Social Media Pflichtgefühl oder echte Freude? Meine Erfahrungen

28. August 2025
Social Media Stress

Es gibt so einen Satz, der mich seit Jahren verfolgt: „Eigentlich müsste ich doch viel mehr auf Social Media machen.“ Vielleicht kennst du den auch. Dieses „eigentlich“ ist wie so ein kleiner Stachel, der sich meldet, wenn ich sehe, wie andere auf Instagram täglich posten, wie selbstverständlich in LinkedIn-Gruppen diskutieren oder auf Facebook ihre neuesten Projekte teilen. Und ich? Ich nehme mir das immer wieder vor – und schiebe es dann doch wieder vor mir her.

Klar, ich weiß: Social Media wäre eine gute Möglichkeit, meine Blogartikel sichtbar zu machen. Schließlich schreibe ich ja nicht nur für mich selbst, sondern auch, um Menschen zu erreichen. Und da liegt der Gedanke nahe: Teile doch einfach, was du schon geschrieben hast. Leichter gesagt als getan.

In der Realität sieht es so aus: Ich veröffentliche einen Blogartikel, freue mich über die Worte, die endlich auf der Seite stehen, und dann… passiert nichts mehr. Der Text ist online, aber den Schritt, ihn auf Social Media zu teilen, den drücke ich so lange weg, bis der Moment irgendwie vorbei ist. Manchmal schiebe ich es Wochen vor mir her. Und dann ist da dieser Riesenberg an Posts, die ich noch machen „sollte“. Allein das Wort „sollte“ …

Es ist ein ewiger Vorsatz, der immer wieder scheitert. Nicht, weil ich nicht wüsste, wie es geht. Sondern weil mich schon der Gedanke daran nervt.

Bloggen geht immer – Teilen dagegen nicht

Bloggen fällt mir leicht. Ich setze mich hin, habe ein Thema im Kopf, das mich gerade beschäftigt, und schreibe los. Manchmal fließen die Worte fast von allein, manchmal brauche ich ein bisschen länger, aber im Großen und Ganzen ist das Schreiben für mich kein Hindernis. Im Gegenteil – es ist fast so etwas wie mein kreatives Zuhause.

Das Spannende: Beim Bloggen denke ich gar nicht groß darüber nach, ob das jetzt „gut ankommt“. Ich schreibe, weil es mir Freude macht und weil ich beim Schreiben selbst so viel Klarheit gewinne. Es ist wie ein Gespräch mit mir selbst, nur dass am Ende ein Text entsteht, der vielleicht auch anderen weiterhilft.

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Und genau da liegt der große Unterschied zum Teilen auf Social Media. Sobald es um einen Post geht, fühlt es sich plötzlich nach Pflicht an. Da ist dieser Druck: Der Text muss knackig sein, er muss in die Plattform passen, er soll Likes und Kommentare bekommen. Alles ist schneller, oberflächlicher, kurzlebiger. Während ein Blogartikel sichtbar bleibt – und mit der Zeit über SEO sogar noch mehr Leser findet – verschwindet ein Post auf Instagram nach ein paar Stunden irgendwo im Nirgendwo des Feeds.

Das macht für mich den großen Unterschied: Bloggen fühlt sich nach etwas Wertvollem und Dauerhaftem an, Social Media dagegen nach einem Sprint, der kaum nachhaltige Wirkung hat. Und wenn ich mich entscheiden muss, wo ich meine Energie reinstecke, dann gewinnt das Bloggen jedes Mal.

Der Stressfaktor Social Media

Wenn ich ganz ehrlich bin: Schon der Gedanke an Social Media stresst mich. Nicht, weil ich Angst hätte, etwas falsch zu machen – sondern weil es sich für mich nach einer endlosen To-do-Liste anfühlt.

Es fängt beim Zeitbudget an. Mein Tag hat nur eine bestimmte Anzahl Stunden, und ich möchte meine Energie sinnvoll einsetzen. Schreiben? Ja, immer! Aber Bilder suchen, Hashtags durchdenken, Stories erstellen, Kommentare beantworten – das alles frisst Zeit. Und genau die fehlt mir dann an anderer Stelle, zum Beispiel beim Arbeiten an einem neuen Blogartikel oder beim Entwickeln von Ideen, die mir wirklich Freude machen.

