsames Wochenende in Sankt Peter Ording an der Nordseeküste. Da macht meine Finanz-Challenge eine Pause.

Tag 8 – 8. März 2026: Schwungmasse und Flexgold
Auf dem Rückweg von SPO habe ich mir einen Finanzpodcast angehört, den ich früher regelmäßig gehört, in der letzten Zeit aber etwas aus den Augen verloren hatte. In der Folge „Gehaltserhöhung – und nun?“ des „Schwungmasse“-Podcast geht es um die Folgen der Lifestyle-Inflation: Dass nämlich eine Gehaltserhöhung bei den meisten Menschen zur Erhöhung des Lebensstandards führt, nicht zur Erhöhung der Spar- bzw. Investitionsrate. Das macht unfrei, allein schon, weil man dauerhaft auf ein hohes Gehalt angewiesen ist.
In diese Falle bin ich auch immer wieder getappt. Leider kann ich die Zeit nicht zurückdrehen, anderenfalls wüsste ich heute genau, was ich machen würde.
Später habe ich mir noch mal einen Überblick darüber verschafft, wo ich bei „Flexgold“ aufgehört hatte: Die App ist eingerichtet, das Identifikationsverfahren abgeschlossen aber ich konnte mich im letzten Jahr doch nicht entschließen, zu investieren. Bei Flexgold investiert man in Gold, baut physische Goldbestände auf, die sicher verwahrt werden. Ich könnte natürlich auch selbst Gold kaufen und im Bankschließfach verwahren. Würde die Gebühren ersparen. Aber ich habe mir noch keine Meinung dazu gebildet.
Tag 9 – 9. März 2026: Drei Monate Buchungen katogorisiert
In meiner Finanzsoftware bin ich die Monate Februar bis April 2025 durchgegangen und habe die Buchungen kategorisiert. Viele Regeln erstellt. Man muss höllisch aufpassen, sich nicht verleiten zu lassen, die Frage „sollen die anderen X Buchungen … auch dieser Kategorie zugewiesen werden?“ versehentlich zu bejahen – sonst wird vieles überschrieben, was man mühsam eingerichtet hat … war mir heute nämlich wieder passiert. Gut, wenn man dann die bereits eingerichteten Regeln erneut anwenden kann, dann ist der Schaden nicht ganz so groß.
Tag 10 – 10. März 2026: Zwei weitere Monate sind kategorisiert
Zwei weitere Monate sind geschafft, das heißt, alle Buchungen durchgesehen und kategorisiert. Mühsam, macht aber auch irgendwie Spaß, sich dabei an die dazugehörenden Ereignisse zu erinnern. Und dank meiner Vorarbeit in den letzten Tagen geht es inzwischen ja auch viel schneller.
Tag 11 – 11. März 2026: Fast geschafft!
Heute habe ich zwei weitere Monate kategorisiert, jetzt fehlen nur noch die Monate September bis November 2025 meines Haupt-Girokontos. Im nächsten Schritt nehme ich mir das Paypal-Konto vor. Geschäftskonto einrichten und automatisch abholen oder doch alles manuell?
Tag 12 – 12. März 2026: Hauptkonto ist kategorisiert
Das war wirklich gruselig! Ich habe die restlichen Monate kategorisiert, aber: Man wird ja immer gefragt, ob man die betreffende Kategorie automatisch für andere Buchungen anwenden möchte. Manchmal ist das auch sinnvoll, meistens nicht. Vorgestern habe ich einmal versehentlich auf „ja“ statt auch „nein“ geklickt, und das Missgeschick war passiert: Sogar Kategorien, die ich bereits per Hand eingestellt hatte, wurden überschrieben. Die habe ich nun auch noch wieder umgestellt. Ich hab die Nase voll für heute …
Tag 13 – 13. März 2026: Weiter Fehlbuchungen korrigiert
Heute gibt es noch Nachwirkungen zu meinem Missgeschick mit der automatischen Kategorisierung. Ich habe noch ziemlich viele Buchungen entdeckt, die ich doch noch nicht bereinigt hatte.
