Erste-Male-Challenge: Mein Dezember voller neuer Entdeckungen

23. November 2025
Erste-Male-Challenge

Dezember 2025 ist mein Monat der „ersten Male„. Ich will Momente sammeln, in denen ich etwas zum ersten Mal mache, erkenne oder bewusst anders erlebe als sonst. Nicht etwa, weil ich Abenteuer suchen würde. Sondern weil ich die Erste-Male-Theorie spannend finde, von der ich vor einiger Zeit gehört habe. Danach frisst Routine Zeit. Erste Male, die unsere Routinen durchbrechen, verlangsamen das Zeitempfinden, selbst im Advent-Stress. Genau deshalb habe ich mich jetzt zum Jahresende für eine Erste-Male-Challenge entschieden.

Wir kennen das alle: Je routinierter unser Leben wird, desto schneller rauscht es durch. Irgendwann habe ich mal eine wissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen gelesen. Darin hieß es: Als Kind fühlt sich Zeit endlos an – nicht, weil man mehr Zeit hat, sondern weil ständig etwas Neues passiert.

Seitdem fasziniert mich die Erste-Male-Idee. Und da gerade wieder ein Jahr “vorbeigerauscht” ist, möchte ich das mit den ersten Malen in diesem Monat mal ganz gezielt angehen.

Und – rein zufällig geht es auch in meinem Adventskalender „Challenge dich glücklich“ um genau dieses Thema. Könnte also kaum besser passen.

Warum erste Male unser Zeitempfinden beeinflussen:

– Neue Erfahrungen bauen neuronale Verbindungen auf.
– Erste Male lösen Dopamin aus – das macht aufmerksam, motiviert und neugierig.
– Sie erzeugen stärkere Erinnerungsspuren als Routineerlebnisse.
– Und sie öffnen minimal die Komfortzone: „Ach, geht also doch“ …

Die Inhalte dieses Blogartikels:

Was hinter meiner Erste-Male-Challenge steckt

Ich bin sicher, dass ich in meinem Alltag ohnehin ständig “Erste-Male-Momente” habe. Nur, dass es mir nicht immer auffällt.

Manchmal führe ich die ersten Male aber auch bewusst herbei, indem ich absichtlich einen anderen Weg nehme oder etwas Neues ausprobiere. Dann denke ich: Ach cool, das fühlt sich gut an. Müsste ich eigentlich regelmäßig machen …

Genau das ist meine Dezember-Challenge. Leben “wie immer”, nur mit dem zusätzlichen Fokus auf die kleinen ersten Male, die ohnehin in meinem Alltag passieren. Oder die bewusst herbeigeführten, von denen ich schon mal einige in diesem Blogartikel zusammengetragen habe:

👉 48 „Erste Male“, die dein Leben aufregender machen

Ich bin selbst gespannt, wie das sein wird.

Was diesmal anders ist

Meine Challenge läuft diesmal 24 Tage, genau wie mein Adventskalender. Ab dem 25. Dezember ist Schluss – ganz bewusst. Die Zeit zwischen den Jahren ist für Familie, Rückblick und Reboot reserviert.

Wahrscheinlich werde ich auch dann noch erste Male erleben, nur eben ohne Dokumentation.

Wie ich vorgehe

Mein Plan ist: Jeden Tag mindestens ein erstes Mal – egal wie klein. Ein neues Rezept, ein anderer Weg, ein unbekanntes Viertel, ein ungewohnter Bewegungsablauf.

Aber auch: Eine überraschende Erkenntnis, eine neue Sichtweise, eine Frage, die ich mir so noch nie gestellt habe. Was für mich “neu” ist, definiere ich selbst.

Hauptsache, ich gehe einen Schritt raus aus meinen üblichen Mustern.

Und da ich mir (wie jedes Jahr) mehrere digitale Adventskalender gegönnt habe, bin ich reichlich versorgt mit Impulsen. Wahrscheinlich wieder mehr, als ich bewältigen kann. Aber garantierte Erste-Male-Potenzialgeber.

Ich werde wie immer weiter unten in diesem Blogartikel täglich dokumentieren, was mein “erstes Mal” an diesem Tag war. Cheat-Days brauche ich hier nicht – es gibt immer irgendein kleines erstes Mal.

Meine Adventskalender 2025

Damit dieser Artikel nicht ausufert, habe ich meinen diesjährigen Adventskalender-Bestellungen einen eigenen Blogartikel gewidmet. Dort findest du:

  • meine komplette Auswahl für 2025
  • kurze Beschreibungen
  • warum ich sie ausgewählt habe
  • und welche ersten Male sie bei mir anstoßen könnten

👉 Zu meinen digitalen Adventskalendern 2025

Ich kann mir übrigens vorstellen, dass zu meinen aktuellen Adventskalender-Abos noch einige hinzukommen, denn es gibt auch noch eine „Vielleicht-Liste“. Scannerin eben.

Wie du mitmachen kannst

Stell dir einfach jeden Tag eine Frage:

  • Was mache ich heute zum ersten Mal?
  • Was fällt mir auf, das ich sonst übersehe?
  • Wo könnte ich etwas ausprobieren, das neu für mich ist?

Erste Male müssen keine großen Aktionen sein. Kleine Entdeckungen zählen genauso.

Und falls du keine Ideen hast, melde dich einfach zu meinem Adventskalender an und hole dir täglich eine Erste-Male-Idee in dein Postfach.

Hier kannst du dich zum Adventskalender anmelden >>>

Und falls das Dranbleiben an deinen Plänen nicht gerade zu deinen besonderen Stärken gehört, schau dir meinen kostenlosen Minikurs „Diesmal bleibe ich dran!“ an.

Deine Challenge hältst du sowieso nicht durch? Das kannst du ändern!

In meinem Mini-Kurs „Diesmal bleibe ich dran!“ lernst du 7 Erfolgsfaktoren kennen, mit denen du in Zukunft jede Challenge meisterst!

Melde dich gleich an:

Erste Male für deinen Scannertyp

Erste Male funktionieren bei jedem Typ anders. Damit du für den Dezember gute Startideen hast, hier ein paar typgerechte Beispiele für die vier Scannertypen.

