Monatsrückblick März 2026: Aufräumen, Aufblühen, Aufbrechen

31. März 2026
Pfahlbauten in Sankt Peter Ording

Den März erlebe ich immer mit gemischten Gefühlen. Klar, ich freue mich über Sonne, wärmere Temperaturen, Frühblüher und das erste Grün. Und ich bin sehr froh, dass ich nicht mehr die Autoscheiben freikratzen muss. Trotzdem bin ich auch immer ein wenig wehmütig, weil die Zeit schrumpft, die ich ohne „schlechtes Gewissen“ hinter dem Laptop verbringen kann. Ich weiß, dass ich mit diesem Gefühl ziemlich allein bin, aber es gibt einfach so viele spannende Dinge in der Onlinewelt, gerade jetzt nach den legendären Entwicklungen rund um die KI. Aber dazu in einem Monat mehr. Im März standen für mich diese Themen im Vordergrund:

#1 – Finanz-Challenge

Meine Challenge des Monats drehte sich um meine Finanzen. Eine Finanz-Challenge lässt sich sehr flexibel gestalten: mit konkreten Sparzielen, Depot-Optimierung oder dem Aufbau von Finanzwissen. Einen solchen Schwerpunkt hatte ich diesmal nicht. Ich wollte stattdessen ein paar Dinge angehen, die einfach nicht von meiner To-do-Liste verschwinden wollten.

30 Tage, in denen ich mich täglich mit meinen Finanzen beschäftigt habe – das tat richtig gut! Nicht, dass ich das Thema vorher vernachlässigt hätte, aber mein fest terminierter monatlicher Finanz-Deep-Dive war einfach zu wenig.

Ein sicheres Zeichen dafür waren gelegentliche „überraschende“ Abbuchungen von Jahres-Abos. Dann dachte ich manchmal: Hmm … okay, jetzt hab ich das wieder bezahlt. Aber eigentlich hätte ich vorher gern noch mal überlegt, ob ich das behalten möchte. Oder ich habe monatlich für Tools bezahlt, die ich gar nicht jeden Monat genutzt habe.

Jetzt, einen Monat später, bin ich erleichtert. Auch wenn ich nicht alles von meiner Liste streichen konnte, war mein März ein voller Erfolg. Ich habe meine Abos wieder unter Kontrolle, nutze endlich (nach Jahren ohne …) wieder eine Finanz-Software, und die Steuererklärung ist versandbereit.

Ursprünglich hatte ich mir noch andere Geld-Themen vorgenommen. Zum Beispiel wollte ich mich mit der Flexgold-App beschäftigen und meinen Account bei Just ETF pflegen. Das war mir dann doch nicht so wichtig. Vielleicht beim nächsten Mal.

Möchtest du mehr über meine Finanz-Challenge wissen? Hier habe ich meine täglichen Updates veröffentlicht:

Meine 30-Tage-Finanz-Challenge: Im März geht’s ums Geld.

#2 – Erste-Male-Buch und App

Ein Projekt, das zwischenzeitlich „auf Eis“ lag, ist im März endlich wieder vorangekommen. Mein „Erste-Male-Buch“ ist so gut wie fertig, und ich bin zuversichtlich, dass ich es im April abschließen kann. Das Konzept dahinter: Alles, was wir zum ersten Mal machen, hinterlässt stärkere Eindrücke. Je älter wir werden, desto mehr Wiederholungen gibt es in unserem Alltag. Und genau das lässt die Zeit gefühlt schneller vergehen. Die Lösung? Mehr erste Male erleben! Hier habe ich das Konzept näher erklärt.

48 „Erste Male“, die dein Leben aufregender machen

Nun also ein Buch, besser gesagt ein Buch zum Erfassen solcher ersten Male.

Aber warum erst im April?

Es ist verrückt. Das Buch war nicht bis ins Detail vorgeplant. Und während ich daran arbeite, stoße ich immer wieder auf Punkte, für die ich noch keine Lösung habe. Das ist jedes Mal der „gefährliche“ Moment, in dem sich andere Projekte vordrängeln können – und dann fehlt nicht nur die konkrete Lösung, sondern auch der Faden, um weiterzumachen.

In diese Falle bin ich letzten Monat geraten. Dabei weiß ich genau, wie sich dieser Kipppunkt auf das Dranbleiben an Projekten auswirken kann …

Derweil nutze ich meine selbst programmierte “Erste-Male-App” und beobachte, wie es mir damit geht. Denke ich im Alltag daran, etwas einzutragen, wenn ich etwas zum ersten Mal mache? Ja! Genieße ich das Gefühl, meiner App einen Eintrag hinzuzufügen? Auf jeden Fall! Habe ich immer noch Lust auf mein Erste-Male-Buch? Ja, hab ich.

