Vollgepackt mit To-dos, Erwartungen und dem stillen Wunsch, alles noch irgendwie zu schaffen, bevor das Jahr zu Ende geht – anders kann Dezember wohl nicht.
Auch mein Dezember war genau das: vollgepackt. Mit einem Adventskalender, der mich mehr gefordert hat als gedacht. Mit meiner Erste-Male-Challenge, die mir täglich kleine und große Entdeckungen beschert hat. Mit Familienbesuch über die Feiertage und einem intensiven Jahresrückblick, der mir zeigte, wie unterschiedlich Erinnerung und dokumentierte Realität sein können.
In diesem Monatsrückblick teile ich mit dir, was mich im Dezember beschäftigt, bereichert und manchmal auch an meine Grenzen gebracht hat.
Mein Adventskalender geht in die zweite Runde
Bereits im letzten Jahr hatte ich einen Adventskalender angeboten – deshalb war klar: auch in diesem Dezember wird es ihn geben. Voller Euphorie hatte ich zeitweise sogar daran gedacht, gleich zwei Adventskalender zu kreieren.
Am Ende ist es doch bei einem Kalender geblieben, und schon der hat mich an meine Grenzen gebracht. Dabei brauchte ich doch “nur” die Texte ändern.
Leider hatte mein Dezember kaum irgendwelche Zeitfenster für die Umsetzung. Überraschend kam das nicht, aber eigentlich wollte ich den Adventskalender ja auch bis Ende November fertig haben. Am Ende war ich froh, wenigstens 2-3 Tage Vorlauf zu haben.
Meine Wochentage und Wochenenden waren im Dezember komplett verplant, unter anderen mit verschiedenen weihnachtlichen To-dos und Events.
Dazu kam, dass ich den vielen spannenden Adventskalendern anderer Anbieter kaum widerstehen konnte. Hier findest du einen Teil meiner Adventskalender-Abos:
Meine digitalen Adventskalender 2025 – und warum ich sie ausgewählt habe
Da stand ich dann mit meinen Abos und kam kaum dazu, die Türchen regelmäßig zu öffnen. Schade … ich hoffe, einige davon kann ich noch nachträglich lesen.
Erste-Male-Challenge – mein Dezemberthema
In meinem Adventskalender ging es um „erste Male“. Ich wollte dazu anregen, festzuhalten, was man in seinem Leben zum ersten Mal macht – als bewusste Aktion oder Wahrnehmung von etwas Neuem, das ohnehin passiert. Um zu zeigen, dass das Leben uns in jeder Lebensphase interessante Erlebnisse beschert, wir müssen sie nur erkennen.
Und natürlich habe ich auch selbst mitgemacht.
Erstaunlich: Ich habe zwischen dem 1. und 24 Dezember genau 66 “erste Male” identifiziert – von ganz klein bis größer. In diesem Blogartikel habe ich sie festgehalten:
Erste-Male-Challenge: Mein Dezember voller neuer Entdeckungen
Die Idee hatte ich schon länger, weil ich das Thema “Erste Male” so interessant finde. Sicherlich kennst du die Frage: Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?
Hier habe ich übrigens einige Ideen für “erste Male” zusammengestellt:
48 „erste Male“, die dein Leben aufregender machen
Deine Challenge hältst du sowieso nicht durch? Das kannst du ändern!
In meinem Mini-Kurs „Diesmal bleibe ich dran!“ lernst du 7 Erfolgsfaktoren kennen, mit denen du in Zukunft jede Challenge meisterst!
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Jahresende mit Jahresrückblick
Das letzte Drittel des Monats war noch einmal eine ganz besondere Herausforderung. Wir hatten über Weihnachten insgesamt 7 Tage lang wechselnden Familienbesuch. Rückblickend war es eine sehr schöne und sehr harmonische Zeit mit Spaziergängen, Weihnachtsfilmen und viel zu vielem Essen.
