Diesen Notfallordner schiebe ich schon ewig vor mir her. Die Mappe mit allen wichtigen Unterlagen für den Fall, dass ich plötzlich nicht mehr handlungsfähig bin. Unfall, Krankheit, was auch immer – man weiß nie. Und trotzdem habe ich es nicht gemacht. Warum? Weil es unangenehm ist. Weil andere Dinge dringender sind. Weil ich nicht genau wusste, wo ich anfangen soll.
Aber genau das ändert sich jetzt: Ich starte im Februar eine persönliche Challenge und erstelle einen Notfallordner, der im Ernstfall wirklich funktioniert. In diesem Artikel erfährst du, wie ich vorgehe – von der Recherche über wichtige Entscheidungen bis zur Umsetzung.
Mein Ziel: Ein Notfallordner, der im Ernstfall hilft
Was soll am Ende drin sein?
Ein Überblick über das, was mir wichtig ist, zum Beispiel:
– Versicherungen & wichtige Dokumente
– Vollmachten und Verfügungen
– Zugangsdaten & digitale Zugänge
– Wer im Ernstfall Bescheid weiß
– Wie und wo alles zugänglich ist
Ich arbeite mich im Februar Schritt für Schritt vor und nehme dich dabei mit.
Warum der Notfallordner genau JETZT dran ist
Ende letzten Jahres hat eine Frau in meiner Community erzählt, dass sie sich genau das für dieses Jahr vorgenommen hat. Und plötzlich dachte ich: Warum eigentlich nicht jetzt? Warum nicht gleich im Februar? Dann ist es endlich erledigt und ich kann einen Haken dahinter machen.
Denn die Frage, die sich im Alltag immer wieder stellt, ist ganz einfach: Was passiert, wenn ich plötzlich nicht mehr handlungsfähig bin? Wer weiß dann was?
Wer kennt meine Versicherungen? Wo liegen wichtige Dokumente? Welche Vollmachten existieren? Was muss geregelt werden?
Die Unterlagen zusammenzutragen mag ja noch einfach sein. Schwierig wird es, wenn es um Online-Zugänge geht. Wie stelle ich sicher, dass die Personen, die dann meine Angelegenheiten regeln müssen, dazu auch in der Lage sind? Bei x-stelligen unterschiedlichen Passwörtern und Zwei-Faktor-Authentifizierung?
Wie sorge ich dafür, dass die Zugangsdaten, die meine Vertrauenspersonen haben, dann auch aktuell sind?
Die Lösung wird wahrscheinlich relativ einfach sein. Ich bin ja nicht die erste, die sich mit dem Thema auseinandersetzen will. Aber es muss einmal geregelt sein – und genau das will ich jetzt im Februar endlich angehen.
Was am Ende des Monats stehen soll
Mein Ziel ist ein vollständiger, strukturierter Notfallordner, der im Ernstfall funktioniert.
Das heißt konkret:
- Alle relevanten Unterlagen sind erfasst
- Klare Zuständigkeiten: Wer muss was wissen?
- Zugriffswege sind geregelt
- Physisch, digital oder hybrid – je nachdem, was sich als praktikabel erweist
- Im Ernstfall einsatzbereit
Wie ich im Februar konkret vorgehen will
Ich gehe das Ganze in drei Phasen an:
Phase 1: Recherche (ca. Woche 1)
Bevor ich irgendetwas anlege, muss ich wissen, was überhaupt reingehört. Deshalb recherchiere ich erst mal:
- Welche Unterlagen gehören realistisch in so einen Ordner?
- Welche Vorlagen sind rechtlich sauber?
- Welche Formate sind im Alltag wirklich tragfähig?
Ich nutze dafür vorrangig seriöse Quellen wie die Verbraucherzentrale und das Bundesministerium der Justiz. Vielleicht auch Erfahrungsberichte von anderen, die das schon gemacht haben.
Ich will mir einfach einen Überblick verschaffen und wissen: Was brauche ich wirklich? Wie will ich es angehen?
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Phase 2: Entscheidungen treffen (ca. Woche 2)
Wenn ich weiß, was reingehört, muss ich entscheiden:
- Welche Vorlage nutze ich?
- Welches Format passt zu meinem Leben?
- Wie strukturiere ich den Ordner so, dass jemand anderes damit klarkommt?
Das ist für mich der wichtigste Teil. Denn hier zeigt sich: Welche Entscheidungen muss ich eigentlich treffen?
Ich weiß, dass nicht jede Lösung für jeden passt. Und genau das will ich herausfinden: Was ist meine Lösung?
Phase 3: Umsetzung (ca. Woche 3–4)
Dann geht’s ans Eingemachte:
- Ordner anlegen
- Dokumente sammeln und ablegen
- Struktur testen: Würde jemand anderes damit klarkommen?
- Lücken identifizieren und schließen
Ich bin sicher, dass ich beim ersten Durchgang nicht an alles denke. Aber genau deshalb dokumentiere ich den Prozess, damit ich (und du) sehe, wo die Stolpersteine liegen.
Physischer Notfallordner, digital oder hybrid?
Das ist die Frage, an der vermutlich viele hängenbleiben: Soll der Notfallordner physisch sein? Digital? Oder beides?
Ich habe noch keine endgültige Antwort darauf. Deshalb werde ich im Laufe der Challenge abwägen:
Physisch:
- Schnell zur Hand wenn klar ist, wo er steht
- Man findet sofort, was benötigt wird
- Greifbar, auch wenn die Technik ausfällt
- Aber: Kann verloren gehen, muss aktualisiert werden
Digital:
- Leicht zu aktualisieren, von überall abrufbar
- Aber: Zugriff muss geregelt sein, Passwortschutz
Hybrid:
- Das Beste aus beiden Welten?
- Aber: Doppelter Aufwand beim Aktualisieren
Ich werde im Februar herausfinden, was für mich funktioniert. Und das dokumentiere ich.
Was diese Challenge NICHT ist
Damit hier keine falschen Erwartungen entstehen:
Das ist kein Rechtsrat. Ich bin keine Anwältin. Ich recherchiere, ich probiere aus, ich dokumentiere. Aber ich gebe keine verbindlichen rechtlichen Empfehlungen.
Das ist keine Lebensinventur. Es geht nicht darum, mein ganzes Leben durchzusortieren. Es geht um die Unterlagen, die im Ernstfall wichtig sind.
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Online-Zugänge prüfen und reduzieren
Sobald der Ordner steht, nutze ich die Gelegenheit, auch meine Online-Zugänge zu prüfen und möglichst zu reduzieren. Ich ahne, dass es noch Zugänge aus meiner früheren Selbstständigkeit gibt, die ich jetzt nicht mehr benötige – zum Beispiel zu Immobilientools.
Auch das gehört schließlich zum Notfallordner: Meinen Vertrauenspersonen unnötige Hürden aus dem Weg räumen. Und schaden kann es nie, auf dem Gebiet up to date zu sein – allein schon aus Gründen der IT-Sicherheit. Ich werde also:
- Meinen Passwortmanager aufräumen
- Ungenutzte Zugänge löschen
- Prüfen, ob alle wichtigen Zugänge ausreichend gesichert sind
- Digitale Abhängigkeiten dokumentieren
Ich frage ich mich allerdings, ob ich damit im Februar fertig werde. Es könnte sportlich werden.
Challenge-Realismus: Cheat-Days & Flexibilität
Ich gestehe mir einen Cheat-Day pro Woche zu. Meistens brauche ich ihn nicht, aber es ist gut zu wissen: Wenn was dazwischenkommt, kann ich auch mal pausieren.
Trotzdem bleibt das Ziel: Am Ende des Monats steht ein vollständiger Notfallordner.
Wie das Challenge-Tagebuch aufgebaut ist
Ab dem 1. Februar dokumentiere ich hier täglich meinen Fortschritt. Wenn dich das Thema interressiert, findest du hier einen Erfahrungsbericht in Echtzeit.
Was habe ich recherchiert? Welche Entscheidungen habe ich getroffen? Was hat funktioniert, was nicht?
Du kannst mitlesen, mitdenken oder einfach mitmachen.
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Meine Notfallordner-Challenge im Februar: So läuft’s
Hier dokumentiere ich ab 1. Februar täglich, was passiert.
#Tag 1 – 1. Februar:
[wird täglich ergänzt]
#Tag 2 – 2. Februar:
[wird täglich ergänzt]
… und so weiter.
Fazit am Ende des Monats
Am Ende des Monats ziehe ich Bilanz:
- Ist der Ordner vollständig?
- Was hat funktioniert, was war schwieriger als gedacht?
- Würde ich im Ernstfall damit klarkommen?
- Wie oft muss ich meinen Notfallordner aktualisieren?
- Wo und wie dokumentiere ich den Prozess dafür?
Hier gebe ich mir die ehrliche Antwort auf die Frage: Habe ich, was ich wollte? Und wenn ja: Haken dran.

Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.





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