7 Dinge, die im Jahr 2023 bei mir anders laufen werden als bisher

28. Januar 2023
Was sich in 2023 verändern wird

Auch wenn mein neues Jahr nicht mit einem Sack voller Vorsätze begonnen hat – ein paar Dinge werden sich im Jahr 2023 doch verändern. Hier sind meine Pläne – beruflich und privat.

#1 Mein Blog wird professioneller

Wie ich mir mein Bloggerinnenleben im Jahr 2023 vorstelle, habe ich in meinem Blogartikel „Mein Motto für das Jahr 2023 lautet: Wer sät, wird auch ernten“ beschrieben. Ich möchte in meinem eigenen Tempo vorankommen, Schritt für Schritt. Mich weiterbilden, verschiedene Techniken und Strategien ausprobieren, testen, was für mich funktioniert und was nicht.

Ich habe es nicht eilig. Aber ich möchte Dinge tun, von denen ich in einigen Jahren profitieren kann. Dann nämlich, wenn mein „offizielles“ Berufsleben endet und ich mich anschließend vollständig ins Onlinebusiness stürzen kann. Denn dieser Wunsch hat mich nie wieder losgelassen, seit ich im Jahr 2011 mein erstes Onlineprojekt beerdigt habe. Für dieses Jahr habe ich mir mindestens vorgenommen:

  • ich verschicke regelmäßig einen Newsletter
  • es wird mindestens ein Angebot geben
  • ich teile meine Inhalte auf Pinterest

Ansonsten möchte ich so weitermachen wie bisher, also vor allem Content erstellen.

Ich habe auch wieder einmal darüber nachgedacht, ob ich meine Leistungen als Werbetexterin endlich auf meiner Website anbieten werde – und die Idee gleich wieder verworfen.

Denn: Seit vielen Jahren arbeite ich regelmäßig und ausschließlich für meine Stammkunden. Das funktioniert super für mich und ich kann es bestens mit meiner (noch) Vollzeit-Festanstellung vereinbaren. Für weitere Kund:innen hätte ich kaum Kapazitäten und es würde dann zwangsläufig zulasten meines Blogs gehen. Und genau das möchte ich vermeiden.

Die Zeit, die ich aktuell erübrigen kann, möchte ich lieber in den Aufbau meines Onlineprojekts einsetzen. Deshalb wird es in Sachen Texterbusiness – Stand heute – wohl bei meinem „Inkognito-Business“ bleiben.

#2 Ich werde Yoga machen

Gleich Anfang Januar meldete sich mein Körper mit Symptomen, die mich das Allerschlimmste befürchten ließen. Das war’s jetzt, dachte ich mir …

Doch mein Arzt, der mich sonst nur von den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen kennt, beruhigte mich: eine Verspannung …

Im Rahmen der Schmerztherapie empfahl er mir, es mal mit Yoga zu versuchen. Er empfahl mir die Youtube-Videos von Mady Morrison. Madys Yoga-Videos kenne ich schon lange. Nur, ich habe schon eine Ewigkeit kein Yoga mehr gemacht. Genau das ändert sich jetzt. Denn ich habe gemerkt, dass meine Gelenkigkeit ganz schön nachgelassen hat.

Ich glaube, in letzter Zeit habe ich das Dehnen nach dem Sport ein wenig vernachlässigt. Kein Wunder, meine Sportkurse montags und donnerstags beginnen erst recht spät, und danach will ich einfach nur nach Hause. Deshalb dehne ich wohl nur halbherzig. Jetzt habe ich also die Quittung bekommen. Deshalb: jetzt regelmäßig Yoga mit Mady Morrison.

Wie ich die Yoga-Sessions in meinen Tagesablauf integriere, weiß ich noch nicht. Ich brauche immer feste Routinen, damit ich langfristig dranbleibe. Passt es morgens noch rein? Oder lieber, wenn ich montags oder donnerstags vom Sport komme? Mal sehen, ich bin gerade beim Testen.

#3 Ich werde in Teilzeit arbeiten

Schon länger spiele ich mit dem Gedanken, meine Stundenzahl in meiner Festanstellung zu reduzieren. Ich liebe meinen Beruf und bin absolut zufrieden mit meiner beruflichen Situation, aber insgesamt kommt in meinem Leben einfach zu vieles zu kurz, was mir wichtig ist.

Bisher gab es in meinem Arbeitsgebiet keine Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten, doch es wurde nach einer Lösung gesucht, um meinem Wunsch nachzukommen.

In diesem Jahr soll es endlich so weit sein. Wahrscheinlich schon ab März.

Komisch ist es schon. Immerhin habe ich in meinem Leben niemals in Teilzeit gearbeitet. Doch nun möchte ich mir diesen Luxus gönnen und in meinen letzten Berufsjahren sanft in den Ruhestand „hinübergleiten“. Was heißt Ruhestand … es wird nur anders sein. Ich werde nicht weniger aktiv sein. Nur nicht mehr im Büro einer Bauverwaltung.

#4 Ich werde früher ins Bett gehen

Aus den Erzählungen meiner Mutter weiß ich, dass ich schon als Kind weniger geschlafen habe als andere Kinder. Mich zum Mittagsschlaf zu bewegen, war wohl nahezu unmöglich.

