Claude Cowork verspricht, KI-Agentenarbeit endlich auch für Menschen ohne Programmierkenntnisse zugänglich zu machen. In meiner KI-Praxis-Challenge teste ich das einen ganzen Monat lang im echten Alltag als Scanner-Sidepreneurin: Was funktioniert wirklich, was klingt nur gut, und welche Workflows bleiben dauerhaft? Hier dokumentiere ich täglich, was passiert.
Auf einen Blick: Meine KI-Praxis-Challenge mit Claude Cowork
Thema: Claude Cowork – Alltagstest im April 2026
Ziel: Mindestens zwei funktionierende Skills einrichten, die dauerhaft laufen
Vorgehen: Taskpool nach dem HappySteps-Prinzip. Drei Levels, freie Reihenfolge
Für wen: Scanner-Persönlichkeiten und Sidepreneure wie ich, die KI endlich konkret nutzen wollen
Tipp vorab: Ich starte mit Ordnerstruktur und Business-Briefing als Fundament, bevor ich die ersten Workflows einrichte
Mit der KI experimentiere ich schon länger. Zum einen aus Neugier – was kann sie, was nicht, – zum anderen weil ich mir davon verspreche, schneller zu werden. Effizienter. Der Erfolg bisher: So semi. Ich frage mich manchmal, wie die zeitliche Bilanz bei mir wohl aussehen würde, hätte ich von Anfang an erfasst, wie lange ich für manche Aufgaben benötige, beispielsweise um einen Blogartikel zu schreiben: Mit KI und anschließender Überarbeitung oder komplett ohne KI? Das Ergebnis wäre wohl ernüchternd. Aber hey, KI macht ja auch Spaß, oder?
Momentan scheint es so, als würde mit den neuen Funktionen der künstlichen Intelligenz Claude von Anthropic eine ganz neue Ära anbrechen. Zumindest lässt der Hype in meiner “Online-Bubble” darauf schließen. Endlich soll es in greifbare Nähe rücken: Die Workflows, die auch dann laufen, wenn ich nicht danebenstehe. Die Skills, die ich einmal baue und immer wieder nutze. Kurz: den Schritt von „ich experimentiere mit KI“ zu „KI arbeitet für mich“.
Hört sich toll an, aber funktioniert das auch für mich?
Genau das wird mein April-Thema. Ich tauche einen ganzen Monat lang tief in Claude Cowork ein und nehme dich mit.
Was nach wie vor mein Anspruch ist: Meine Blogartikel und Newsletter sind und bleiben meine – meine Gedanken, meine Erfahrungen, meine Stimme. Die KI hilft mir dabei, Strukturen zu entwickeln, Ideen zu sortieren und den Feinschliff zu machen. Aber der Kern kommt von mir. Das ist mir wichtig, und das wirst du in diesem Tagebuch sehen.
Warum Claude Cowork, und warum jetzt?
Ich verfolge seit Monaten fasziniert, was agentische KI angeblich alles kann. Und nun gibt es seit Januar 2026 mit Claude Cowork ein Tool, das KI-Agentenarbeit auch für Menschen ohne Programmierkenntnisse zugänglich macht. In den letzten Tagen habe ich einige Webinare angesehen, die mir gezeigt haben, wie ich Claude Cowork aktuell nutzen könnte. Konkret reizt mich an Claude Cowork:
- Es kann auf lokale Ordner zugreifen und dort Dateien lesen, schreiben, verwalten
- Es kann im Browser arbeiten – also Formulare ausfüllen, Seiten bedienen, Inhalte eintragen
- Es kann wiederkehrende Aufgaben als „Skills“ speichern und immer wieder ausführen
- Es lässt sich mit Notion, Mailerlite und anderen Tools verbinden, die ich ohnehin nutze
Für mich als Scanner-Sidepreneurin mit zu vielen Projekten und zu wenig Zeit klingt das nach genau dem richtigen Hebel. Einmal einrichten, immer wieder nutzen – genau die Logik, die ich mag.
Und der Zeitpunkt? Der ergibt sich aus meinem Jahresmotto „Vor die Welle kommen“. Wer jetzt nicht anfängt, diese Workflows einzurichten, schaut in einem Jahr zu, wie andere damit ihre Prozesse laufen lassen.
Was am Ende des Monats stehen soll
Ich erwarte nicht, dass ich mir bis zum Ende des Monats ein perfektes KI-System eingerichtet habe. Aber ein funktionierender Einstieg – das wäre super. So könnte das Ergebnis aussehen:
- Meine Ordnerstruktur für Claude Cowork steht und ich nutze sie
- Claude kennt mein Business, meinen Schreibstil und meine Prozesse
- Mindestens zwei funktionierende Skills sind eingerichtet – also Workflows, die ich per Befehl starten kann
- Ich weiß, welche meiner wiederkehrenden Aufgaben sich wirklich automatisieren lassen – und welche nicht
- Mindestens ein Schritt, eine hilfreiche Routine, ist dauerhaft in meinen Alltag übergegangen. So ein Challenge-Win muss einfach sein.
