Ich lese super gern. Eigentlich müsste man meinen, dass ich deshalb ständig ein Buch in der Hand habe. Die Wahrheit ist: Bei mir stapeln sich die Bücher, die ich unbedingt lesen möchte – sichtbar im Regal und unsichtbar auf dem Kindle. Ich nehme mir leider viel zu wenig Zeit dafür.
Und es gibt nicht nur den Lesestapel bei mir zu Hause. Ich entdecke im Buchhandel, in meinen Online-Communities und durch Empfehlungen immer wieder neue Bücher, die ich gern lesen würde. Ich halte mich zwar ganz bewusst zurück und kaufe weniger Bücher als ich möchte, aber ich weiß auch: Ich verpasse so viel Lesefreude …
Deshalb wird der Juli mein Lesemonat.
Meine Lese-Challenge im Juli – das Wichtigste in Kürze:
Ich lese im Juli jeden Tag mindestens 10 Seiten in einem gedruckten Buch oder mindestens 15 Minuten auf dem Kindle. Mehr geht natürlich immer. Das ist nur mein Mindestmaß.
Mein Ziel: Ich möchte wieder mehr Lesezeit in meinen Alltag holen, vorhandene Bücher bewusster lesen, meine Bücherstapel reduzieren und gleichzeitig den Sommer genießen.
Dokumentation: Ich halte täglich fest, welches Buch ich gelesen habe, wie viel ich gelesen habe, was mir gefallen hat und vielleicht auch, was ich über mein eigenes Leseverhalten lerne.
Warum mache ich überhaupt eine Lese-Challenge – und warum jetzt?
Vor ein paar Wochen ist mir aufgefallen, wie viele Bücher auf meinem Kindle ungelesen liegen. Bei vielen wusste ich nicht einmal mehr, dass ich sie mal gekauft hatte. Anders als gedruckte Bücher sind E-Books auf dem Kindle schnell “unsichtbar” …
Klar, ein voller Kindle ist eigentlich kein echtes Problem, Speicherplatz kostet nichts. Aber es hängt ja mehr daran: Jedes ungelesene Buch ist eine Geschichte, auf die ich mich gefreut habe und die ich mir selbst wegnehme.
Ich merke immer wieder: Für Dinge, die dringend sind, finde ich Zeit. Für Dinge, die schön sind, warte ich manchmal darauf, dass Zeit übrig bleibt. Spoiler: Bleibt sie selten.
Das Lesen ist eine dieser schönen Sachen. Ich vermisse dieses genüssliche Eintauchen in eine andere Welt, bei dem ich die Zeit vergesse und einfach nur wissen will, wie es weitergeht. Dieses Gefühl möchte ich mir mit meiner Lese-Challenge zurückholen.
Dieser Juli ist ideal dafür, denn Sommer und Lesen passen für mich einfach perfekt zusammen. Ich bin im Juli eine Woche im Urlaub, und überhaupt wohne ich nur wenige Kilometer vom Ostseestrand entfernt und könnte jeden Tag in wenigen Minuten dort sein. Genutzt habe ich das in den letzten Jahren leider viel zu selten.
Sommerabende auf der Terrasse, Strandtage, Urlaub … all das möchte ich mit meiner Lese-Challenge in diesem Sommer so richtig genießen.
Vielleicht kennst du das auch, mit Büchern oder mit etwas ganz anderem, das sich bei dir stapelt, ungenutzt?

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Was will ich mit meiner Lese-Challenge erreichen?
Natürlich wäre es schön, wenn mein Bücherstapel am Ende des Monats kleiner ist. Aber noch wichtiger ist mir, dass Lesen wieder einen festen Platz in meinem Alltag bekommt, ohne dass es sich wie eine weitere Aufgabe anfühlt.
Vielleicht gelingt es mir sogar, die Lese-Methode des Schreibsuchti auszuprobieren. Er empfiehlt, für jedes Kapitel eine Karteikarte anzufertigen, auf der man das Gelesene mit eigenen Worten festhält. Bei ihm wandern diese Karteikarten anschließend in sein Wissensarchiv und daraus wieder in seine Newsletter und Produkte. Ich bin gerade nicht sicher, ob das nur für Sachbücher gilt oder auch bei Belletristik? Die Karteikarten liegen bei mir jedenfalls schon bereit.
Und wer weiß, vielleicht finde ich etwas über mein Leseverhalten heraus, was ich noch nicht wusste? Ich lasse mich überraschen.
Was nehme ich mir für den Juli konkret vor?
Klar, lesen. Doch wie genau sind die „Spielregeln“? Lese ich jeden Tag, und wenn ja, wie viel? Was zählt, was nicht?
Gemeint ist: Ein Buch oder den Kindle in die Hand nehmen und in einem Buch lesen. Kindle, dazu zählt der Reader, aber auch die App auf meinem Tablet und dem Smartphone.
Wie viel lese ich jeden Tag?
