Kennst du das auch? Kaum hast du eine neue Idee, fühlst du dich lebendig, inspiriert, voller Tatendrang. Vielleicht beginnst du sogar mit den ersten Schritten. Doch ehe du dich versiehst, taucht schon die nächste Idee auf. Und dann noch eine. Und irgendwann fragst du dich: Warum bringe ich nichts zu Ende? Warum bleibe ich nie dran?
Wenn du dich darin wiedererkennst, bist du sehr wahrscheinlich eine Scanner-Persönlichkeit. Vielinteressiert, kreativ, begeistert – und manchmal ein bisschen erschöpft vom eigenen Ideenfeuerwerk. Willkommen im Club!
Warum du bisher nicht dranbleibst:
Projekte sind zu groß gedacht
Fokusphasen sind zu lang
Fortschritt ist nicht sichtbar
Motivation wird mit Disziplin verwechselt
Die folgenden Routinen lösen genau diese vier Punkte.
Warum Disziplin allein für Scanner nicht funktioniert
Viele Scanner versuchen, mit eiserner Disziplin Ordnung in ihre Gedankenwelt zu bringen. Sie zwingen sich, an einem Projekt zu bleiben, obwohl die Energie schon weitergezogen ist. Doch Disziplin allein funktioniert für Scanner selten dauerhaft. Sie widerspricht dem inneren Antrieb, dem Wunsch, Neues zu entdecken.
Stattdessen brauchen Scanner Strukturen, die Rücksicht auf ihre Vielseitigkeit nehmen und sie gleichzeitig dezent in Richtung Umsetzung stupsen. Nicht hart gegen sich, sondern weich mit System.
5 Mini-Routinen, die wirklich helfen
Diese kleinen Routinen sind bewusst leicht gehalten. Sie passen in jeden Alltag und helfen dir, nicht nur vor Ideen zu sprühen, sondern sie dann auch umzusetzen:
#1 – Ideen parken statt Ideen verlieren: So funktioniert dein Ideen-Safe
Halte ein Ideenbuch, ein digitales Notizsystem oder eine Sprachnotiz-App bereit, um deine Ideen zu sichern. Das ist wichtig. So musst du sie nicht sofort umsetzen, aber du verlierst sie auch nicht. Das hilft dir, deine Gedanken zu sortieren und dich auf das zu konzentrieren, was gerade aktuell ist. Und dein kreativer Autopilot, dein Unterbewusstsein, arbeitet schon mal im Verborgenen an deiner Idee.
#2 – Ein‑Tages-Projekt-Modus: Umsetzung im Mini-Format statt als Mega-Projekt
Gib einer Idee einen einzigen Tag deine volle Aufmerksamkeit. So kannst du spielerisch testen, ob mehr dahintersteckt oder ob sie einfach nur ein kurzer Ideenblitz war. Ein Tag ist überschaubar, gleichzeitig bekommst du schon erste Ergebnisse. Und – meistens weißt du dann schon, ob du überhaupt weitermachen möchtest.
Deine Challenge hältst du sowieso nicht durch? Das kannst du ändern!
In meinem Mini-Kurs „Diesmal bleibe ich dran!“ lernst du 7 Erfolgsfaktoren kennen, mit denen du in Zukunft jede Challenge meisterst!
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#3 – Scanner-Zeiten blocken: Fokuszeiten für exploratives Denken
Plane bewusste Zeitfenster ein, in denen du explorativ denken darfst. Ohne Druck, ohne Ziel.
Bei mir ist es die Stunde beim Schwimmen, wenn ich nichts anderes machen kann als einfach nur eine Bahn nach der anderen zu ziehen. Ganz ohne Ablenkung. Dann darf ich ganz “Scanner” sein und komme auf die besten Ideen.
Wenn du dir diese “kerative Auszeit” gönnst, könnte dir deine Scanner-Seite in anderen Phasen weniger oft dazwischenfunken.
#4 – Mit Spaß dranbleiben: : Wie du die Energie oben hältst
Beobachte, was dir Freude macht und baue mehr davon ein. Wenn du spürst, dass etwas leicht geht, bleib dran. Wenn es schwer wird, frage dich: Kann ich es spielerischer gestalten? Wir Scanner brauchen Spaß und Begeisterung wie andere Menschen Sauerstoff.
#5 – Wochen-Review light: Rückblick, um Fortschritt sichtbar zu machen
Einmal pro Woche: 10 Minuten, Rückschau. Frage dich: Was habe ich begonnen, was abgeschlossen, was ist noch offen? Einfach notieren, ohne Bewertung. Diese Mini-Routine schafft Klarheit und motiviert mehr als jede To-do-Liste.
Was brauchst du, um produktiv zu sein? Disziplin ist es nicht
Meine Empfehlung: Sei nett zu dir. Eiserne Disziplin brauchst du gar nicht. Finde lieber heraus, was du brauchst, um produktiv zu sein. Meistens sind das kleine Routinen, die deine Vielseitigkeit nicht unterdrücken, sondern integrieren. Ein paar davon habe ich dir hier verraten. Welche dieser Routinen möchtest du ausprobieren? Oder hast du eigene Scanner-Hacks, die dir helfen? Was funktioniert bei dir, was nicht? Ich freue mich auf deinen Kommentar!
Dieser Blogartikel ist an Tag 8 der TCS-Blogparade im Februar 2026 entstanden.
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Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.






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