Das klingt vielleicht bescheiden. Aber ich kenne mich: Lieber im April fünf funktionierende Workflows einrichten, statt zehn anfangen und keinen fertigstellen.
Wie ich im April konkret vorgehen will
Ich arbeite mit einem Taskpool statt einem fixen Tagesplan. Den hat mir übrigens Claude erstellt. Ich habe Claude von meinen Plänen erzählt, ihn gebeten, zu analysieren, was er (oder es) von mir weiß, und schon hatte ich 15 Aufgaben. Weitere oder andere Aufgaben kann ich mir im Prozess jederzeit holen. Welche Aufgabe ich mir allerdings wann vornehme, das entscheide ich von Tag zu Tag neu.
Genau das ist mein HappySteps-Prinzip: Ich wähle die Aufgabe, die zu meinem aktuellen Zeitbudget und meiner Tagesform passt – nicht die, die laut Kalender heute dran wäre.
Mein Taskpool ist in drei Levels unterteilt:
Level 1 – Fundament: Ordnerstruktur anlegen, Business-Kontext-Dokument schreiben, Schreibstil-Profil als Claude-Briefing einrichten, Transkript-Workflow aufbauen. Ohne dieses Fundament ergibt alles andere keinen Sinn.
Level 2 – Erste Workflows: Ideen für Blogartikel aus Diktaten oder Transkripten entwickeln, Bausteine für Newsletter-Themen generieren, Social Posts ableiten, WordPress-Entwürfe automatisch anlegen lassen. Hier entstehen hoffentlich die ersten echten Ergebnisse.
Level 3 – Automatisieren & Skalieren: Skills schreiben und testen, Mailerlite verbinden, einen täglichen Lernimpuls-Flow einrichten, einen Etsy-Produkttext-Skill bauen. Das ist das Level, das meinen Alltag dauerhaft verändern könnte. Wir werden sehen.
Ich starte mit Level 1 und arbeite mich vor. Aber streng sequenziell wird das nicht – ich bin schließlich Scanner.
Was diese Challenge NICHT ist
Damit keine falschen Erwartungen entstehen:
Das ist kein Tech-Tutorial. Ich erkläre nicht, wie Claude Cowork im Detail funktioniert – dafür gibt es andere. Ich zeige meine eigene Lernreise, wie ich es für mein konkretes Business einrichte und was dabei passiert.
Das ist kein Versprechen einer fertigen Automatisierungslösung. Ich werde Dinge ausprobieren, die nicht funktionieren. Das gehört dazu und das werde ich dokumentieren.
Das ist keine Empfehlung für einen bestimmten Kurs. Ich nutze weitgehend frei zugängliche Ressourcen. Ich lerne durch Ausprobieren, durch den Austausch und den Input in meinen Communitys und durch tägliche Reflexion. Ob ich später mal einen der vielen Claude Cowork Kurse buchen werde, entscheide ich später.
Das ist kein Plädoyer dafür, dass alle KI nutzen sollten. Ich erkunde, was für mich funktioniert. Was du daraus machst, ist deine Entscheidung.
Challenge-Realismus: Cheat-Days & Flexibilität
Ich gestatte mir einen Cheat-Day pro Woche. Meistens brauche ich ihn nicht, aber es ist gut zu wissen, dass er da ist.
Außerdem gilt: Nicht jeder Tag wird eine große Erkenntnis bringen. Manche Tage werde ich eine Stunde an einem Workflow sitzen und feststellen, dass er so nicht funktioniert. Auch das gehört dazu.
Mein Mindestgewinn-Prinzip greift auch hier: Selbst wenn am Ende des Monats nur zwei funktionierende Skills stehen, ist das ein dauerhafter Gewinn. Denn die laufen dann eben – immer wieder.
Wie das Challenge-Tagebuch aufgebaut ist
Ab dem 1. April dokumentiere ich hier täglich, was passiert. Was habe ich eingerichtet? Was hat funktioniert, was nicht? Welche Überraschungen gab es?
Du kannst mitlesen, mitdenken oder einfach mitmachen. Wer selbst mit Claude Cowork startet, ist herzlich eingeladen, mir in den Kommentaren zu berichten, wie es läuft.
Mein April-Tagebuch: Claude Cowork im Praxistest
Tag 1 – 1. April 2026
Folgt ab dem 1. April.
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Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.





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