Bei gedruckten Büchern ist es einfach. Ich nehme mir vor, mindestens 10 Seiten täglich zu lesen. 10 Seiten, das ist machbar, auch wenn ich wenig Zeit habe. Mehr geht natürlich immer. Wenn ich erst einmal angefangen habe und das Buch spannend genug, lese ich sowieso weiter.
Beim Kindle muss ich anders an die Sache herangehen. Kindle-Seiten sind je nach Buch, Ausgabe und Schriftgröße nicht immer sinnvoll vergleichbar. Prozentangaben sind auch schwierig, weil 1 % bei jedem Buch anders viel ist. Und Kapitel können sehr unterschiedlich lang sein.
Deshalb lautet meine Kindle-Regel für diese Lese-Challenge: Auf dem Kindle zählt entweder mindestens 15 Minuten lesen oder ein kurzes Kapitel. Zusätzlich notiere ich den Fortschritt in Prozent, damit ich sehe, wie ich vorankomme.
Was zählt nicht?
Was nicht dazu gehört sind Hörbücher. Auch das Hörbuchhören ist sowas wie Lesen, aber anders. Deshalb sind Hörbücher erlaubt, aber sie ersetzen meine 10 Seiten nicht. Sonst mache ich aus der Lese-Challenge heimlich eine Hör-Challenge. Auch schön, aber nicht der Plan.
Wann und wo will ich lesen?
Wenn ich erst dann lese, wenn alles andere erledigt ist, lese ich vermutlich nie. Also braucht Lesen einen eigenen kleinen Platz. Mögliche Leseanker:
- 10 Seiten nach dem Frühstück, jedenfalls im Urlaub oder am Wochenende.
- abends vor dem Schlafen, wenn ich endlich mal rechtzeitig im Bett sein sollte. Variante: abends erst Buch, dann Smartphone
- Kindle liegt sichtbar bereit
- Printbuch auf dem Nachttisch
- Buch in die Tasche packen und immer dabei haben
- Lesen als Sommerpause am Nachmittag – auf der Terrasse oder am Strand
Darf ich auch mal aussetzen?
Ich gestehe mir insgesamt 4 „Cheat Days“ zu, das heißt, ich dürfte jede Woche einen Tag Lesepause einlegen. Einfach nur als Sicherheitsnetz, falls mir doch mal das Leben dazwischenkommt. Durch diesen erlaubten Aussetzer nehme ich mir den Druck des „Müssens“ – die Erfahrung zeigt allerdings, dass ich diese Tage so gut wie nie benötige. Aber … ich finde wichtig, dass ich könnte, wenn ich wollte.
Ansonsten gilt: Diese Challenge ist kein Lesemarathon und kein Wettlesen gegen mich selbst. Sie ist auch kein Zwang, ein Buch zu Ende zu lesen, das mich nach fünfzig Seiten nicht mehr interessiert.
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Welche Bücher will ich lesen?
Ich will mir keinen perfekten Lesemonatsplan bauen. Ich kenne mich. Dann bastle ich am Plan und lese am Ende weniger. Deshalb gibt es nur einen Bücherpool. Meine aktuellen Kandidaten:
Angefangene Bücher
In einigen Büchern steckt bereits ein Lesezeichen. Aus irgendeinem Grund habe ich nicht weitergelesen, obwohl ich das Buch mag und auch gern weiterlesen möchte. Ein Beispiel:
Laura Blaschkos Buch gehört dazu: Mein Weg aus einer beginnenden Demenz: 14 Wege, die geistige Leistungsfähigkeit bei Alzheimer zu stärken; Gehirn entgiften, Gedächtnis stärken, Nervenzellen erneuern*
Mir fehlen nur noch wenige Seiten, ich war wohl rausgefallen, als mir ein anderes Buch dazwischen kam. Jetzt will ich Lauras Buch unbedingt zu Ende lesen – es ist es wert!
Erhalten von Menschen, die meinen Lesegeschmack kennen
Bei manchen Büchern ist die Chance groß, dass sie mir gefallen, weil es Geschenke oder Leihgaben von Menschen sind, die mich und meinen Geschmack gut kennen. Ob ich die Bücher tatsächlich mag, weiß ich noch nicht.
Dieses Buch von Mel Robbins hat meine Tochter gelesen und hat es mir geliehen, weil sie sicher ist, dass ich davon ebenso begeistert sein werde wie sie: Die LET THEM Theorie: Zwei Worte, die dein Leben verändern werden – Das Buch, das Millionen von Menschen geholfen hat*
Eine gute Freundin hat mir zum Geburtstag dieses Buch geschenkt: Die stille Heldin: Roman nach einer wahren Geschichte von Hera Lind*
Bücher, auf die ich so richtig Lust habe
Ich möchte gern mal wieder so richtig unterhalten werden. Seit einiger Zeit schleiche ich um die Greetsiel-Krimis von Gabriele Mark herum. Jetzt im Urlaub möchte ich mal einen davon lesen, wahrscheinlich diesen: Die Illusion: Ein GREETSIEL-Krimi*
Außerdem habe ich vor einiger Zeit interaktive Exit-Game-Bücher entdeckt, die es auch als Krimis gibt. Vor einigen Tagen habe ich einen davon gelesen, und das Besondere daran ist, dass ich die Ermittlungen mitgestalten und den Ausgang beeinflussen kann.
