Warum ich das Kettlebell-Training liebe

Kettlebell-Training

Mein Sportprogramm ändert sich immer mal wieder, als Scannerin liebe ich nun mal die Abwechslung. Mit einer Ausnahme: Seitdem ich vor ungefähr 10 Jahren das Kettlebell-Training für mich entdeckt habe, bleibe ich diesem Sport treu. Damals hatte ich mich gerade in einem Fitness-Studio angemeldet und suchte nach einem Kurs, der mich so richtig fordert. Ich wollte den maximalen Effekt für meine Zeit im Studio.

Das Kettlebell-Training kommt ursprünglich in Russland und wurde dort zur Ausbildung von Spezialeinheiten und Geheimagenten eingesetzt. Das sagt schon alles, oder?

Ich nehme es vorweg: Meine erste Kettlebell-Stunde war sehr, sehr anstrengend, obwohl ich bis dahin dachte, ich wäre gut trainiert. Und es dauerte ganze 7 Monate, bis ich endlich nicht mehr völlig „breit“ war für den Rest des Tages.

Dafür bin ich heute immer noch dabei.

Was sind Kettlebells?

Kettlebells sind Kugelhanteln. Es gibt Kettlebells in unterschiedlichen Größen von 4 kg, 6 kg, 8 kg bis hoch auf mehr als 30 kg. Vielleicht hast du diese unscheinbaren, bunten Kugeln mit abgeflachtem Boden und Griff schon einmal in deinem Fitnessstudio gesehen und dich gefragt, was man damit anstellen kann?

Mit der Kettlebell sind andere Bewegungsabläufe und Griffpositionen möglich als mit Lang- oder Kurzhanteln. Deshalb werden mit der Kettlebell vor allem schwingende Kraftübungen und Schnellkraftübungen trainiert. Es gibt aber auch Übungen, die mit der Kettlebell ebenso wie mit der Kurzhantel oder Langhantel möglich sind: Beispielsweise Bankdrücken, Butterfly, Deadlift …

Warum Kettlebell-Training?

Das Kettlebell-Training ist ein hocheffektives Kraft-Ausdauertraining. Es macht Spaß und wird nie langweilig. Die Bewegungsabläufe sind nicht zu einfach und nicht zu kompliziert. So trainiere ich manchmal wie im Flow und kann dabei nachdenken.

Ich freue mich auf jede Trainingsstunde, auch wegen meines Kettlebell-Teams. Im Laufe der Jahre sind wir durch unser gemeinsames Training zu einem eingeschworenen Team zusammengewachsen.        

Ich kann mein Kettlebell-Training allein zu Hause oder in der Gruppe ausführen. Die Pandemie hat mir gezeigt, wie wichtig ist es: Als die Fitness-Studios schließen mussten, konnte ich zu Hause weitertrainieren, auch mit der Kettlebell.             

Warum ich beim Kettlebell-Training geblieben bin

Wenn ich mich heute an meinen Start mit der Kettlebell-Gruppe denke, hat sich seitdem unglaublich viel geändert. Damals trainierten wir alle mit viel kleineren Gewichten als heute und schafften nur wenige Wiederholungen. Jede verpasste Trainingsstunde rächte sich beim nächsten Mal, man fühlte sich gleich um Wochen zurückgeworfen. Schon das hat uns wohl dazu motiviert, das Training unter keinen Umständen zu verpassen. Wenn ich daran zurückdenke, was ich manchmal auf mich genommen habe, nur um pünktlich beim Training zu sein …

Die bekannteste Kettlebell-Übung

Kennst du den Kettebell-Swing? Das ist eine Übung, die du, sobald die Technik sitzt, ohne darüber nachzudenken allein trainieren kannst. Ich kann dabei immer sehr gut nachdenken.

Der Swing geht so:  Die Füße stehen etwas mehr als schulterbreit auseinander, der Rücken gerade. Die Arme mit der Kettlebell befinden sich vor dem Körper. Dann beginnst du mit der Hüfte, Schwung aufzubleiben und schwingst sie zwischen deinen Beinen vor und zurück. Vor dem Körper schwingst du die Kettlebell bis in die horizontale Position. Beim Zurückschwingen ist es wichtig, dass die Kettlebell unterhalb des Pos stoppt und aktiv nach vorn geführt wird. Sehr effektiv!

Dieser Beitrag ist am Tag 10 der Blogdekade von TheContentSociety  entstanden. 10 Blogartikel in 10 Tagen – so lautet die Challenge.

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