Falls du deinen Scannertyp nicht kennst, findest du es hier heraus: Zum Quiz >>>

Für die Wissbegierigen

  • einen Begriff nachschlagen, den du schon lange „ungefähr“ kennst
  • eine wissenschaftliche Theorie in 10 Minuten verstehen
  • ein Micro-Onlineformat ausprobieren (Kurzvortrag, Mini-Workshop)
  • ein Thema anreißen, das du sonst vermeidest (Astrophysik, Neurobiologie, Architektur)
  • eine Frage stellen, die du bisher nie gestellt hast
  • eine Fremdquelle lesen (englischsprachiges Paper, Blog aus anderem Kulturkreis)

Für die Kreativen

  • einen Alltagsgegenstand zeichnen, ohne abzusetzen
  • ein Foto aus einem Winkel, den du sonst ignorierst
  • ein 10-Minuten-Freewriting zu einem zufälligen Wort
  • eine Farbe verwenden, die du sonst „nie nimmst“
  • ein kleines Objekt selbst machen (Faltfigur, Mini-Collage)
  • ein Lieblingslied mit anderen Ohren hören (Text analysieren, Akkorde erkennen)

Für die Innovativen

  • ein neues Produktivitätstool nur für 10 Minuten testen
  • eine winzige Prozessverbesserung im Alltag bauen
  • ein Rezept systematisiert mit Timer/Checkliste ausprobieren
  • ein Mini-Experiment starten: „Was passiert, wenn ich X weglasse/tausche?“
  • eine Automatisierung testen (Shortcut, Template, neues Workflow-Element)
  • ein kleines persönliches Dashboard bauen (3 Werte: Stimmung, Energie, Fokus)

Für die Energiegeladenen

  • eine Minute lang eine ungewohnte Mini-Übung (Balance-Haltung)
  • ein kurzer Spazierweg, der sonst nicht auf der Route liegt
  • ein Gespräch mit jemandem, mit dem du sonst nie sprichst
  • einen Haushalts-Task anders machen (Tempo, Reihenfolge, Ort wechseln)
  • eine neue Morgenroutine in 3 Minuten testen
  • 30 Sekunden tanzen zu einem Lied, das du nicht kennst.

Bereit für deine nächste Challenge?

Mach den Quiz und finde heraus, welche Challenge am besten zu deiner Persönlichkeit passt:

Mein Challenge-Tagebuch im Dezember 2025

Wie jedes Jahr dokumentiere ich jeden Tag kurz, was mein erstes Mal war: Was habe ich getan, ausprobiert oder entdeckt? Was hat mich überrascht? Was wäre mir sonst durchgerutscht?

Die 24 Einträge findest du hier ab dem 1. Dezember.

Tag 1 – 1. Dezember: Reverse Promi Prompting

Wie spannend, heute beobachte ich mich und meinen Alltag auf der Suche nach kleinen oder größeren, offensichtlichen oder versteckten ersten Malen. Das ist meine „Ausbeute“:

#1 – Gleich morgens entdeckte ich hinter Steffi Pingels Adventskalendertürchen eine Innenansicht von DIVI 5. DIVI ist ein sogenannter Pagebuilder, eine Software, mit der ein Teil meiner Website gebaut ist. Bei DIVI gibt es jetzt zum Jahreswechsel ein großes Upgrade, das wohl keinen Stein mehr auf dem anderen lässt. Allerdings wusste ich bisher nur, dass dieses Upgrade bedeutend ist, mehr nicht. Heute habe ich eine Vorstellung bekommen von dem, was mich über den Jahreswechsel erwartet. Und ich weiß jetzt auch, dass ich nicht einfach so nebenbei den Upgrade-Button drücken werde, wenn es so weit ist.

#2 – Hinter einem weiteren Adventskalendertürchen – dem KI-Adventskalender von Lea Giltjes und Tim Gelhausen – entdeckte ich einen Tipp, den ich sogar noch spannender fand. Und zwar ging es um das sogenannte Promi-Prompting. Das bedeutet, dass ich der KI aufgebe, sie möge im Stil eines bestimmten Promis schreiben, wenn mir dieser Schreibstil gefällt oder meinem eigenen Schreibstil sehr nahe kommt. Dann sollen die Ergebnisse wesentlich besser sein und nicht nach KI klingen sondern nach dieser Person.

Spannend, dachte ich. Ganz neu war mir das Promi Prompting zwar nicht, aber ich habe es noch nie bewusst umgesetzt. Vor allem will ich ja auch nicht nach irgendeinem Promi klingen, sondern nach mir.

Was ich dann gemacht habe: Reverse Promi Prompting.

Ich habe die KI – in meinem Fall ChatGPT – gefragt, welcher Promi-Schreibstil meinem eigenen Schreibstil am nächsten kommt. Dazu habe ich verschiedene Texte von mir hochgeladen, die meinen natürlichen Schreibstil bestmöglich zeigen.

Interessant, welche Namen mir ChatGPT daraufhin präsentierte:

Am besten soll wohl Anke Gröner zu meinem Stil passen. Anke Gröner ist eine deutsche Autorin und langjährige Bloggerin. Sie gehört zu den frühen, prägenden Stimmen der deutschen Blogszene. Ich habe mir daraufhin ihren Blog aufgerufen und finde tatsächlich Parallelen. Damit kann ich sehr gut leben.

Interessant fand ich, dass sie im letzten Jahr verschiedene Bücher von Brigitte Reimann und Maxi Wander gelesen hat. Beide waren besonders bei kritischeren Menschen beliebte DDR-Schriftstellerinnen. Sie schreibt, dass sie jetzt so viel über die DDR erfahren hat. Das, was für mich Alltag war und schon so lange hinter mir liegt.

Als weitere Referenz kommt angeblich Christine Westermann in Frage. Spannend, oder?

#3 – Ein drittes erstes Mal werde ich heute Abend erleben. Unsere Freunde haben uns zum Essen eingeladen und mit dem „Ritter Runkel“ ein Restaurant ausgewählt, in dem ich auch noch nicht war. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern.

