Warum ich dir die Wissens-App Gaiali empfehle

Gaiali

Warum hat sich Vincent van Gogh sein rechtes Ohr abgeschnitten? Was meinte Sokrates mit seinem berühmten Zitat „Ich weiß, dass ich nichts weiß“? Und was weißt du über die 7 Weltwunder der Antike?

Es ist schon eine ganze Weile her, dass wir all das in der Schule gelernt haben. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber sonderlich spannend fand ich den Schulstoff damals nicht. Inzwischen wünsche ich mir, damals etwas besser aufgepasst zu haben. Denn dass mein Allgemeinwissen einige Lücken hat, merke ich im Alltag leider immer wieder. Auf einigen Gebieten hat sich bei mir hat sich im Laufe der Jahre ein „solides Halbwissen“ breitgemacht.

Seit einigen Wochen entdecke ich nicht nur mein „Schulwissen“ wieder neu, sondern auch solide Fakten über die Themen der heutigen Zeit. Und merke, wie spannend das alles ist. Denn: Ich habe die Wissens-App Gaiali für mich entdeckt. Die Gaiali-App gibt es für Andriod und für iOS.

Was genau ist die Gaiali-App?

Gaiali verpackt Allgemeinwissen in ca. 10 Minuten lange Anekdoten zum Anhören. Audio-Storys aus folgenden Wissensgebieten, die spannend und unterhaltsam aufbereitet sind:

  • Geschichte
  • Literatur
  • Kunst
  • Musik
  • Philosophie
  • Natur
  • Architektur
  • Wirtschaft
  • Mythologie
  • Technik

Jedes dieser Wissensgebiete ist in verschiedene Themen unterteilt – nicht nur verschüttetes „Schulwissen“, sondern auch hochaktuelle Themen der heutigen Zeit. Hier ist eine kleine Auswahl:

Themenauswahl in Gaiali

Architektur: So findest du im Wissensgebiet Architektur zum Beispiel das Thema „7 Weltwunder der Antike“ mit insgesamt 8 Audio-Stories: In einer Story erfährst du, was es mit den 7 Weltwundern auf sich hat und wer diese Liste zusammengestellt hat. In den 7 anderen Audio-Stories wird jeweils eins der 7 Weltwunder vorgestellt. Oder:

Natur: Kannst du mitreden, wenn es um das Klima geht? Wie entsteht der Treibhauseffekt? Warum mussten die Dinosaurier sterben? Welche Funktion hat der Golfstrom? Und wie hängt das alles miteinander zusammen? Höre dir die 12 Audio-Stories zum Klimawandel an und bilde dir selbst eine Meinung zu den aktuellen Debatten um den Klimawandel. Oder:

Musik: Hast du dich schon mal gefragt, wie Ludwig van Beethoven nach Verlust seines Gehörs seine berühmte Neunte Sinfonie komponieren konnte? In den 7 Audio-Stories über Ludwig van Beethoven erfährst du es. Oder:

Geschichte: Möchtest du die geschichtlichen Hintergründe über den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland erfahren? Wusstest du, dass die Kiewer Rus als die Wiege des alten Russlands gilt? Und was haben schwedische Wikinger mit der Kiewer Rus zu tun? Höre dir diese 8 Audio-Stories an und du beginnst zu verstehen …

So funktioniert die Wissensvermittlung bei Gaiali

Damit das Gehörte nicht einfach zum einen Ohr rein- und zum anderen Ohr wieder rausgeht, nutzt Gaiali diese didaktischen Methoden:

  1. Die Audio-Stories sind kurz und knackig, spannend, emotional und unterhaltsam. So prägt sich das Gehörte wesentlich leichter ein als trockene Fakten.
  2. Die Sprecher tragen die Stories in einer unterhaltsamen und lebendigen Intonation vor.
  3. Jede Story ist noch einmal in 3-4 Kapitel gegliedert und endet mit einer kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Eckdaten.
  4. Am Ende jeder Story wandern thematisch passende Lernkarten mit Quizfragen in mein „Lerncenter“. Diese Quizfragen werden in immer größer werdenden Abständen wiederholt, so dass sich die gelernten Fakten nach und nach einprägen.

Durch die täglich neuen Lernkarten und die Wiederholungen kann ich jeden Tag nebenbei ein paar Quizfragen beantworten, wann immer ich Zeit und Lust dazu habe. Damit überbrücke ich Wartezeiten und kann z. B. eine Bahnfahrt sinnvoll nutzen.

Weitere Features von Gaiali

Damit man den Überblick behält, was man schon gehört hat und welche Themen noch nicht vollständig abgeschlossen sind, gibt es Playlists. Wenn ich ein Thema hören möchte, speichere ich es in meiner aktuellen Playlist ab. In weiteren Playlists kann ich mir die bereits gehörten und die unvollständig gehörten Stories aufrufen.

Für Leute wie mich, die gern alles Mögliche tracken, gibt es auch ein Statistik-Tool. Danach habe ich, Stand heute

… Gaiali an 54 Tagen genutzt

… 106 Stories angehört

… 678 Minuten Gaiali-Hörzeit absolviert

… 1338 Lernkarten angesehen

… 982 Quizfragen korrekt beantworte

… 356 falsche Antworten gegeben (oha, ich muss wohl noch etwas trainieren …)

Was Gaiali kostet

Inzwischen nutze ich eine kostenpflichtige Version, aber vorher habe ich die App einige Zeit lang kostenlos getestet. Für die kostenlose Testphase sind mehrere Wissensthemen freigeschaltet, die du erst einmal durchhören kannst. Momentan habe ich noch die monatlich kündbare Version, für die ich pro Monat 7,99 Euro bezahle. Das Jahresabo kostet 49,99 Euro.

Das gefällt mir an der Wissens-App Gaiali

Wissensvermittlung häppchenweise, das funktioniert! 10 Minuten bringe ich in meinem Tagesablauf gut unter. Ich höre meine Story meistens abends bei meiner abendlichen Routine rund ums Zähneputzen. Anschließend klicke ich noch ein paar Lernkarten durch. Ich liebe Lernkarten. Ich merke dabei, wie sich mein Wissen durch die Wiederholung immer mehr festigt.

Welche Verbesserungen ich mir wünsche

Auch wenn die App selbsterklärend ist, würde ich mir doch einen ganz kleinen Hilfebereich wünschen. Der Menüpunkt „Hilfe“ erzeugt eine E-Mail, in der ich mein Problem schildern kann. Ich habe beispielsweise keine Möglichkeit gefunden, direkt in der App mein Monatsabo aufs Jahresabo umzustellen. Das müsste ich dann wohl per E-Mail machen.

Fazit: Ich werde die App Gaiali weiter nutzen – und du?

10 Minuten für das tägliche „Wissenshäppchen“ hat jeder übrig – das behaupte ich einfach mal. Damit ist die Gaiali-App bestens geeignet für Vielbeschäftigte und Scannerpersönlichkeiten, die nach spannenden und abwechslungsreichen Routinen suchen. Also für Leute wie mich, und vielleicht auch für dich.

Ich habe noch nicht mal einen Bruchteil der Themen durchgehört und es reizt mich inzwischen, mich auch auf Themen einzulassen, die mich im ersten Moment nicht so ansprechen. Dabei wurde ich schon mehrfach positiv überrascht: die perfekte Self-Challenge!

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