Ich selbst kann mich auch nicht daran erinnern, jemals mittags geschlafen zu haben. Nur daran, dass ich mal in einem Ferienlager von den Erzieherinnen zum Mittagsschlaf gezwungen werden sollte. Schrecklich!

Meine Mutter meinte, ich wäre wie ein Stehaufmännchen gewesen … und das hat sich auch später nicht geändert.

Als Jugendliche traf man mich nach Partys oder Discos (die damals bei uns gegen Mitternacht endeten) früh um 6 Uhr auf dem Markt, um frisches Gemüse für das Mittagessen einzukaufen.

Und als Erwachsene war es auch nie anders: Ich schlafe nicht besonders viel und habe auch nicht das Gefühl, mir würde etwas fehlen. Wahrscheinlich hatte ich schon immer Angst, etwas zu verpassen …

Dennoch – irgendwie glaube ich, dass ich es wenigstens versuchen sollte. Mehr Schlaf wird mir garantiert nicht schaden. Und ehrlich gesagt, im letzten Jahr war meine durchschnittliche Schlafzeit noch kürzer als sonst.

Eigentlich möchte ich um 22:00 Uhr ins Bett gehen. Doch leider bin ich abends fast immer mit Dingen beschäftigt, die mir sehr viel Spaß machen: Schreiben, etwas Neues lernen, Website basteln …

Da ich am nächsten Morgen nicht gleich damit weitermachen kann, möchte ich vor dem Schlafengehen zu einem Abschluss kommen, Und so ignoriere ich Alexas Ansage „Astrid, du musst ins Bett!“ ebenso wie Hannes‘ Ermahnungen.

Ich habe mir schon die verschiedensten Hacks ausgedacht, um früher ins Bett zu gehen, und nun werde ich Folgendes testen:

#5 Ich werde wieder mehr lesen

Hannes liest – wie ich finde – extrem viel. Dabei liest er nur abends vor dem Einschlafen ein paar Seiten, aber in dieser kurze Lesezeit „schafft“ er sehr viele sehr dicke Bücher. Ständig ist er auf der Suche nach neuem Lesestoff. Das macht mich immer etwas neidisch, denn bei mir ist es genau umgekehrt: So viele Bücher, die ich „irgendwann“ lesen möchte …

Dabei habe ich bis vor einigen Jahren auch viel gelesen, doch in letzter Zeit fehlt mir dazu die innere Ruhe. Stattdessen höre ich Podcasts und Hörbücher. Daneben sollen jetzt auch wieder Bücher zum Lesen – gedruckt oder auf dem Kindle – in mein Leben zurückkehren.

Mein Kalkül: Ich trickse mich aus, indem ich NUR abends vor dem Einschlafen lese, so wie Hannes. Und hoffe, mich so dazu zu motivieren, früher ins Bett zu gehen.

#6 Ich werde das Mehr-Zeit-System testen

Passend zum Punkt 5 habe ich schon ein Buch gefunden, das mich in den Bann gezogen hat: „Mehr Zeit“ von Jake Knapp und John Zeratsky. Zugegeben, ich habe es erst als Hörbuch gehört, und mir dann auch noch die Paperback-Ausgabe geholt, um besser nachschlagen zu können.

Die beiden Autoren arbeiteten früher bei Google und Youtube und haben dort selbst einige der „Zeitfallen“ entwickelt, in die wir heute immer wieder tappen. Aber sie waren nicht nur „Täter“, sondern fühlten sich auch selbst von den Anforderungen der modernen Arbeitswelt zu sehr vereinnahmt.

Um die Kontrolle über ihre eigene Zeit zurückzugewinnen, ließen sie sich verschiedene genial einfache Methoden einfallen, die sie in ihrem Buch beschreiben. Einiges davon werde ich in diesem Jahr ausprobieren.

#7 Ich werde meine persönliche Mealprep-Methode finden

Die Idee des Mealprep, also des Vorbereitens der Mahlzeiten für die folgende Woche, begeistert mich schon lange. Allerdings bisher nur in meiner Fantasie. Vor meinem geistigen Auge sehe ich mich sonntags gut gelaunt in der Küche stehen, schnippeln und Vorratsbehälter füllen. In Wahrheit habe ich das noch niemals gemacht.

Dabei habe ich schon mehrmals Anlauf genommen, mir Bücher besorgt oder im Internet nach Ideen gesucht. Doch bisher hat es noch kein Plan, keine Methode und kein Angebot geschafft, mich tatsächlich zur Umsetzung zu motivieren. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht so lange vorplanen mag. Dass ich am liebsten flexibel darauf reagiere, was aktuell vorrätig ist.

Ich weiß noch nicht einmal, wie ich mir meine optimale Mealprep-Methode vorstelle. Vielleicht eine „Light-Version“, ein Wochenthema, an dem ich mich orientiere? Ein Lebensmittel der Woche, das ich vorbereite und dann in verschiedenen Varianten verarbeite? Mal sehen. Ich werde berichten.

Über mich

Astrid Engel

Hey, ich bin Astrid. Auf meinem Blog dreht sich alles um Struktur, Planung, Zeitmanagement und Organisation für Scannerpersönlichkeiten, Multitalente, Multipotentialite und kreative Chaoten. Nenne uns, wie du willst – für mich sind wir einfach „Scanner“.

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