Und wer weiß, vielleicht finde ich da noch ein ganz neues Gericht oder ein neues Getränk? Ich lasse mich überraschen.

Tag 2 – 2. Dezember: Webinar von und mit Tom Freudenthal

Nun wurde es schon etwas zäher mit den ersten Malen.

Okay, mein heutiges Outfit war neu. Nicht die einzelnen Teile, sondern die Kombination. Allerdings ist das nicht wirklich etwas besonderes. Denn ich habe fast nie genau die selbe Kombination mehr als einmal an – das verrät mir meine App. Wenn du dich jetzt fragst: Was für eine App? In diesem Blogartikel erkläre ich es.

Mein Fazit nach Jahren mit YourCloset: Ordnung, Statistik & Realität

Alle weiteren ersten Male des Tages fühlten sich ebenfalls nicht „richtig“ an.

#3 – Erstmals hingegen war ich bei einem Webinar von und mit Tom Freudenthal von Centered Learning. Es ging um Onlinekurse, die die Teilnehmer begeistert bis zum Schluss durcharbeiten. Und das ist auch mein erstes Mal des Tages.

Leider konnte ich das Webinar nur zur Hälfte sehen, aber da wird es glücklicherweise eine Aufzeichnung geben.

Tag 3 – 3. Dezember: Dreifacher Adventskalender-Fehler am Smartphone gefixt

#4 – Heute ist die Sache klar: Mein 3-facher Adventskalender-„Spuk“, den ich von unterwegs am Smartphone repariert habe. Okay, zwei Fehler habe ich repariert, und ich glaube, der dritte ist erst durch meine Unterwegs-Aktion entstanden. Ich logge mich normalerweise nie über das Smartphone ins Backend meiner Website ein, schon gar nicht wenn ich eigentlich überhaupt keine Zeit dafür habe. Tja, es sah alles ziemlich komisch aus und da habe ich mich wohl verklickt.

Was war passiert? Ich habe das Haus schon sehr früh verlassen weil ich in die Schwimmhalle gefahren bin, meine Adventskalender-Mail geht erst später raus. Anschließend, auf dem Weg ins Büro, erreichte mich die erste Nachricht. Die Website hinter dem Türchen Nr. 3 ist nicht sichtbar. Das war gestern auch schon so, und da wurde die Website nicht wie geplant veröffentlicht. Heute also wieder, obwohl ich gestern geprüft hatte, ob alles richtig eingestellt ist. War es.

Das war ja noch einfach. Eingeloggt, noch mal auf Veröffentlichen und dann ging es.

Dann kamen weitere Nachrichten: Nun hackte das dritte Türchen, obwohl es sich heute früh öffnen ließ. Auch das funktionierte auf einmal, nachdem ich WordPress auf die neue Version aktualisiert hatte. Und irgendwann bei dieser Aktion muss ich versehentlich den php-Schnipsel für das Türchen Nr. 2 deaktiviert haben. Also auch leicht zu lösen. Nur – für mich eben nicht am Smartphone. Hoffentlich war es das jetzt mit den „Aussetzern“.

Tag 4 – 4. Dezember: Perplexity kann Excel

Heute hatte ich zwei erste Male:

#5 – Erstmals habe ich Perplexity zur Lösung eines Excel-Problems genutzt. Ich habe die Excel-Tabelle hochgeladen, geschildert, was ich erreichen will und mir die passende Formel geben lassen. Die Formel hat auch funktioniert, leider war das Problem damit noch nicht vollständig gelöst. Das lag aber vor allem an meiner Fragestellung und daran, dass ich die (nicht von mir erstellte) Excel-Tabelle noch nicht vollständig durchdrungen hatte.

#6 – Im Adventskalender von Birgit Oppermann „Neurodivergenz und Zimt“ habe ich heute eine coole Metapher entdeckt.

Solange ein Zebra denkt, es sei ein Pferd, wird es sich auch mit Pferden vergleichen. Und es wird feststellen, dass es echt schlecht darin ist, ein Pferd zu sein. Warum fallen diese Pferdesachen allen anderen viel leichter? Wenn das Zebra aber weiß, dass es ein Zebra ist, kann es die eigene Zebrahaftigkeit ganz anders annehmen. Und dann herausfinden, wie es trotzdem in der Pferdegesellschaft gut klarkommt.

Gelesen bei Birgit Oppermann

Tag 5 – 5. Dezember 2025: Leise rieselt der Schnee …

Wir sind gerade wieder an der polnischen Ostseeküste, diesmal in Misdroy. Klar, dass es da jede Menge erste Male gibt:

#7 – Wir sind in einem Hotel, das ich bisher noch nicht kannte: Das Vienna House by Windham. Überhaupt waren wir bisher nur einmal für 2-3 Stunden in Misdroy, niemals für ein ganzes Wochenende.

#8 – Dann waren wir noch in der Tiki-Bar, leider habe ich keine Fotos gemacht. Nettes Ambiente, junglemäßig … und falls wir morgen wieder hingehen, ist es ja nicht mehr zum ersten Mal.

#9 – Garantiert ein erstes Mal ist der Schnee, der seit heute über meine Adventskalenderseite rieselt.

Tag 6 – 6. Dezember: Erste-Male-Feuerwerk in Misdroy

Es gibt so Tage, die sind sowas wie ein „Erste-Male-Feuerwerk“. So ein Tag war heute. Kein Wunder, wir sind ja auch auf Reisen. Das sind die wichtigsten ersten Male, es gibt natürlich noch sehr viele weitere. Alles eine Frage der Definition.

Rein zufällig – es ist wirklich, wirklich Zufall – ist heute Tag 6 meines Adventskalenders. In meiner Erste-Male-Anregung geht es um das Fotografieren – und in der Challenge-Idee für 2026 auch. Passend dazu illustriere ich meine ersten Male mit Fotos bzw. fotografiere Dinge, die mir heute besonders ins Auge fallen.