Tag 14 – 14. März 2026: Abo-Tool weiter gefüllt
Ich werde immer vertrauter mit meiner neuen Finanz-Software. Ich habe weitere Fehlbuchungen korrigiert und neue Kategorien angelegt. Außerdem habe ich meinem Abo-Tool neue Abos hinzugefügt. Insgesamt habe ich mir aber nicht viel Zeit genommen und auch nur Kleinkram erledigt.
Tag 15 – 15. März 2026: Finanz-Deep-Dive-Tag – jetzt mit Star Money
Der 15. jeden Monats ist seit Jahren mein Deep-Dive-Tag, an dem ich gründlich alle Konten und Depots durchgehe. Nun mache ich es mit meiner neuen Finanzsoftware, nicht nur wie bisher per Excel. Hat gut funktioniert, allerdings bin ich immer noch beim Nachbessern. Kategorien, Regeln – das wird vermutlich auch erst mal so weitergehen, aber es wird ja immer weniger.
Außerdem habe ich für eins der Konten, die ich nicht verbinden kann, per Hand übertragen, rückwirkend bis Anfang Januar 2025. Das ist mir deshalb wichtig, weil das Konto steuerlich relevant ist, und so viele Buchungen waren es ja auch nicht.
Für ein weiteres Konto fehlen noch alle Buchungen für 2025, da habe ich heute nur die Buchungen rückwirkend bis Januar 2026 per Hand eingetragen. 2025 werde ich in den nächsten Tagen nach und nach machen.
Und dann … bin ich ready für die Steuererklärung! Dafür lohnt sich das doch …
Tag 16 – 16. März 2026: Vier Monate per Hand eingegeben
Wie geplant war das letzte noch nicht integrierte Konto dran. Ich habe Buchungen für die Monate September bis Dezember 2025 per Hand eingegeben – was für eine Fleißarbeit. Und es fehlen noch acht Monate bis Januar 2025 …
Tag 17 – 17. März 2026: Fleißarbeit und ein kleiner Schock …
Auch heute wieder: Fleißarbeit. Vier weitere Monate eines Kontos habe ich per Hand eingegeben. Es sind zwar nicht besonders viele Buchungen pro Monat, zwischen 5 und 15, aber immerhin.
Bei der Gelegenheit habe ich immer wieder wiederkehrende Zahlungen in mein Abo-Tool eingetragen. Und ganz ehrlich: Es ist noch mal etwas anderes, die Summe, die monatlich für diverse Tools, Abos und Memberships rausgeht, auf einen Blick zu sehen. Sonst verstecken sich die vergleichsweise kleinen Beträge in der Gesamtheit der Ausgaben und fallen nicht weiter auf. Aber heute war die Zahl schon recht groß, und ich habe immer noch nicht alles erfasst.
Dabei wäre die Zahl vor wenigen Wochen noch höher ausgefallen. Denn seitdem ich das Abo-Tool „füttere“, habe ich bereits mehrere wiederkehrende Zahlungen gestoppt, nachdem ich sehr kritisch in mich gegangen bin. Und es stehen weitere Abos auf meiner mentalen Prüfliste.
Interessante Erfahrung in diesem Zusammenhang: Die Abos, von denen ich mich getrennt habe, die tun mir nicht einmal weh. Naja, eins schon, und das könnte ich ja bis zum Ende der Laufzeit jederzeit wieder aktivieren. Aber schon erstaunlich, wie wenig ich meinen bisherigen Abos insgesamt nachtrauere, gemessen daran, wie schwer mir die Kündigung zunächst gefallen war. Aber nachdem ich mich einmal entschieden hatte, war wohl ein Schalter umgelegt. Interessant …
Tag 18 – 18. März 2026: Noch ein vergessenes Abo … und endlich alles auf einen Blick!
Heute wurde ich schon wieder von einem Abo überrascht, das ich nicht mehr auf dem Schirm hatte. Und dass ich überrascht war, zeigt, dass ich es nicht mehr nutze. Ich hatte vor einem Jahr den Podcast von Die Zeit abonniert, weil ich eine Podcast-Dokumentation hören wollte, die es nur mit Abo gibt. Ich hatte auch später noch andere kostenpflichtige Podcast-Folgen gehört, aber in den letzten Monaten nicht mehr.