Das Beste daran: Ich kann den Krimi wieder neu starten, die Ermittlung in eine andere Richtung lenken und schon habe ich eine ganz andere Geschichte. Das macht solchen Spaß, dass ich gar nicht aufhören mag, wenn ich erst mal so richtig drin bin. Dieses Buch von Marlis Anna Krieger habe ich bereits mehrfach „durchgespielt“, ohne dass es langweilig wird: Peter Klinkhammer – Kommissar: X-IT Köln: Dein interaktiver Krimi*
Auf meinem Kindle wartet gerade dieses Exit-Game-Buch von Angelika Wessely auf seinen Einsatz: Exit Game – Tiefenrausch: Das Geheimnis vom Gosausee*
Bücher, die ich zum zweiten Mal lesen möchte
Ich lese gelegentlich Bücher zum zweiten Mal. Beim zweiten Mal habe ich manchmal das Gefühl, ich würde ein völlig anderes Buch lesen, weil mir dann ganz andere Sachen auffallen. Der Autor Rolf Dobelli hat mich darin bestärkt, er empfiehlt das Doppelt-Lesen als Methode, um den Lesestoff besser zu verankern.
Die Danziger. Erlebnisse eines Kaschuben* – Dieses Buch habe ich nach meinem ersten Kurzbesuch von Danzig in einer öffentlichen Bücher-Telefonzelle gefunden. Ich habe es gelesen und mir war klar: Ich muss unbedingt noch mal nach Danzig, und nicht nur für ein Wochenende. Jetzt im Juli ist es so weit, gemeinsam mit meinem Mann bin ich für eine Woche in Danzig. Mein Plan war eigentlich, das Danzig-Buch vorher zum zweiten Mal zu lesen, aber dabei ist es geblieben. Nun nehme ich da Buch von Brunon Zwarra wenigstens mit nach Danzig und werde dort darin lesen.
Die Mittwochsbriefe: Roman von Jason F. Wright* – Vor vielen Jahren hat es mir gefallen. Jetzt will ich es aussortieren, aber vorher will ich noch mal reinlesen. Ich habe keinen blassen Schimmer mehr, worum es in dem Buch geht. Ich bin gespannt, ob ich es erneut lesen möchte.
Sachbücher
Auch “nützliche” Bücher dürfen dabei sein. Erkenntnisse daraus können später in Blog, Newsletter oder Content einfließen. Und wenn ich tatsächlich die Karteikartenmethode etablieren möchte, komme ich an Sachbüchern ohnehin nicht vorbei.
Ich habe mehrere Bücher von „Schreibsuchti“ Walter Epp, bei denen es ums Schreiben geht. Auch von Dr. Kathrin Hamann und Yvonne Kraus habe ich mir in letzter Zeit einige Schreibbücher gekauft. Inwieweit ich Sachbücher über das Schreiben überhaupt in meine Lese-Challenge einbeziehen möchte, weiß ich allerdings noch nicht.
Ich weiß, dass ist viel. Ich habe auch nicht den Anspruch, ein “Pensum” zu absolvieren. Aber das sind die Bücher, die aktuell auf meine Leseliste stehen. Ein Buch abzubrechen reduziert den Bücherstapel übrigens auch. Nur anders.
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Was könnte ich über mein eigenes Leseverhalten herausfinden?
Eigentlich will ich einfach nur lesen, nichts weiter. Aber ich kenne mich. Wenn ich erst mal drinstecke in meiner Challenge, geht es wahrscheinlich doch tiefer. Was also könnten Erkenntnisse über mich und mein Leseverhalten sein? Einige Ideen:
- Wann lese ich wirklich gern?
- Welche Tageszeit funktioniert?
- Lese ich Print anders als Kindle?
- Was bringt mich vom Lesen ab?
- Welche Bücher ziehe ich spontan aus dem Stapel?
- Welche Bücher meide ich, und warum?
- Breche ich Bücher zu spät ab?
- Was bleibt von einem Buch hängen, wenn ich nur lese und nichts notiere?
- Wie viel Notizen brauche ich wirklich?
- Wie funktioniert die Karteikarten-Methode vom Schreibsuchti für mich?
Wie kannst du deine eigene Lese-Challenge starten?