#10 – Im Adventskalender von Karina Schuh hieß es: Mach ein Selfie von dir, poste es in deiner Instagram-Story und tagge mich. Gesagt, getan. Vom Balkon unseres Hotelzimmers aus mit Blick auf die Seebrücke, Sticker drauf, Text drauf, los. Habe ich tatsächlich noch nie so gemacht. Zwar habe ich mir angewöhnt, täglich eine Story zu posten, auch mit Foto von mir, aber die sind immer „vorproduziert“.

Misdroy an der polnischen Ostseeküste
So ein spontanes Selfie in der Story ist tatsächlich Premiere.

#11 – Dass Fischkutter direkt am Strand liegen, einfach so, kannte ich bisher nicht. Bei uns liegen die Kutter im Hafen.

Nie gesehen, dass Fischkutter direkt am Strand liegen.

#12 – Auf den Baustellen wird hier am Sonnabend gearbeitet. Das ist uns auch schon beim Frühstück im Hotel aufgefallen. Gleich nebenan wurde ein Fußboden neu verlegt. Und in diesen Appartementanlagen ist auch voller Baubetrieb.

Hier wird auch am Samstag auf der Baustelle gearbeitet.

#13 – Möwenspuren im Sand. Uns ist im letzten Jahr schon aufgefallen, dass Möwen hier in Polen am Strand und im Wasser nach Futter suchen. Ein ungewöhnliches Bild, wenn Möwen versuchen, Muscheln zu öffnen. Bei uns in Warnemünde haben die Möwen andere Futterquellen: Fischbrötchen, Eis, notfalls werden Abfalleimer ausgeräumt. Aber Muscheln? Fisch? Igitt …

Haben hier etwa Möwen nach Futter gesucht?

#14 – Die Steilküste ist wirklich spektakulär. Sie sieht ganz anders aus als bei uns in Rostock und Umgebung und ist vielleicht nicht steiler, aber dafür sehr viel höher.

Hier sind wir hoch – und wurden mit einer grandiosen Aussicht belohnt!

#15 – Aus dieser Perspektive habe ich noch nie auf die Ostsee geblickt.

Mir ist noch nie aufgefallen, wie klar das Ostseewasser ist.

#16 – Hier oben, im Nationalpark, haben wir spektakuläre Dinge entdeckt.

Das kann doch nur der Eingang zu einem unterirdischen Bunker sein, oder?

#17 – Ich habe auch schon mal am 1. Januar in der Ostsee gebadet. Aber einmal kurz rein, und dann schnell wieder raus. Diese Nikoläuse waren 10 Minuten im Wasser, wie ich anhand meiner Fotos rekonstruieren konnte.

Da bekommt man doch glatt Lust, mit reinzuspringen, oder? 🤣🤣🤣

#18 – Angeblich kleben diese Aufkleber überall. Meint Hannes. Mir sind sie noch nie wirklich aufgefallen. Es muss ja demnach Leute geben, die ständig Aufkleber von ihrem Heimatverein oder Heimatort in der Tasche haben und sie dann auf Reisen überall verteilen.

Da bekommt man doch glatt Lust, mal nach Kleinburgwedel zu fahren.

#19 – Im letzten Jahr konnte ich meinen „Reisebegleiter“ nicht motivieren, die Seebrücke mal komplett zu besichtigen. Im Cafe war Endstation. Diesmal sind wir bis zur Spitze gelaufen.

Hier ist noch unendlich viel Platz für Liebesschlösser.

#20 – Ein komplettes Outdoor-Gym habe ich so auch noch nicht gesehen.

Ob es hier im Sommer auch so ein Gedränge gibt wie im Indoor-Gym? Vorstellen könnt ich’s mir.

#21 – Die gesamte Strandpromenade aus Holzgrating sind wir komplett abgelaufen. Jeden Meter!

Diese Promenade in den Dünen ist zwei Kilometer lang und erstreckt sich über die gesamte Länge des Ortes.

#22 – Räucherfisch als „Schaschlikspieß“ kannte ich bisher noch nicht. Und mindestens ebenso außergewöhnlich ist, dass Hannes bereit ist, sich eine Portion mit mir zu teilen. Hier ist das Beweisfoto!

Frisch aus dem Räucherofen – hier konnten wir einfach nicht vorbeigehen!

#23 – Diese Lampen haben mir keine Ruhe gelassen. Was sind das für Haare?

Mir ist schon klar, dass das keine echten Haare sind, sie sehen aber verblüffend echt aus.

#24 – Schon mal eine „Sanddorn-Infusion“ getrunken? In dem kleinen Kännchen neben dem Glas ist Honig, den habe ich auch bis zum letzten Tropfen in meiner Sanddorn-Infusion verrührt.

Sehr sauer, aber auch sehr lecker. Die rote Frucht konnte ich nicht identifizieren, das andere ist Rosmarin und Orangenscheiben.

#25 – Was mir auffällt, sind die vielen Süßigkeitenläden hier. Ich kann mich erinnern, dass die bunten Lutscher aus Polen in meiner Kindheit auch etwas Besonderes waren. Dafür, dass Süßkram offenbar sehr beliebt in Polen ist, sind die Leute erstaunlich schlank.

Der Eine-Milliarde-Kalorien-Laden – jedenfalls haben wir ihn so genannt.

#26 – Im Gespräch mit dem Schauspieler Gustaw Holoubek – hier in Misdroy ist das möglich, obwohl Herr Holoubek 2008 verstorben ist. Es gibt mehrere Bänke mit Bronze-Promis.

Im Gespräch mit einem Promi – da stört auch eine nasse Bank nicht wirklich.

#27 – Nicht nur auf den Bänken sind Promis verewigt, sondern auch auf der Strandpromenade.

Der Walk of Fame direkt an der Seebrücke

#28 – Glühwein gibt es hier in verschiedenen Sorten, die ich noch nicht kannte. Hier probieren wir Cherry-Glühwein.

Ohne „Schuss“ – und dennoch sehr, sehr stark!

#29 – Eine komische Erfahrung, wenn alle um einen herum komplett aus dem Häuschen sind und nicht verpassen wollen, was da vorne vor sich geht. Wie haben NICHTS verstanden … aber inzwischen glauben wir, dass dieser Herr ein Zauberer war.