So, nun ist es passiert, und ich schau mal wieder rein, ob es etwas interessantes gibt. Ich habe das Abo nun auch in meinem Abo-Tracker erfasst, meine (sichtbaren) Abo-Kosten steigen also weiter. Und ich habe noch nicht einmal alles erfasst.
Ansonsten bin ich happy, denn in meiner Finanzsoftware sind jetzt alle Konten rückwirkend bis zum 01.01.2025 abgebildet. Was noch fehlt, ist mein Paypal-Konto. Stimmt, da wollte ich mich ja noch entscheiden, ob ich mein Konto als Geschäftskonto führen will, das habe ich völlig aus den Augen verloren. Woran hing das jetzt noch?
Gerade die Buchungen über Paypal und Amazon muss ich noch mal gezielt durchgehen, weil ich oft nicht mehr wusste, was sich hinter den einzelnen Posten verbirgt. Da fehlt größtenteils noch die Kategoriezuordnung.
Auch wenn also noch etwas Feinarbeit fehlt, bin ich sehr zufrieden mit dem aktuellen Stand. Ich merke jetzt schon ganz deutlich, dass mir meine neue Finanzsoftware zukünftig Zeit spart und zugleich einen viel besseren Überblick verschafft. Ich frage mich wirklich, was mich seinerzeit veranlasst hat, Quicken nicht mehr zu nutzen. Habe ich wirklich gedacht, es geht auch ohne? Klar, es geht, aber seit heute habe ich den Unterschied wieder sehr deutlich vor Augen.
Tag 19 – 19. März 2026: Kleinkram und Abo gekündigt
Auch heute war wieder ein wenig Fleißarbeit dran. Ich habe mich diesmal auf die Buchungen von Paypal und Amazon konzentriert und Kategorien nachgetragen.
Das mit dem Verbinden des Paypalkontos finde ich momentan gar nicht so wichtig, warum wollte ich das noch?
Außerdem habe ich wieder ein Abo gekündigt, das schon länger auf meiner „Abschussliste“ stand, zumindest vorübergehend. Wirklich ein hilfreiches Tool, mein neuer Abotracker. Ich habe alle Abos auf einem Blick, vorausgesetzt ich habe sie erfasst, gleichzeitig werden mir die monatlichen Kosten pro Tool, die monatlichen Gesamtkosten für alle Abos und die jährlichen Kosten für alle Abos angezeigt. Das ist augenöffnend …
Tag 20 – 20. März 2026: Steuererklärung mit Hindernissen und wieder die Abos
Eigentlich wollte ich heute mir meiner Steuererklärung beginnen. Die aktuelle Steuersoftware habe ich bereits im letzten Jahr erworben, nur noch nicht heruntergeladen und installiert. Leider konnte ich mich nicht ins Portal einloggen, obwohl meine Zugangsdaten im Passworttresor gespeichert sind.
Keine Ahnung, warum – schließlich habe ich zig-mal mein Passwort zurücksetzen lassen. Aber es wurde nach einem Nutzernamen gefragt, und das war vielleicht nicht meine E-Mail-Adresse. Aber auch der gespeicherte Nutzername funktionierte nicht. Blieb mir also nichts anderes übrig als an den Kundendienst zu schreiben – hoffentlich klärt sich schnell alles auf.
Dann habe ich ein neues Abo „entdeckt“ und in meinen Abo-Tracker eingetragen, dafür ein anderes gekündigt. Ich werde immer mutiger …
Dann habe ich wieder an meiner Finanzsoftware gebastelt – einige Paypal-Buchungen aus dem letzten Jahr konnte ich zunächst nicht zuordnen. Das war etwas Fleißarbeit, aber nun müsste ich damit soweit durch sein. Und in Zukunft muss ich das ja nicht mehr rückwirkend machen. Darauf freue ich mich schon so!
Tag 21 – 21. März 2026: Reverse Charge – wie?
Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, Buchungen als „Reverse Charge“ zu kennzeichnen. Jetzt versuche ich erst mal, eine separate Kostenstelle dafür einzurichten, bin aber nicht sicher, ob das so funktioniert.