Vielleicht hast du auch so einen Bücherstapel. Oder einen Kindle, auf dem Bücher wohnen, an die du dich kaum noch erinnerst. Dann mach doch einfach mit – gern in einer Variante, die für dich passt. Einige Ideen, wie du deine eigene Lese-Challenge aufbauen könntest:
- 10 Seiten am Tag lesen
- 15 Minuten täglich lesen
- jeden Abend 5 Seiten lesen statt durch Social Media zu scrollen
- ein angefangenes Buch beenden, indem du täglich ein paar Seiten liest
- ein Buch aus dem eigenen Stapel auswählen
- nur Bücher lesen, die schon im Haus sind
- jeden Tag eine Lieblingsstelle notieren
- jeden Sonntag eine kleine Lesebilanz ziehen
- im Urlaub jeden Morgen lesen
- ein Sachbuch lesen und täglich Mini-Notizen machen
Vier Ideen für die Scannertypen
Auch eine Lese-Challenge muss nicht für alle gleich aussehen. Gerade Scannerpersönlichkeiten bleiben leichter dran, wenn die Challenge zu ihrem eigenen Energie- und Interessentyp passt. So findest du deinen Scannertyp heraus:
So könntest du die Sache für deinen Scannertyp angehen:
Wissbegierig: Lies ein Sachbuch, Fachbuch oder Essaybuch und notiere täglich eine Erkenntnis. Nicht seitenweise exzerpieren, nur eine Sache, die hängenbleibt.
Kreativ: Lies Romane, Biografien oder Bücher mit schöner Sprache und sammle täglich einen Satz, eine Szene oder eine Formulierung, die dich berührt.
Innovativ: Teste verschiedene Lese-Setups: Kindle, Printbuch, Notizsystem, Lesetracker, Readwise, Kindle-Markierungen, Leseliste in Notion. Aber Vorsicht: nicht mehr am Lesesystem basteln als lesen.
Energiegeladen: Verbinde Lesen mit Orten: 10 Seiten am Strand, im Park, im Café, auf dem Balkon, nach einer Radtour, auf dem Boot. Hauptsache, es fühlt sich nicht nach „still sitzen müssen“ an.
Wie das Tagebuch aufgebaut ist
Ab dem 1. Juli dokumentiere ich hier täglich, was ich gelesen habe, wie viel ich gelesen habe und was mir dabei aufgefallen ist. Vielleicht auch eine kleine Beobachtung zu meinem eigenen Leseverhalten. Ich bin selbst gespannt, ob 10 Seiten am Tag wirklich so leicht sind, wie sie klingen oder ob ich mittendrin feststelle: Tja, Astrid, gute Idee, aber das echte Leben liest mit.
Wenn du Lust hast, mitzulesen oder selbst eine kleine Lesechallenge zu starten, mach im Juli gern mit. Such dir ein Mindestmaß, das dich nicht abschreckt. 5 Seiten zählen. 10 Minuten zählen. Ein angefangenes Buch zählt. Hauptsache, du holst dir ein Stück Lesezeit zurück. Und – ich freue mich, wenn du mir davon erzählst!
Falls du neben dem Lesen auch sonst gern in kleinen Schritten an eigenen Challenges arbeitest: In meinem kostenlosen Workbook Challenge dich glücklich findest du eine Anleitung, wie du dir jederzeit eine eigene Mini-Challenge bauen kannst, ganz egal zu welchem Thema: Challenge dich glücklich – Workbook

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Mein Lese-Tagebuch im Juli 2026
Tag 1 – 1. Juli 2026: „Die Danziger“ von Brunon Zwarra
Dieses Buch lese ich gerade zum zweiten Mal. Ich bin gerade in Danzig. Vor zwei Jahren war ich schon mal hier, mit meiner Tochter. Wir suchten einen Ort für einen Wochenendtrip, gut für uns beide zu erreichen und für uns beide unbekannt. Von Danzig hatten wir schon gehört, aber eigentlich wussten wir nicht viel mehr über Danzig, dass es eine Hafenstadt in Polen ist. Naja, vielleicht noch, dass es dort die Solidarnosz gab.
Nach diesem Wochenende war das anders. Auf einer Stadtführung erfuhren wir von dem Angriff auf die Polnische Post und Westerplatte und die Bedeutung dieser Ereignisse auf den Zweiten Weltkrieg. Sofort wollten wir mehr darüber wissen, und nur wenige Tage nach meiner Rückkehr nach Rostock fand ich in einer öffentlichen Büchertelefonzelle ein altes, abgegriffenes und vergilbtes Buch: „Die Danziger“ von Brunon Zwarra.
Brunon Zwarra war ein in Danzig aufgewachsener polnischer Publizist, Autor und Überlebender zweier deutscher Konzentrationslager. Er beschreibt in seinem Buch anhand seines eigenen Erlebens die Ereignisse in Danzig vor dem Zweiten Weltkrieg bis zum Kriegsende. Das Buch gewährt tiefe Einblicke in den Alltag, die Sorgen und Freuden der Einwohner von Danzig und Zoppot.