Immer noch keine Ahnung, was mit den “ersten Malen” gemeint ist?

Im Dezember 2025 habe ich eine Erste-Male-Challenge gemacht – auch in meinem Adventskalender ging es um diese ersten Male. Hier kannst du nachlesen:

Erste-Male-Challenge: Mein Dezember voller neuer Entdeckungen

#3 Müllsammelaktion am “Schnatermann”

Eine Sache, die es in meine neue Erste-Male-App geschafft hat, ist die Müllsammelaktion am 15. März. Wir haben zufällig durch ein Plakat davon erfahren – und es wird nicht unser letztes Mal gewesen sein.

Es ging darum, einen Uferbereich zu reinigen, der sonst nicht öffentlich zugänglich ist.

Nach getaner Arbeit: Müllsammel-Aktion Schnatermann 2026

Klar, ich höre nicht zum ersten Mal von Mikroplastik, aber das Dilemma aus erster Hand zu erleben, ist noch einmal etwas ganz anderes.

Es heißt, der Bereich werde einmal jährlich gereinigt. Dennoch sammeln sich dort immer wieder Unmengen an Plastiktüten sowie Reste von Netzen und Leinen, die beim Aufsammeln in kleinste Krümel zerfallen und als Mikroplastik im Wasser und im Boden zurückbleiben.

Bisher habe ich mich bei Diskussionen über Mikroplastik immer gefragt, wer bei uns tatsächlich Müll in die Natur werfen würde. Aber das ist wohl zu kurz gedacht. Der Müll ist nun einmal da, auch wenn er vielleicht nicht bei uns entstanden ist. Das meiste, was wir aufgesammelt haben, wurde wohl über die Ostsee angeschwemmt.

Tatsächlich haben wir auch viele Trinkhalme und Flaschenverschlüsse aufgesammelt, auch das hätte ich eigentlich nicht erwartet.

Wenn man sich normalerweise nur in Bereichen aufhält, die frühmorgens von fleißigen “Heinzelmännchen” gereinigt wurden, kann man sich kaum vorstellen, wie viel Schmutz und Unrat uns sonst umgeben würden.

#4 – Mutter-Tochter-Wochenende in Sankt-Peter-Ording

Mindestens einmal im Jahr verbringe ich ein gemeinsames Wochenende mit meiner Tochter Katharina – nur wir beide. Diesmal waren wir in Sankt Peter Ording an der Nordsee.

Sonnenuntergang in Sankt Peter Ording

#5 – Ostseeweg-Wanderung – zum ersten Mal nicht geschafft

Ich breche ja selten mal etwas ab. Was ich begonnen habe, ziehe ich normalerweise auch durch. Dieser Ostseeweg hat mich allerdings an meine Grenzen gebracht. Nicht nur, dass ich die 50 Kilometer „aus dem Stand“ absolvieren wollte, ohne jedes vorherige Training. Ich hatte die Temperaturen auch völlig falsch eingeschätzt. Vom schönsten Frühlingswetter plötzlich zu Seenebel und Kälte – und das über viele Kilometer. An Kilometer 38 war für mich Schluss …

Tja, bei mir war 3 Kilometer später Schluss …

Worauf ich mich im Monat April freue

Zu viele Ideen, zu wenig Zeit?

Hol dir meine besten Ideen, Mini-Challenges und ehrlichen Einblicke in ein Leben als Scanner-Sidepreneurin – direkt in dein Postfach.

Über mich

Astrid Engel

Hey, ich bin Astrid. Auf meinem Blog dreht sich alles um Struktur, Planung, Zeitmanagement und Organisation für Scannerpersönlichkeiten, Multitalente, Multipotentialite und kreative Chaoten. Nenne uns, wie du willst – für mich sind wir einfach „Scanner“.

Newsletter

Hier kannst du dich zu meinem Newsletter anmelden, der voller Tipps für mehr Leichtigkeit, Struktur und Motivation im Alltag steckt.

Diesmal bleibe ich dran!

Du willst den fetten Haken hinter deinem wichtigsten Projekt?

In meinem Selbstlernkurs „Diesmal bleibe ich dran“ erfährst du in 7 Schritten, wie du an deinen Vorhaben dranbleibst – auch wenn du schon oft aufgegeben hast.

Mehr davon? Dann lies hier weiter:

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner