Mein Monatsrückblick Juni 2022: Ein Monat ohne Atempause!

Hansetour Sonnenschein in Wismar

Vielleicht kennst du das: Da ist der Kalender ohnehin schon mehr als prall gefüllt, und dann kommt plötzlich das Leben daher und beansprucht auch noch das letzte noch so kleine Zeitfenster …

So ungefähr kannst du dir meinen Monat Juni 2022 vorstellen – beruflich sowieso, aber auch privat. Einige Feiern und Veranstaltungen waren zuvor coronabedingt ausgefallen und sollten nun nachgeholt werden. Nach der monatelangen Kultur- und Veranstaltungsflaute war ich richtig süchtig nach Kultur, Partys und Sport-Events und wollte und konnte auf nichts verzichten. So kam es, dass jedes Wochenende verplant war – und zwischendurch waren Geschenke zu besorgen, Koffer zu packen, Tickets zu buchen oder Hausarbeit nachzuholen …

Und dann kam mir das Leben in Gestalt von Sympatexterin Judith Peters dazwischen. Ich hatte im Mai an ihrer Blogchallenge BoomBoomBlog teilgenommen und wollte danach unbedingt weitermachen: Ohne mein Zeitbudget kritisch zu hinterfragen, meldete ich mich auch für ihre anschließende Blog-Community TheBlogBang an. Start: Anfang Juni.

Nachdem ich realisiert hatte, was da auf mich zukommen wird, suchte ich nach Zeitreserven in meinem Alltag – mit Erfolg: Ich entdeckte einige Zeitfresser, von denen ich mich in letzter Zeit immer mal wieder ablenken ließ – zum Beispiel TV und Netflix, Onlineshopping und Tratschseiten im Internet. All das habe ich kurzkerhand gecancelt. Gute Idee – ich vermisse nichts! Okay, soooooo viel Zeit war damit auch nicht zu gewinnen, aber immerhin …

Aber nun zu meinen Highlights des Monats Juni 2022:

Endlich: Mein neuer Blog füllt sich nach und nach

Schon lange hatte ich vor, wieder zu bloggen. Im Sommer 2021 hatte ich endlich meine neue Domain registriert, voller Enthusiasmus den Webspace gebucht und WordPress installiert. Und das war es dann erstmal wieder …

Woran lag es? Genau weiß ich es nicht. Ich hatte kein Theme (weil ich mich nicht entscheiden konnte), keine Inhalte (aber jede Menge Ideen und halbfertige Blogartikel), und fühlte mich täglich schlechter, weil ich mit meinem Blog nicht vorankam. Bis ich im Mai Judith Peters aka Sympatexter entdeckte – und auf einmal „läuft es“.

Gern hätte ich mir in den letzten Wochen etwas mehr Zeit für TheBlogBang genommen, aber mehr war einfach nicht drin. Dennoch bin ich glücklich und zufrieden: Ich habe meinen Blog erst einmal notdürftig eingerichtet, „nebenbei“ einige Blogartikel geschrieben und weiß, dass ich so, wie ich es jetzt angehe, auch weiterhin viel Spaß daran haben werde.

Woran es aktuell noch hapert: Bei Facebook und Instagram hat sich in den letzten Jahren viel getan und ich habe richtig Lust bekommen, damit etwas zu experimentieren. Das muss aktuell noch etwas warten.

Mutter-Tochter-Wochenende mit ArtNight-Event in Hamburg

Mit meiner Tochter Katharina verbringe ich jedes Jahr ein wunderbares Mutter-Tochter-Wochenende – nur wir zwei, ohne Partner. Wellness am Tegernsee, wandern in den Bergen, chillen, radfahren und shoppen auf Sylt, in München und in Travemünde – um nur einige gemeinsame Highlights der letzten Jahre zu nennen.

In diesem Jahr blieben wir in Katharinas Wohnort Hamburg. Sie hatte mir bereits vor der Pandemie einen Gutschein für einen ArtNight-Kunstworkshop geschenkt, den wir nun endlich gemeinsam einlösen wollten.

Ein ArtNight-Workshop funktioniert so: Vorgegeben wird ein bestimmtes Motiv, das durch die ca. 20 Teilnehmerinnen (wir waren tatsächlich nur Frauen) unter der Anleitung einer erfahrenen Künstlerin umgesetzt wird. Wir hatten uns ein Event ausgesucht, bei dem das Motiv Sleeping Beauty gemalt wurde.

Unsere Kursleiterin Sabrina erklärte uns die einzelnen Schritte von der leeren Leinwand zum fertigen Bild und unterstützte mit Tipps, sofern gewünscht. Ansonsten waren wir frei in der Farbwahl und in der Umsetzung der Details. Es ist erstaunlich, am Ende die Ergebnisse zu sehen – sie entscheiden sich doch erheblich voneinander. Hier liegen alle 20 Bilder dieses Events nebeneinander:

20 Varianten von Sleeping Beauty
20 Varianten des ArtNight-Motivs Sleeping Beauty

Hier sind unsere Werke: Katharinas Bild ist links, meins rechts.

2 Varianten Sleeping Beauty

Mir persönlich gefällt Katharinas Bild besser, allein schon wegen der kräftigeren Farben. Allerdings, jetzt wo ich nur noch mein Bild zu Hause habe, finde ich es doch ganz schön.

Vor und nach unserer Mal-Challenge bummelten wir über die Eppendorfer Landstraße. Dort war gerade Landstraßenfest und wir hatten einen sehr schönen Abend mit Katharinas Freundin Diana, von der ich vorher schon so viel gehört hatte. Am Sonntagvormittag gab es ein leckeres Frühstück bei Tina, der Tochter meines Partners, und ihrer Familie in Hamburg-Lokstedt. Wir genossen eine entspannte Zeit bei fantastischem Wetter auf ihrer Terrasse und planten unsere nächsten Treffen in Hamburg und in Rostock.

Für meine Reise nach Hamburg hatte ich übrigens das 9-Euro-Ticket ausprobiert – eine sehr interessante Erfahrung 😊. Anfangs war der Zug bei der Hin- und der Rückfahrt sehr, sehr voll, an Sitzplätze war gar nicht zu denken. Doch an jeder Station wurde der Zug leerer, und als ich nach jeweils einer Stunde einen Sitzplatz hatte, war der anfängliche Frust schnell verflogen. Damit bestätigt sich wieder einmal, dass der letzte Eindruck darüber entscheidet, wie ein Ereignis in Erinnerung bleibt.

600 km in 4 Tagen: Radfahren für den guten Zweck mit der Hansetour Sonnenschein

Nach drei Anläufen hat es doch noch geklappt: Ich nahm erstmals an der inzwischen 26. Hansetour Sonnenschein teil, nachdem ich in den Vorjahren entweder kurz vorher krank wurde oder die Tour coronabedingt verschoben werden musste.

Hansetour Sonnenschein

Bei der diesjährigen Hansetour Sonnenschein legten 170 TeilnehmerInnen in 4 Tagen fast 600 km auf dem Rad zurück und sammelten auf ihrer Route Spenden für krebskranke und chronisch kranke Kinder. Am Ende war eine Spendensumme von mehr als 100.000 Euro zusammengekommen. Es war eine sehr schöne Erfahrung und auch deshalb so besonders, weil sie einem guten Zweck diente.

Viele der Teilnehmenden sind jedes Jahr wieder dabei, manche schon seit über 20 Jahren. Auch für mich wird es wohl nicht meine letzte Sonnenscheintour gewesen sein. Ich werde über meine Erfahrungen auf der Tour noch genaueres berichten.

Was im Juni 2022 sonst noch los war

  • Die Grillparty, zu der uns mein neuer Chef anlässlich seines 1-Jährigen Jubiläums eingeladen hatte (danke lieber Stefan, es war super!)
  • Die Konfirmation unserer Lina und die schöne Zeit, die wir aus diesem Anlass mit der Familie und Freunden verbracht haben.
  • Das jährliche Jazzfest in Ahrenshoop, das wir jedes Jahr mindestens ein- bis zweimal besuchen – diesmal waren wir bei zwei Konzerten.
  • Meine Geburtstags-Nachfeier mit lieben Freunden.
  • Der Junggesellinnenabschied und die Hochzeit von Katharinas Freundin Carolin hier in Rostock – soooo schön, dass ihr euch gefunden habt …

Was ich im Juni 2022 gebloggt habe

Worauf ich mich im Monat Juli ganz besonders freue

… auf hoffentlich etwas mehr Zeit als im Juni

… auf unsere Radtour nach Kopenhagen, wo wir uns den Start der Tour der France live ansehen werden

… auf eine Woche Urlaub in einer der lebenswertesten Städte der Welt

… auf die Warnemünder Woche

… auf Konzerte der Rolling Stones und Guns’n Roses

… darauf, ab und zu in der Ostsee zu baden, am Strand zu liegen oder Boot zu fahren – schließlich lebe ich dort, wo andere Urlaub machen!

… auf meine neue Self-Challenge, mit der ich meinen E-Mail-Account aufräumen möchte

… darauf, dass ich mir endlich etwas mehr Zeit für meinen neuen Blog nehmen kann, viele neue Blogartikel schreibe und auf Facebook und Instagram ein paar Dinge ausprobieren werde.

6 Kommentare

  1. Was für ein wunderbarer Einblick. Danke fürs Teilen! Das mit den Zeitressourcen kenne ich, so ging es mir mit The Content Society und es braucht etwas Zeit, mit dem vielen Input umzugehen (auch als Scannerpersönlichkeit ;-)). Bei der Art Night war ich auch schon und ich fand es total schön, mit vielen anderen gemeinsam zu Zeichnen.

    Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß beim Bloggen.
    Marita

    1. Ganz lieben Dank, liebe Marita. Ja, die Diskrepanz zwischen dem, wozu ich Lust habe und gerne machen möchte und dem, was das Zeitbudget dann tatsächlich zulässt, ist schon enorm. Das ist meine größte Herausforderung, und sie begleitet mich schon solange ich denken kann. Da hilft nur, ab und zu zurückzublicken und zu erkennen, wie viel man dennoch geschafft bzw. umgesetzt hat. Wie schön, dass du auch so schöne Erinnerungen an die ArtNight hast.

      Liebe Grüße von der Ostsee
      Astrid

  2. Liebe Mutti,
    Unser Wochenende in Hamburg war für mich auch definitiv ein Highlight im Juni, wie in jedem Jahr.
    Toller Blog Post! Freu mich auf die kommenden 🙂

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