Komisches Gefühl, wenn man nicht versteht, was die Umstehenden so begeistert.

#30 – Weihnachtliche Beleuchtung gibt es ja überall, aber hier fällt mir auf, wie spektakulär sie hier ist. Aufwändig und sehr viel.

Die Fotobank haben wir erst später entdeckt.

#31 – Zum Abendbrot, das ich hier nicht zeige, weil ein Griechischen Salat nichts besonderes für mich ist, gibt es Matcha Latte. Und die habe ich noch nie getrunken.

Matcha-Latte schmeckt besser als vermutet.

#32 – Ebenfalls zum ersten Mal habe ich den Nikolaus vergessen. Hannes Schuh war leer, meiner aber auch. Nur mit dem Unterschied, dass mein Nikolausgeschenk wohl schon da ist, nur gerade im Auto.

Tag 7 – 7. Dezember: Kaffeekannen und Troubleshooting

#33 – Auf der Rückfahrt machten wir am Grenzmarkt in Swinemünde halt. Dort gibt es preiswerte Zigaretten und ich hatte meiner Kollegin versprochen, ihr welche mitzubringen. Ich selber rauche zum Glück nicht, und heute habe ich mich gleich mehrfach darüber gefreut. So teuer, so ungesund, so …

Aber meiner Kollegin habe ich den Gefallen gern getan. Allein schon, weil ich wieder ein „erstes Mal“ abhaken kann: Zum ersten Mal auf dem Grenzmarkt!

#34 – Der nächste Stopp war in Koserow auf der Insel Usedom in Karls Erlebnisdorf. Wir wollten uns Kuchen für den Adventskaffee mitnehmen. Auch dort war ich zum ersten Mal. Ich wusste nicht einmal, dass es Karls auch auf Usedom gibt.

Dazu muss man wissen, dass der Ursprung von Karsl Erlebnis-Imperium in meinem Nachbardorf liegt. Ich erinnere mich noch gut an die fast leere Scheune mit einem runden Tisch in der Mitte und ein paar Gläsern Ziegenkäse. Was daraus im Laufe der Zeit entstanden ist, erfüllt mich mit Stolz, obwohl ich ja überhaupt keinen Anteil daran habe.

Ich freue mich immer wieder über die kreativen Ideen und die Experimentierfreude des Gründers Robert Dahl. Irgendwann rief er mal dazu auf, Kaffeekannen zu spenden, um damit ins Guinnesbuch der Rekorde zu kommen. Hat funktioniert, soweit ich weiß.

Diese Kaffekannen schmücken bis heute die Wände im Karls-Markt in Rövershagen, auch von uns ist eine dabei. Aber auch hier in Koserow gibt es Kaffeekannen, und wie ich lesen konnte, sind inzwischen ca. 40.000 Kannen zusammengekommen. Sehr originell, wie ich finde 😄😄

Karls Kaffekannensammlung – hier in Koserow

#35 – Auch die Nachricht, die ich heute von Martina Klinkowski bekommen hatte, war ein Novum für mich. Ich vermisse seit einigen Tagen ihren Adventskalender und fragte nach, ob alles in Ordnung sei. Schließlich hatte auch ich in den ersten Tagen ein wenig Trouble mit meinem Adventskalender und war dankbar, wenn ich darauf aufmerksam gemacht wurde.

Martina schrieb mir, dass die E-Mails an mich nicht mehr zugestellt werden konnten, weil ihr E-Mail-Programm mich als „Hard Bounce“ gekennzeichnet hat. Inzwischen hatte ich mich erneut angemeldet und erhalte ihre E-Mails wieder. Es muss wohl ein Provider-Fehler mit falschem Hard-Bounce-Signal gewesen sein. Gut zu wissen, was es alles so gibt …

Tag 8 – 8. Dezember: Noch mehr Meal Prep

#36 – Mein heutiges erstes Mal ist winzig. Seit meiner Food-Challenge im April diesen Jahres mache ich Meal Prep.

Jeden Montag früh schnipple ich Gemüse und bereite die Zutaten für meine Mittags-Bowl für die ganze Woche vor, beispielsweise Quinoa, Bulgur oder Couscous. Jeden Morgen bereite ich meine Bowl aus den vorbereiteten Zutaten zu und verrühre alles noch mit Skyr, Quark oder Joghurt.

Nicht besonders abwechslungsreich, ich weiß, aber noch schmeckt es mir.

Meine heutige Premiere: Ich habe die gesamte Wochenration des gekochten Quinoa mit Quark verrührt und spare mir dadurch in den nächsten Tagen wertvolle Minuten, oder okay, Sekunden. Mal sehen, wie sich das bewährt.

Tag 9 – 9. Dezember: Technik, die mich schneller macht

#37 – Mein Chrome-Browser hat mich heute dazu eingeladen, die neue geteilte Ansicht auszuprobieren. Und – ich habe nicht gezögert. Ich hoffe, ich erinnere mich sofort daran, wenn ich sie benötige – heute war dazu nämlich keine Gelegenheit. Aber da ich jetzt darüber geschrieben habe, steigen die Chancen 😊

#38 – Auf der Suche nach Fotos, die ich vor etwas längerer Zeit aufgenommenen hatte, fiel mir ein, dass man auch über den Ort der Aufnahme suchen kann. Das ging super schnell und ich frage mich jetzt, warum ich das vorher noch nie so gemacht habe.

Tag 10 – 10. Dezember: Schrottwichteln

#39 – Schrottwichtelgeschenke erwürfeln und mehrfach tauschen? Kannte ich bisher nicht. Bei meinen bisherigen Schrottwichteleien standen alle Wichtelgeschenke auf einem Tisch und wurden einfach verteilt oder man konnte sich eins aussuchen. Heute habe ich erstmals an einer mehrphasigen Wichtelrunde teilgenommen.

#40 – Auch, dass Würfel nicht unbedingt nach Würfel aussehen müssen, war mir neu. Mein Schrottwichtelgeschenk habe ich heute mit einer Kugel „gewürfelt“.

