Diese Woche bin ich leider krank. Ich kann mich nicht erinnern, als Erwachsene jemals Fieber gehabt zu haben â nun hatte ich gleich zwei Tage mit Fieber und Matschbirne. Dagegen gehtâs mir heute schon besser. Die Medikamente wirken offenbar. Ein paar Fotos mache ich trotzdem. Ob es 12 werden â mal schauen.
Geweckt werde ich durch ein heftiges Gewitter. Endlich Regen, und es hört sich nach richtig viel an. Aber wahrscheinlich wird es nur ein Tropfen auf den heiĂen Stein sein, im wahrsten Sinne des Wortes.

Nach zwei Tagen, an denen ich mir höchstens mal einen ekligen Vernunftsbissen reingequĂ€lt habe, kann ich mir heute schon ein kleines FrĂŒhstĂŒck vorstellen.

Dann habe ich paar Job-Termine verschoben und gleich noch paar Dinge mit erledigt â wo ich schon mal im Netzwerk eingeloggt war â und schon war Mittag.
Hannes hatte die Idee, dass wir in die Kantine in unserem Dorf gehen. Dort war ich noch nie. Ich brauchte eine Ewigkeit um dorthin zu gelangen. Wie so eine Krankheit einen doch schwÀchen kann.

Ja, ich wohne in der Dorfidylle. Mit richtigen HĂŒhnern. Da ich heute so langsam unterwegs war, konnte ich sie mir mal genauer anschauen.

Auf dem RĂŒckweg flog unser Storch im Tiefflug ĂŒber uns hinweg und hatte etwas groĂes im Schnabel. FĂŒrs Foto zeigte er sich nicht nochmal.

Eine interessante Pflanze, die ich da entdeckt habe.

StraĂenbeleuchtung zur Mittagszeit? Manchmal muss die Anlage ja getestet werden.

Ein eindeutiges Zeichen, dass unser Glasfaser-Hausanschluss in greifbare NĂ€he gerĂŒckt ist, befindet sich seit einigen Tagen auf dem Gehweg vor unserem Haus. Nun soll es heute sein, wie wir von dem Bauarbeiter erfuhren, der schon vergeblich bei uns geklingelt hatte. Wenn man mal kurz nicht da ist âŠ

Vor lauter Aufregung hÀtte ich fast meinen Brotteig vergessen.

Der Hausanschluss wurde uns schon mal ĂŒbergeben.

Jetzt ist die KassenprĂŒfung fĂŒr meinen Sportverein dran, die eigentlich schon Anfang der Woche geplant war und meinem Fieber zum Opfer gefallen ist.

Es wird ernst. Baufreiheit haben die Jungs.

Nun noch die letzte Medikamentendosis fĂŒr heute.

Eigentlich wollte ich den Artikel gleich am nÀchsten Morgen fertigstellen, weil es mir am Abend nicht mehr so gut ging.
Aber am nĂ€chsten Morgen kamen dann endlich die GlasfaserâHandwerker und so verschob sich mein erneuter Besuch beim Hausarzt, zu dem ich mich zwischenzeitlich entschlossen hatte, auf die Nachmittagssprechstunde.
Mein Arzt schickte mich sofort in die Notaufnahme und dort hatte ich endlich Zeit fĂŒr den Artikel. Inzwischen bin ich operiert und kann hoffentlich bald entlassen werden. Alles bestens, mir gehtâs wieder gut. Das Leben kann weitergehen.
Oh je! Was fĂŒr ein Tag. Ich hoffe, Dir geht es inzwischen wieder besser. Chapeau, dass Du trotzdem 12 Fotos geschafft hast. Ich hab‘ den 12von12 im Juli ausfallen lassen, aber im August sollte es wieder klappen.
Liebe GrĂŒĂe
Marita
Liebe Marita,
ganz lieben Dank fĂŒr deine Nachricht. Dass an diesem Tag tatsĂ€chlich 12 Bilder zusammenkommen wĂŒrden, davon war ich morgens noch nicht ĂŒberzeugt. Ich ahnte zu dem Zeitpunkt auch nicht, dass ich am nĂ€chsten Tag in der Notaufnahme landen wĂŒrde. Nun Ă€ndern sich viele meiner SommerplĂ€ne. Zum GlĂŒck bin ich einigermaĂen flexibel – und vor allem ist meine Gesundheit dank der Operation nicht ernsthaft bedroht. Wie gut, dass einem im Ernstfall geholfen wird …
Liebe GrĂŒĂe
Astrid