Morgens bin ich möglichst früh aufgestanden, um mir etwas “Me-Time” zu sichern. Das hat wie erwartet ganz gut funktioniert. Auch meine Tochter ist eine Frühaufsteherin, und wenn sie sich dann mit einem Kaffee zu mir gesellte, entwickelten sich tolle Gespräche.
Auf der anderen Seite ist diese lange Zeit voller “Fremdbestimmung” eine enorme mentale Belastung für mich als introvertierte Person und ich würde mir wünschen, dass ich diese gemeinsame Zeit noch mehr genießen könnte.
Als dann nach Weihnachten wieder Ruhe einkehrte, ging es weiter mit dem Jahresrückblick. Für mich seit jeher ein liebgewonnenes Ritual, nur die Tools und Methoden ändern sich mit der Zeit.
Aktuell gibt es den öffentlichen Jahresrückblick auf dem Blog, parallel dazu mein Jahresreview in Notion. Da mein Jahresreview sich alle meine Erkenntnisse, Herausforderungen und Wins aus meinen Wochen,-, Monats- und Quartalsreviews “zieht”, ist gerade dieses Jahresreview in Notion sehr erkenntnisreich.
Interessant, wie sich die Wahrnehmung auf das vergangene Jahr verändert. Denn den Jahresrückblick auf dem Blog habe ich – im Takt von Judith Peters’ “Jahresrückblog”-Challenge – zunächst nur aus meiner Erinnerung geschrieben, ohne auf meine Notizen im Jahresverlauf zurückzugreifen.
Ich hatte ihn am 31.12.2025 unfertig veröffentlicht mit dem Wissen, ich würde ihn anschließend ergänzen:
Jahresrückblick 2025: Challenge-Lifestyle mit Anlauf!
Wirklich erstaunlich, was in dem Erinnerungs-Jahresrückblick alles fehlte. Erst mein Jahres-Review in Notion zeigte mir genau, was ich wann erreicht, gedacht, gelernt hatte. Einiges davon wird nachträglich noch in meinem Jahresrückblick ergänzt.
Was sonst noch passiert ist
Mein Buch “Mein Radsport-Jahr”* verkauft sich besser als erwartet. Dabei war es eigentlich „nur“ ein Geburtstagsgeschenk für meinen Mann, damit er sein Jahres-Kilometerziel tracken kann.

Am 2. Adventswochende unternahmen Hannes und ich einen Wochenendtrip nach Misdroy an die polnische Ostseeküste. Das hatten wir eigentlich zu seinem Geburtstag im November geplant, mussten es dann aber in den Dezember verschieben.
Über diese Themen habe ich gebloggt
Worauf ich mich im Januar 2026 freue
- Katharinas Geburtstag in Hamburg mit Besuch im Schmidt-Theater
- Mein E-GYM-Training
- Die “Weihnachtsfeier” mit meinem Team – im Dezember hatten wir keinen Termin mehr gefunden
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Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.






Mir ist es mit der Fülle an Adventkalendern genauso ergangen wie Dir. Abonniert wie verrückt, in der ersten Woche noch alles brav gelesen, in der zweiten Woche noch hinterher gehechelt und dann ging mir die Puste aus. Nach wie vor finde ich es eine schöne Idee, mal sehen, ob ich mich kommendes Jahr aufraffen kann, selbst einen zu gestalten. Hab einen schönen Jänner!
Liebe Gudrun,
wie beruhigend, dass nur ich mich übernommen habe. Aber die Auswahl war einfach zu verlockend, oder?
Nun hoffe ich, dass ich noch einiges nachlesen kann. Bei den E-Mail-Kalendern geht es, aber die Türchen-Kalender könnten schon wieder geschlossen sein.
Nun bin ich gespannt, ob du im nächsten Jahr auch einen Adventskalender anbietest.
Ich wünsche dir einen guten Start in dein 2026.
Liebe Grüße
Astrid