Tag 11 – 11. Dezember: Bin ich eine Champagnerflasche?

Wenn du eine Champagnerflasche bist, kannst du das Etikett nicht lesen.

#41 – Diesen coolen Spruch muss ich nicht erklären, oder? Ich habe ihn heute beim Abarbeiten meiner Vielleicht-Liste in einem Video von Lisa Kosmalla entdeckt.

Meine Vielleicht-Liste, das ist ein Überbleibsel meiner Routinen-Comeback-Challenge des letzten Monats: Podcasts, Videos, Blogbeiträge oder andere Medienfunde, die ich mir aus irgendeinem Grund aufheben wollte. Ich hatte sie nur nicht rechtzeitig verschlagwortet und mit Notizen versehen, und nun weiß ich nicht mehr, worum es geht. Deshalb schaue oder höre ich noch einmal rein und entscheide dann, was damit geschehen soll. Übrigens – noch zwei Einträge, dann ist meine Vielleicht-Liste Geschichte.

Tag 12 – 12. Dezember: Rund um die Tribute von Panem

#42 – Interessanten Begriff kennengelernt: Potenzialorientierte Aufstellungsarbeit. Ich weiß nicht viel über Aufstellungsarbeit und habe es für mich wohl eher unter „Hokuspokus“ abgespeichert. Nachdem, was ich heute allerdings über potenzialorientierte Aufstellungsarbeit erfahren habe, kann ich damit etwas anfangen.

#43 – Ich bin komplett ungeschminkt zur Kosmetik gefahren. Normalerweise fahre ich direkt nach der Arbeit zum Termin, das war heute anders.

#44 – Ich habe bei Hannes heute einen bestimmten Film bestellt, nämlich den 1. Teil von „Die Tribute von Panem“. Bisher habe ich noch nie so proaktiv Filme ausgewählt. Und – den Film gibt es bei netflix.

#45 – Bisher war ich der Meinung, ich hätte vor Jahren alle Folgen von „Die Tribute von Panem“ gesehen. Ich habe gestern Abend gerade das Buch, Teil 1 beendet und wollte gleich danach unbedingt den Film dazu sehen. Inzwischen weiß ich: Ich muss andere Folgen gesehen haben. Die erste Folge habe ich heute zum ersten Mal gesehen.

die Tribute von Panem
Gerade durchgelesen und voller Vorfreude auf Teil 2: Die Tribute von Panem*

#46 – Beim Film gucken hatte ich ein Massagekissen im Rücken, und zwar auf dem Wohnzimmersofa. Auch das ist neu, sonst nutze ich das Massagekissen am Schreibtisch.

Tag 13 – 13. Dezember: Nützliche Canva-Learnings

#47 – In der Design-Software Canva habe ich heute eine sehr nützliche Funktion kennengelernt: Wenn ich den Abstand zwischen Elementen sehen will, klicke ich ein Element an, halte die Alt-Taste gedrückt und kann dann über die einzelnen Elemente hovern, damm wird mir der Abstand angezeigt. Banal, aber ungemein hilfreich, wie ich jetzt schon weiß.

#48 – Auch diesen Shortcut in Canva kannte ich noch nicht: Gruppieren mehrerer Elemente mit Strg+G. Habe ich bisher immer über die rechte Maustaste gemacht.

#49 – Immer noch Canva: Ich kann Elemente präzise verschieben, indem ich sie anklicke und dann die Pfeil-Taste betätige. Jeder Klick schiebt das Element einen Pixel in die gewünschte Richtung.

Tag 14 – 14. Dezember: Wo sind meine E-Mails?

#50 – Ich bekomme meinen eigenen Adventskalender nicht mehr, was ist da los? Mein E-Mail-Programm hat meine Mailadresse als „Bounce“ gekennzeichnet. Und – wie ich feststellen musste – auch einige andere. Und zwar von Abonnent:innen, die meine Mails regelmäßig lesen. Was habe ich gemacht? Diese Adressen wieder freigeschaltet, meine und die der anderen. Noch nie gemacht. Werde ich in Zukunft regelmäßig beobachten.

Tag 15 – 15. Dezember: Mein erstes Wort auf japanisch

#51 – Seit heute weiß ich, was „lernen“ auf japanisch heißt. Okay, die japanischen Schriftzeichen habe ich mir jetzt nicht eingeprägt. Aber ich bin gespannt, ob ich mir dieses Wort dauerhaft merken kann: manabu, was so viel bedeutet wie allgemeines Lernen/Studieren eines Themas.

Tag 16 – 16. Dezember: Anreiz-Motivation oder Flucht-Motivation?

#52 – Durch Folge #69 des Frag Martin-Podcasts von Martin Wehrle ist mir heute der Unterschied zwischen Anreiz-Motivation und Flucht-Motivation bewusst geworden, bezogen auf meine eigene Situation. Ich hatte ja schon öfter mal über das Thema geschrieben, warum ich mich nicht angesprochen fühle wenn immer das Szenario vom schrecklichen Dasein als Angestellte geschrieben wird, das man endlich hinter sich lassen kann, wenn man denn endlich Programm XYZ kauft. Um endlich selbstständig zu sein.

Warum ich Sidepreneurin bin – und es auch bleiben will

Abgesehen davon, dass ich beides sehr gut kenne – nun weiß ich noch besser, warum ich gern beides gleichzeitig bin, angestellt und selbstständig.

Mir fehlt ganz eindeutig die Flucht-Motivation aus meinem aktuellen Job. Denn den mag ich wirklich. Der einzige Minuspunkt ist die Zeit, die mir dadurch für meine Online-Projekte fehlt, zu denen mich nun mal die Anreiz-Motivation treibt. Aus dieser Ecke habe ich das noch nie gesehen.

Tag 17 – 17. Dezember: Neue App, Schwimmen mit der Smartwatch und Smart Notes

#53 – Ich habe heute auf Sebastian Kamilis Empfehlung die App VoicePal installiert und ausprobiert. Ich nutze ja seit Jahren Audiopen für Sprachaufnahmen, aber in letzter Zeit bin ich nicht mehr so richtig zufrieden damit. Deshalb teste ich mal eine Alternative. Woher habe ich den Tipp?