Als ich das Buch gelesen hatte, wusste ich: Ich muss Danzig noch einmal besuchen – aber mit mehr Hintergrundwissen. Jetzt bin ich hier, gemeinsam mit meinem Mann, und habe das Buch als Urlaubslektüre dabei. Auch in den letzten Tagen habe ich schon darin gelesen, heute waren es 11 Seiten.
Tag 2 – 2. Juli 2026: Lesen mit Stadtplan
Heute habe ich 40 Seiten gelesen, und dass ich nicht noch viel weiter bin, liegt daran, dass ich „Die Danziger“ gerade mit Stadtplan lese. Anders als beim ersten Mal verfolge ich jeden Weg, jedes beschriebene Ereignis anhand eines Stadtplans bzw. recherchiere weitere Informationen im Internet. Das ist nicht immer einfach, weil im Buch die deutschen Straßen- und Gebäudenamen stehen, während die Orte heute polnische Namen haben.
Tag 3 – 3. Juli 2026: Reise in die Vergangenheit
Mein Buch „Die Danziger“ hat mich auch heute wieder vollständig in seinen Bann gezogen. Auch wenn ich die Handlung bereits kenne, an viele Details erinnere ich mich nicht mehr genau. Das mag auch daran liegen, dass ich das Buch jetzt aus einer anderen Perspektive lese. Mit viel mehr Hintergrundwissen, mit viel mehr Verständnis für die geschichtlichen Ereignisse und jetzt auch mit einer gewissen Ortskenntnis.
Ich habe das Buch immer bei mir und lese bei jeder Gelegenheit, zum Beispiel in der Straßenbahn. Heute habe ich 86 Seiten gelesen, und vielleicht kommen im Laufe des Abends noch einige hinzu.
Heute waren wir auch in der Gegend, in der Brunon Zwarra aufgewachsen ist. Dort steht heute eine Bronzebank mit einer Inschrift zu seinem Wirken, darauf liegen seine Bücher, daneben eine lebensgroße Bronzestatue von Brunon Zwarra. Sein Geburtshaus steht zwar nicht mehr, aber die Straßenzüge lassen ahnen, wie es in seiner Kindheit hier aussah. Dieser Teil von Danzig ist im Krieg kaum zerstört worden und viele Häuser wurden offensichtlich nie saniert. Ein Bild, das ich noch sehr gut aus der DDR-Zeit kenne …
Tag 4 – 4. Juli 2026: Unsanfte Erinnerung!
Ich kann einfach nicht aufhören. Mein Buch „Die Danziger“ hat mich gepackt – nun schon zum zweiten Mal. Ich habe bis zum Nachmittag 62 Seiten gelesen, und hoffe, es kommen heute noch weitere hinzu. Ich möchte das Buch auch unbedingt noch hier in Danzig beenden, weil die Stimmung für mich einfach dazu passt.
Nicht, dass mich hier irgendwas an Krieg und Konzentrationslager erinnern würde – ganz im Gegenteil. Es ist Sommer, die Stadt ist voller Touristen, die Menschen sind in Urlaubsstimmung, liegen am Strand. Wir natürlich auch. Aber jetzt, wo ich hier bin, die Stadt genieße und das Buch lese, spüre ich den Gegensatz zwischen dem alten Danzig und dem heutigen umso mehr.
Und, was für ein Geschenk es ist, selbst unbeschwert leben, Urlaub genießen und lesen zu können. Manchmal muss ich mich einfach unsanft daran erinnern! Gerade, weil es längst nicht mehr so selbstverständlich ist, wie wir mal glaubten.
Nachtrag: Abends kamen noch 33 weitere Seiten hinzu, ich habe also insgesamt 95 Seiten gelesen.
Tag 5 – 5. Juli 2026: Buch beendet, und gleich das Nächste
Unser Urlaub ist leider schon zu Ende und ich hatte während der Autofahrt mehrere Stunden Lesezeit.
Zunächst habe ich „Die Danziger“ beendet – insgesamt 31 Seiten. Eigentlich wollte ich das Buch noch etwas nachwirken lassen und nicht sofort etwas Neues beginnen. Mein „Tagessoll“ hatte ich ja schon erfüllt.
Ich blätterte also in einem meiner Schreibsuchti-Bücher, also in einem Sachbuch, und rief mir einige seiner Schreibtipps in Erinnerung.
Und dann war ich doch zu neugierig. Und zwar auf das nagelneue Buch von Dr. Kathrin Hamann: Eisgrenze: Vergessene Wahrheiten tauen nie auf – Ein Schweden Krimi (Rost & Lund ermittelt, Band 1).*
Kathrins Buch steht nicht auf meiner Leseliste, kein Wunder – er ist erst seit wenigen Stunden überhaupt verfügbar.
Was macht mich daran so neugierig? Die Autorin, Dr. Kathrin Hamann, hat das Buch in einer enormen Geschwindigkeit geschrieben. Und – sie hat den KI Buchklub* gegründet. Ich weiß, dass sie schon lange Bücher schreibt, auch schon vor der KI war sie eine unglaubliche produktive Power-Autorin. Aber jetzt, mit KI, ist sie noch schneller geworden.