Tag 22 – 22. März 2026: Abo-Hopping zwischen Pro und Free?
Ich habe Abos in der Pro-Version, die ich nicht jeden Monat nutze. Oder ich nutze die Pro-Features nur gelegentlich. Dass ich die Pro-Version grundsätzlich pausieren kann, wenn ich monatlich zahle, weiß ich. Allerdings bin dabei nicht wirklich konsequent – allein schon, weil ich die Folgen nicht abschätzen kann.
Deshalb habe ich mal recherchiert, was mit so einem Wechsel zwischen Pro und Free bei unterschiedlichen Tools einher geht. Denn nicht jedes Tool reagiert gleich, wenn man nur zeitweise auf Pro geht. Im Alltag lassen sie sich grob in drei Gruppen einteilen:
1. Unkritisch: Projekte bleiben, nur Extras fallen weg
Das ist der angenehme Fall. Der Account bleibt bestehen, die Dateien auch. Nach dem Downgrade verliert man nur Pro-Funktionen wie mehr Exporte, Branding-Optionen oder höhere Limits. Wenn man später wieder auf Pro wechselt, kann man meist normal weiterarbeiten.
Typische Beispiele:
Gamma, Canva, Notion, Figma
Was das konkret heißt:
Man verliert nicht seine Präsentationen, Designs oder Seiten. Man kannt sie weiter öffnen. Nur bestimmte Funktionen stehen ohne Pro vorübergehend nicht mehr zur Verfügung.
2. Eingeschränkt: Nichts ist weg, aber vieles läuft nicht mehr richtig
Hier bleibt der Account zwar bestehen, aber die Nutzung wird schnell unpraktisch. Vor allem bei Automations- und Marketing-Tools. Dinge sind noch da, aber aktive Abläufe stoppen, Limits greifen wieder oder einzelne Kanäle lassen sich nicht mehr sinnvoll nutzen.
Typische Beispiele:
ManyChat, E-Mail-Marketing-Tools, CRM- und Automationsplattformen
Was das konkret heißt:
Workflows, Kontakte und Einstellungen verschwinden nicht unbedingt. Aber wenn der Plan bestimmte Automationen, Kontaktmengen oder Kanäle voraussetzt, funktioniert das nach dem Downgrade nur noch eingeschränkt.
Bei ManyChat etwa kann das Setup noch existieren, aber bestimmte Automationen oder Kanäle sind ohne bezahlte Stufe praktisch nicht mehr vernünftig nutzbar.
3. Kritisch: Beim Downgrade kann sich etwas dauerhaft verschlechtern
Das ist die heikle Gruppe. Hier geht es nicht nur um gesperrte Extras, sondern um Funktionen, deren Wegfall echte Folgen haben kann. Etwa bei Privatsphäre, Veröffentlichungsstatus, erweiterten Workspace-Rechten oder Spezialfunktionen.
Typische Beispiele:
AI-Bild- und Video-Tools mit Privacy-Funktionen, manche Workspace- oder Team-Tools
Was das konkret heißt:
Nicht immer verschwindet ein Projekt. Aber es kann passieren, dass Inhalte nach dem Downgrade nicht mehr privat sind, bestimmte Schutzfunktionen wegfallen oder Setups nicht mehr sauber weiterlaufen. Gerade bei Bildtools kann das problematisch sein, wenn man auf private Generierungen angewiesen ist.
Fall 3 habe ich selbst nicht, es ist also relativ unkritisch, wenn ich immer mal Abos runtersetze. Aber was ist mir den Tokens oder Credits, die ich im Pro-Plan erworben habe?
Bei Credits und Tokens gibt es nicht das eine Modell, sondern mehrere. Ein paar typische Beispiele:
1. Monatskontingent ohne Übertrag
Das ist bei vielen Abo-Tools der Standard. Man bekommt ein monatliches Kontingent, und was davon nicht genutzt wird, verfällt am Ende des Abrechnungszeitraums.
Beispiele:
Ideogram: Nicht genutzte monatliche Priority Credits aus dem Abo verfallen am Ende des Billing-Zyklus.
Midjourney: Nicht genutzte Fast Time aus dem Abo wird ebenfalls nicht in den nächsten Monat übernommen.
Canva: Die monatliche AI-Allowance wird laut Canva jeweils zurückgesetzt.
2. Credits bleiben nur im bezahlten Rahmen sinnvoll nutzbar
Hier ist der Haken nicht immer der komplette Verfall, sondern dass der bezahlte Rahmen endet. Danach bleibt zwar weiter ein Account, aber andere Limits oder deutlich weniger nutzbare Credits.
Beispiel:
Gamma: Im Free-Plan gibt es laut Help Center Credits, die sich nicht laufend erneuern. In den bezahlten Plänen werden Credits monatlich aufgefüllt. Nach Ende des Abos fällt der Account wieder auf den Free-Rahmen zurück; Gamma nennt dafür 400 Credits im Free-Plan.
3. Separat gekaufte Zusatzcredits können andere Regeln haben
Das ist der Punkt, den viele übersehen. Zusatzpakete folgen oft nicht denselben Regeln wie das Monatskontingent.
Beispiele:
Ideogram: Monatliche Abo-Credits verfallen, aber separat gekaufte Top-up-Credits rollen in den nächsten Monat weiter.
Midjourney: Gekaufte Extra-Fast-Hours sind nicht unbegrenzt haltbar, sondern haben eine eigene Frist von 60 Tagen.
Bei Tokens und Credits zählt also nicht nur, ob sie erhalten bleiben. Entscheidend ist, um welche Credits es geht, woher sie stammen und unter welchem Tarif sie noch nutzbar sind.
Tag 23 – 23. März 2026: Noch keine Steuersoftware
Leider noch keine Nachricht vom Kundenservice meines Steuerprogramms. Ich habe mir noch einige Male ein neues Passwort zuschicken lassen, aber das hat wohl keinen Sinn. Immer die gleiche Fehlermeldung. Morgen versuche ich es telefonisch. Ich ahne schon woran es liegt – da ist wohl mit meinen E-Mail-Adressen etwas durcheinander gegangen.
Ohne Steuersoftware ist es auch nicht besonders sinnvoll, Eingänge und Ausgaben zu erfassen, das wäre doppelte Arbeit. Allerdings fehlten noch zwei Sammelrechnungen für Etsy und Amazon, die habe ich noch vorbereitet. Alles weitere dann, sobald ich die Software habe.
Tag 24 – 24. März 2026: Endlich mit Steuersoftware und Podcast
Ein Anruf, und wenige Minuten später war meine Steuersoftware installiert. Nicht einmal eine Warteschleife musste ich ertragen. Jetzt kann es weitergehen.
Zunächst habe ich meine Gewinnerfassung aus 2025 eingelesen. Eigentlich muss ich nur noch mal abgleichen, ob bis einschließlich Februar alle Zahlungsvorgänge erfasst sind. Das ist aber keine Aufgabe für heute.
Die eigentliche Steuererklärung für Hannes und mich habe ich auch schon mal angelegt, aber auch hier sind die Daten frühestens morgen an der Reihe.
Heute habe ich mir auch mal wieder eine aktuelle Podcastfolge von Own it. Der Female Finance Podcast – ehemals Madame Moneypenny angehört. Mir ist dabei bewusst geworden, dass ich mich nicht ausreichend um mein Geld kümmere. Das war mal anders. Ich habe meine Sparpläne und kontrolliere regelmäßig meine Konten, aber so richtig „zugewandt“ bin ich dem Thema nicht.
Natascha Wegelin aka Madame Moneypenny hat auch gerade ein Buch geschrieben, das hatte ich in letzter Zeit aus den Augen verloren. Durch die Podcastfolge habe ich mich wieder daran erinnert. Ich wollte es mir ohnehin holen, nur … als Hörbuch, Kindle oder als physisches Buch? Es ist auch ein Workbook dabei, allein schon deshalb sollte es sich lohnen: Die Krise liebt Frauen wie dich: Wie du finanziell resilient wirst und wächst – egal, was kommt – Das neue Buch von Madame Moneypenny – SPIEGEL-Bestseller *
Noch liegt es nicht in meinem Warenkorb.