Ich bin ja immer noch beim Erledigen meiner Vielleicht-Liste aus der November-Challenge, aktuell habe ich noch drei Punkte auf der Liste. Genauer gesagt drei gespeicherte Podcastfolgen, die ich schnell mal zwischendurch in meine Notion-Inbox geschickt habe, ohne anschließend zu kennzeichnen, warum ich sie mir merken möchte. Eine dieser drei Podcastfolgen habe ich mir heute noch einmal angehört. Ergebnis: Sie darf bleiben.

Es ist eine Folge des Zeitnutzer-Podcast von Ivan Blatter: Was sich ändert, wenn du KI wirklich nutzt – ein Gespräch mit Sebastian Kamili.

Auch wenn die Folge nur schon einige Monate alt ist – was angesichts der rasanten Entwicklung rund um die KI echt lange sein kann – habe ich vieles gehört, was wertvoll für mich ist. Es geht um sinnvolle Workflows rund um die KI in Verbindung mit dem „second brain“, dem zweiten Gehirn. Wahrscheinlich wird es nicht das letzte Mal sein, dass ich die Folge gehört habe.

#54 – Heute war ich zum ersten Mal mit meiner Smartwatch schwimmen. Mir war schon klar, dass das möglich ist, aber jedes Mal vor meiner morgendlichen Schwimmstunde, dachte ich: ‚Mist Astrid, du hast dich wieder nicht informiert, wie du die Wassersperre einstellst …‘

Heute früh: Jetzt oder nie … Ich war zwar spät dran, aber am Ende habe ich nur Sekunden gebraucht. ChatGPT fragen – Wassersperre rein – ab ins Wasser.

#55 – Ebenfalls erstmalig habe ich heute die Smart Notes von Notion genutzt, also Meeting-Notizen per KI. Ich habe sie bei einem Kursvideo mitlaufen lassen und am Ende hat mir Notion eine Zusammenfassung und eine Todo-Liste mit den Aufgaben aus dem Video erstellt. War in diesem Fall einfach Spielerei, zum Testen. Aber nun weiß ich, wie es funktioniert, und kann mir konkrete Usecases überlegen.

Tag 18 – 18. Dezember: Treppe rückwärts

#56 – Heute habe ich das mal ausprobiert: Rückwärts die Treppe hochgehen. „Einfach so“ rückwärts gehen wie Julianne Moore, wäre nicht wirklich neu für mich – beim Sport machen wir das regelmäßig. Aber die Treppe rückwärts hoch? Das ist neu! Komisches Gefühl … besonders, wenn man kein Treppengeländer nutzt.

Tag 19 – 19. Dezember: Ecosia-Suchmaschine mit KI und Gamification

#57 – Ecosia war mir bisher nur als Suchmaschine bekannt. Dass sie jetzt auch KI-Funktionen hat, auch einen Chat, wusste ich bisher nicht. Nachdem Cordula aus meiner Community darüber berichtet hat, musste ich das gleich mal ausprobieren. Und als ich sah, dass man damit „Bäume retten“ kann (Gamification 😊) habe ich meinem Browser gleich die Ecosia-Erweiterung hinzugefügt. Das teste ich jetzt doch gleich mal.

Wenn ich ehrlich bin, wusste ich das sogar. Bei meiner Recherche zu Gamification-Tools war mit auch die Baumpflanz-Funktion von Ecosia begegnet. Und dann habe ich sie leider wieder vergessen, so dass ich Ecosia nur noch als „Klicklieferant“ für meinen Blog wahrgenommen habe.

#58 – Bei einem Zoom Call war ich heute ein wenig irritiert, weil meine Kameralinse sich mit mir bewegt hat. Sie hat auch von selbst immer mal gezoomt … keine Ahnung, was da passiert ist. Irgendwie spooky …

Es ist die gleiche Kamera wie sonst, ich habe auch keine Einstellungen verändert … why? Ich werde es sicher noch herausfinden, jetzt halte ich es erst einmal nur als Beobachtung fest.

#59 – In meinem WordPress-Backend gibt es seit kurzem eine Spalte „Rocket Insight“ und bei jedem Beitrag die Aufforderung „Test the page“. Heute habe ich mal probiert, was passiert, wenn ich das mache. Und siehe da, das Plugin WP Rocket testet die Performance von Blogartikeln und wahrscheinlich auch Seiten. Bisher waren alle getesteten Artikel „grün“ und „100“, also offensichtlich ohne Handlungsbedarf.

Tag 20 – 20. Dezember: Sostroe Green

#60 – Beim Betreten des Sostroe Green dachte ich noch: ‚Komisch, als endlich in Rostock eine Filiale eröffnet wurde, hatte ich mich so gefreut, und dennoch habe ich hier noch nie etwas gekauft.‘ Genau das hat sich 10 Minuten später geändert. Haargummis und Geschenkbänder durften mit.

Tag 21 – 21. Dezember: Deep Research bei verschiedenen KI-Tools

#61 – So richtig hatte ich mich mit der KI-Funktion „Deep Research“ noch nicht befasst. Aus dem Adventskalender von Lea Giltjes und Tim Gelhausen weiß ich nun, wo ich die entsprechenden Funktionen nicht nur bei ChatGPT finde sondern auch bei Claude, Gemini und Perplexity.

#62 – Außerdem hätte ich mich beinahe in einem neuen Fitness-Studio angemeldet. Ich habe heute erstmals von der E-Gym-Funktion erfahren, bei der Geräte sich automatisch auf den jeweiligen Nutzer einstellen. Beinahe, weil ich noch rechtzeitig gemerkt habe, dass es diese Funktion in dem Studio, das ich mir ausgesucht hatte, wohl doch nicht gibt. Aber – ich forsche weiter!