Ich weiß zwar, dass sie ihre Bücher nicht von der KI schreiben lässt, sondern sich in einzelnen Buchschreib-Phasen von KI unterstützen lässt. Zum Beispiel beim Strukturieren, beim Logik-Check, beim Lektorieren Trotzdem wollte ich wissen, ob mich so ein Buch ebenso in seinen Bann ziehen kann wie eins, das ohne jeden Hauch von KI entstanden ist. Kann so ein „KI-Buch“ wirklich spannend sein?
Inzwischen weiß ich: Ja, kann es. Und wie! Mein neues Buch habe ich – auf dem Kindle – heute schon zu 22 % durchgelesen. Mein Plan war ja, mindestens 15 Minuten am Tag zu lesen, und diese Zeit habe ich heute extrem überschritten. Da ist die Prozentzahl doch noch etwas aussagekräftiger.
Tag 6 – 6. Juli 2026: Es geht ums Dranbleiben!
Klar, habe ich heute gelesen. Mehr als 15 Minuten waren es auf jeden Fall. Doch wie viel genau? Viel Zeit war heute nicht, weil ich Teil 2 des Urlaubs vorbereitet habe.
Dennoch: Ich bin bei 25 %. So eindeutig wie bei gedruckten Seiten ist der Fortschritt hier nicht messbar, aber eigentlich kommt es darauf auch nicht unbedingt an, oder? Schließlich geht es ums Dranbleiben, um nichts anderes.
Tag 7 – 7. Juli 2026: Es wird schwierig!
Diesmal war es nicht so einfach mit dem Lesen. Ich bin ein paar Tage in Hamburg bei meiner Tochter und meinem einen Monat jungen Enkelsohn. Und natürlich beim Papa, der aber seit heute wieder arbeitet. Ich selbst habe meine Zeit mit Baby anders in Erinnerung, mit mehr freier Zeit, aber da greift wohl die retrospektive Verfälschung. Wahrscheinlich war es bei mir auch so, nur ich habe es vergessen.
Jedenfalls waren wir die ganze Zeit mir dem Kleinen beschäftigt und für entspanntes Lesen war da einfach kein Platz. Außerdem wollte ich die Zeit ja auch mit meinen Lieben genießen. Abends vor dem Schlafengehen war ich ziemlich müde, und ich habe mit Ach und Krach die 15 Minuten am Kindle geschafft. Mal sehen, ob ich heute überhaupt noch weiß, was ich gelesen habe.
Tag 8 – 8. Juli 2026: Den Tag mit Lesen beginnen
Morgens lange im Bett lesen, das habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Heute habe ich mir das mal gegönnt, richtig lange – und ja, ich wusste noch, was ich am Vorabend gelesen hatte. Am Abend war ich allerdings wieder so müde, dass ich den Kindle schnell beiseite gelegt habe.
Tag 9 – 9. Juli 2026: Kein Alltag
Ich habe ja momentan keinen normalen Alltag. Ich bin bei meiner Tochter und das Baby bestimmt unseren Alltag. Und da ich meine Tochter nicht so oft sehe, fange ich auch nicht an zu lesen, wenn der Kleine mal schläft. Ich habe auch heute wieder am Morgen gelesen, bevor der Tag richtig beginn. Hier funktioniert das gut für mich.
Tag 10 – 10. Juli 2026: Dicke Bücher vielleicht doch lieber gedruckt?
Auch heute habe ich wieder am Morgen gelesen. Mit meinem Krimi Eisgrenze: Vergessene Wahrheiten tauen nie auf – Ein Schweden Krimi (Rost & Lund ermittelt, Band 1).* bin ich aktuell bei 45 %. Nach wie vor spannend.
Ich merke nur gerade, dass ich gern noch mal etwas zurückblättern würde, das mache fast immer beim Lesen. Wahrscheinlich ist meine Konzentrationsspanne ziemlich niedrig. Das ist bei gedruckten Büchern einfacher, auf dem Kindle nervt das nur. Meine neue Regel könnte also lauten: Bücher bis 200 Seiten auf dem Kindle, darüber gedruckt? Mal drüber nachdenken.
Am Abend habe ich weitergelesen und bin jetzt bei 49 %.
Tag 11 – 11. Juli 2026: Entspanntes Lesen auf der Terrasse
Wieder zu Hause in Rostock, habe ich mir heute mal einen Luxus gegönnt, für den mir normalerweise die innere Ruhe fehlt. Erst wollten wir etwas unternehmen, etwa an den Strand fahren, doch dann entschieden wir uns für einen Tag auf unserer Terrasse. Und ich – nicht etwa wie sonst am PC – sondern mit dem Kindle im Liegestuhl.