Tag 25 – 25. März 2026: Erste Schritte sind erledigt
Die ersten Punkte bei meiner bzw. unserer gemeinsamen Steuererklärung sind abgearbeitet. Der Anfang ist immer das Schlimmste. Ich habe die hinterlegten Daten vom Finanzamt abgerufen und konnte die ersten Abtragen schnell abhaken.
Ich habe mir eine kleine Liste mit den noch offenen Punkten angelegt die ich in den nächsten Tagen nach und nach angehe.
Ein offener Punkt sind die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Die Steuererklärung, die wir für unsere vermietete Immobilie einreichen, erarbeitet mein Bruder – die mich betreffenden Zahlen bekomme ich erst nach Ostern. Das heißt, abgeben kann ich unsere Steuererklärung auch erst dann. Aber ich möchte so viel wie möglich vorher fertigstellen.
Tag 26 – 26. März 2026: Weiter mit der Steuererklärung
Ganz unspektakulär war heute wieder die Steuererklärung dran. Ich hatte mir gestern ja die offenen Punkte notiert, einige davon habe ich heute erledigt. In meiner Steuersoftware kann ich ja für jede fertige Eingabe einen grünen Haken setzen, inzwischen gibt es sehr viel Grün! Es fehlen nur noch die Betriebsausgaben für die Gewinnermittlung und die Anzahl meine Bürotage für das Entfernungsgeld. Dann war’s das!
Heute konnte ich die Früchte meiner Fleißarbeit der letzten Wochen an meiner Finanzsoftware so richtig genießen. Es ist schon sehr cool, alle Posten einer Kategorie auf einen Klick vor sich zu haben. So darf es weitergehen!
Tag 27 – 27. März 2026: Umsonst gearbeitet
Jetzt wird es etwas peinlich, aber hier soll auch nichts beschönigt werden: Nachdem ich mich heute mühsam durch meine Betriebsausgaben gekämpft hatte, fiel mit etwas auf: In meiner Routinen-Challenge im letzten Jahr hatte ich diesen Teil meiner Steuererklärung schon vorbereitet, es war nur noch der Dezember zu ergänzen. Nun habe ich zwei fast fertige Versionen der Gewinnermittlung, die ich irgendwie zusammenführen muss. Hatte ich leider vergessen – ich hätte mir einiges an Arbeit ersparen können. Ja, ich weiß …
Tag 28 – 28. März 2026: Ein Ende ist abzusehen …
Ich habe mich noch mal durch meine Betriebsausgaben gewühlt, dank meiner Vorarbeit im letzten Jahr war das auch relativ schnell erledigt. Aber es hätte schon gestern erledigt sein – oder noch früher – wenn ich auf dem Schirm gehabt hätte, dass ich im letzten Jahr bereits alles aufbereitet hätte. Eins ist klar: Diese Routine aus meiner Routinen-Comeback-Challenge im letzten November hat schon mal nicht gehalten. Ich hatte das schon geahnt, denn so wirklich hat der Prozess ja nicht funktioniert. Was heißt geahnt – ich weiß ja, dass ich das alles nicht so durchgezogen hatte wie geplant. Und meine aktuelle Erfahrung beweist das nur noch mal.
Das ist eigentlich auch noch eine Aufgabe für die Finanz-Challenge: Wie gestalte ich meinen Prozess so, dass ich meine Zahlungsein- und -ausgänge laufend so erfasse, dass ich sie einfach in meine Steuersoftware überfragen kann? Das muss mit Star Money möglich sein, denn bei der Auswahl der Software hatte ich ganz bewusst darauf geachtet, dass sie für Angestellte mit Sidebusiness geeignet ist. Nur, wie es genau funktioniert, muss ich noch herausfinden.
Meine Steuererklärung kann ich in diesem Monat noch nicht versenden, weil ich die „Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung“ für unser Mehrfamilienhaus erst nach Ostern nachtragen kann. Aber ansonsten wird sie versandbereit sein. Bleibt also noch etwas Kapazität für ein wenig „Feinschliff“ an meinen Finanz-Prozessen.