Dazu kommt das Gefühl von Pflicht. Social Media ist für mich selten ein Ort, an dem ich aus Neugier mal reinschaue und hängenbleibe. Ich habe nicht dieses Bedürfnis, ständig durch Feeds zu scrollen oder mit allem up-to-date zu sein. Wenn ich mich dort einlogge, dann eher, weil ich „sollte“ – und nicht, weil ich es wirklich möchte. Das erzeugt Druck.

Und mal ehrlich: Will ich wirklich, dass meine Vernetzung auf solchen Plattformen aus Pflicht entsteht? Dass ich Likes verteile oder Kommentare schreibe, nur weil man das eben so macht? Für mich fühlt sich das nicht stimmig an.

Am Ende bedeutet Social Media für mich mehr Stress als Freude. Und das ist ein Grund, warum ich es immer wieder rausschiebe – so lange, bis es sich wie ein riesiger Berg anfühlt, den ich niemals abgetragen bekomme.

SEO statt Social Media? Meine Strategie im Hintergrund

Während Social Media für mich eher nach Stress klingt, fühlt sich SEO – Suchmaschinenoptimierung – wie ein stiller Verbündeter an. SEO sorgt dafür, dass meine Blogartikel angezeigt werden, wenn jemand auf Google oder in der KI etwas sucht. SEO arbeitet im Hintergrund, ohne dass ich ständig präsent sein muss. Ich kann einen Blogartikel schreiben, ihn gut optimieren – und dann läuft er für mich. Natürlich dauert es, bis Google ihn sichtbar macht. Aber dafür bleibt er langfristig auffindbar. Das ist für mich ein völlig anderes Gefühl als ein kurzer Post, der nach 24 Stunden schon niemanden mehr interessiert.

Ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, dass ich mich über SEO langsam an mein eigentliches Thema herantaste. Am Anfang hatte ich nur eine grobe Idee: Ich wollte über Selbstentwicklungs-Challenges schreiben, weil ich selbst so viele davon ausprobiert habe. Ich wusste aber nicht, welche Aspekte wirklich andere Menschen interessieren. Also habe ich einfach angefangen und danach in Google Search geschaut: Welche meiner Artikel werden gefunden? Welche Suchbegriffe bringen die Leute zu mir?

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Das war für mich fast wie ein kleiner Kompass. Ich habe gesehen, was ankommt, was nachgefragt wird – und konnte meine Inhalte Schritt für Schritt daran ausrichten. Ohne Druck, ohne dass ich dauernd auf Social Media performen musste.

Und das ist es, was mich an SEO begeistert: Es ist eine langfristige, nachhaltige Strategie. Klar, sie braucht Geduld. Aber sie gibt mir Freiheit. Ich muss nicht dauernd sichtbar „sein“, ich darf schreiben, veröffentlichen und dann loslassen. Und irgendwann kommen die Menschen ganz von allein über Google zu mir.

Fazit: Gelassen bleiben, meinen Weg gehen – und echte Verbindung leben

Wenn ich auf meine Erfahrungen mit Social Media schaue, dann sehe ich: Ich habe es ja schon mehrfach ausprobiert. Mal eine Challenge, mal eine Phase, in der ich regelmäßig gepostet habe – und für die Zeit hat es auch funktioniert. Aber sobald diese Phase vorbei war, ist auch der Schwung wieder verpufft. Dieses „Drei Videos pro Woche“ oder „jeden Tag eine Story“ – das bleibt bei mir bisher nicht dauerhaft bestehen.

Und das ist okay. Für mich heißt das nicht, dass Social Media grundsätzlich ausgeschlossen ist. Vielleicht kommt irgendwann der Moment, wo ich einen neuen Zugang dazu finde. Vielleicht habe ich wieder Lust auf eine persönliche Challenge wie im letzten Jahr meine Reels-Challenge. Aber ich möchte mich nicht unter Druck setzen, etwas „durchziehen“ zu müssen, nur weil andere es so machen.