Mein PC war trotzdem nicht „untätig“, denn dort arbeiteten an meiner Stelle fleißige KI-Agenten und erledigten nervige Routinearbeiten, vor denen es mir schon länger graut. Ich hingegen konnte entspannt in meinem Krimi lesen. Aktuell bin ich bei 69 % – und der Tag ist noch lange nicht zu Ende.
Tag 12 – 12. Juli 2026: Einfach nur lesen …
Auch für den heutigen Sonntag hatte ich einige Pläne – und einen nach dem anderen ließ ich fallen. Der Grund: Mein aktuelles Buch. Hatte ich schon erzählt, dass es einfach nur spannend ist? Jedenfalls wollte ich nur eins: Lesen! Im Liegestuhl auf der Terrasse.
Als ich mich endlich losreißen konnte, war ich bei 89 %. Erst mal …
Tag 13 – 13. Juli 2026: Die Täter sind gefasst!
Ob ich das Buch heute Abend noch beende? Aktuell bin ich bei 95 %. Die Täter sind gefasst, jetzt werden alle Fäden entwirrt.
Tag 14 – 14. Juli 2026: Ein bewegender Abschluss.
Die letzten 5 % von Eisgrenze hatten es noch einmal in sich. Gestern dachte ich noch: Was soll jetzt noch kommen? Wir wissen doch, wer es war. Aber es ging eben nicht nur um den Täter. Jeder Handlungsstrang wurde sorgfältig beendet, und zwar auf eine sehr ergreifende Weise. Vielleicht habe ich jetzt auch anders gelesen. Es ging nicht mehr um Spannung, sondern um einen respektvollen Abschluss, um ein „Cool down“. Sehr bewegend!
Tag 15 – 15. Juli 2026: Die stille Heldin
[Und schon hat mich das nächste Buch in seinen Bann gezogen: Die stille Heldin: Roman nach einer wahren Geschichte von Hera Lind*
Das Buch liegt seit März auf meinem Lesestapel. Und nun war mir schon nach Satz 1 klar, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Satz 1 lautet: „Nebenan sitzt der Großbauer!“ Was im ersten Moment nach einer „guten Partie“ klingt – die Eltern sind Tagelöhner – ist genau das Gegenteil. Weil die Eltern von dem grobschlächtigen Großbauern abhängig sind, sehen sie sich gezwungen, ihre einzige Tochter mit dem groben Kerl zu verheiraten. Der will eigentlich nur eine billige, gefügige Arbeitskraft, die weitere billige Arbeitskräfte für seinen Hof zur Welt bringt.
Und während ich erschüttert las, was das junge Mädchen erleiden musste, war mir gleichzeitig klar, dass genau das damals – vor dem ersten Weltkrieg – wohl nicht einmal ungewöhnlich war. Und heute? Wird es an vielen Orten auf dieser Welt immer noch ähnliche Konstellationen geben. Meine Vorfahren waren auch Großbauern, ich hoffe, sie waren nicht so ungehobelt, gewalttätig und rücksichtslos.
Ich hatte gestern Abend vor dem Einschlafen schon begonnen und bin aktuell bei Seite 35.
Tag 16 – 16. Juli 2026: Nur 5 Seiten. Und nun?
Heute waren nur 5 Seiten drin. Voller Tag, ich wollte im Bett vor dem Schlafen lesen, ist mir leider nicht gelungen. Am Buch liegt es nicht, ich war einfach nur höllisch müde. Und nun? Challenge gerissen? Vielleicht. Aber ich mache trotzdem weiter.
Dafür habe ich viel über das Gelesene nachgedacht. Denn inzwischen habe ich herausgefunden, dass jenes Runau, in dem die Handlung angesiedelt ist, in Ostpreußen liegt. Also ziemlich nahe der Gegend, aus der meine Mutter stammt.
Mir ist schon klar: Gerade bei Großbauernfamilien gehörten Hof, Familie, Erbe, Arbeitskräfte und sozialer Status eng zusammen. Entscheidungen wurden oft nicht nach individuellem Glück getroffen, sondern danach, was dem Hof, dem Namen und der wirtschaftlichen Sicherheit diente.
Trotzdem macht so ein Roman diese Welt plötzlich anschaulich. Meine Mutter und meine Großeltern und Urgroßeltern kannten solche Häuser, solche Hierarchien und vermutlich auch ähnliche Erwartungen. Auch wenn sie selbst vielleicht anders gehandelt haben.
Ich habe einige Aufzeichnungen über das Leben meiner Mutter in ihrer Heimat, vor Krieg und Vertreibung. Mein Bruder hatte sie oft befragt und alles aufgeschrieben. Das lese ich mir mit den neuen Eindrücken und einem neuen Blick auf die Lebensverhältnisse noch einmal durch.