Tag 22 – 22. Dezember: Im neuen Fitnessstudio angemeldet

#63 – Nun habe ich mich doch im Sports Club angemeldet, nachdem ich jetzt weiß, dass es dort tatsächlich E-Gym gibt. Meine erste Mitgliedschaft in diesem Club. Ich frage mich allerdings schon, wann ich das eigentlich machen will, ich habe ja schon andere feste Sporttermine jede Woche. Aber ich habe nun mal Lust auf Gerätetraining und nun will ich das auch schnellstmöglich ausprobieren.

Interessant, was ich heute gehört habe: Im Podcast „Schwungmasse“ überlegte eine junge Frau, wann sie zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht hat. Sie meinte, ihr würde dazu nicht so recht was einfallen. Aber dann stellte sich heraus, dass es bei ihr kürzlich so einige richtig krasse erste Male gab. Erstaunlich, dass sie das erst anders wahrgenommen hatte …

Tag 23 – 23. Dezember: Video aus Bild generieren

Schade, leider ist heute nichts aus meinem ersten E-Gym-Training geworden. Dann also hoffentlich nach Weihnachten …

#64 – Dafür habe ich heute die sehr coole Canva-Funktion „Bild zu Video“ kennengelernt: Aus einem beliebigen Foto kann ich ein 3-Sekunden-Video erstellen, solange keine Gesichter gezeigt werden. Das heißt, das Ursprungsvideo darf kein Gesicht zeigen, aber das Video kann dann schon mal Gesichter erzeugen, wenn das Ursprungsvideo eine Person von hinten zeigt. Aber gut, das muss ich ja nicht verwenden.

Tag 24 – 24. Dezember: Crumble im Weckglas und „Der Grinch“

Heiligabend ist bei uns seit Jahren immer sehr ähnlich. Die ganze Familie feiert bei uns und alles, was es zu essen gibt, haben wir irgendwann schon mal zubereitet. Wer will bei 12 Besuchern schon Experimente machen. Deshalb ist es heute gar nicht so einfach, ein „erstes Mal“ zu finden. Oder doch:

#65 – Als Dessert gab es Crumble in kleinen Weckgläschen, und zwar Apfel-Kirsch-Beeren mit Schoko- und Vanillestreuseln. Das habe ich so tatsächlich noch nie gemacht.

#66 – Abends kam nach dem obligatorischen „Kevin allein zu Haus“ ein Film, der neu für mich war: „Der Grinch“

Nun kann ich da auch mitreden …

Mein Fazit nach 24 Tagen Erste-Male-Challenge

Eigentlich hatte ich von Anfang an nicht den Anspruch, dass diese ersten Male „groß“ sein müssen. Sie mussten nur neu für mich sein. Und genau so bin ich die Erste-Male-Challenge über die 24 Tage angegangen.

Viele erste Male waren winzig, fast banal. Andere bestanden eher aus einem Gedanken als aus einer Handlung. Aber sie hatten eines gemeinsam: Sie haben meinen Blick kurz aus der Routine geholt. Genau dafür war diese Challenge gedacht.

Interessant war weniger was neu war, sondern dass ich es bemerkt habe. Die Challenge hat mich nicht dazu gebracht, ständig Neues zu produzieren, erst recht nichts Verrücktes, Abgefahrenes, sondern genauer hinzuschauen. Und dabei habe ich gemerkt: Erste Male passieren ohnehin. Sie gehen nur oft unter.

Was sich ebenfalls gezeigt hat: Erste Male haben nichts mit Abenteuerlust zu tun. Ich musste weder mutiger noch schneller noch extravaganter werden. Ich musste nur aufmerksamer sein. Und bereit, kleine Abweichungen zuzulassen.

Hat sich mein Zeitempfinden verändert? Ich glaube schon. Der Dezember ist ohnehin ein überaus dichter Monat, aber ich erinnere mich an viele Details, an kleine Szenen, an Gedankensprünge. Das spricht ziemlich klar für die Erste-Male-Theorie.

Als tägliche Challenge würde ich das so nicht permanent machen. Dafür ist der Fokus zu intensiv. Aber das Festhalten von ersten Malen, das hat für mich eindeutig Potenzial. Nicht als tägliche „Verpflichtung“, sondern immer dann, wenn mir etwas auffällt. Wenn ich denke: Ach, das war jetzt neu.

Und genau aus diesem Gedanken heraus entsteht gerade etwas Neues:
Ich konzipiere ein Buch, an dem erste Male gesammelt werden können, wenn sie bemerkt werden. Unregelmäßig, unaufgeregt, um sie nicht zu vergessen.

Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis aus dieser Challenge:
Erste Male müssen nicht gesucht werden. Sie wollen nur gesehen werden.

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Astrid Engel

Hey, ich bin Astrid. Auf meinem Blog dreht sich alles um Struktur, Planung, Zeitmanagement und Organisation für Scannerpersönlichkeiten, Multitalente, Multipotentialite und kreative Chaoten. Nenne uns, wie du willst – für mich sind wir einfach „Scanner“.

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2 Kommentare

  1. Jutta Büttner

    Liebe Astrid,

    2025 habe ich deine Erste-Male-Challenge per Mail mitgemacht. Vielen Dank für deine Inspirationen. Ich finde es grandios, festzustellen, wie viele Dinge ich tue und gar nicht bemerke, wie ich mich selbst aus Alltagstrott und Langeweile hole.

    Ich hinterlasse hier einen Kommentar, damit du, die du den Artikel liest, wirklich weisst: Ja, es funktioniert. Es macht Spaß und du wirst es danach nicht mehr lassen können.

    Liebe Grüße

    Jutta Büttner

    Antworten
    • Astrid Engel

      Liebe Jutta,
      wie schön, das zu lesen! Genau das wollte ich mit der Erste-Male-Challenge zeigen: Man tut ohnehin viel, man nimmt es nur oft nicht bewusst wahr.
      Es freut mich sehr, dass du mit meiner Erste-Male-Challenge erfahren hast, wie leicht sich Alltag und Routinen dadurch verändern lassen. Und besonders wertvoll finde ich, dass du das so klar für andere benennst.
      Herzliche Grüße
      Astrid

      Antworten

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