Oft kommt dann die Frage: „Aber wie pflegst du denn deine Kontakte, wenn du Social Media so selten nutzt?“ Meine Antwort: Verbindung ist für mich nicht an eine Plattform gebunden. Die Menschen, mit denen ich ohnehin in engem Austausch bin, finde ich in meiner Community oder auf anderen Kanälen. Und besonders wertvoll finde ich es, wenn jemand bei mir im Blog einen Kommentar hinterlässt – oder wenn ich selbst auf anderen Blogs in den Dialog gehe. Das fühlt sich für mich echter und nachhaltiger an als ein flüchtiger Like.

Im Moment bin ich außerdem dabei, mein SEO-Wissen wieder aufzufrischen. Im September mache ich dafür eine kleine SEO-Challenge mit mir selbst: Ich gehe meinen SEO-Kurs noch einmal durch, überarbeite Blogartikel und drehe ein paar Stellschrauben. Das gibt mir ein gutes Gefühl, weil ich weiß: Meine Blogartikel können langfristig wirken – und ich muss nicht ständig auf Social Media präsent sein.

Meine SEO-Challenge im September: Mit Freude sichtbar bleiben

Für mich bleibt die wichtigste Erkenntnis: Ich muss nicht alles machen. Ich darf meinen eigenen Rhythmus haben, Verbindung auf meine Art leben und mich über die Kanäle sichtbar machen, die zu mir passen. Alles andere darf sich entwickeln.

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Warum ich diesen Artikel teile

Vielleicht erkennst du dich in meinen Gedanken wieder. Vielleicht schiebst auch du Social Media immer wieder vor dir her und fragst dich, ob du deshalb „etwas falsch machst“. Genau deshalb wollte ich diesen Erfahrungsbericht teilen: um zu zeigen, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt. Sichtbarkeit kann viele Formen haben – Blog, SEO, Community oder eben Social Media.

Wenn dich das Thema genauso beschäftigt wie mich, dann schreib mir gern einen Kommentar:

👉 Wie gehst du mit Social Media um? Ist es für dich eher Freude oder Pflicht?

10 wichtigste Key Takeaways aus meinem Erfahrungsbericht

  1. Social Media fühlt sich für mich oft wie ein Pflichtprogramm an – und genau das stresst mich.
  2. Bloggen ist dagegen mein kreativer Raum: Es fällt mir leicht und macht mir Freude.
  3. Während Social Media schnell verpufft, bleibt ein Blogartikel langfristig sichtbar.
  4. SEO ist für mich eine nachhaltige Strategie, die leise im Hintergrund arbeitet.
  5. Ich habe mich über Google-Search Schritt für Schritt an mein Thema herangetastet.
  6. Social Media habe ich schon mehrfach ausprobiert – etwa in Form von Challenges.
  7. Während solcher Phasen klappt das Posten, aber danach bleibt es nicht dauerhaft bestehen.
  8. Im September mache ich wieder eine SEO-Challenge, um mein Wissen aufzufrischen und meine Blogartikel zu überarbeiten.
  9. Für mich ist es wichtig, mich nicht unter Druck zu setzen, sondern gelassen zu bleiben.
  10. Alles darf sich entwickeln: Vielleicht entdecke ich irgendwann eine Form von Social Media, die zu mir passt – aber im Moment ist Blog & SEO mein Weg.

3 Tipps, die ich mir selbst mitgebe

  1. Gelassen bleiben – nicht aus Pflicht posten, sondern meinen eigenen Rhythmus finden.
  2. SEO vertiefen – kleine Stellschrauben drehen, Artikel optimieren und nachhaltig sichtbar werden.
  3. Neugierig bleiben – offen für Veränderungen sein, ohne mir Druck zu machen, etwas „durchziehen“ zu müssen.

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Über mich

Astrid Engel

Hey, ich bin Astrid. Auf meinem Blog dreht sich alles um Struktur, Planung, Zeitmanagement und Organisation für Scannerpersönlichkeiten, Multitalente, Multipotentialite und kreative Chaoten. Nenne uns, wie du willst – für mich sind wir einfach „Scanner“.

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