Tag 17 – 17. Juli (Fr)
[Update folgt]
Tag 18 – 18. Juli (Sa)
[Update folgt]
Tag 19 – 19. Juli (So)
[Update folgt]
Tag 20 – 20. Juli (Mo)
[Update folgt]
Tag 21 – 21. Juli (Di)
[Update folgt]
Tag 22 – 22. Juli (Mi)
[Update folgt]
Tag 23 – 23. Juli (Do)
[Update folgt]
Tag 24 – 24. Juli (Fr)
[Update folgt]
Tag 25 – 25. Juli (Sa)
[Update folgt]
Tag 26 – 26. Juli (So)
[Update folgt]
Tag 27 – 27. Juli (Mo)
[Update folgt]
Tag 28 – 28. Juli (Di)
[Update folgt]
Tag 29 – 29. Juli (Mi)
[Update folgt]
Tag 30 – 30. Juli (Do)
[Update folgt]
Tag 31 – 31. Juli (Fr)
[Update folgt]
Fazit am Monatsende [wird Ende Juli ergänzt]
Ist das Mindestmaß durchgehalten worden? Wie viele Bücher sind tatsächlich vom Stapel verschwunden? Und was bleibt davon auch über den Juli hinaus?
Und du? Stapeln sich bei dir auch Bücher, die du eigentlich lesen wolltest? Ich bin selbst gespannt, wie viele es bei mir am Ende weniger sind.

Über mich. Ich bin Astrid – Ingenieurin, Scannerin, chronische Ideensammlerin. Ich hab tausend Interessen und zu wenig Zeit für alle. Deshalb schreibe ich für Menschen wie mich: Die viel vorhaben, sich aber nicht verzetteln wollen. Auf meinem Blog zeige ich, wie kleine Challenges und klare Routinen helfen, Dinge umzusetzen, ohne den Spaß am Ausprobieren zu verlieren. Mehr über mich erfährst du hier.







Hallo liebe Astrid, wieder erkenne ich mehr als eine Gemeinsamkeit 🤭 und könnte es nicht besser beschreiben. Bei mir stapeln sich die Bücher und eBooks, wenn ich in einer Stadt bin, ist immer ein Besuch im Buchladen dabei. Und dann … ist es so wie du es beschreibst. Als wenn man sich Lesezeit gönnen muss, immer ist etwas anderes wichtiger oder die Konzentration ist einfach weg.
Meine heutige Lesezeit hat mich mal wieder zu deinem Blog geführt und ich bin gespannt, wie deine Challenge laufen wird. Ich wünsche dir viel Erfolg und noch viel mehr Freude! 🌞☕️📚
Liebe Sandra,
wie schön, von dir zu lesen. Und irgendwie beruhigend zu wissen, dass ich nicht allein bin mit diesem inneren Konflikt. Ja, man muss sich Lesezeit gönnen, das merke ich gerade sehr deutlich. Tag 3 meiner Lese-Challenge, und ich bin gerade voll „drin“. Mein Buch hat mich gepackt und ich lese, wo ich gerade geh und steh, zum Beispiel in der Straßenbahn. Okay, ich habe gerade Urlaub. Mal sehen, wie es sein wird, wenn der Alltag wieder da ist.
Liebe Grüße
Astrid
Sehr spannend, mich haben deine Monatschallenges ja inspiriert, das für mich auch mal auszuprobieren und ein Monat 2026 steht bei mir auch unter der Überschrift „Jeden Tag lesen“. Ich fürchte, bei mir ist es die Altersweitsichtigkeit und dass meine Augen nicht jeden Tag gleich drauf sind, was mir das Lesen etwas verleidet hat. Deine sanfte Art, das Projekt anzugehen, klingt strategisch super sinnvoll. Vor allem in „Wenn ich erst dann lese, wenn alles andere erledigt ist, lese ich vermutlich nie“ finde ich mich sher wieder 😉 Ich habe voll die Sehnsucht danach, wieder zu lesen, stehe mir aber bisher etwas selbst im Weg. Für deinen Lesejuli wünsche ich dir jedenfalls viel Freude!
Liebe Angela,
ich bin selbst gespannt, wie es mir mit einem Monat Powerlesen gehen wird. Gestern war es schon mal schwierig, mein Tag war so voll, dass es wirklich nicht reingepasst hat. Und abends war ich so müde, dass mir sogar die 15 Minuten Kindelesen schwergefallen sind. Mal sehen, ob ich heute inhaltlich überhaupt den Anschluss finde an das gestern Gelesene.
Freut mich immer wieder sehr, dass ich dich mit meinen Monatschallenges inspirieren konnte.
Mir hat die Altersweitsichtigkeit übrigens das Nähen verleidet. Bis ich endlich eingefädelt habe … dann denke ich jedes Mal daran, was wohl wäre, wenn ich das zu meinem Hauptberuf gemacht hätte, denn daran hatte ich damals ernsthaft gedacht.
Auch dir viel Spaß und Erfolg mit deinem Lesemonat!
Liebe Grüße, Astrid