Tag 29 – 29. März 2026: Finanzplanung in Star Money aktiviert
Eine Sache, die noch ausstand: Wie behalte ich anstehende Abozahlungen im Auge, insbesondere bevorstehende Kündigungsfristen?
Ich habe ja in den letzten Wochen alle meine Abos in einem Tool erfasst, das ist schon mal super. Aber jetzt will ich das auch in Star Money verwalten. Ich musste etwas suchen, und ChatGPT hat mich zunächst auch etwas in die Irre geführt.
Aber nun weiß ich: Unter „Planung“ kann ich erwartete Zahlungen verwalten. Star Money erkennt viele wiederkehrende Zahlungen von selbst, das ist schon mal super. Was bisher nicht automatisch erkannt wurde, kann ich auch selbst erfassen. Das habe ich schon mal ausprobiert, aber ich habe jetzt nicht alle meine Abos vom Tool nach Star Money übertragen.
Ich werde erst mal beobachten, ob Star Money eventuell noch weitere wiederkehrende Zahlungen erkennt. Ich habe die Übersicht ja ohnehin in meinem Tool, auch wenn ich natürlich gern alles an einer Stelle habe.
Tag 30 – 30. März 2026: Entfernungspauschale und Homeoffice
Jetzt habe ich auch die Anzahl meiner Arbeitstage in 2025 ermittelt, gesplittet nach Bürotagen und Homeofficetagen. Daraus ergibt sich dann die Entfernungspauschale und die Pauschale fürs Homeoffice. Nun fehlt tatsächlich nur noch die Zahl für Vermietung und Verpachtung.
Außerdem habe ich in Star Money ein noch wenig an den Kategorien und Kostenstellen geschraubt, damit ich zukünftig alle betrieblichen Kosten sauber zuordnen kann, sobald sie entstanden sind.
Fazit: Was hat mir meine Finanz-Challenge gebracht?
30 Tage, in denen ich mich täglich mit meinen Finanzen beschäftigt habe – das tat gut! Nicht, dass ich das Thema vorher vernachlässigt hätte, aber mein monatlicher Geld-Tag mit Deep Dive war einfach zu wenig.
Ein sicheres Zeichen dafür waren gelegentliche „überraschende“ Abbuchungen von Jahres-Abos, bei denen ich manchmal dachte: Hmm … okay, vielleicht hätte ich vorher gern noch mal überlegt, ob ich das behalten möchte. Oder Tools, für die ich monatlich bezahlt habe, die ich aber nicht jeden Monat genutzt habe. Hier ist, was sich in diesem Monat geändert hat
#1 – Ade, Abo-Überraschungen!
Abo-Überraschungen werden mir so schnell nicht wieder passieren, denn ich habe einen Abo-Tracker eingerichtet, der mir zuverlässig vor Augen führt, wann ich was zu bezahlen habe. Bei der Gelegenheit habe ich meine Abos kritisch geprüft und einige gekündigt – in zwei Fällen wurde mir die voraus geleistete Zahlung sogar zurückerstattet!
#2 – Übersicht auf einen Blick
Endlich habe ich wieder eine Finanz-Software, mit der ich alle Konten und Depots auf einen Blick habe und von einer einzigen Oberfläche aus verwalten kann. Es war eine Menge Arbeit, das ist auch der Grund, warum ich das vor mir hergeschoben habe. Aber ich bin sicher: Es hat sich gelohnt. Wahrscheinlich wird in nächster Zeit immer noch etwas Finetuning nötig sein, aber das Programm lernt ja. Und je besser ich es einrichte, umso komfortabler wird es für mich auf Dauer.
#3 – Steuererklärung ist fertig
Ganz nebenbei ist auch noch meine Steuererklärung fertig geworden. Naja, nebenbei vielleicht nicht, aber während der Einrichtung der Steuersoftware bot es sich an, das gleich mit zu erledigen.
Ursprünglich hatte ich mir noch andere Geld-Themen vorgenommen, zum Beispiel wollte ich mich mit der Flexgold-App beschäftigen und meinen Account bei Just ETF pflegen. Das war mir dann doch nicht so wichtig. Vielleicht beim nächsten Mal.

Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.






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